Lernkarten

Moritz Rolli
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Lernende 55 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 15.11.2016 / 29.09.2020
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Definiere den Begriff "Konflikt" nach Friedrich Glasl

Ein sozialer Konflikt, ist eine Interaktion zwischen Aktoren (Individuen, Gruppen, Organisationen usw.) wobei wenigstens ein Aktor Unvereinbarkeiten im Denken/Vorstellen/Wahrnehmen und/oder Fühlen und/oder Wollen mit dem anderen Aktorn (oder den anderen Aktoren) in der Art erlebt, dass im Realisieren eine Beeinträchtigung durch einen anderen Aktor erfolgt. 

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Welech "Grundstrategien" gibt es im Konflikt?

  • Fliehen auch leugnen, verdrängen, aus dem Weg gehen, erstarren
  • Sich anpassen/Unterwerfen: gehorchen, nachgeben, um Verzeihung bitten
  • Kämpfen: Wettbewerb, für den eigenen Standpunkt im Konkurrenz gehen
  • Delegieren: auf den Chef, einen Schiedsrichter, auf einen Richter, auf einen Sündenbock
  • Verhandeln: Ziel ist ein Kompromiss oder gar Konsens zwischen den Parteien
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Was ist der Konflikteisberg?

Der Konflikteisberg ist ein Modell zur Verdeutlichung. Gesehen wird nur die Spitze, in diesem Fall also das Thema bzw. der Konfliktgegenstand. 

Das Nichtsichtbare sind die Konflikthintergründe wie z.B. Vorgeschichte, Umstände, Wertvorstellungen etc. 

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Welche Arten von Konflikten gibt es? Wodurch entstehen sie Grundsätzlich?

Grundsätzlich entstehen die Konflikte durch unerfüllte Bedürfnisse

  • innere (seelische) Konflikte
  • Zwischenmenschliche (Beziehungs) Konflikte
  • Sachliche (aufgabenbezogene) Konflikte

Dies führt dann zum Konflikterleben

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Welche drei Modelle gibt es bei Teamkonflikten.

  • Modell Norwegen
    • Eher kühle Atmosphäre, alles hintendurch, wird totgeschwiegen
  • Modell Sizilien
    • Brodelndes, ausbrechendes Klima
    • Konflikte werden zelebriert, es wird laut
  • Modell Island
    • Es brodelnd, bis dann plötzlich alles ausartet, und geht dann wieder brodelnd weiter. 
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Nenne Symptome eines Konfliktes.

  • Miteinander ungeduldig sein
  • Einander nicht zuhören
  • Ideen von anderen angreifen
  • Partei beziehen und nicht mehr nachgeben
  • Mit grosser Heftigkeit argumentieren
  • Sich gegenseitig persönlich angreifen
  • Abfällig über andere sprechen
  • Führungspersonen angreifen
  • Sich gegenseitig anklagen
  • Diskussoinsbeiträge überhören oder verdrehen
  • Viele Missverständnisse
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Erkläre das Phasenmodell der Eskalation

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Nenne die Stufen der Konflikteskalation.

  1. Verhärtung
  2. Debatte
  3. Taten statt Worte
  4. Images und Koalitionen
  5. Gesichtsverlust
  6. Drohstrategien
  7. Begrenzte Vernichtungsschläge
  8. Zersplitterung
  9. Gemeinsam in den Abgrund
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Was hat es für konsequenze, je weiter Konflikte eskalieren?

Je weiter Konflikte eskalieren...

  • desto weniger kontrollierbar
  • desto enger wird die Wahrnehmung
  • Desto mehr nimmt ein schwarz-weiss denken überhand
  • desto enger wird der Handlungsspielraum
  • desto weniger sind wir in der Lage, den Konflikt ohne Hilfe zu lösen. 
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Nenne die vier Phasen der Konfliktklärung.

  1. Selbstklärung
  2. Vertrauensaufbau
  3. Problembearbeitung
  4. Nacharbeit
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Welche Rolle kann die Pflegende in der Konflikmoderation einnehmen'

  • Richterin
    • Urteil fällen, Schuldfrage klären
  • Mediatorin
    •  Neutral sein, schlichten Unterstützen bei Lösungsfindung
  • Lehrer
    • Hintergrund klären, Verhaltensänderung bewirken
  • Anwältin
  • Therapeut
    • Notlindern
  • Berater
    • Auskunft, Handlungsanweisung
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Welche zwei Ebenen hat die Konfliktklärung?

  1. Klärung der Vergangenheit und Gegenwart
    1. Interaktiv, alle Konfliktparteien mache ihre Sichtweise transparent --> Das geschehen erkennen & anerkennen --> Folgen verstehen können
  2. Arbeitsfähigkeit wiederherstellen
    1. Gerechte und tragfähige Lösungen finden, welche den Bedürfnissen aller entgegenkommen. 
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Welches sind Elemente eines konstruktiven Umgangs mit Konflikten?

  • Kommunikation
  • Wahrnehmung der Perspektiven
  • Sorgfalt mit Bewertiungen
  • Investieren in die Konflik- und Kommunikationsstrukutr, Vertrauen, Geühle, Einfühlung, Anerkennung, Respekt. 
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Was beinhaltet die Konfliktmoderation nach dem Phasenmodell der Konfliktregelung nach K.Doppler. 

  • Phase 1
    • Vorbereitung
      • Der neutrale Dritte hat Zugang zu beiden Parteien.
      • Ziel --> Hintergründe und Geschichte aus beider Sicht erfahren
  • Phase 2
    • Eröffnung
      • Transparentmachen von all vorangehenden Gesprächen
      • Teitplan, Schritte des Vorgehens, Regeln, Rollen klären
  • Phase 3
    • Konfrontation
      • Situationsdarstellung beider Konfliktparteien und Konfliktdiagnose.
      • Worin besteht der Konflikt?
  • Phase 4
    • Zielrahmen definieren
      • Gewünschtes Ergebnis (nicht Lösung) definieren
  • Phase 5
    • Weg zum Ergebnis
      • Welche Lösungen bieten sich aus der Sicht der Betroffenen an?
  • Phase 6
    • Beschluss und Realisierung (Umsetzung)
      • Wie sieht die beste Lösung aus --> Diese Wählen wenn alle einverstandne
  • Phase 7
    • Überprüfen der Umsetzung
      • War Entscheidung die richtige?