2 Methoden

VL 2 DSM Methoden

VL 2 DSM Methoden


D. P.
Diese Karteikarten bieten eine Einführung in psychologische Methoden und Modelle, insbesondere im Bereich der Epidemiologie und Psychopathologie. Sie behandeln Themen wie Querschnittstudien, Risikofaktoren, DSM-Kriterien und die RDoC-Ansätze, wobei sie sowohl Vor- als auch Nachteile sowie Anwendungsbereiche dieser Methoden diskutieren. Ideal für Studierende und Fachleute, die sich mit der Diagnostik und Klassifikation psychischer Störungen auseinandersetzen möchten.
Flashcards
22
Students
1
Language
German
Category
Psychology
Created / Updated
02.07.2016 / 01.09.2021

Flashcards

Was versteht man (in der Epidemiologie) unter der Inzidenzrate: 

Was versteht man (in der Epidemiologie) unter einem Risiko?

 

Welche Kritik lässt sich bezüglich der Falldefinition der Epidemiologie bezüglich Vorgehen, Erhebungsinstrumente, Bias und Konfundierung anbringen? 

Verläuft immer kategorial (Kränk/gesschtöört vs not kränk/not gesschtöört) -> 

  • Bei psychischen Störungen oft schwerer/künstlicher als bei medizinischen 

  • Bei Kindern oft schwieriger, da sich noch viel entwickelt 



     

Instrumente entwickelt für klinischen Kontext und nicht für die allgemeine Population

  • Definitionen des DSM sind gleich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
  • Jedoch werden unterschiedliche Instrumente gebraucht 

Bias

Kann man von der Stichprobe auf die Population schließen? 

Klinische- versus Populationsstichproben Beispiel: 

Klinische Stichproben von Kindern mit ADHS überrepräsentieren Jungen und besonders schwere Fälle 

(z.B. mit Komorbiditäten)

Konfundierung

  • Faktoren, welche sowohl die abhängige Variable als auch die unabhängige Variable beeinflussen können (und nicht manipuliert werden)

  • §  Beispiel: Zusammenhang ADHS und Kognitive Funktionen; Konfundierung durch Alter

    § Ältere Jugendliche zeigen weniger hyperaktive ADHS Symptome; ältere Kinder sind besser in kognitiven Leistungen 

Was passiert bei einer Querschnittstudie? (Sehr schwere Frage) 

Nenne Vorteile von Querschnittstudien:

Vorteile (unter anderem):

  • Untersuchung nicht so zeitintensiv, da nur ein Messzeitpunkt (Ökonomisches Verfahren)

  • Relativ leicht eine große (und repräsentative) Stichprobe zu erheben

  • Gut geeignet für Exploration von Zusammenhängen zwischen Variablen 
  • Keine Verzerrungen durch das Aussteigen von Versuchspersonen (aber sehr wohl Verzerrungen aufgrund selektiver Teilnahme)

Nenne Nachteile von Querschnittstudien: 

Nachteile (unter anderem):

  • Keine Erfassung individueller Veränderungen, da nur Gruppenmittelwerte mit einander verglichen werden

  • Keine Kausalitätsaussagen möglich

  • Kohorteneffekt: unterschiedliche Jahrgänge haben unterschiedliche

    Grundvorrausetzungen (Schulbildung, Ernährung, Erziehung)

  • Selektive Populationsveränderung (gesündere Menschen leben länger)

  • Altersspezifische Validität der Messinstrumente (IQ-Test bei 1-10- jährigen Kindern vs. Erwachsenen)

  • Genrationeneffekte bei Messinstrumenten (z.B. Smartphonetestungen)