2 EKG Vertiefung

Elvane & Alex

Elvane & Alex

Diese Lernkarten vertiefen EKG-Interpretationen mit Fokus auf Ableitungen, QRS-Komplexe und Schrittmacherfunktionen, wobei typische Befunde wie ST-Hebungen, Schenkelblöcke oder P-Wellen-Analysen im Mittelpunkt stehen. Ideal für Mediziner, die EKG-Befunde präzise erkennen und klinisch einordnen müssen.
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Allemand
Catégorie
Médecine
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Créé / Mis à jour
05.06.2026 / 12.09.2026

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Beschreiben Sie die 5-Schritt-Methode zur EKG-Interpretation bei einem 1-Kanal-EKG.

  1. Bestimmung der Herzfrequenz (z.B. QRS-Komplexe in 15 cm x 10 zählen)
  2. Bestimmung des Herzrhythmus (regelmäßig oder unregelmäßig?)
  3. Analyse der P-Wellen (Sind P-Wellen vorhanden? Steht vor jedem QRS eine P-Welle? Ist die Form normal?)
  4. Bestimmung der PQ-Zeit (Norm: bis 0,2 Sekunden, an zwei Stellen messen)
  5. Bestimmung der QRS-Dauer (Norm: bis 0,12 Sekunden)

Wie unterscheiden sich die verschiedenen AV-Blockierungen im EKG?

  • AV-Block I°: PQ-Zeit > 0,2 Sekunden, aber immer gleich lang, keine fehlenden QRS-Komplexe.
  • AV-Block II° Typ Mobitz 1 (Wenckebach): PQ-Zeit wird immer länger, bis ein QRS-Komplex ausfällt (Pause), mehr P als QRS.
  • AV-Block II° Typ Mobitz 2: Immer 2 oder 3 P-Wellen vor einem QRS, PQ-Abstände bleiben gleich, mehr P als QRS.
  • AV-Block III° (totaler AV-Block): P-Wellen und QRS-Komplexe sind unabhängig voneinander, regelmäßiger Grundrhythmus, mehr P als QRS, QRS kann schmal (AV-Ersatz) oder breit (Kammerersatz) sein.

Welche EKG-Veränderungen deuten auf ein akutes Koronarsyndrom (ACS) hin?

  • ST-Senkung: Hinweis auf Ischämie/Sauerstoffmangel, z.B. ≥ 2 mV in V2-V3 (bei Patienten ≥ 40 Jahre)
  • ST-Hebung: Hinweis auf akute Läsion/Herzinfarkt (STEMI)
  • Signifikantes Q: Mindestens 1 mm breit und 1/3 so tief wie R, Hinweis auf Nekrose (abgestorbener Herzmuskel)

Wie erkennt man einen Schenkelblock im EKG und wie unterscheidet man zwischen Rechts- und Linksschenkelblock?

  • Schenkelblock allgemein: QRS-Komplexe sind verbreitert (> 0,12 Sekunden)
  • Rechtsschenkelblock: RR'-Komplexe in V1, V2 oder V3 sichtbar, kein RR' in V5/V6
  • Linksschenkelblock: RR'-Komplexe in V5 oder V6 sichtbar, kein RR' in V1-V3

Was ist das Wolff-Parkinson-White (WPW)-Syndrom und wie zeigt es sich im EKG?

  • Das WPW-Syndrom ist eine Reentry-Tachykardie mit einer zusätzlichen Leitungsbahn zwischen Vorhof und Kammer.
  • Im EKG zeigt sich ein verkürztes PR-Intervall und eine Delta-Welle (flacher Anstieg des QRS-Komplexes).
  • Es kann zu supraventrikulären Tachykardien kommen.

Was ist der Unterschied zwischen Sinusstillstand und SA-Block im EKG?

  • SA-Block: Der Sinusknoten erzeugt Impulse, aber die Erregung wird zeitweise nicht über die Vorhöfe geleitet. Die Pause im EKG ist ein Vielfaches des normalen PP-Abstands, nach der Pause bleibt die Frequenz meist gleich.
  • Sinusstillstand: Der Sinusknoten pausiert komplett, es entstehen längere Pausen, die nicht exakt durch die normale Frequenz erklärbar sind. Nach der Pause kann die Frequenz verändert sein.

