1.1.3.3 - Planen Ersatzstromanlagen
Ersatzstromanlagen
Ersatzstromanlagen
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Cartes-fiches
Was sind die Anforderungen des Betriebs an die Diesel-Notstromanlage?
• Notstromleistung
• Verbraucherkonzept
• Betriebsarten
• Autonomie / Integration NLS
• Redundanz
• Umgebungsbedingungen
Was sind die gesetzlichen Auflagen and eine Diesel-Notstromanlage?
• Luftreinhalteverordnung
• Lärmschutzverordnung
• Kantonale Vorschriften
• Gewässerschutzverordnung
• El. Normen und Vorschriften
Was sind die baulichen Kriterien an eine Diesel-Notstromanlage?
• Schwingungen
• Bodenbelastung
• Raumbedarf /-Angebot
• Architektur / Design
• Bauphasen / Bauetappen
Wo wird eine Diesel-Notstromanlage angewendet?
• Spital
• Einkaufszentren
• Rechenzentren
• ARA Abwasser-Reinigungs-Anlage
Wie ist eine Diesel-Notstromanlage zu dimensionieren?
• 25 – 50% Reserve einrechnen
• 80% Max. Auslastung
• P = Pinst. x 1 x 1.25 x 1.25
Wie Gross / Schwer ist eine Diesel-Notstromanlage?
• Gewicht: 3-4.5 t
Bsp: 200kW Generator:
• Länge = 3m
• Breite = 1.5m
• Höhe = 1.5m
Raum für 200kW Generator:
• Länge = 6m
• Breite = 4m
• Höhe = 1.5m
Was ist der Verbrauch einer Diesel-Notstromanlage?
Faustformel Dieselverbrauch: 100kW 30l (3dl. Pro kWh)
Was sind die Kosten einer Diesel-Notstromanlage?
Kosten = ca. 1000.-/kW
Welche Bereitschafts-Arten kennst du bei Diesel-Notstromanlagen und was sind ihre Eigenschaften?
- SI: Sicherheitsstromaggregat = 15 Sek.
- SA: Schnellbereitschaftsaggregat = in 0.5 Sek.
- SO = Sofortbereitschaftsaggregat (ohne Unterbruch)
Welche USV-Arten kennst du?
- Online USV / Klasse 1 / VFI (Voltage and Frequency Independent from mains supply)
- Line Interactive USV / Klasse 2 / VI (Voltage independent from mains supply)
- Offline USV / Klasse 3 / VFD (Voltage and Frequency Dependent from main supply)
Nenne Vorteile, Nachteile und Einsatzorte einer Online-USV
Vorteile:
- Unterbruchsfrei
- Nahe zu Keine Netzrückwirkungen durch Umrichter
Nachteile:
- Wirkungsgrad Lastabhängig
- Via Umrichter Kurzschlussstrom nur ca. 2.5 x In
- Keine galvanische Trennung zwischen Netz und Verbraucher
Einsatzorte:
- Krankenhaus/Laborgeräte, Rechenzentren, Serverräume, Sicherheitssysteme
Nenne Vorteile, Nachteile und Einsatzorte einer Line-Interactive-USV
Vorteile:
- Geringe Verluste
- Akkus werden geschont
- Günstigere Bauweise
Nachteile:
- Umschaltzeit = 2ms… 5ms
- Via Umrichter Kurzschlussstrom nur ca. 2.5 x In
Einsatzorte:
- Büroumgebungen mit PCs, Racks, kleine Serverräume
Nenne Vorteile, Nachteile und Einsatzorte einer Offline-USV
Vorteile:
- Geringe Verluste
- Kleiner Abmessungen & Gewicht
- Günstigere Bauweise
Nachteile:
- Umschaltzeit ≤ 20ms
- Spannungs- und Frequenzschwankungen lassen sich nur im Akkumulatorenbetrieb regeln
Einsatzorte:
- Private Haushalte, kleine Büros
Nach welcher Norm werden die USV-Anlagen klassifiziert?
Nach IEC 62040-3
Wie soll eine USV-Anlage dimensioniert werden?
• Wechselrichter kann max. mit 2-3 – fachen Nennstrom belastet werden (Einschaltstrom)
• Dauerbelastung idealerweise = 50 – 80%
Wie lange ist die Lebensdauer einer USV-Anlage?
Lebensdauer ca. 10 Jahre
Was sind die baulichen Anforderungen an den Raum in der die USV-Anlage steht?
Bauliche Anforderungen:
• Raum mit Lüftung
• Evtl. Klimaanlage = Raumtemp. 20-25˚C
• Max. Traglast beachten = 8 – 15 kg/kVA (Bei Bleiakku 25-35 kg/kVA)
Was sind die Kosten einer USV-Anlage?
Kosten = 10kVA, 7Ah = 10‘000 CHF (inkl. Lieferung, Inbetriebnahme, Bypass)
Was ist der Kurzschlussstrom einer USV-Anlage?
In Betrieb Ik = 1.5 – 4 x In
Wo wird die Zusätzliche Einspeisung für Sicherheitsstromversorgung angewendet?
• NLA = Not Licht Anlage
• RWA = Rauch Wärme Abzug
• EVAK = Evakuierungsanlage (Audio)
• Feuerwehrlift
• RDA = Rauch Verdrängung Anlage
• BMA = Brand Melde Anlage
• CO/NO Gaswarnanlage
• Sprinkleranlagen
• Druckerhöhung von Löscheinrichtungen
Was musst du abklären um eine passende Netzersatzanlage planen zu können?
• Wahrscheinlichkeit Netzausfall?
• Dauer des Ausfalls? -> Flicker (Netzstabilität)?
• Darf ein Unterbruch stattfinden? (Wie lange)
• Kosten eines Unterbruchs?
• Der zu erwartende Einschaltstrom?
• Geforderte Autonomiezeit?
• Wirtschaftlichkeit?
• Bauliche Anforderungen (Architekt):
- Platzbedarf /-Angebot
- Bodenbelastung
- Notwendige Hilfsbetriebe z.B.: Lüftung Zu- und Abluft, Kühlung, Gebäudeleitsystem
• Gesetzliche Auflagen:
- Al. Normen und Vorschriften
- Luftreinhalteverordnung
- Lärmschutzverordnung
- Kantonale Vorschriften
- Gewässerschutzverordnung
- NISV (EMV)