Blut Anatomie

Blut, Blutzusammensetzung, Anatomie Lernkarten für Naturheilpraktiker NHP

Blut, Blutzusammensetzung, Anatomie Lernkarten für Naturheilpraktiker NHP

Diese Lernkarten vermitteln grundlegendes Wissen über Aufbau, Funktionen und Störungen des Blutsystems. Im Fokus stehen Blutbestandteile wie Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten, Blutgruppen, Gerinnungsprozesse sowie klinische Begriffe wie Anämie oder Hämostase. Medizinisches Fachpersonal und Studierende profitieren von den präzisen Erklärungen zu Blutwerten, Zellfunktionen und pathologischen Veränderungen.
Karten
76
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
16.06.2026 / 21.08.2026

Lernkarten

In was trennt sich das Blut auf und wieviel Prozent des Gesamtvorlumens machen diese Bestandteile aus?

Gesamtvolumen im menschlichen Körper: 5 Liter

Feste Bestandteile (ca. 42% des Gesamtvolumens)

  • Erytrhozyten (rote Blutkörperchen) - 5 Mio / Mikroliter
  • Leukozyten (weisse Blutkörperchen) - 5 Tausend / Mikroliter
  • Thrombozyten (Blutplättchen) 200 Tausend / Mikroliter

(Ein Mikroliter ist ein Millionstel Liter / 1 Milliliter = 1000 Mikroliter)

Flüssige Bestandteile (ca. 58% des Gesamtvolumens) --> Nennt man auch PLASMA

  • Wasser
  • Proteine
  • Anderes, wie Ionen, Glukose, Enzyme, Hormone, Kreatinin, Harnstof etc.

Woraus besteht das Plasma?

Macht ca. 58% des Gesamtvolumens (5 Liter) aus.

Ist eine klare, gelbliche Flüssigkeit.

Besteht aus:

  • Wasser (90%)
  • Proteine (8%) 
    • Albumin, Globuline
  • Anderes (2%)
    • (dazu zählt man zB. Hormone, Ionen, Glucose, Kreatinin, Harnstoff, div. Stoffwechselprodukte etc.)

Rote Blutkörperchen (lat)

Erythrozyten

Weisse Blutkörperchen (lat)

Leukozyten

Blutplättchen (lat)

Thrombozyten

Nenne die festen Bestandteile des Blutes.

  • Erythrozyten (rote BK) 
  • Leukozyten (weisse BK)
    • Granulozyten
    • Lymphozyten
    • Monozyten
  • Thrombozyten (Blutplättchen)

Wieviel Blut hat ein Erwachsener in etwa?

4-6 Liter

= ca. 8% des Körpergewichtes, das sind ca. 70-80ml / kg Körpergewicht

Wie nennt man das Blutplasma auch noch (DE)?

Blutwasser

Was ist der Unterschied zwischen Blutplasma und Blutserum?

Plasma

  • Das Blutplasma enthält Gerinnungsfaktoren
  • PLasma = Serum PLus Faktoren
  • lässt man das PLasma stehen, bildet sich ein "sogenannter "särriger Überstand mit diesem Fibrinogen

Blutserum

  • Das Blutserum enthält KEINE Gerinnungsfaktoren (v.a Fibrinogen)

Welche Aufgaben hat das Blut im Körper?

  • Transportfunktion
    • Nährstoffe und Sauerstoff zu den Zellen führen
    • Kohlendioxid und Stoffwechselabfallprodukte aus den Zellen abführen
       
  • Abwehrfunktion
    • ein Teil der Blutkörperchen bekämpfen körperfremde Partikel und Krankheitserreger
    • sie erkennen auch entartete oder körpereigene, infizierte Zellen
       
  • Abdichtung
    • dank der Fähigkeit zu gerinnen, kann es Gefässwanddefekte abdichten
       
  • Aufrechterhalten des inneren Milieus
    • Gemeinsam mit Lunge und Niere wird der PH-Wert, sowie die Salzkonzentrationen des Körpers justiert
    • die Puffersysteme dämpfen Scwhankungen des PH-Wertes
    • die in Leber, Milz und Muskeln gebildete Wärme wird dank der Blutzirkulation im Körper verteilt (ca. 37°C im Körperkern)

 

Wie nennt man die kleinsten Blutgefässe?

