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H. L.
Diese Lernkarten thematisieren die physiologischen und psychologischen Aspekte von Stress, insbesondere die Rolle der Stresshormone Kortisol und Adrenalin sowie deren Auswirkungen auf den Körper und die Organe. Es werden sowohl kurzfristige als auch langfristige Stressreaktionen erklärt, wobei auch auf die Unterscheidung zwischen Eustress und Disstress eingegangen wird. Ideal für Auszubildende in Pflegeberufen, um ein fundiertes Verständnis für Stressmanagement und dessen gesundheitliche Folgen zu entwickeln.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Soins
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
10.05.2026 / 05.06.2026

Cartes-fiches

071  Stell die folgenden Begriffe in einer Skizze dar:

  • Salutogenese / Pthogenese
  • gesund / krank
  • Belastungsfaktoren / Ressourcen
  • Kontinuum

071  Der Autor des salutogenetischen Modells braucht das folgende Bild in einem Vergleich.

  • Was erklärt er damit?

  • Der Mensch kann gefährliche Abschnitte dieses (Lebens-) Flusses überstehen, wenn er ein gut trainierter Schwimmer ist.
  •  
  • Ziel der Salutogenese: sich auf Widrigkeiten vorbereiten, Widerstandskräfte (Widerstandsressourcen) mobilisieren. Das gibt Vertrauen und macht stark.

071  Zähle Widerstandsressourcen auf:

  • körpereigenes Immunsystem
  • Wissen und Intelligenz
  • stabiles Selbstwertgefühl
  • Optimismus
  • Flexibilität und Weitsicht
  • finanzielle Mittel
  • soziales Netzwerk
  • kulturelle Orientierung zB Werte und Normen

073 Es gibt 2 Arten von Stress. 

  • nenne beide Fachausdrücke
  • mit POSITIV / NEGATIV

DISSTRESS negativ

EUSTRESS  positiv

073 Was gehört zum Disstress?

  1. Herausforderung ist vorhanden und man kann die Situation bewältigen
  2. Leistungsfähigkeit
  3. Entspannungsphasen fehlen
  4. Probleme können durch Blockaden oder Hemmungen nicht mehr rational gelöst werden
  5. langfristige, wiederkehrende Überbelastung
  6. Entspannungsphasen sind vorhanden
  7. Überforderung durch Hilflosigkeit und Handlungsunfähigkeit
  8. Macht ängstlich, gereizt und erschöpft
  9. Macht optimistisch, glücklich und stark

 

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073 

073 Was gehört zum Eustress?

  1. Herausforderung ist vorhanden und man kann die Situation bewältigen
  2. Leistungsfähigkeit
  3. Entspannungsphasen fehlen
  4. Probleme können durch Blockaden oder Hemmungen nicht mehr rational gelöst werden
  5. langfristige, wiederkehrende Überbelastung
  6. Entspannungsphasen sind vorhanden
  7. Überforderung durch Hilflosigkeit und Handlungsunfähigkeit
  8. Macht ängstlich, gereizt und erschöpft
  9. Macht optimistisch, glücklich und stark

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073 Wann wird Stress zur Gesundheitsgefährdung?

Wenn nicht mehr entspannt werden kann

074 Wie entsteht Selbst gemachter Stress? Beispiele

  • zu hohe Ansprüche an sich selbst
  • wenn man meint, man sei unentbehrlich
  • wenn man Probleme vertuscht, statt löst

074 Was sind Anzeichen von Stress? 

Stress-Symptome:

  • weniger konzentriert, unpräzise Wahrnehmung  (Unfallgefahr!)
  • den Überblick Situationen verlieren
  • Wenn ungewöhnlich viele Fehler passieren
  • Wenn Termine vergessen werden
  • Aufschieben von Arbeiten
  •  

074 Stressreaktionen des Körpers sind --> Auswahl

075 Wo im Gehirn laufen alle Informationen aus den Nervenzellen zusammen.

       Hier werden auch alle Stressreaktionen koordiniert.

Hypothalamus

075 Der Hypothalamus befiehlt einem andern Organ Stresshormone auszuschütten

  • Welches Organ schüttet Stresshormone aus?
  • Wie kommt der Befehl zu diesem Organ?

  • Nebenniere
  • über Nervenzellen und Hormone (vià Blut)

075 Wohin schüttet die Nebenniere die Stresshormone? 

  • in die Blutbahnen

075 Nenne zwei kurz wirksame Stresshormone aus der Nebenniere

  • Adrenalin
  • Noradrenalin

075  Nenne ein längerfristiges Stresshormon

  • wie heisst es?
  • Wo wird es produziert?

