3_Kundenprozess betreuen

Modulprüfung DHM

Modulprüfung DHM


B. R.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Betreuung des Kundenprozesses im Marketing. Sie decken Themen wie CRM, Preispolitik, Verkaufsförderung und Kundenbindung ab, wobei sie verschiedene Strategien, Instrumente und Analysemethoden wie SWOT und Konkurrenzanalyse behandeln. Besonders nützlich für Marketingfachleute und Vertriebsteams, die ihre Kundenbeziehungen optimieren und ihre Verkaufsstrategien verbessern möchten.
Cartes-fiches
46
Utilisateurs
8
Langue
Allemand
Catégorie
Marketing
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
19.04.2015 / 14.04.2024

Lernkarten

1.) Acht Anforderung um Wettbewerbsvorteile zu erlangen?

Beispiele

Hohe Produktequalität

Hohe Servicequalität

Konsequente Markenpolitik

Kontinuierliche Innovationen

Exklusives Image

Attraktives Design

Konsequente Kundenorientierung

Niedriger Preis

 

2.) Aspekte des Käuferverhaltens, 5 Phasen?

  • Grundsatzentscheidung über Konsum
  • Auswahl von Produktekategorien
  • Produkt-/Markenwahl
  • Einkaufsverhalten
  • Gebrauch und "Entsorgung" der Produkte

3.) ! Die 7 K's des Kaufverhaltens, Modell?

  1. Wer?            Kaufentscheidungsträger
  2. Was?           Kaufgegenstand
  3. Warum?       Kaufmotive
  4. Wie?            Kaufentscheidungsprozesse
  5. Wie viel?      Kaufmenge
  6. Wann?         Wann
  7. Wo?             Kaufort

 

4.) ! Forschungsansätze des Käuferverhaltens?

S - R Modell - Stimuli - Reponse (Behavoristischer Ansatz) Black Box Modell

S - O - R Modell - Stimuli - Organismus - Reponse (Neobehavoristischer Ansatz). Es wird erforscht was bei einem Reiz im Genirn vorgeht, wieso die erfolgte Reaktion erfolgt. Hierzu werden die im Organismus ablaufenden Kognitiven Verhaltensansätze erforscht.

Kognitive = gelerntes, Wissen und Denken ergeben ein Verhaltensmuster.

5.) Grundtypen Kaufentscheider?

Siehe Bild

6.) Was ist der Unterschied zwischen einem Teilmarkt und Marktsegment?

Der Teilmarkt wird über Produkteattripute bestimmt (Ski, Tennis, Golf usw.)

Die Marktsegmentierung nach Kundenkriterien (Menschen)

- Beobachtbares Kaufverhaltenverhalten (Preisverhalten, Mediennutzung, Einkaufsstättenwahl, Produktwahl)

- Psychographische Kriterien (Allgemeine Persönlichkeitsmerkmale (Interessen, Meinungen, Wagnisfreudigkeit)

- Produktspezifische Kriterien (Motive, Einstellungen. Kaufabsichten))

- Sozio-ökonomische Kriterien (Soziale Schicht, Familien-lebenszyklus, Geographische Kriterien)

7.) ! Handelsspezifischen Marktsegmentierung?

7 Segmentierungen

7.1) Was ist die Primärsegmentierung?

Markt nach Kundenbedürfnissen segmentieren

Kunden mit ähnlichen Bedürfnissen und Nutzerwartungen werden in Segmente bzw. Zielgruppen eingeteilt.

7.2) Was ist die Sekundärsegmentierung?

Segmente beschreiben

Zur Identifizierung jedes Segmentes dienen demographische Kriterien, der Lebensstil und das situative Nutzerverhalten.

7.3) Was ist die Attraktivitätsprüfung?

Segmentattraktivität prüfen

Anhand der folgenden Kriterien erfolgt eine Abschätzung der Marktattraktivität.

  • Segmentwachstum (aktueller Umsatzanteil / Wachstumsrate / Segmentpotential, 5 Jahre)
  • Wettbewerbsintensität (Konkurrenzvorsprung /  Markteintritsbarieren / Einzigartigkeit)
  • Segmenterreichbarkeit (Segmentbeliebtheit / Kompetenz) 

7.4) Was ist die Rentabilitätsberechnung?