Kapillaren

Erkläre das Prinzip des hydrostatischen und koloidosmotischen Druckes so detailliert wie möglich in eigenen Worten.

Der hydrostatische Druck ist vereinfacht die „Druckwelle des Herzens“, die man auch als Puls z. B. am Handgelenk spüren kann. Er sorgt dafür, dass das Blut durch die Gefässe nach vorne gedrückt wird und übt gleichzeitig Druck auf die Gefässwand aus.

Dieser Druck „schiebt“ das Blut gewissermassen vor sich her und bewirkt, dass Flüssigkeit aus den Kapillaren ins umliegende Gewebe austritt. Ein passender Vergleich ist der Eingang eines Kinosaals: Viele Menschen drücken von hinten nach vorne, wodurch ein starker Vorwärtsdruck entsteht. Ähnlich verhält es sich mit dem hydrostatischen Druck im Gefäss.

Wenn das Blut unter diesem Druck in die Kapillaren gelangt, kommt der kolloidosmotische (onkotische) Druck ins Spiel. Im Blut der Kapillaren befinden sich viele Eiweisse (vor allem Albumin), die im Blut gelöst sind, aber die Gefässwand nicht passieren können. Diese Eiweisse wirken wie ein „Magnet“ und ziehen Wasser an.

Im arteriellen Kapillarabschnitt ist der hydrostatische Druck stärker → Flüssigkeit wird aus dem Gefäss in den interstitiellen Raum (Gewebe zwischen den Zellen) gepresst

Im venösen Kapillarabschnitt nimmt der hydrostatische Druck ab → der kolloidosmotische Druck überwiegt und zieht Flüssigkeit wieder zurück in die Kapillare

Ein grosser Teil der ausgetretenen Flüssigkeit wird wieder ins Blut aufgenommen. Die Flüssigkeit, die nicht zurücktransportiert wird, bleibt im Gewebe und wird vom Lymphsystem aufgenommen. Das Lymphsystem ist wie ein „Aufräumsystem“ : Es nimmt überschüssige Flüssigkeit auf und führt sie wieder dem Blutkreislauf zu.

Pro Tag werden ca.

  • 20 Liter Flüssigkeit aus den Kapillaren ins Gewebe abgepresst
  • ca. 18 Liter wieder direkt in die Kapillaren zurückgeführt
  • ca. 2 Liter über das Lymphsystem abtransportiert

Wie entstehen Ödeme?

 

 

Wenn das Gleichgewicht von hydrostatischem und kolloidosmotischem Druck gestört ist, kann sich Flüssigkeit im Gewebe ansammeln.

Das passiert zum Beispiel bei:

  • erhöhtem hydrostatischem Druck (z. B. bei Herzinsuffizienz)
  • vermindertem kolloidosmotischem Druck (z. B. bei Eiweissmangel)
  • gestörtem Lymphabfluss

Die Folge ist eine sichtbare oder tastbare Schwellung, ein sogenanntes Ödem.

Wie entsteht Eiweissmangel:

  • durch Mangelernährung (z. B. Essstörungen)

  • bei Lebererkrankungen:
    Wenn die Leber krank ist, produziert sie weniger Albumin. Dadurch sinkt die Proteinkonzentration im Blut, was den kolloidosmotischen Druck reduziert. Es wird weniger Flüssigkeit in die Kapillaren zurückgezogen („Magnet“ ist schwach), sodass Wasser im Gewebe bleibt (z. B. Aszites).

  • durch Eiweissverlust:
    z. B. beim nephrotischen Syndrom (Eiweissverlust über den Urin) oder über den Darm

  • bei erhöhtem Bedarf:
    z. B. bei schweren Erkrankungen oder Entzündungen, wenn der Körper mehr Eiweiss verbraucht, als er aufnehmen kann

Zwischenzellraum (lat)

Interstitium

Wofür werden die Plasmaproteine benötigt?

