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Flashcards
Definiere ZAS
- Symptomkomplex durch anticholinerg wirkende Medis und Pflanzen
- 1 peripheres und 2 zentrale Symptome/Hemmung des parasympathikus
- entsteht durch Hemmung der cholinergen Neurotransmission im ZNS aufgrund von Blockade von muskarinischen acetylcholinrezeptoren
beschreibe pathophysiologie von ZA
- rezeptorblockade durch Anticholinergika. hemmen bindung von Ach an M1 Rezeptoren im Gehirn
- parasympathikus wird blockiert, sympathikus gewinnt überhand
- ungleichgewicht zwischen cholinergen und monoaminergen systemen wie Dopamin und serotonin
- gestörte vigilanz, thermoregulation, bewusstsein und Gedächtnis
nenne Ursachen für ZAS
- medikamente
- nachtschattengewächse wie tollkirsche, bilsenkraut und stechapfel
welche medis führen zu ZAS?
- atropin
- tryzyklische Antidepressiva
- neuroleptika wie DHBP
- h1 und h2 Rezeptorantagonisten
- antiparkinson Medis
- lachgas
- opiate indirekt
- ketamin indirekt
- volatile Anä indirekt
- LAs und Benzos indirekt
nenne zentrale symptome
- halluzination und unruhe
- verwirrtheit und delir
- schwindel
- schläfrigkeit und Somnolenz bis Koma
nenne periphere Symptome von ZAS
- tachykardie
- harnverhalt
- trockene und warme Haut
- mydriasis
- gerötete Haut
- herzrhythmusstörungen
- trockene Schleimhaut
wie wirkt Physostigmin
wann kann es sonst noch angewendet werden
- antagonisiert rezeptorblockade durch zentrale und periphere hemmung von Ach- esterase
- bei atropin intox oder neuroleptika/tri oder tetrazyklische Antidepressiva Intox
nenne dosierung Physostigmin
- 0.04mg/kg oder max 2mg (1 ampulle) langsam iv
- wirkeintritt in 2-5min und hält 30min an
nenne nebenwirkung von physostigmin
- bradykardie bis asystolie
- bronchokonstriktion
- nausea, hypersalivation
- krämpfe
- miosis
kontraindikation von physostigmin
- SHT
- asthma/ schwere COPD
- KHK
- parkinson
- bronchospasmus