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R. L.
Diese Vokabelkartei hilft beim Erlernen der griechischen Sprache auf Universitätsniveau und konzentriert sich auf Fachvokabular aus dem Bereich Kälte- und Wärmeanlagen. Sie umfasst Begriffe zu Kühlsystemen, Betriebsweisen, Normen sowie SmartGrid-Steuerungen und deren Schnittstellen. Beispiele sind Konvektoren, Geo-Cooling oder Modbus. Mit dieser Vokabelkartei können Studierende und Fachkräfte ihr technisches Griechisch gezielt erweitern. Die Plattform unterstützt auch das Rückwärtslernen von der Zielsprache zur Ausgangssprache.
Karten
29
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Griechisch
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
27.05.2026 / 01.06.2026

Lernkarten

Beschreiben sie die Komponenten einer Kälteanlage

Verflüssigungseinheit mit (Verdichter, Kondensator und Entkühler, Sammler) Warmseitige Einheit meist gegen aussen gibt Wärme ab

Drosselventil (Reduziert den Druck und regelt Massenstrom) 

Verdampfer (Luftkühler) Nimmt wärme auf und Entfeuchtet Raum und führt zu Luftströmung

Wie unterscheidet sich eine Kälteanlage von einer Heizungsanlage?

Bei besitzen die gleichen Komponenten und Arbeitsweise. Jedoch ist die Nutzseite eine andere

Leistungszahl bei Kälteanlagen

EER (EnergyEfficiencyRatio) = Qzu / Wzu

Wie verläuft die Kälteleistung im Vergleich zum Kältebedarf?

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Welche inneren und äusseren Lastanteile kennen Sie?

Innere Lastanteile:

Äussere Lastanteile: Transmissionswärmeverluste, Luftwechselrate nach Backström, Kältebedarf Luftwechsel

Innerer Lastanteile: Kühlgutwärmestroms, Wärme durch Verdampferabtauung

Was ist der Überhitzungsgrad / was beschreibt er und im welchem Bereich sollte er liegen?

Der Überhitzungsgrad ist eine Kennzahl welche die Überhitzung anhand der Temperaturdifferenz zwischen Lufteintritt und Verdampfungstemperatur quantiviziert. 

Die Überhitzung sollte gegeben sein damit im Verdampfer keine Flüssigkeit vorhanden ist, welches zu hydraulischen Schlägen führen könnte. Ist eine Überhitzung jedoch zu hoch ist dies ineffizient, da die Wärme des Quellmediums schlechter genutzt wird. (Verdampfungsenergie viel grösser als Überhitzungsenergie jedoch Temperatur von Überhitzungshöher). Bei zu hoher Überhitzung wird der Verdichtungsprozess Verlustreicher (log p- H Diagramm)

 

Ein idealer Überhitzungsgrad liegt zwischen 0.5 bis 0.65

Und eine Überhitzung von <5K sollte unterbunden werden da sonst der Hunting-Effekt eintritt:

Der Hunting-Effekt ist ein ständiges Pendeln bzw. Schwingen der Regelung in einer Kälteanlage — meist beim Expansionsventil.

Von welchen Grössen ist die Eisbildung im Verdampfer abhängig?

-Luftfeuchtigkeit im Raum (Je höher desto schlechter)

-Verdampfertemperatur (Je tiefer desto schlechter)

-Luftmenge über Verdampfer (Je mehr Luft desto mehr erzwungene Konvektion desto grösser der Feuchteeintrag auf Verdampfer)

-Betriebsdauer (Über die Betriebsdauer erhöht sich die Eisbildung diese dient als Isolator und somit wird noch kühler und bildet noch mehr Eis)

Welche Abtauarten kennen Sie und wie effizient sind diese?

Effizienz von Oben nach unten zunehmen

-Direkt elektrisch

-Heissgas Bypass

-Prozessumkehrung

Wie sind die Einsatzgrenzen von Verdichtern definiert?

Über die Kondensations und Verdampfungstemperatur als Schema. Somit können alle Betriebszustände dargestellt werden. Wenn diese an einer Grenze liegen besteht erhöhtes Risiko.

 

Wie erfolgt die Innere Effizienzsteigerung bei WP?

-Leistunggeregelte Maschinen (Verdichter und Ventilator drehzahlgeregelt) Nicht nur am Energieeffizientesten sonder auch am geringsten Lärm.

-Verdichter sind auf Teillast optimiert (bedeutet besitzen höchster Wirkungsgrad bei Teillast)

-Beide Komponenten werden in abhänigkeit zu einander Geregelt. Sprich Energieaufnahme durch Verdampferventilator wird abhängig von der benötigten leistung und der Verdichterarbeit gesteuert. (Massenfluss abhängig von Energieaufnahme).

-Die Drehzahl und somit die resultierende Leistung wird anhand der Aussentemperatur (Heiz oder Kühlkurve bestimmt)

Überlege wie eine Kennlinie aussehen würde wenn diese den Bedarf und die drehzahlgergelte Leistung anzeigt.

Welche WRG kennst du für die externe Wärmerückgewinnung für Kälteanlagen?