  • Aufrechterhaltung des kolloidosmotischen Drucks
    • hier ist vorallem Albumin zu nennen
    • ist zu wenig Eiweiss im Blut, wird weniger Wasser bei der Rückfiltration aus dem Interstitium aufgenommen. Das bedeutet, es wird mehr Flüssigkeit im Gewebe abgelagert, was Ödeme entstehen lässt
       
  • Transport von Stoffen wie Hormonen oder Bilirubin
    • müssen im Blut an Proteine gebunden werden können
       
  • Pufferfunktion
    • Die Eiweisse helfen, den PH Wert aufrecht zu erhalten
       
  • Blutgerinnung
    • Die Plasmaeiweisse sind Teil der Gerinnungsfaktoren
       
  • Abwehrfunktion
    • die meisten "Globuline" sind Antikörper
       
  • Proteinreservoir
    • für Notfälle 

Was sind denn Serumproteine?

Plasmaproteine ohne Fibrinogen (Gerinnungsfaktor)

Blutbildung (lat)

Hämatopoese

Wo findet die Hämatopoese statt?

(vor und nach der Geburt)

= Blutbildung (Bildung von Blutkörperchen)

Vor der Geburt: in der Markhöhle der Knochen 

  • aber auch in der Leber, Milz und Thymus

Achtung: im Laufe des Erwachsenwerdens wird ein grosser Teil des Knochenmarkes in Fettgewebe umgewandelt, daher:

Nach der Geburt: 

  • im roten Knochenmark, und nur in folgenden Knochen:
    • Schädel, Rippen, Brustbein, Wirbelkörper, Becken, proximale (stammnahe) Abschnitte von Femur und Humerus

Die explizite Bildung der Lymphotzyten findet auch in Milz, Lymphknoten (und Thymus) statt

Erkläre, wie eine Blutzelle entsteht.

  1. Alle Blutzellen entwickeln sich aus demselben Zelltyp, einer sogenannten pluripotenten Stammzelle (=vielkönnende Stammzelle).
  2. Die Zellen durchlaufen verschiedene Reifestadien
  3. Am Ende differenziert sich ein Erythrozyt, ein Granulozyt, ein Thrombozyt, ein Monozyt (=späterer Makorphage) oder ein Lymphozyt heraus
  4. Teilung und Differenzierung benötigen verschiedene Wachstumsfaktoren (Interleukine, koloniestimulierende Faktoren CSF)

  1. Was sind Erythrozyten?
  2. Wie lange leben sie (Lebenszyklus)?
  3. Was ist ihre Aufgabe?
  4. Enthalten sie einen Zellkern?
  5. Was verleiht ihnen die rote Farbe?
  6. Wieviel Prozent des Blutvolumens sind Erythrozyten?
  7. Form?

  1. Was sind Erythrozyten?
    1. rote Blutkörperchen
       
  2. Wie lange leben sie (Lebenszyklus)?
    1. ca. 120 Tage
       
  3. Was ist ihre Aufgabe?
    1. Sauerstofftransport (von Lunge zu den Geweben), indem sie Sauerstoff aus den Alveolen aufnehmen und an Hämoglobin (zelleigenes Protein) binden. Da sie sehr flexibel sind und sich maximal verformen können, sind sie in der Lage, auch die allerkleinsten Gefässe problemlos zu passieren
    2. Rücktransport von Kohlenstoffdioxid (in Form von Bicarbonat)
       
  4. Enthalten sie einen Zellkern?
    1. Nein. Sie enthalten weder Zellkern, noch Organellen. Somit können sie sich nicht mehr teilen!
       
  5. Was verleiht ihnen die rote Farbe?
    1. Das Hämoglobin. Das ist ein Blutfarbstoff, und eghört zu den Proteinen. Es ist verantwortlich für den Sauerstofftransport.
       
