2B2/2 Mobilität1

91-98 Knochen und Knorpel

91-98 Knochen und Knorpel


H. L.
Diese Lernkarten vermitteln grundlegendes Wissen über den Bewegungsapparat mit Fokus auf Knochen, Gelenke, Muskeln und Einflussfaktoren auf die Mobilität. Sie erklären Aufbau und Funktion von Skelett, Knorpel und Gelenken sowie deren Schutzfunktion für Organe. Praktische Beispiele zu Erkrankungen wie Arthrose oder Osteoporose und deren Ursachen werden ebenso behandelt wie die Bedeutung von Bewegung für Kinder und ältere Menschen. Ideal für Auszubildende in der Pflege, um physiologische Zusammenhänge zu verstehen und Mobilitätseinschränkungen zu erkennen.
Flashcards
55
Students
0
Language
German
Category
Care
Created / Updated
11.05.2026 / 05.06.2026

Flashcards

  • 091 Das Kind bewegt sich ständig. Es übt Bewegungsabläufe, es lernt sein Gleichgewicht zu finden.
  • Im Erwachsenenalter sind die Bewegungen flüssig, die Gelenke sind beweglich, die Haltung aufrecht und der Gang sicher.
  •  
  • Wann beginnen sich die Muskeln langsam zurückzubilden?
  • In welchem Alter bilden sich die Muskeln ohne ausreichende Bewegung bis zu 30% zurück?

  • Ab dem 30. Lebensjahr beginnt der Abbau!
  • Zwischen 45 und 70 bilden sich die Muskeln ohne ausreichende Bewegung bis zu 30% ab (Kraftverlust!)

  • 091 Neben Krankheiten können Unfälle zu Bewegungseinschränkungen bei Kindern führen.
  •  
  • Was sind Unfallrisiken im Säuglingsalter?

 

  • Sturz vom Wickeltisch / vom Arm der Mutter
  • Erstickungsunfälle unter der Bettdecke

  • 091 Ohne Bewegung gibt es kein Leben.
  •  
  • Was bewegt sich bei einem toten Menschen nicht mehr? (4 wesentliche Punkte)

  • das Herz schlägt nicht mehr
  • Es gibt keine Zellteilung mehr
  • Die Atmung steht still
  • Es gibt keinen Stoffwechsel mehr (Nahrungsaufnahme, Umbau, Ausscheidung)

091 Unfallrisiken beim Kleinkind?

  • Vergiftungen
  • Verletzungen vom elektrischen Strom
  • Verbrühungen

091 Unfallrisiken beim Schulkind?

  • Verkehrsunfälle
  • Sportverletzungen

091 Was ist das Gegenteil von Mobilität?

Immobilität

091 Was sind die Gründe für mögliche Bewegungseinschränkungen?

(Dass man sich weniger bewegen kann, auch wenn man möchte. Nicht einfach weil man nicht mag)

  • 092  Die psychische Verfassung eines Menschen lässt sich häufig an den Bewegungen und der Körperhaltung ablesen.
  •  
  • Kennst Du Beispiele?

  • Wutausbruch bei Kindern (Fäuste, schreien, wälzen sich am Boden)
  • Trauriger Mensch (zusammengesunken, gebeugt, Kopf gesenkt)

092  Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang. Warum ist das gut?

Ja,

  • so lernen sie Gegenstände kennen
  • sie erhalten Sinneseindrücke
  • sie können sich einer Geräuschquelle zuwenden oder vor ihr fliehen

092 Im Alter können Beweglichkeit und Selbständigkeit abnehmen durch Kräfteverlust oder Erkrankung des Bewegungsapparates,

Nenne mögliche Ursachen für die Einschränkungen:

092 Ohne Bewegung ist Leben ---

nicht möglich.

  • 092 Was kann sich auf die Mobilität auswirken?
  • Es gibt verscheidene Einflussfaktoren auf die Mobilität
  • Nenne Beispiele für

körperliche Faktoren

  • natürlicher Bewegungsdrang (vor allem der Kinder)
  • Arthrose oder Arthritis im Alter
  • Einschränkung der Sinnesorgane (hören und sehen)
  • eingeschränkte Koordinationsfähigkeit, Gleichgewichtssinn
  • nachlassende Motivation im Alter

  • 092 Was kann sich auf die Mobilität auswirken?
  • Es gibt verscheidene Einflussfaktoren auf die Mobilität
  • Nenne Beispiele für

seelisch/ geistige Faktoren

 

 

  • psychische Verfassung (Wut, Trauer...)
  • Einsamkeit
  • Lichtmangel (dann hat man ev. keine Lust, sich zu bewegen)

  • 092 Was kann sich auf die Mobilität auswirken?
  • Es gibt verscheidene Einflussfaktoren auf die Mobilität
  • Nenne Beispiele für

soziale, kulturelle, politische, gesellschaftliche Faktoren

 

 

  • beengende Wohnverhältnisse
  • extremer Medienkonsum (nur noch im Zimmer hocken und gamen...)
  • in der Folge: Übergewicht
  • fit sein / langes Sitzen

  • 092 Was kann sich auf die Mobilität auswirken?
  • Es gibt verscheidene Einflussfaktoren auf die Mobilität
  • Nenne Beispiele für

ökologische Faktoren

 

  • hohe Ozonwerte
  • grosse Hitze

093  Soziale wirtschaftliche Einflussfaktoren auf Lea

  1. Das Land? die Familie? haben die Mittel für das Reha-zentrum mit all den Angeboten

093 körperliche Einflussfaktoren auf Lea 

Lernaufgaben B.2-2 Herr Traber und  B.2-3 Lea !!!