Enthitzer: Nimmt die Energie vom Enthitzungsprozess und Heiz z.B. Warmwasser hat hohe Spreizung aber geringe Wärme

WRG-Verflüssiger: Nutzt die Wärme durch den Kondensationsprozess: geringe Spreizung aber grosse Wärmemenge

Hauptverflüssiger: Nutzt die übrige Wärme durch den Kondensations gibt diesen an die Umgebung ab.

Unterkühler (interner WRG): Nutzt die Wärme welche durch die Unterkühlung nutzbar wird und gibt diese dem Kältemittel nach dem Verdampfer zu.

Hubkolbenkühlung: Luftkühlung, Kältemittelkühlung, Zwischeneinspritzung

Ölkühlung: Nutzung von Kältemittelöl zur Kühlung des Verdichters benötigt nach Verdichter ein Ölabscheider

Welche Wärmerückgewinnungsschaltungen kennst du? Vor und Nachteile?

Einzelschaltung: Keine unterscheidung von Temperaturniveaus. 

Reihenschaltung: Verschiedene Temperaturniveaus können gezielt genutzt werden (Regelung Druck oder Kondensationsseitig)

Parallelschaltung: Umschaltung je nach Nutzung von Abwärme können verschiedene Komponenten ausgewählt werden. Alternierender Betrieb Lebensdauer

Gemischt: Mehr Flexibilität von Reihen und Parallelschaltung. Alternierender Betrieb Lebensdauer

Was ist das Grundprinzip der Zustandbasierten Wartung?

Was sind die Vorteile?

Bei der Zustandbasierten Wartung wird die Anlage laufend gemessen (Bsp. Temperatur und Druck) daraus können relevante Kennzahlen berechnet werden. Sei es der COP, die Wärmeübergangszahl der Überhitzungsgrad. Diese Kennzahlen werden dokumentiert. Über extrapolieren der Funktion kann ermittelt werden wann eine Wartung notwendig ist. Weiter werden Zonen definiert. Falls diese erreicht werden wird eine Meldung ausgegben. Damit sollte die Wartung nur dann erfolgen wann sinnvoll und ein Ausfall durch eine Komponente früher erkennbar gemacht werden.

• Zustand der Anlage, Komponenten jederzeit bekannt

• Frühzeitige Erkennung von Effizienzreduktionen, Fehlern

• Reduktion der Wartungseinsätze

• Planbarkeit der Ersatzteilhaltung

• Gezieltes Ersetzen der notwendigen Komponenten

• Vermeidung von Ausfällen, Stillstandszeiten

→ Reduktion der Betriebs-, Service-, Ersatzteilkosten!

Was ist der Unterschied zwischen Grädigkeit und Spreizung?

Grädigkeit: Minimale Temperaturdifferenz zwischen Quellentemperatur und Kältemitteltemperatur. Geringe Grädigkeit bedeutet dass Wärme besser ausgenutzt wird. (Höhere Verdampfungstemperatur) Nachteil dafür die Wärmeübertragung ist schlechter da geringeres delta T.

Die Spreizung ist die Temperaturdifferenz innerhalb eines einzelnen Mediums, also zwischen Ein- und Austritt.

Die TN kennen den Planungsablauf für PV-WP-Systeme und können diesen auf eigene Projekte anwenden.

Was ist pro Schritt Wichtig:

Planung: Es muss eine integrale Planung unter Einbindung aller beteiligten Personen und Berücksichtigung aller technischen Schnittstellen erfolgen!

Installation: Es müssen nicht nur einzelne Komponenten, sondern auch die Verbindungen zwischen den Komponenten installiert werden!

Inbetriebnahme: Alle involvierten Personen müssen vor Ort seinund gemeinsam die Funktion des Gesamtsystems inkl. EMS testen! Der Kunde muss ins System eingewiesen werden!

1.Betriebsphase ohne PV optimierung:  Die Wärmepumpe und das hydraulische Verteilsystem muss optimal eingestellt werden. Dieser Prozess erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden. Dabei ist auch eine Sensibilisierung des Kunden entscheidend.

2. Betriebsphase: Die Justierung der Einstellungen auf Seite EMS ist zentral. Dies ist ein Prozess, welcher in der Regel über eine gesamte Saison läuft.

Laufender Betrieb: Der Kunde kann sein System selbst überwachen und optimieren. Beratung und Serviceverträge werden jedoch empfohlen!

 

Die TN wissen, was ein Energiemanagementsystem ist und wie dieses im Gebäude eingesetzt wird

Dies ist in der Regel ein physisches Gerät, welches vor Ort installiert ist. Das EMS liefert nicht nur die notwendigen Daten des Monitorings, sondern steuert auch die Verbraucher wie Wärmepumpen, Boiler und Elektromobil-Ladestationen nach verschiedenen Kriterien und wünschen des Benutzers. In Zukunft kann das EMS auch mit dem übergeordneten Stromnetz kommunizieren, um nach verschiedenen Kriterien des Netzbetreibers zu optimieren.

Es dient dazu die Lasten so zu schalten damit Verbrauch und Erzeugung möglichst gleichzeitig anfallen und so der Eingeverbrauch erhöht werden kann.