  • Kortisol
  • in der Nebennierenrinde

075 Es werden immer kurz- und längerfristige Stresshormone ausgeschüttet.

  • Bei welchem Stress hat es mehr Adrenalin? + Beispiel!
  • .Bei welchem Stress hat es mehr Kortisol? + Beispiel!

  • Adrenalin / kurzfristig / Schreck (Adrenalinstoss)
  •  
  • Kortisol / langfristig / Überanstrengung, Hunger, Durst

075  Stresshormone stellen den Körper auf eine aussergewöhnliche Belastung ein. Alle körperlichen Reserven werden mobilisiert, um den ÜBERLEBENS-        Kampf zu gewinnen oder um zu entkommen.

        Nenne Beispiele: 

  • Herz muss schneller schlagen
  • Bronchien erweitern
  • Gefässe erweitern zu besserem Transport von Blut, Nährstoffen und Sauerstoff in die Muskeln
  • Blutdruck erhöhen
  • Blutzuckerspiegel erhöhen
  • Schweiss produzieren
  • Pupillen erweitern um alles genau zu sehen
  • Gehirn auf Höchstleistung

076  Was ist der Unterschied zwischen Kortisol und Kortison?

  • Es ist das Gleiche.

076  Bei länger dauerndem Stress wird längerfristig Kortisol ausgeschüttet. Kortisol leert die somatischen und psychischen Reserven. Das führt zu ernsthaften Schäden wenn die nötigen Erholungsphasen fehlen.

  • Was geschieht dann?

  • Das Immunsystem wird deutlich gebremst.
  • Das Gehirn ist in Daueralarmbereitschaft (Schlafstörungen, Nervosität, Kopfschmerzen, Depression)
  • Körpergewebe wird abgebaut
  • Aus dem Muskelgewebe wird Eiweiss zu Glukose umgewandelt
  • Fettdepots werden geleert
  • Der Blutzuckerspiegel wird erhöht
  • Knochen und Haut werden mangelhaft ernährt und dadurch abgebaut
  • Die Verdauungsorgane werden nur mangelhaft durchblutet
  •  

076  Das Immunsystem wird duch Kortisol deutlich gebremst. Therapeutisch wird das genutzt  um Allergien und Entzündungen zu behandeln.

Warum? Wie geht das?

Frag die Lehrerin. Ich verstehe das nicht.

077 KORTISON Nebenwirkungen

  1.  
  2.  
  3.  
  4.  

  1. Stiernacken
  2. Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür
  3. Hemmung der eigenen Kortisolbildung
  4. Stammfettsucht

077 KORTISON Nebenwirkungen

  • 5.
  • 6.
  • 7.
  • 8.

  • 5. Katarakt
  • 6. Vollmondgesicht
  • 7. Infektionen (Lunge)
  • 8. Hypertonie

077 KORTISON Nebenwirkungen

  •  9.
  • 10.
  • 11.

  •   9. Steroiddiabetes (Leber)
  • 10. Striae
  • 11. Osteoporose  

077 Erkläre die Nebenwirkungen einer hoch dotierten Kortisoltherapie

  1. • erhöhter Blutzuckerspiegel
  2. • erhöhter Blutdruck
  3. • Magengeschwüre
  4. • Osteoporose
  5. • erhöhte Infektneigung
  6. • schlecht heilende Wunden, dünne Haut
  7. • Schlafstörungen, Nervosität, depressive Verstimmung

  1. erhöhter Blutzuckerspiegel: zusätzliche Energiebereitstellung für die erhöhte Leistung der Organe in einer Stresssituation •
  2. Erhöhter Blutdruck: Verbesserung der Organdurchblutung im Rahmen der Stressreaktion, ausserdem hemmt Kortisol in hoher Dosierung die Wasserausscheidung der Nieren. •
  3. Magengeschwüre: verminderte Durchblutung der Verdauungsorgane, deren Funktion in Stresssituationen nicht benötigt wird und die daher durch Stresshormone in ihrer Aktivität gebremst werden •
  4. Osteoporose: genereller Abbau von Körpersubstanz durch Kortisol zugunsten der erhöhten Energiebereitstellung in Form von Blutzucker •
  5. erhöhte Infektneigung: Drosselung der Aktivität des Immunsystems als« Energiesparmassnahme »zugunsten des in Stresssituationen benötigten erhöhten Blutzuckerspiegels •
  6. schlecht heilende Wunden, dünne Haut: genereller Abbau von Körpersubstanz durch Kortisol zugunsten der erhöhten Energiebereitstellung in Form von Blutzucker •
  7. Schlafstörungen, Nervosität, depressive Verstimmung: ständige Alarmbereitschaft des Gehirns durch Kortisolwirkung mit fehlender Fähigkeit zu Entspannung und Regeneration

Étudier