  1. infantile Cerebralparalese (kindliche Cerebrallähmung)
  2. Niedriges Geburtsgewicht
  3. Hirnblutung während der Geburt
  4. vorerst Mobilisation, dann Gangschulung
  5. die sanften und rhthmischen Bewegungen des Pferdes

094  Das Skelett ist eigentlich das Gerüst, das den Körper stützt.

Es gibt noch eine weitere wichtige Funktion:

Das Skelett stützt. Ausserdem  schützt  es Organe.

094  Nenne drei Organe, die von Knochen geschützt sind:

  • Das Gehirn / vom Schädel
  • die Lunge / von den Rippen
  • Die Eingeweide vom Becken

094  Was gehört zum passiven Bewegungsapparat

094  Was ist das Skelett?

= alle Knochen

094  Was wäre der Mensch ohne Skelett ?

ein weicher Organhaufen

094  Welch Organe werden vom Becken geschützt?

  • untere Anteile des Darms
  • Harnblase
  • Gebärmutter

094  Welch Organe werden vom Brustkorb geschützt?

  • Herz
  • Lungen
  • z.T. Nieren

094  Welch Organe werden von der Wirbelsäule geschützt?

Das Rückenmark mit den Nerven

094  Welche Organe werden von den Schädelknochen geschützt?

  • Gehirn
  • Auge
  • Innenohr
  • Organe in Mund- und Nasenhöhle

094  Wie sind der passive und der aktive Bewegungsapparat verbunden?

Das Skelett und die Gelenke sind durch

  • Sehnen und
  • Bänder

mit den Muskeln verbunden

094  Wo sind 99% des lebenswichtigen Kalziums gespeichert?

Was für eine Krankheit entsteht bei dauerndem Kalziummangel?

 

Im Skelett

Osteoprose im Alter

094  Wo sitzen die blutbildenden Stammzellen?

  • Oberschenkelknochen
  • Hüftknochen
  • Brustbein

094  Woraus besteht der Bewegungsapparat?

  • Knochen
  • Gelenke
  • Muskeln
  • Sehnen und Bänder

094 Sehnen und Bänder gehören weder zum aktiven noch zum passiven  Bewegungsapparat.

Wie nennt man diesen Teil?

Sehnen und Bänder sind Hilfseinrichtungen des Bewegungsapparates.

094 Was gehört zum passiven Bewegungsapparat?

das Skelett und die Gelenke

095  Benenne die Teile des Rohrenknochens im Bild:

  1. Blutgefässe
  2. Knochenhaut
  3. Knochenlamellen
  4. Kompakta
  5. Spongiosa

095  Die Spongiosa ist die mit Hohlräumen durchzogene Knochensubstanz.

Wäre es nicht besser mit einer kompakten Struktur?

  • Dank den Hohlräumen ist der Knochen viel leichter
  • Die Knochenbälkchen sind genau dort, wo die Lasten zu tragen sind.
  • In den Hohlräumen liegt gut geschützt das Knochenmark.

095  Nenne 4 kalziumreiche Lebensmittel

  • Käse, Vollmilch
  • Kohl
  • bestimmte Mineralwasser
  • Vollkornbrot

095  Wo ist die Blutfabrik?

 

Im gut geschützten roten Knochenmark in der Spongiosa.

Hierbefinden sich die Stammzellen,

die durch ständige Zellteilung sämtliche Zellen des Blutes produzieren.

096  Das Knochengewebe hat einen aktiven Stoffwechsel.

Was heisst das?

096  Im Markraum des Röhrenknochens hat es

  • beim Kind ?
  • beim Erwachsenen?

  • beim Kind: rotes blutbildendes Knochenmark
  • beim Erwachsenen: Fettgewebe (= gelbes Knochenmark)

096  Was hat ein Röhrenknochen mit dem Eiffelturm zu tun?

LEICHTBAUWEISE  (s. auch Flugzeugbau)

Die Stützen sind dort, wo die Lasten anfallen

 

097  Benenne die Teile

  1. Knorpel
  2. Knochenhaut
  3. rotes Knochenmark
  4. Kompakta
  5. Spongiosa
  6. Markhöhle mit gelbem Knochenmark
  7. Epiphysenfuge

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