Fortpflanzungsorgane Anatomie

Anatomie der weiblichen und männlichen GeschlechtsorganeLernkarten für Naturheilpraktiker NHP

Anatomie der weiblichen und männlichen GeschlechtsorganeLernkarten für Naturheilpraktiker NHP

Diese Lernkarten behandeln Aufbau und Funktion der männlichen und weiblichen Fortpflanzungsorgane mit Fokus auf Hoden, Prostata, Eileiter und hormonelle Abläufe. Anatomische Details wie Schwellkörper, Drüsenanteile am Ejakulat oder Sertoli-Zellen werden durch präzise Fragen vertieft. Ideal für Medizinstudierende oder Interessierte, die sich strukturiert in die Thematik einarbeiten möchten.
Flashcards
66
Students
0
Language
German
Category
Medical
Level
Other
Created / Updated
15.06.2026 / 23.08.2026

Cartes-fiches

Nenne einige Details zur "Mamma":

  1. Wozu wird sie gezählt?
  2. Wo liegt sie?
  3. Woraus besteht sie und wie wird sie befestigt?

Mamma = Weibliche Brustdrüsen
 

1. Wozu zählt sie:

Zu den sekundären Geschlechtsmerkmalen
(Entwicklung in der Pubertät)

2. Lage:

  • Unter der Haut
  • auf dem grossen und dem kleinen Brustmuskel (pectoralis major und pectoralis minor)
  • erstreckt sich von der 2. - 7. Rippe

 

3. Sie besteht aus:

  • Fettkörper
  • Drüsengewebe

Befestigung:

  • durch schräg nach oben verlaufende Anhängebänder, an der Faszie des grossen Brustmuskels (M. pectoralis major)

Wie lange dauert ein weiblicher Zyklus "normalerweise" (gemäss Medizin)?

28 Tage

Nenne die 3 Phasen des weiblichen Zyklus und an welchen Tagen diese in Kraft treten. Erzähle, falls möglich, welche Hormone dominieren.

Phase 1:

1. - 4. Tag des Zyklus

  • Menstruation / Regelblutung
  • nennt man auch: Desquamationsphase oder Abschuppphase
  • Abstossung der obersten Zellen des Endometriums

PHASE 2:

5.-14. Tag des Zyklus

  • nennt man auch: Pfolieferations-/Aufbauphase, oder Follikelphase
  • Aufbau des Endometriums
  • Östrogene (aus Ovar), erhöhtes Progesteron

PHASE 3:

15.-1. Tag der nächsten Regelblutung

  • nennt man auch: Sekretionsphase / Lutealphase
  • Vorbereitung zur Ei-Aufnahme, Gelbkörperrückbildung, Aussstossung 

Was geschieht in der Follikelphase?

Was geschieht in der Lutealphase?

Was bildet der Gelbkörper für ein Hormon?

Progesteron

Welche Hormone dominieren den Eisprung?

besonders:

  • Östrogen
  • LH (Luteinisierendes Hormon, Bildung im Hypothalamus) --> triggert die Ovulation und Ausbildung des Gelbkörpers
  • FSH (Follikelstimulierendes Hormon, Bildung im Hypothalamus) --> ermöglicht in der 1. Phase die Bildung des Follikels, ermöglicht Östrogensynthese

Gebärmutter (lat)

Uterus

Gebärmutterkörper (lat)

Fundus uteri

Gebärmutterhals (lat)

Cervix uteri

Muttermund (lat)

Ostium uteri

Nenne ein paar Details zur Gebärmutter:

  1. Form
  2. Gewicht
  3. Grösse
  4. Aufbau
  5. Aufgabe

  1. Form
    plattgedrückte, auf dem Kopf stehende Birne
     
  2. Gewicht
    ca. 100 Gramm
     
  3. Grösse
    ca. 7-9cm lang
     
  4. Aufbau
    bestehend aus Gebärmutterkörper (Fundus uteri), Gebärmutterhals (Cervix uteri) und Muttermund (Ostium uteri) siehe Bild
     
  5. Aufgabe
    Schutz des ungeborenen Kindes
    Kontraktion, um Kind bei Geburt auszustossen

Eileiter (lat)

Tuba uterina

Nenne ein paar Details zu den Eileitern:

  1. Wie sind sie angelegt?
  2. Länge?
  3. Aufgabe?

  1. Wie sind sie angelegt?
    paarig
     
  2. Länge?
    10-17cm lang (besteht aus stark gefalteter Schleimhaut & Muskelschicht)
     
  3. Aufgabe?
    a) Aufnahme des Ei's nach dem Eisprung (erfolgt über Eileitertrichter (Ampulla tubae, ein sogenannter "Fransentrichter")
    b) im Eileiter findet die Befruchtung des Ei's statt, er transportiert ihn danach zur Gebärmutter

Was geschieht beim Eisprung und wo findet er statt?