Wie lokalisiert man einen Herzinfarkt im 12-Kanal-EKG?

  • Vorderwandinfarkt: ST-Hebungen in V2 bis V4
  • Seitenwandinfarkt: ST-Hebungen in V5/V6
  • Hinterwandinfarkt: ST-Hebungen in II, III, aVF oder spiegelverkehrt in V1/V2
  • Septuminfarkt: ST-Hebungen in V1 bis V3

Wie unterscheiden sich Breitkomplex- von Schmalkomplex-Tachykardien im EKG und welche Rhythmusstörungen können dahinterstecken?

  • Schmalkomplex-Tachykardien (QRS < 0,12 s): Meist supraventrikuläre Tachykardien, z.B. AV-Knoten-Reentrytachykardie, Vorhofflattern, Vorhofflimmern, WPW-Syndrom.
  • Breitkomplex-Tachykardien (QRS > 0,12 s): Meist ventrikuläre Tachykardien, z.B. Kammerflattern, Kammerflimmern, aber auch supraventrikuläre Tachykardien mit Schenkelblock.

Was ist eine Reentry-Tachykardie und wie zeigt sie sich im EKG?

  • Eine Reentry-Tachykardie entsteht durch eine kreisende Erregung im Herzen, z.B. beim WPW-Syndrom oder AV-Knoten-Reentry.
  • Im EKG zeigt sich eine regelmäßige, meist schnelle Herzfrequenz. Beim WPW-Syndrom ist zusätzlich eine Delta-Welle und ein verkürztes PR-Intervall sichtbar.

Wie erkennt man Vorhofflattern und Vorhofflimmern im EKG?

  • Vorhofflattern: Sägezahnmuster der P-Wellen (Flatterwellen), regelmäßige oder unregelmäßige Überleitung auf die Kammer.
  • Vorhofflimmern: Keine klaren P-Wellen, unregelmäßige Kammeraktion (absolute Arrhythmie), unregelmäßiger Grundrhythmus.

Welche EKG-Kriterien sprechen für einen AV-Block II° Typ Mobitz 1 (Wenckebach)?

  • PQ-Zeit wird von Schlag zu Schlag länger, bis ein QRS-Komplex ausfällt (Pause).
  • Mehr P-Wellen als QRS-Komplexe.
  • Nach der Pause beginnt das Muster von vorne.

Welche Gefahr besteht bei einem AV-Block III° und wie wird dieser im EKG erkannt?

  • Gefahr: Gefahr der Asystolie, Synkopen, plötzlicher Herztod, Schrittmacherindikation.
  • EKG: P-Wellen und QRS-Komplexe sind unabhängig voneinander, mehr P als QRS, regelmäßiger Grundrhythmus, QRS-Komplexe können schmal (AV-Ersatzrhythmus) oder breit (Kammerersatzrhythmus) sein.

Wie äußert sich eine ventrikuläre Extrasystole (VES) im EKG?

  • Einzeln auftretender, verbreiterter QRS-Komplex ohne vorangehende P-Welle, meist mit kompensatorischer Pause nach der VES.

Was sind die Einthoven-Ableitungen und wie werden sie im EKG angelegt?

Die Einthoven-Ableitungen sind die drei bipolaren Extremitätenableitungen I, II und III. Sie werden folgendermaßen angelegt:

  • Ableitung I: rechter Arm (negativ) zu linker Arm (positiv)
  • Ableitung II: rechter Arm (negativ) zu linkes Bein (positiv)
  • Ableitung III: linker Arm (negativ) zu linkes Bein (positiv) Diese Ableitungen bilden ein sogenanntes Einthoven-Dreieck um das Herz und ermöglichen die Messung der elektrischen Aktivität des Herzens aus drei verschiedenen Richtungen.