Segmentprofitabilität berechnen

Für jedes Segment wird die Profitabilität berechnet, woraus dann die Segmente mit Potential weiter verfolgt werden. 

Z.B: Heutiger Segmentanteil nach Umsatz - Ø Umsatz pro Person und Segment - Ø variable Kosten pro Segment und Person - Ø Bruttoprofitabilität pro Segement und Person 

7.5) Was ist die Segmentpositionierung?

Segmentpositionierung festlegen

Für jedes Segment ist ein Wertversprechen sowie das spezifische Leistungsangebot auf den Kernbedürfnissen festzulegen.

7.6) Was ist Segmentoptimierung?

Segmentaufteilung verifizieren (als richtig bestätigen)

Segmentspezifische Angebotsstories helfen, die Segmentaufteilung auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen.

Entsprechen die Angebote einem grossen Teil der Kundenerwartungen? Evtl. Befragungen der Kunden und die daraus resulierenden Potentiale mit den Stories abgleichen und ergänzen. 

Nur wenn sich Kunden eindeutig und in grosser Zahl den definitiven Marktsegmenten zuordnen lassen, kann von einer brauchbaren Segmentierung gesprochen werden!

7.7) Was ist das Segmentmarketing?

Für jedes Segment sind handelsspezifische Profilierungsmassnahmen zu planen

8.) ! Die 5 Funktionen der Marketingforschung?

  1. Anregungsfunktionen - Liefert Impulse um neue Massnahmen zu initieren.
  2. Prognosefunktion - Enwicklung absehen, prognostiziert Veränderungen.
  3. Bewertungsfunktion - Alternativen abwägen.
  4. Kontrollfunktion - Stellt die entscheidenden Informationen über die Erfolge (Marketing-Mix)
  5. Bestätigungsfunktion - Rückschlüsse auf Gründe für Erfolg, oder Misserfolg.

9.) ! Die 4 Untersuchungspereiche der Marketingforschung?

  1. Entwicklung des Marktes
  2. Verhalten der Marktteilnehmer
  3. Wirkungen der Marketinginstrumente
  4. Beobachtung unternehmerischer Marketingfaktoren

10.) ! DIE zwei zentralen Fragen der Marketingforschung?

  1. Was möchte ich erfahren (Dimension der Kundenkompetenz)?
  2. Wie gehe ich vor die gewünschten Informationen zu erhalten (Instrumente der Marktforschung)?

11.) ! 4 Dimensionen der Kundenkompetenz?

Verhalten

Einkaufs- und Konsumverhalten, z.B. Eigenschaften, Bedürfnisse, Erwartungen und Einstellungen, Präferenzen

Wahrnehmung

Wahrnehmung und Image des Händlers und bestimmter Verkaufsstellen, Wahrnehmung und Image der Wettbewerber

Zufriedenheit

Grad der empfundenen Zufriedenheit, Gründe für den Grad der Zufriedenheit: Stärken und Schwächen eines Händlers

Trends

Früherkennung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Veränderungen, Abschätzung erwarteter Veränderung auf das Verhalten.

 

 

12.) ! Instrumente der Konsumentenforschung (3)?

Quantitativ

Schriftliche Befragung mittels standardisiertem Fragebogen (geschlossenen Fragen) Post, Internet, Auf der Strasse, in der Verkaufstelle

Qualitativ

Kundeninterviews (persönliche, telefonische Befragung), Kundengesprächskreis, Erfassen des Beschwerdeverhaltens, Critical-Incident-Methode

Beobachtend

Charakteristika der Konsumenten (Geschlecht, Alter, Kleidung, Begleitung), Verhalten der Konsumen (Such-einkaufs-Konsum-Verzehrverhalten.

13.) ! Swot Analyse?

