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R. Z.
R. Z.
Diese Lernkarten behandeln fortgeschrittene Themen der Genomforschung und -evolution auf Universitätsniveau. Sie beleuchten die Stabilität des menschlichen Genoms im Vergleich zu Viren, die Rolle von transponierbaren Elementen und die Entstehung von Multigenfamilien wie der Globin-Familie. Die Karteikarten erklären auch die Bedeutung von Genomgröße und -dichte sowie Methoden wie Shotgun-Sequencing und Microarrays. Ideal für Studierende der Biologie, die sich mit Genetik und Molekularbiologie vertiefen möchten.
Cartes-fiches
16
Utilisateurs
15
Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
04.02.2014 / 02.08.2022
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Cartes-fiches
Human Genom Project
Genomgrösse
Genomdichte
- Anzahl Gene sagt nichts über Genomgrösse und Erscheinungsbild
- Genomgrösse: Prokarioten < Eukarioten
- Ansonsten kein Zusammenhang mit komplexität! (Amöbe 670'000Mbp ⇔ Mensch 3'200Mbp)
Transponierbare Elemente
Sequenzen im Genom mit der Fähigkeit den Locus zu ändern
(= "springende Gene") → Achtung: nicht zwangsläufig ein Gen (muss nicht für eine RNA codieren)
STR (Short tandem repeats)
Wiederholung kurzer Basenpaarmuster ( = Microsatelliten)
Anzahl wiederholungen sehr Individuell
(⇒ DNA Fingerabdruck)
Multigenfamilien
Gene die aus zwei oder mehr identischen oder sehr ähnlichen sequenzverwanten Genen besteht
(⇒ Von einem Gen liegen verschiedene Kopien im Genom vor)
Beispiele:
- Ribosomale Genfamilie (Tandemartig angeordet, alle identisch)
- α / β Globin Familie (Embryo exprimiert Globin mit höherer O2 affinität als Mutter)
Exon-shuffling
Durch transponierbare Elemente werden Exons an neue Genorte verfrachtet