2026
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Lernkarten
Wie läuft der Forschungsprozess ab? Nehmen Sie dabei Bezug auf den empirischen Zirkel
Empirischer Zirkel: Vorhersage (partikulär) -- Test --> Beobachtung (p) -- Induktion --> Schlussfolgerung (Allaussage) --Deduktion --> Vorhersage
Forschungsprozess:
- empirischer Effekt wird gefunden
- plausible Erklärung postuliert, die dann Theorie genannt wird
- aus Theorie werden Hypothesen/Effekte abgeleitet, um Theorie zu testen
Nennen sie 3 Methoden, mit denen man Hirnaktivität messen kann und ordnen Sie die Methoden hinsichtlich räumlicher und zeitlicher Faktoren ein
EEG: zeitlich sehr genau (ms), räumlich unscharf
MEG: zeitlich sehr genau (wie EEG), räumlich bessere Auflösung
fMRT: räumlich sehr genau (mm), zeitlich unscharf (Sekunden)
Was hat der Behaviorismus gegen Introspektion?
-> ist subjektiv, nicht sichtbar und nicht objektiv messbar
- Bewusstseinszustände (Phänomene des Geistes) können nicht als wissenschaftliche Daten genutzt werden
- Selbstbeobachtung kann nie Seelenwissenschaft, nicht einmal psy. Experimentallehre sein
- Skinner: VH nur durch Verstärkungsgeschichte beschreibbar, mentale Prozesse erklären kein VH
Erläutern Sie auch 2 Einwände gegen den Behaviorismus
- Kognitive Landkarten
- Beobachtungs/Modelllernen
Moderator
Beeinflusst die Richtung/Stärke des ZH zw. zwei Variablen (UV und AV)
bsp. soziale Unterstützung,
Mediator
Zwischenglied; Kausalglied zwischen UV und AV
bsp. größerer Lernerfolg durch Nutzung langer Pausen zur StoffWH
Vorbedingungen Überprüfbarkeit Hypothesen
Empirischer Gehalt, Falsifizierbarkeit, Non Triviälität, Operationalisierbarkeit, Aufstellung vor Datensichtung
Was ist Parallelismus?
Was stimmt zum Idealismus?
Was ist Ockhams´ razor?
Von 2 möglichen Erklärungen ist die sparsamere/einfachere (mit weniger zugrundeliegenden Annahmen) vorzuziehen
Libet-Experiment?
ANOVA
T1 Relaxation
Liberarismus
Sätze
Eysencks Persönlichkeits
alles was im Verstand ist muss vorher in Sinnen gewesen sein
Quasiexperiment
operationale Definitonen
Sneeds wissenschaftsheoretischem
Strukturalismus
Kant zur Willensfreiheit
Realdefinition von “Tier” und Bestandteile erläutern
nicht vernünftiges Lebewesen
genus proximum und differencia specifica
Woher weiß man, ob ein Intelligenztest auch tatsächlich
Intelligenz misst?
Störvariablen?
INUS anhand eines selbstgewählten psychologischen
Beispiels erklären
insufficient but necessary part of an unnecessary but suficcient condition
genetische Vulnerabilität ist ein unzureichender aber notwendiger Bestandteil für eine Depression.
genetische Vulnerabilität und belastende Lebensereignisse sind zusammen eine nicht notwenidge, aber hinreichende Erklärung für Depression. (gibt auch andere Erklärungen)
Erläutern Sie, was Ausbalancieren ist und geben Sie ein
Beispiel
zur Kontrolle von SV bei Mess-WH Design
- jede Bedingung wird jeder VP gleichoft dargeboten
- jede experimentelle Bedingung kommt in jedem exp. Stadium gleichoft vor
- jede Bedingung steht in ihrer Abfolge gleichoft vor und hinter jeder anderen Bedingung
ausbalancieren bsp.
UV: Medikamentengabe; Bedingungen a b c
AV: Wohlbefinden
Abfolgen (6): abc acb bac bca cab cba
-> 6 oder vielfacht von 6 Versuchspersonen, damit alle Reihenfolgen gleichoft auftreten (vollständiges ausbalancieren)
Wenn ich einen Regenschirm mitnehme, um nicht nass zu werden, falls es regnet, dann ist das?
Nennen Sie ein Beispiel für einen psychologischen
synthetischen Satz und erläutern Sie warum dieser Satz
synthetisch ist
Frauen sind intelligenter als Männer.
- wahr aufgrund von Tatsachen in der Welt (Empirie)
- sagt inhaltlich etwas über die Welt aus
- kann empirisch überprüft werden
- kann falsifiziert werden
Beispiele für Dissoziation beim Eye-Tracking
(Kognition und Blickposition)
diese Packung Mehl wiegt 1kg
Ich bekomme Magenbeschwerden, wenn ich Curry
vom Inder um die Ecke esse. Ich bekomme aber
keine Magenbeschwerden, wenn ich anderswo
Curry esse. Welche Ursache nach Mill? Method
beschreiben und angeben, was in diesem Bsp. die
Ursache ist.
Mill: Methode zur Isolation von Ursachen per Induktion
Methode of difference: in Anwesenheit einer Bedingung B triff Effekt M auf, bei Abwesenheit der Bedingung nicht -> diese Bedingung Ursache für Effekt M
hier: Curry vom Inder um der Ecke
Nenne 3 Eigenschaften von Modulen nach Fodor
Verkapselung, Spezifität, Verbindlichkeit, Angeborenheit, Peripherizität
Welche Positionen zum Verhältnis von Leib und
Seele gibt es? Beschreiben! (2 Stück nennen und
grob beschreiben, wie das Verhältnis von Leib und
Seele ist)
Prallelismus: perfekt aufeinander abgestimmt, interagieren nicht
Idealismus: Reduktion auf Psychisches
Materialismus: Reduktion auf Physisches
Eigenschaftsdualismus: das gleiche etwas hat physische und psychische Eigenschaften
Epihänomenologie: Physisches bewirkt psychisches, nicht andersrum
Identitätstheorie: Gedanke = Gehirnzustand
2-Sprachen-Theorie: 2 inkommensurable Sprachen über dieselbe Welt
Was bedeutet ein Hirsch-Index von h=9?
veröffentlichenungen eines Autors nach Zitirhäufigkeit sortieren
runterzählen bis xte Veröffentlichung x mal zitiert wurde
-> sagt nicht nur etwas über Menge sondern auch impact
h index kritik
- Publikations/Zitationskartelle
- Selbstzitationen
- sleeping beauties nicht beachtes
- abhängig von Breite des Forschungsbereichs des Wissenschaftlers
Was sagt der p-Wert bei einem t-Test aus?
Wie wahrscheinlich das Auftreten eines SP-Kennwert unter Zufallsannahme
jeweils einen Vor- und Nachteil von qualitativ ggü.
quantitativ und 2 qualitative Verfahren nennen
VT: Kategorien werden nicht vorgegeben, sondern von befragten Personen selbst genereiert
NT: subjektive Komopnoente: wie wird Kategorie definiert/ist sie relevant?
Depressive Menschen schauen in Unterhaltungen
anderen kürzer in die Augen als gesunde Personen.
uV + Ausprägungen und aV angeben und
begründen, ob man die Aussage experimentell
überprüfen kann.
UV: Gesundheitszustand: Depressiv/Gesund
AV: Blickkontaktdauer
-> Quasiexperimentell prüfbar, da UV nicht randomisiert zugeteilt werden kann
Aussage: „Was im Geist ist, muss vorher über die
Wahrnehmung aufgenommen werden.“
Paradigma? Wer hat das gesagt?
Empirismus, Locke