 

  • S = Strengths (Stärken)
  • W = Weaknesses (Schwächen)
  • O = Opportunities (Möglichkeiten)
  • T = Threats (Gefahren, Bedrohung, Risiken)

 

Im ersten Schritt der SWOT-Analyse sind die genannten vier Bereiche mit Inhalten zu füllen. Die Stärken können z.B. besondere Fähigkeiten, Marktpositionen oder erfolgreiche Produkte sein. Schwächen können unter anderem ineffiziente Prozesse, Abhängigkeiten oder mangelndes Knowhow sein. Das Zusammentragen und die Analyse der eigenen Stärken und Schwächen liefert die interne Sicht.

Möglichkeiten und Gefahren beschreiben hingegen das Umfeld. So können Möglichkeiten z.B. neue Absatzmärkte, Lieferengpässe eines Wettbewerbers oder neue Technologien sein. Gefahren können beispielsweise von neuen Wettbewerbern, politischen Entwicklungen oder sinkender Nachfrage drohen

13.1) Swot Analyse?

Zweites Beispiel

14.) Was wird bei einer Konkurenzanalyse in Beziehung gesetzt?

Hierbei wird die Beziehung zwischen Kunden, den Konkurrenten und dem eigenen Unternehmen analysiert.

(Analysieren ist nicht kopieren...) nur durch eigene Kreativität und eigene und neue Ansätze ist eine nachhaltige Marktdifferenzierung möglich.

15.) Wie kann man von Konkurrenten Informationen beschaffen?

  • Direkte Befragung/Beobachtung des Konkurrenten
  • Konkurrenzprodukt kaufen und analysieren
  • Beobachtung und Begehung des Verkaufsladens (wann kaufen die Kunden ein, wie verhalten sie sich, wie oft fahren die Lieferanten vor? usw...)
  • Offerten erstellen lassen
  • Lieferanten, Händler, Geschäftspartner und Kunden befragen
  • Mitarbeiter interviewen
  • Analysen von Puplikationen in Fachzeitschriften

16.) ! Mögliche Kritererien in einer Konkurrenzanalyse?

  • Unternehmensziele
  • Mitarbeitende
  • Produkte
  • Markt
  • Kommunikation
  • Finanzen
  • Vertriebswege
  • Infrastruktur/Ladenöffnung

17) Nutzwertanalyse?

Rastermodell

18.) Was beinflusst den Kunde, z.B?

  • Ladengestaltung
  • Frische/Ordnung/Sauberkeit
  • Produkte/Preis
  • Angebotsdarstellung
  • Gerüche
  • Farbe
  • Licht/Stimmung
  • Kundenführung
  • Musik
  • Mitarbeitende

19.) Wie können Kundenerwartungen übertroffen werden?

  • Zusätzliche Serviceideen
  • Unerwarteter Zusatznutzen
  • Besonders gut erbrachte Leistung
  • Zusätzlich positive Effekte schaffen, damit sich dies herumspricht

20.) ! Marketing Mix 7 Ps?

  1. Promotion              (Kommunikationspolitik)
  2. Place                     (Distributionspolitik)
  3. Process                 (Prozessmanagement)
  4. People                   (Personalpolitik)
  5. Physical Evidence (Ladengestaltung)
  6. Product                  (Produktpolitik)
  7. Price                      (Preispolitik)

21.) Mit welchen Instrumenten können wir die Verkaufskompetenzen entwickeln? (8)

  1. Standort: Wahl des Standortes, Angebot an PP, Infrastruktur
  2. Personal: Management des Personalbestandes, Ausbildung und Förderung, Arbeitsklima
  3. Sortiment: Festlegen der Sortimentsbreite
  4. Werbung/Kommunikation: Planung von Verkaufsförderungsaktivitäten, Koordinaton von Werbung, PR Arbeiten
  5. Unpersönliche DL: Bestimmen des DL Programms, Sicherstellung der DL Qualität, Weiterentwicklung der DL
  6. Technologie: Evaluation der notwendigen Applikationen
  7. Preis: Bestimmen der Preislage, Planung von Preisaktionen, Bestimmen der Produktepreisen
  8. Ladengestaltung: Schaffung von Einkaufsatmosphäre, Wahl der Präsentationssysteme, Innenrenovierung des Gebäudes

 

 

22.) Verkaufsprozess als Kundenbrücke, Verlauf?