Was sind die Ableitungen nach Goldberg und wie unterscheiden sie sich von den Einthoven-Ableitungen?

Die Ableitungen nach Goldberg sind die unipolaren, verstärkten Extremitätenableitungen aVR, aVL und aVF. Sie unterscheiden sich von den Einthoven-Ableitungen dadurch, dass sie jeweils die elektrische Aktivität von einem Punkt (rechter Arm, linker Arm, linkes Bein) gegen einen virtuellen Nullpunkt (Mitte der anderen Elektroden) messen. Das EKG-Gerät verstärkt ("augmentiert") diese Ableitungen, daher das "a" in aVR, aVL und aVF:

  • aVR: rechter Arm
  • aVL: linker Arm
  • aVF: linkes Bein (Fuß)

Wie viele Ableitungsrichtungen ergeben sich aus den Einthoven- und Goldberg-Ableitungen zusammen und wie werden sie im EKG genutzt?

Aus den drei Einthoven-Ableitungen (I, II, III) und den drei Goldberg-Ableitungen (aVR, aVL, aVF) ergeben sich insgesamt sechs Ableitungsrichtungen.

Diese sechs Ableitungen werden als die "frontalen Ableitungen" bezeichnet und liefern zusammen ein umfassendes Bild der elektrischen Aktivität des Herzens in der Frontalebene.

Wie kann man mit den Ableitungen nach Einthoven und Goldberg die Herzachse bestimmen?

Zur Bestimmung der Herzachse werden die Ableitungen I, II und III verwendet. Man vergleicht die Höhe der R-Zacken in diesen Ableitungen:

  • Ist R in Ableitung II am größten, liegt eine normale Herzachse vor.
  • Ist R in Ableitung III am größten, spricht das für einen Rechtstyp.
  • Ist R in Ableitung I am größten, spricht das für einen Linkstyp. Die Ableitungen nach Goldberg (aVR, aVL, aVF) können zur weiteren Differenzierung herangezogen werden.

Was bedeutet es, wenn in aVR eine große negative Auslenkung zu sehen ist?

Da aVR die elektrische Aktivität des Herzens vom rechten Arm aus "sieht" und die Haupterregung des Herzens normalerweise von rechts oben nach links unten verläuft, zeigt sich in aVR typischerweise eine große negative Auslenkung. Dies ist physiologisch und zeigt, dass die Erregung vom rechten Arm weg läuft.

Was versteht man unter einem akuten Koronarsyndrom (ACS)?

Das akute Koronarsyndrom (ACS) umfasst alle Situationen, in denen es durch einen plötzlichen Verschluss einer Koronararterie zu einer Minderdurchblutung (Ischämie) oder einem Absterben (Nekrose) von Herzmuskelgewebe kommt.

Dazu zählen instabile Angina pectoris und der Herzinfarkt (Myokardinfarkt).

Was ist die Bedeutung eines signifikanten Q im EKG?

Ein signifikantes Q (mindestens 1 mm breit und 1/3 so tief wie R) ist ein Hinweis auf eine Nekrose, also abgestorbenes Herzmuskelgewebe nach einem Infarkt.

Wie unterscheiden sich ST-Senkungen und ST-Hebungen im Zusammenhang mit ACS?

 

  • ST-Senkungen deuten auf eine Ischämie (Sauerstoffmangel) des Herzmuskels hin, wie sie z.B. bei Angina pectoris auftreten kann.
  • ST-Hebungen sind typisch für eine akute Läsion, also einen akuten Herzinfarkt (STEMI).

Was ist ein STEMI und wie erkennt man ihn im EKG?

Ein STEMI (ST-Elevation Myokardinfarkt) ist ein Herzinfarkt mit ST-Hebungen im EKG.

Diese ST-Hebungen zeigen sich in den Ableitungen, die den betroffenen Herzbereich "sehen" (z.B. V2-V4 bei Vorderwandinfarkt).

Was ist der erste Schritt bei der Interpretation eines 12-Kanal-EKGs und warum ist er wichtig?