Was sind die Vorteile oder Ziele eines EMS?

Die TN wissen, wie der Eigenverbrauch über WP-Anlagen erhöht wird und auf was speziell geachtet werden muss.

Die Eigenverbrauchsoptimierung erfolgt indem die Lasten so geschalten werden damit diese während der Zeit der Produktion anfallen. Alternativ können Speicher als Zeitliche Überbrückung dienen, damit der Erzeugte Strom selbst verbraucht werden kann. 

Welche Stufen der Integration gibt es beim EMS?

Welche Schnittstellen gibt es für die Einbindung mit EMS?

Vor- und Nachteile?

EVU-Sperreingang:

Vorteil: Immer Vorhanden / Einfache Steuerung

Nachteil: Mit modernen Verbraucher und Erzeuger kaum mehr Zielführend / Fixe Sperrzeiten ist veraltet

SG-Ready Steuerung:

Vorteil: Einfach Nachrüstbar bei moderneren Anlagen. Temperaturanhebung Speicher über PV-Produktion

Nachteil: Nur vier Stufen (Sperrung, normal, Wunsch oder Zwang), nicht kompatibel mit EVU-Sperre in der Schweiz. Einbau Mischventil nach Pufferspeicher um Speichererhöhung zu gewährleisten.

PV-Eingang:

Vorteil: Einfacher erhöhter Betrieb bei PV-Produktion, EVU-Sperre kann weiterhin genutzt werden (Falls notwendig)

Nachteil: Abhängig von Hersteller ob möglichkeit besteht.

Modbus:

Vorteil: Digitale Signale werden ausgestauscht. Möglichkeit von mehr Einstellungen, komplexere Ansteuerung. Gezielte Taganhebung über Invertergesteuerte Heizungsanlagen gepaart mit PV-Produktion

Nachteil: Verkabelung und zusätzliche Komponenten (Gateways usw.) führen zu höheren Investitionskosten. Schnittstellen und kompatibilität von Geräten und Protokollen ist nicht immer gegeben und muss geplant werden.

SmartGrid-Ready:

Vorteil: Lösung Schnittstellen mit Einheitlichem Protokoll. 6 Verschiedene Stufen.

Nachteil: Noch nicht etabliert im Markt

Welches sind die 6 Stufen des SmartGrid-Ready Steuerung:

 

• Stufe 1: Ein/Aus-Betrieb, entspricht heutigem EVU-Sperreingang.

• Stufe 2: Mehrstufiger Betrieb, entspricht dem SG-Ready®-Standard nach bwp. Bsp. 50% 100%

• Stufe 3: Kontinuierliche, statische Vorgaben (z.B. fest vorgegebene Kennlinien) Variabel gemäss Kennlinie

• Stufe 4: Kontinuierliche, dynamische Vorgaben (z.B. variable Tarife oder Sollwerte) Anpassung der Sollwerte anhand Tarife usw.

• Stufe 5: Dynamische Regelung mit Rückführung. Gibt Info über Zustand der Anlage und kann z.B. an Netz weitergegeben werden

• Stufe 6: Dynamische Regelung mit Rückführung und Prognose. Macht Prognosen für zukünftige Betriebszustände

Sie kennen die wichtigsten Normen zur Klimakälte

Wann ist eine Kühlung erlaubt?

-Bei genügend internen Wärmeerträge

-Sonnenschutz muss vorhanden sein

-WRG notwendig

-Mindest EER

 

-Anforderung Raumtemperatur gibt an ob Kühlung notwendig

Beschreibe die vier Systeme der Klimakälte

Ansehen Hydraulikschema Kälte- / Wärmeanlage

Welche Betriebsweisen gibt es von Kälte- / Wärmeanlagen?

-Raumkühlung - Raumheizung und WW

-Raumkühlung - Raumheizung und Umgebung

-Raumkühlung - Erdsondenregeneration

-Oberflächen oder Erdsonde - Raumheizung

 

Welche Kühlungsarten gibt es technisch?

-Geocooling (Kühlung durch Kälte aus Erde) sprich nur Umwälzpumpen läuft

-Aktivcooling (Prozessumkehrung)

-Freecooling (Kühlung ohne Kältemaschine)

Kühlsystem und ihre Vor und Nachteile

Konvektoren

Vorteil: Kühlleistung, Effizient

Nachteil: Problem mit Luftzirkulation (unangenehm)

Fussbodenheizung

Vorteil: Einfache Lösung / Heizsystem wird genutzt

Nachteil: Tauwasserbildung (Vorlauftemperatur begrenzt) maximal 2K temperatursenkung

Nachtauskühlung Komfortlüftung:

Vorteil: Einfache Lösung, natürliche Lüftung

Nachteile: Komfortbereich einhalten / Auskühlung

Raumklimagerät

Vorteil: Günstig, Effizient

Nachteil: Netzbelastung (Blindleistung), Raumweise Kühlung, Lärm

TABS

Vorteil: kostengünstig, Kühlung von Oben,

Nachteil: Nachrüstung kaum möglich

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