3. Semester Klausur
3. Semester Klausur Mediengestalter Bild und Ton
3. Semester Klausur Mediengestalter Bild und Ton
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Cartes-fiches
1. Was versteht man unter dem minimalen Betrachtungsabstand und wie groß ist er bei PAL?
- Abstand ab dem man die Zeilenstruktur des PAL-Bildes nicht mehr wahrnimmt
- durch Grenzauflösung des Auges bestimmt
- 6 x Bildhöhe
2. Wie lautet das Verfahren, mit dem die Zeilen eines Fernsehbildes geschrieben werden?
- Zeilensprungverfahren oder Interlaceverfahren
3. Was versteht man unter einem Field?
- Halbbild:
Ein Halbbild ist Teil eines elektronischen Vollbildes und besteht aus der Hälfte aller Zeilen der jeweiligen Fernsehnorm, die nach dem Zeilensprungverfahren übertragen wird.
4. Was versteht man unter dem aktiven Teil eines Bildes?
- der sichtbare Teil, bei dem der Bildinhalt übertragen wird
5. Wie lang dauert ein Frame?
1/25 sek
6. Was versteht man unter Umfeldleuchtdichte und wie groß ist sie bei einem normalen Monitor?
- sagt aus wie hell das Umfeld um den Fernseher herum sein sollte, die Leuchtdichte der
Umgebung in der ein Fernsehbild betrachtet wird
- laut CCIR-Empfehlung für die optimale Betrachtung: 1/5 bis 1/10 der Leuchtdichte des
Fernsehers, 67 +/- 10 cd/m²
7. Wie wird bei allen Anzeigen ein beliebiger Farbpunkt erzeugt und wie heißt diese Methode?
- additive Farbmischung der Farben RGB
8. Welche Aufgabe hat das Austastsignal?
Vom Videosignal separat verteilte analoge Impulsfolge von 12 µs breiten Pulsen mit Zeilenfrequenz und 25 Zeilen breiten Pulsen mit Halbbildwechselfrequenz.
Abschalten des Elektronenstrahls während des Zeilen- bzw. Bildrücklaufs
- Elektronenstrahl benötigt in jeder Zeile 12µs für den Rücklauf bis zum Anfang der nächsten
Zeile
- 1HB2HB 25s
- während des Rücklaufs Elektronenstrahl ausgetastet (ausgeschaltet)
- es kommt zu einer Lücke
- beinhaltet vordere und hintere Schwarzschulter
- bietet Platz für Synchronsignal Sychronisierung von Abtast- und Schreibstrahl
- Synchronimpuls für Info wann Zeile endet und anfängt
10. Wie kann man zu FBAS noch sagen?
- Compositesignal
Farb-Bild-Austast-Synchron-Signal. Farbiges, analoges Videosignal mit Austast- und Synchronimpulsen. Die Videobandbreite beträgt 5 MHz. Die Farbinformation ist mittels der FBAS-Codierung im FBAS-Signal untergebracht und umfasst nur einen geringen Teil von etwa 1,3 MHz Videobandbreite. Dadurch ist die Qualität des FBAS-Signals aus heutiger Sicht – vor allen durch dessen fehlende Bearbeitungsfähigkeit – eingeschränkt und wurde in der Produktion Anfang der 90er Jahre durch die Einführung der Komponentensignale ersetzt. FBAS-Signale werden nur noch bei der analogen Fernsehausstrahlung eingesetzt.
11. Wieso wird das Helligkeitssignal bei Farbfernseher aus unterschiedlich starken RGB- Anteilen erzeugt?
- Kompatibilität zum Schwarzweißfernsehen
- Unterschiedliches Helligkeitsempfinden des Auges für die unterschiedlichen Farben
12. Wie wird das Helligkeitssignal noch genannt?
- Luminanzsignal „y“
Videosignal, das nur die Helligkeitsinformation enthält.
13. Was versteht man genau unter Farbsättigung?
- sagt aus, wie groß der nicht unbunte Anteil der Farbe in Prozent ist
14. Wie äußert sich eine fehlerhafte Übertragung des Farbphasenwinkels?
- fehlerhafter Farbton im Empfänger
16. Welche Informationen stecken in der Chrominanzamplitude?
- Farbsättigung und Helligkeit
17. Was ist der Farbhilfsträger?
- sinusförmige Schwingung
- mit Hilfe des Referenzsignals „Burst“ lässt sich über den Farbhilfsträger (4,43 MHz) der Farbphasenwinkel bestimmen
- modulierte Chrominazsignal ist dem Farbhilfsträgeraufgeprägt
- Empfänger kann zwischen Chrominaz und Luminanzsignal unterscheiden und Übersteuerung und Verzerrung vermeiden
18. Was ist der Burst und wozu dient er?
- damit Phasenversatz (bei Chrominanz und Luminanz) beim Empfänger erkannt wird gibt es ein Referenzsignal Burst
- Wiederherstellung des Farbphasenwinkels des Farbhilfsträgers (Frequenz)
- liegt auf hinterer Schwarschulter
- besteht aus 10 Schwingungen
- Farbträger Frequenz 4,43 Hz
- Dauer : 3 µs
19. Wie entsteht technisch ein Chross-Luminanz-Fehler?
Fehler im FBAS-Signal. Störende, unruhige Strukturen an farbigen – meist senkrechten – Kanten, die entstehen, wenn im Demodulator eines Fernsehempfängers oder Monitors Teile des Farbträgers auf das Helligkeitssignal übersprechen. Dabei entsteht eine perlenschnurartige Störung. Vgl. Cross Colour-Störung.
20. Wie äußern sich Cross-Color-Störungen und bei welcher Art von Bildern treten sie auf?
- in feinen, kontrastreichen Bildstrukturen (hohe y-Frequenzanteile) entstehen
- Farbinfo, die im Original nicht vorhanden waren
21. Was bedeuten im YUV-System die einzelnen Buchstaben?
- Y: Helligkeitssignal
- u, V: amplitudenreduzierte Farbdifferenzsignale
22. An einem Monitoreingang steht die Bezeichnung Y/C. Was ist damit gemeint?
- Helligkeit und Chrominanz