Der erste Schritt ist, die P-Wellen in der „besten Ableitung“ (meist Ableitung II) zu suchen und den Grundrhythmus zu bestimmen. Dies ist wichtig, um festzustellen, ob ein normokarder Sinusrhythmus vorliegt und ob die Erregungsausbreitung im Herzen korrekt beginnt.

Wie überprüft man die PQ-Zeit im 12-Kanal-EKG und was kann eine Abweichung bedeuten?

Die PQ-Zeit sollte an zwei verschiedenen Stellen gemessen und verglichen werden.

Die Norm liegt bei bis zu 0,2 Sekunden.

Eine verlängerte PQ-Zeit kann auf einen AV-Block I° hinweisen, unterschiedliche PQ-Zeiten auf einen AV-Block II° oder III°.

Welche Unregelmäßigkeiten sollte man im EKG suchen und wie erkennt man sie?

Man sollte nach Pausen, ventrikulären Extrasystolen (VES) oder supraventrikulären Extrasystolen (SES) suchen.

Diese erkennt man an fehlenden QRS-Komplexen nach einer P-Welle (Pausen) oder an vorzeitig auftretenden, abweichenden QRS-Komplexen (Extrasystolen).

Wie erkennt man einen Schenkelblock im 12-Kanal-EKG?

Ein Schenkelblock zeigt sich durch verbreiterte QRS-Komplexe (> 0,12 Sekunden) und das Auftreten von RR'-Zacken.

Bei einem Rechtsschenkelblock sind RR' in V1-V3 sichtbar, bei einem Linksschenkelblock in V5/V6.

Wie setzt sich das standardisierte 12-Kanal-EKG zusammen? Nennen Sie die einzelnen Ableitungen.

Das 12-Kanal-EKG besteht aus 6 Extremitätenableitungen und 6 Brustwandableitungen.

Die Extremitätenableitungen sind I, II, III (nach Einthoven) sowie aVR, aVL, aVF (nach Goldberg).

Die Brustwandableitungen sind V1 bis V6.

Jede Ableitung "sieht" das Herz aus einer anderen Richtung und zeichnet die elektrische Aktivität auf.

Was versteht man unter dem Einthoven-Dreieck und wie werden die Elektroden dafür angelegt?

Das Einthoven-Dreieck ist eine Anordnung der Elektroden am rechten Arm, linken Arm und linken Fuß.

Das Herz liegt im Zentrum dieses Dreiecks.

Die Ableitungen I, II und III werden zwischen diesen Punkten gemessen.

Die Elektroden werden wie folgt angelegt: rechter Arm, linker Arm, linker Fuß. Jede Elektrode "blickt" aus einer anderen Ecke auf das Herz.

Wie werden die Brustwandelektroden V1 bis V6 korrekt positioniert?

  • V1: 4. Intercostalraum, parasternal rechts
  • V2: 4. Intercostalraum, parasternal links
  • V3: genau zwischen V2 und V4
  • V4: 5. Intercostalraum, mittlere Clavicularlinie
  • V5: vordere Axillarlinie auf Höhe von V4
  • V6: mittlere Axillarlinie auf Höhe von V4

Wie bestimmt man die elektrische Herzachse im EKG? Welche Ableitungen werden dafür verwendet?

Zur Bestimmung der Herzachse werden die Ableitungen I, II und III verwendet.

Die Richtung der größten R-Zacke gibt die Hauptausbreitungsrichtung der Erregung an.

Ist die R-Zacke in Ableitung III am größten, liegt ein Rechtstyp vor.

Ist sie in Ableitung I am größten, ein Linkstyp.

Bei einer gleichmäßigen Verteilung spricht man von einem Normaltyp.

Welche Indikationen bestehen für den Einsatz eines provisorischen Herzschrittmachers?

  • Symptomatische Bradykardien, unabhängig vom Herzrhythmus
  • Wenn eine Flachlagerung zur Einlage eines transvenösen, internen Schrittmachers nicht möglich ist (z.B. bei Atemnot)
  • Notfallmäßige Überbrückung langer Pausen im EKG, wenn eine definitive Implantation kurzfristig nicht möglich ist
  • Nach Herzklappenoperationen, wenn auf dem Myokard aufliegende Elektroden verwendet werden

Wie unterscheidet sich ein provisorischer von einem definitiven Herzschrittmacher?