Benenne auch die einzelnen Follikelstadien.

1 PHASE MENS-ZYKLUS

  • Der Eisprung findet statt im Eierstock
  • Die Ausreifung der Follikel erfolgt in der ersten Phase des Menstruationszyklus, dafür braucht es FSH (Follikelstimulierendes Hormon)

Die Follikelphasen sind wie folgt:

a) Primärfollikel --> b) Sekundärfollikel --> c) Tertiärfollikel --> d) Graaf-Follikel (=reifer Follikel)

2. PHASE MENS-ZYKLUS:

  • Damit das Ei springen kann, benötigt es LH (Luteinisierendes Hormon). Von dem gesprungen Ei bleibt die"Hülle" zurück, der sogenannte Gelbkörper. Er bildet Progesteron, welches die 2. Zyklushälfte dominiert.

Was ist der sogenannte "Graaf-Follikel"?

reifer Follikel

Was stimuliert das FSH bei der Frau?

Sogenanntes "Follikelstimulierendes Hormon" --> produziert im Hypothalamus

Vorkommen vorallem in der ersten Hälfte des Mensturationszyklus

Nötig für die Follikelreifung: Primordialfollikel, Primärfollikel, früher Tertiärfollikel (=Sekundärfollikel) (dieser entwickelt sich dann zum reifen Tertiräfollikel, dem sogenannten "Graaf-Follikel")

 

 

Welches Hormon braucht es unbedingt für die Ovulation?

LH (Luteinisierendes Hormon)


Erreicht den Peak zur Mitte des Monatszyklus und "lässt das Ei springen". Es fördert auch die Entwicklung des Gelbkörpers (dieser produziert Progesteron), welcher aus der Eihülle des Follikels entsteht.

Nenne ein paar details zur Vagina:

  1. Länge
  2. PH-Wert
  3. wodurch wird sie im Kindesalter verschlossen?
  4. In was erweitert sich die Scheide im oberen Teil?

Stellt die Verbindung dar zwischen äusseren Genitalien und Uterus

  1. Länge
    8-12cm, bestehend aus elast. Bindegwebe und Muskulatur
     
  2. PH-Wert
    3.8 - 4.4 (sauer)
     
  3. Wodurch wird sie im Kindesalter verschlossen?
    durch das Hymen (Jungfernhäutchen)
     
  4. In was erweitert sich die Scheide im oberen Teil?
    in das sogenannte "Scheidengewölbe", in diesen ragt der Gebärmutterhals hinein

Nenne die inneren Geschlechtsorgane der Frau.

  • Eierstöcke (Ovarien)
  • Eileiter (Tuben)
  • Gebärmutter (Uterus)
  • Scheide (Vagina)

Wie ist die lateinische Bezeichnung für Eierstock & Eileiter (und umliegendes Bindegwebe)?

Adnexe

Was ist die sogenannte "Schamspalte" und woraus besteht sie?

= der Raum zwischen den äusseren Schamlippen:

  • Scheideneingang mit Hymen
  • Klitoris
  • Harnröhre

Zähle die äusseren Geschlechtsorgane der Frau auf.

Auch: Vulva / pudendum feminimum)

  1. Schamhügel
  2. Kitzler (Klitoris)
  3. Schamlippen (gross, klein)
  4. Scheideneingang (itrovoitus vaginal)
  5. Hymen

Wo liegt der sogenannte "Scheidenvorhof"?

Das ist der Teil der Vulva, der zwischen den kleinen Labien liegt.

Nenne die 3 Drüsen, welche in den Scheidenvorhof münden.

  1. Bartholinische Drüse (Glandula vestibularis major)
  2. Paraurethraldrüse (Prostata femina = Nebendrüse)
  3. kleine Vorhofsdrüsen (Glandula verstibularis minores)

Nenne die akzessorische Geschlechtsdüse der Frau.

 

  1. Wie gross sind sie?
  2. Was bilden sie?
  3. Wo befinden sie sich?
  4. Mit welcher Drüse des Mannes ist sie vergleichbar?

  1. Wie gross sind sie?
    ca. erbsengross
     
  2. Was bilden sie?
    schleimiges Sekret zur Befeuchtung
     
  3. Wo befinden sie sich?
    an der Innenseite der kleinen Schamplippen
     
  4. Mit welcher Drüse des Mannes ist sie vergleichbar?
    mit den Cowper-Drüsen

Woran erinnert die Klitoris und warum?
(Womit kann man sie vergleichen beim Mann)

An die Penis-Eichel.