  6. Wieviel Prozent des Blutvolumens sind Erythrozyten?
    1. 40-50% des Blutvolumens
       
  7. Form
    Rund, eingedellt in der Mitte

Nenne den Normwert der Erythrozytenzahl

  1. für Männer
  2. für Frauen

  1. für Männer
    • 4.3-5.6 Millionen / Mikroliter
       
  2. für Frauen
    • 4.0-5.4 Millionen / Mikroliter

Nenne einige Details zum Hämoglobin.

  1. Deutsche Bezeichnung
  2. Aufgabe
  3. Normwerte Frau & Mann & Kinder

  1. Deutsche Bezeichnung
    • roter Blutfarbstoff (Häm = Farbstoffkomponente)
    • ca. 1/3 der Gesamtmasse der roten BK
       
  2. Aufgabe
    • Transport des Sauerstoffes von der Lunge zu den Oganen
    • Enthält Eisen Ione, an welches der Sauerstoff gebunden werden kann
       
  3. Normwerte Frau & Mann & Kinder
    • Männer: 14–18 g/dl
    • Frauen: 12–16 g/dl
    • Kinder: 11–14g/dl

Wie nennt sich die Bildung von roten Blutkörperchen?

Erythropoese

Was braucht es, damit die Erythrozyten gebildet werden können?

Erythropoetin, dies ist ein Hormon, welches in der Niere gebildet wird. Bei Bedarf wird es in den Blutkreislauf geschickt.

Was ist der sogenannte Hkt / Hct / Hk Wert und worüber gibt er Auskunft?

Nenne die Normalwerte für Frauen, Männer und Kinder.

Hämatokrit Wert

Zeigt die "Dicke" des Blutes, also wie hoch der Anteil der Blutkörperchen im Blut ist. Wird zur Diagnose einer Anämie benötigt.

 

Richtwerte:

  • Männer: 42-52%
  • Frauen 37-47%
  • Kinder 36-44%

Was geschieht mit dem Hämoglobin, wenn der Erythrozyt stirbt (aussortiert wird)?

Es wird in der Leber und den Gallenwegen zu Bilirubin verstoffwechselt. 
Ausscheidung über Stuhl und Urin (die braune / gelbe Farbe rührt daher).

 

Die Milz entfernt im Übrigen alte und kranke Erythrozyten (baut sie ab).

Was sitzt auf der Zellmembran der Erythrozyten und wozu wird dieser Faktor benötigt?

Auf der Zellmembran der roten Blutkörperchen sitzen die Merkmale zur Bestimmung der Blutgruppe.

Diese Merkmale nennt man Antigen, und sie bestimmen die Blutgruppe:

  • Antigen A = Blutgruppe A
  • Antigen B = Blutgruppe B
  • Antigen A & B = Blutruppe AB
  • KEIN Antigen = Blutgruppe 0

Ausserdem das Antigen D

  • Antigen D = Rhesus postitiv
  • KEIN Antigen D = Rhesus Negativ

Was bestimmt das "Antigen D" auf den Erythrozyten?

Es ist Hautpsächlich zur Bestimmung des Rhesus Faktors.

  • Antigen D vorhanden = Rhesus positiv
  • Antigen D NICHT vorhanden = Rhesus negativ

Welche Blutgruppe bezeichnet man als "Universalspender"?

(Lösung = "Blutgruppe ausgeschrieben")

Blutgruppe null

Welche Blutgruppe bezeichnet man als "Universalempfänger"?

(Lösung = "Blutgruppe ausgeschrieben")

Blutgruppe AB

Wann spricht man von einer "Rhesusunverträglichkeit"? 

Merke:

  • Der Körper bildet nach der Geburt automatisch Antikörper gegen ihm unbekannte Blutgruppenmerkmale. 
  • Blutruppe B bildet also Antikörper Anti-A, etc.
  • Antikörper gegen den Rhesusfaktor treten erst auf nach Kontakt mit diesem!
    • Baby ist Rhesus positiv, Mami Rhesus negativ:
      • Mami kommt in Kontakt mit dem Antigen-D des Babys. Bei allen künftigen Schwangerschaften mit Rhesus postiviem Baby wird es nun eine Abewehrreaktionen geben!
      • Bei Rhesus negativen Mamis wird die Blutgruppe des Babys geprüft, ist es positiv, kann eine Anti-D-Prophylaxe durchgeführt werden (passive Immunisierung mit Antikörper D)

Stichwort Blutgruppenvererbung:

Welche Blutgrupe verhindert, dass am Ende das Kind die Blutgruppe "0" (Null) erhält?

