Teil 2


J. S.
Diese Lernkarten behandeln die Ausscheidung von Stuhl und Urin auf Berufslehrniveau. Sie konzentrieren sich auf die Beobachtungskriterien wie Menge, Farbe, Konsistenz und Beimengungen von Stuhl sowie die Normalwerte und Abweichungen bei der Urinausscheidung. Themen wie Obstipation, Miktion und Elektrolyte werden ebenfalls behandelt. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Pflegekräfte und medizinisches Personal, die Patienten bei Ausscheidungsprozessen unterstützen und überwachen müssen.
Flashcards
42
Students
40
Language
German
Category
Biology
Created / Updated
20.03.2016 / 16.06.2025

Flashcards

Dysurie

erschwerte, gewollte Blasenentleerung evtl. schmerzhaft

Nykturie

vermehrtes, nächtliches Wasserlassen

Pollakisurie

häufiger Harndrang mit geringer Urinmenge

Oligurie

wenn der Urin pro Tag weniger als 500 ml ist

Anurie

Harnproduktion von weniger als 100 ml am Tag

Polyurie

krankhafte erhöhte Urinausscheidung mehr als 3 l am Tag

Harnretention

gefüllte Harnblase spontan nicht entleert werden kann

Enuresis

unwillkürliches Einnässen nach dem 3-4 Lebensjahr

Restharn

Menge an Harn, die nach Miktion in der Blase zurückbleibt

Miktion

Entleerung der Harnblase

Haematurie (Blut im Urin)

Der Urin ist rötlich-fleischfarbig, trüb

Pyurie (Eiterharn)

schlierig, flockig Trüb

Wieviele Miktionen sind für Erwachsene normal?

4-6 Miktionen

Von was ist die Urinmenge abhängig?

Von der Flüssigkeitszufuhr, der Flüssigkeitsverlust, dem Blutdurck sowie Umfang der Flüssigkeits verluste über Haut und Lunge

Wieviel beträgt die normale Urinmenge?

1500-2000 ml

Wie sieht normaler Urin aus?

strohgelb und klar

Was sind die Normalwerte bei einem spezifischen Gewicht von Urin?

1010-1025 mg/ml

Was sind die Kriterien für die Beobachtung der Urinausscheidung?

  • Menge, Häufigkeit
  • Farbe
  • spezifisches Gewicht
  • Geruch

Bestandteile des Urins

Der Urin enthält neben Wasser, Salze, Ausscheidungsstoffe und Farbstoffe

Was sagt das spezifische Gewicht des Urins aus?

Es sagt etwas über die gelösten Teilchen aus.

Was sind Elektrolyte?

Das sind Mineralstoffe, die der Körper selber nicht herstellen kann.

Natrium

Am Wasserhaushalt beteiligt (osmotischer Druck)

Chlorid

Am Wasserhaushalt beteiligt

Kalium

An der Erregungsübertragung im Nervensystem und am Herz beteiligt

Magnesium

An der Muskelkontraktion beteiligt

Calzium

Am Aufbau von Knochen, an der Muskelkontraktion und an der Blutgerinnung beteiligt.

Welche Grundsätze müssen bei der Anwendung von Hilfsmittel verwendet werden?

Hygienevorschriften

Sicherheit

Wahrung der Intimsphäre

Wovon ist die Menge und Farbe des Stuhlgangs stark abhängig?

Menge ist von der Aufnahme der Ballaststoffe abhängig und Farbe ist von der Ernährung abhängig

Welche Beobachtungskriterien gibt es bei der Stuhlgangausscheidung

  • Menge und Häufigkeit
  • Farbe
  • Konsistenz
  • Beimenge
  • Geruch

Welche Ausscheidungsfrequenz wird als normal angesehen?

1-2 mal täglich bis zu 3-4 mal wöchentlich

Wieviel ist die durchschnittliche Menge vom Stuhlgang bei Säuglingen?

bis 120 g

Wieviel ist die Durchschnittliche Menge des Stuhlgangs bei Kleinkinder?

50-100g

Wieviel ist die durchschnittliche Menge des Stuhlgangs bei Älteren Kinder und Erwachsenen?

100-130 g

Wie ist die Konsistenz des normalen Stuhlgangs?

eine breiige bis feste, geformte Masse

Was ist für den Geruch des Stuhlganges verantwortlich und wie kann er beschrieben werden?

Es beruht auf der Einwirkung der Darmbakterien bei den Verdauungsvorgängen. Normalerweise riecht es nicht auffallend unangenehm.

Was ist für die Farbe des Stuhlganges verantwortlich und wie kann sie beschrieben werden?

Verantwortlich ist unter anderen das Bilirubin, das durch die Darmbakterien zu Sterkobilin umgebaut wird. Normalerweise ist die Stuhlfarbe hell-bis dunkelbraun.

Wie sieht der Stuhlgang von einem Neugeborenen aus, woraus besteht er und wie lautet sein Name?

Es ist grünlich-schwarz, sehr zähe Konsistenz. Er wird Mekonium genannt. Er besteht überwiegend aus geschlucktem Fruchtwasser.

Welche Beimengungen können Stuhlgänge enthalen?

unverdaute Nahrungsbestandteile

 

Welche pathologischen Beimengungen kann es geben?

Auflagerungen von Blut

Stuhl mit Schleim, Blut oder Eiter

Parasiten wie Spul-oder Madenwürmer

Was ist Opstipation?

erschwerte, verzögerte Darmentleerung

Study