  • schwillt bei sexueller Stimulation an
  • richtet sich auf, wenn angeschwollen
  • hat eine Vorhaut

Von was wird der Scheideneingang beim Mädchen verschlossen und was ist die Aufgabe dieser Membran?

  • Vom Hymen (=Jungfernhäutchen)
  • es trennt die inneren von den äusseren Geschlechtsorganen

Nenne einige Details zu den Ovarien.

  1. Wie sind sie angelegt?
  2. Grösse?
  3. Gewicht?
  4. Aufgabe?
  5. Was passiert mit ihnen nach der Menopause?

Ovarien = Eierstöcke
Ovar = Eierstock

  1. Wie sind sie angelegt?
    paarig
     
  2. Grösse?
    dörrpflaumengross
     
  3. Gewicht?
    ca. 10g
     
  4. Aufgabe?
    Sie sind die Keimdrüsen der Frau: Ort der Reifung und Vermehrung von weiblichen Eizellen
    Bildung von Östrogen und Progesteron
    Bereitstellung von befruchtungsfähigen Eizellen
     
  5. Was passiert mit ihnen nach der Menopause?
    bilden sich zu einem Bindegewebsstrang zurück

Nenne die akzessorischen Geschlechtsdrüsen des Mannes.

  • Prostata (Vorsteherdrüse)
  • Samenblase / Bläschendrüse (Glandula vesiculosa / vesicula)
  • Cowper-Drüse (Glandula bulburethrales) 
  • (+ Samenleiterampulle)

Welche Geschlechtsdrüse des Mannes liefert 65% des Ejakulatvolumens?

Was ist ihre Aufgabe?

Die Samenblase / Bläschendrüse

(Glandula vesiculosa)
 

  • paarig angelegt
  • ca 5.10cm lang
  • bildet das "Pausenbrot" für die Spermien dank fructosehaltigem Sekret

Wofür ist die Glandula bulbourethrales zuständig?

sogenannte "Cowper Drüse" des Mannes.

Sie macht das Ejakulat gleitfähig und bildet ca. 2-5 des Ejakulatvolumens.

Nenne einige Details zur Prostata:

  1. Lage
  2. Grösse
  3. Aufgabe
  4. Anteil (in %) am Ekakulat

Sogenannte "Vorsteherdrüse"

  1. Lage
    liegt zwischen der Unterseite der Harnblase und der Beckenbodenmuskulatur
    Umschliesst die Harn-Samen-Röhre
     
  2. Grösse
    ist kastaniengross
    NICHT paarig angelegt!
     
  3. Aufgabe
    produziert dünnflüssiges/trübers Sekret
    liefert den "typischen Spermageruch"
    Spült vor dem Erguss saure Urinreste aus
    hilft, dass sich die Spermien besser bewegen können
     
  4. Anteil (in %) am Ekakulat
    10-30% des Ejakulatvolumens

Woraus bestehen die ableitenden Samenwege?

Sie bestehen aus:

  • Nebenhoden (Epididymis)
  • Samenleiter (Ductus deferens)
  • Spritzkanal (Ductus ejaculatorius)

Wichtig zum merken!

Samenleiter (lat)

Ductus deferens

Nebenhoden (lat)

Epididymis

Spritzkanal (lat)

Ductus ejaculatorius

Wie lange ist der Samenleiter (Ductus deferens)?

50-60cm

Er verläuft mit Gefässen und Nerven durch den Samenstrang.

Wie gross ist die Samenblase (Vesicula seminalis)?

Daumengross

Sie ist paarig angeordnet

Nenne einige Details zum Sperma

  1. PH Wert
  2. Konsistenz / Aussehen
  3. Menge / Ejakulat
  4. Anzahl Spermien / Ejakulat
  5. Überleben ausserhalb des Körpers (wie lange?)

  1. PH Wert
    schwach alkalisch: 7.3 - 7.8
     
  2. Konsistenz / Aussehen
    milchig-trüb bis weiss-gelblich mit chrakteristischem Geruch
     
  3. Menge / Ejakulat
    2-6ml Flüssigkeit pro Ejakulat (variiert, je nachdem wie lange der letzte Erguss zurückliegt)
     
  4. Anzahl Spermien / Ejakulat
    70-600 Millionen Spermien (variiert, je nachdem wie lange der letzte Erguss zurückliegt)
     
  5. Überleben ausserhalb des Körpers (wie lange?)
    in flüssigem Plasma bis zu 12 Stunden
    trocken nur wenige Minuten

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