  • Beim provisorischen Schrittmacher liegt die Elektrode im rechten Ventrikel, der Schrittmacher selbst befindet sich außerhalb des Körpers (z.B. auf der Intensivstation).
  • Beim definitiven Schrittmacher liegt die Elektrode ebenfalls im rechten Ventrikel, aber der Schrittmacher ist operativ unter der Haut implantiert.

Welche Funktionen hat eine Pacemakerelektrode?

  • Pacen: Der Schrittmacher gibt einen elektrischen Impuls ab, der das Myokard zur Erregung bringt.
  • Sensen: Der Schrittmacher empfängt elektrische Signale des Herzens (EKG) und erkennt Eigenschläge.

Wie erkennt man im EKG, dass ein Schrittmacher aktiv ist?

  • Sichtbare Spikes (senkrechte Striche) im EKG, die den elektrischen Impuls anzeigen
  • Nach dem Spike folgt ein verbreiterter QRS-Komplex (meist im Bild eines Linksschenkelblocks)

Was ist ein Sensingversagen und wie erkennt man es im EKG?

  • Sensingversagen bedeutet, dass der Schrittmacher Eigenschläge des Herzens nicht erkennt und trotzdem stimuliert.
  • Im EKG sieht man Spikes, obwohl das Herz eigene Schläge produziert. Der Schrittmacher hält sich also nicht zurück, wenn ein Eigenschlag vorhanden ist.

Was ist ein Pacingversagen und wie erkennt man es im EKG?

  • Pacingversagen bedeutet, dass nach einem Schrittmacherspike kein QRS-Komplex folgt, das heißt, das Myokard wird nicht ausreichend erregt.
  • Im EKG sieht man Spikes, denen kein QRS-Komplex folgt.

Was bedeutet die Nomenklatur VVI, DDD etc. bei Herzschrittmachern?

  • Die Buchstaben stehen für:
    • Erster Buchstabe: Ort der Stimulation (A = Atrium, V = Ventrikel, D = Dual)
    • Zweiter Buchstabe: Ort des Sensings (A, V, D)
    • Dritter Buchstabe: Betriebsart (I = inhibiert, T = getriggert, D = dual)
  • Beispiel: Ein VVI-Schrittmacher stimuliert und sensed im Ventrikel und arbeitet inhibiert (nur bei Bedarf).

Wie wird ein Patient mit einem provisorischen Herzschrittmacher überwacht?

  • Kontrolle der Einstichstelle auf Infektion und sorgfältige Fixierung der Elektrode.
  • Schonung des Arms auf der Punktionsseite, Unterstützung bei alltäglichen Aktivitäten.
  • Peinliches Einhalten der elektrischen Sicherheit, da eine direkte Verbindung zum Herzen besteht.
  • Überwachungsmonitor auf Pacemakerschläge einstellen und Monitor-EKG auf Pacing- und Sensingversagen überwachen.
  • Dokumentation von Pacemaker-EKG-Streifen.

Wie erkennt man im EKG ein korrektes Pacing und Sensing eines Herzschrittmachers?

  • Korrektes Pacing: Nach jedem sichtbaren "Spike" im EKG folgt ein verbreiterter QRS-Komplex.
  • Korrektes Sensing: Der Pacemaker hält sich nach einem Eigenschlag des Patienten für das eingestellte Zeitintervall zurück und gibt keinen Impuls ab.

Was ist ein Fusionsschlag im Zusammenhang mit einem Herzschrittmacher?

Ein Fusionsschlag entsteht, wenn ein Eigenschlag des Patienten mit einem pacemakerinduzierten QRS-Komplex zusammenfällt.

Der QRS-Komplex sieht dann anders aus als die anderen Komplexe.

Fusionsschläge sind ungefährlich und erfordern keine Maßnahmen.

Étudier