AB

Welche Aussage zu den Blutgruppen sind richtig?

Nenne die Normwerte des Sauerstoffgehaltes in ml O2 / dl im Blut. (Frauen, Männer)

Frauen 18.4ml O2 / dl

Männer 20.4ml O2 / dl

Haben Leukozyten einen Zellkern?

 

Ja!

Sie sind die einzigen Zellen (feste Bestandteile des Blutes), welche einen Zellkern besitzen!

Welche Leukozytenwerte gelten als normal?

  • Bei Erwachsenen
  • Bei Kindern (Schulalter)

  • Männer und Frauen: 4,0 - 10,0 (= 4'000 - 10'000 / Mikroliter)
  • Kinder: 5,0 - 13,0

Nenne einige Details zu den Leukozyten:

  1. deutsche Bezeichnung
  2. Vorkommen
  3. Hauptaufgabe / Funktion
  4. Einteilung in 3 Unterarten (Hauptgruppen)
  5. Lebensdauer

  1. deutsche Bezeichnung
     
    • Weisse Blutkörperchen
       
  2. Vorkommen
     
    • der grosse Anteil befindet sich nicht im Blutgefässsystem (nur 10%), sondern im Knochenmark und den Geweben (90%). Die Blutgefässe dienen hauptsächlich als Transportweg dorthin, wo sie benötigt werden. Sie können aus unverletzten Kapillaren austreten und direkt am Ort des Geschehens wirken.
       
  3. Hauptaufgabe / Funktion
     
    • Immunabwehr:
      • Sie erkennen Krankheitserreger
      • sie haben ein immunologisches Gedächtnis
      • sie regulieren Entzündungs- udn Hielungsprozesse
      • sie beherrschen die Phagozytose (aufnehmen und zerstören von Erregern)
         
  4. Einteilung in 3 Unterarten (Hauptgruppen)
     
    • Granulozyten 
      • neutrophil (50-70%), eosinophil (1-4%), basophil (unter 1%)
      • Für Abwehr von Infektionen (Pilze, Viren, Bakterien), allergische Reaktionen
         
    • Monozyten 4-8%
      • werden zu sogenannten Makrophagen
      • fressen Erreger und Antigene
         
    • Lymphozyten 20-40%
      • Unterteilung in:
        • B-Lymphozyten
          • Bildung von Antikörpern
             
        • T-Lymphozyten (sog. Killerzellen)
          • Zellulläre Immunantwort
             
  5. Lebensdauer
    • unterschiedlich (je nach Aufgabe von 1-3 Tagen, bis hin zu mehreren Wochen, wie zB. die Lymphozyten)

Blutplättchen (lat)

Thrombozyten

  1. Was sind Mastzellen?
  2. Wo werden sie gebildet?
  3. Was ist ihre Aufgabe?

  1. Was sind Mastzellen?
    • Blutzelle, gehört zu den Leukozyten (weisse Blutkörperchen)
       
  2. Wo werden sie gebildet?
    • Reift aus der hämatopoetischen Stammzelle im Knochenmark heran
       
  3. Was ist ihre Aufgabe?
    • spielen eine grosse Rolle für das Immunsystem
      • Wundheilung
      • Abwehr von Pathogenen
      • Wichtige Rolle bei Allergien: Bei der Typ-1 Allergie sind sie für die Sofort-Reaktion verantwortlich. Wenn sie aktiviert werden, setzen sie gewisse Botenstoffe frei, wie zum Beispiel:
        • Histamin, Prostaglandin, Leukotriene, Cykotine etc.

Wo werden die Leukozyten abgebaut?

Hauptsächlich im Gewebe, aber auch in der Milz und Leber

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