2 Methoden
VL 2 DSM Methoden
VL 2 DSM Methoden
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Cartes-fiches
Was versteht man (in der Epidemiologie) unter der Inzidenzrate:
Was versteht man (in der Epidemiologie) unter einem Risiko?
Welche Kritik lässt sich bezüglich der Falldefinition der Epidemiologie bezüglich Vorgehen, Erhebungsinstrumente, Bias und Konfundierung anbringen?
Verläuft immer kategorial (Kränk/gesschtöört vs not kränk/not gesschtöört) ->
Bei psychischen Störungen oft schwerer/künstlicher als bei medizinischen
Bei Kindern oft schwieriger, da sich noch viel entwickelt
Instrumente entwickelt für klinischen Kontext und nicht für die allgemeine Population
- Definitionen des DSM sind gleich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
- Jedoch werden unterschiedliche Instrumente gebraucht
Bias
Kann man von der Stichprobe auf die Population schließen?
Klinische- versus Populationsstichproben Beispiel:
Klinische Stichproben von Kindern mit ADHS überrepräsentieren Jungen und besonders schwere Fälle
(z.B. mit Komorbiditäten)
Konfundierung
Faktoren, welche sowohl die abhängige Variable als auch die unabhängige Variable beeinflussen können (und nicht manipuliert werden)
§ Beispiel: Zusammenhang ADHS und Kognitive Funktionen; Konfundierung durch Alter
§ Ältere Jugendliche zeigen weniger hyperaktive ADHS Symptome; ältere Kinder sind besser in kognitiven Leistungen
Was passiert bei einer Querschnittstudie? (Sehr schwere Frage)
Nenne Vorteile von Querschnittstudien:
Vorteile (unter anderem):
Untersuchung nicht so zeitintensiv, da nur ein Messzeitpunkt (Ökonomisches Verfahren)
Relativ leicht eine große (und repräsentative) Stichprobe zu erheben
- Gut geeignet für Exploration von Zusammenhängen zwischen Variablen
Keine Verzerrungen durch das Aussteigen von Versuchspersonen (aber sehr wohl Verzerrungen aufgrund selektiver Teilnahme)
Nenne Nachteile von Querschnittstudien:
Nachteile (unter anderem):
Keine Erfassung individueller Veränderungen, da nur Gruppenmittelwerte mit einander verglichen werden
Keine Kausalitätsaussagen möglich
Kohorteneffekt: unterschiedliche Jahrgänge haben unterschiedliche
Grundvorrausetzungen (Schulbildung, Ernährung, Erziehung)
Selektive Populationsveränderung (gesündere Menschen leben länger)
Altersspezifische Validität der Messinstrumente (IQ-Test bei 1-10- jährigen Kindern vs. Erwachsenen)
Genrationeneffekte bei Messinstrumenten (z.B. Smartphonetestungen)