Orientierungsphase (Attraktivität ausstrahlen)

Standort, Werbung

Kaufphase (Verkaufsbereitschaft sichern)

Personal, Sortiment, Laden-Layout, Technologie, unpersönliche Dienstleistung, Preis

Nachkaufphase (Begehrlichkeiten wecken)

Nachkaufservice, Werbung

23.) Liftfaktor?

Wird zur Berechnung der Aufteilsmengen einer Mengenaufteilung werwendet. Dabei wird die aufzuteilende Produktemenge erhöht, in der Annahme, dass die einzelnen Geschäftspartner grösserer Mengen dieses Produktes verkaufen als in der Vergangenheit.

24.) Verkaufsaktivität planen?

  1. das Marktsegment festlegen (diese Kunden...)
  2. das Produkt, der Teilmarkt (was verkaufen wir?)
  3. die Menge und den Preis
  4. die Zeit und Dauer (in welcher Zeitspanne und ab wann)
  5. Zielsetzung (Wie? Qualitativ oder Quantitativ?)
  6. Marketing Mix

25.) Ziele der Sortimentspolitik?

  • Steigerung von Gewinn und Umsatz
  • Verminderung von Kosten
  • Verbesserung der Wettbewerbsposition
  • Streuung der Risiken Auslastung und evt.Rationalisierung der Produktions- und Lagerhaltung
  • Steigerung der Verbundkäufe und der Absatzmengen
  • Positionierung auf dem Markt gegenüber Wettbewerbern
  • Optimierung der Sortimentsanordnung im Verkaufsraum (Kundenlauf)

26.) Instrumente der Preispolitik?

Preis = Monetäre Gegenwert

Preisnachlässe = Rabatte (z.B. Mengen-, Einführungs-, Saisonrabatte)

Preiszuschläge = Entgelt für Sonderleistung (Spezialanfertigungen)

Zugabe Geld- und Sachwerte = bsp. Werbekosten, Displaymaterial, Plazieerungszuschüsse

27.) ! Anlässe für preispolitische Entscheidungen?

Unternehmensbezogene Ziele

  • Erhöhung von Absatz bzw. Umsatz
  • Erhöhung von Marktanteilen
  • Erhöhung DB und Gewinn
  • Verbesserung der Rentabilität

Handelsbezogene Ziel

  • Erhöhung der Präsenz in den Handelskanälen
  • Verbesserung der Marktabdeckung
  • Erhöhung des Distributionsgrades
  • Sicherstellung eines einheitlichen Preisniveaus

Konsumentenbezogene Ziele

  • Verbesserung der wahrgenommenen Preiswürdigkeit (Preis/Leistung)
  • Preisgünstigkeit (Preis ggü. Konkurrenz)
  • Preiswahrnehmung (Preis/Qualität)
  • Preiserwartung (Preisentwicklung)

28.) Preispolitische Strategien?

  1. Hochpreisstrategie
  2. Mittelpreisstrategie
  3. Tiefpreisstrategie

29.) Strategie der Preisabfolge?

Skimming (von oben nach untern = Skifahrer...)

Abschöpfung der hohen Zahlungsbereitschaft einer Zielgruppe bei der Produkteeinführung.

Penetration

Schnelle Marktdurchdringung durch moderate Preise bei Produkteeinführung. (Z.B. sehr günstig in den Mark eindringen um die Konkurrenz zu schädigen, oder auszuschalten um somit als Monopolist den Preis bestimmen zu können).

30.) Darstellung Preispositionierung?

Model siehe Bild

31.) Preisdifferenzierung kann in verschiedenen Formen erfolgen?

  • Regional (Inland/Aausland)
  • Zeitlich (Saisonzuschlag)
  • Nach Abnehmergruppen (Studenten, Senioren)
  • Nach Absatzmengen (Kilopreise, Monatsabo)

32.) Yeld Management

Feldmanagement = Buchung Easy Jet, Preis nach Buchungsanzahl höher.

Oder mehr Preisnachlas beim Einkauf ab einer gewissen Zeit, aber auch umgekehrt.

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