Weiterführendes Schreiben

Deutsch unterrichten

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Diese Lernkarten vermitteln Strategien für das wissenschaftliche und kreative Schreiben, wobei Formulieren, Überarbeiten und die Anwendung von Rechtschreibprinzipien im Fokus stehen. Sie zeigen, wie Texte geplant, inhaltlich und sprachlich korrigiert sowie adressatengerecht gestaltet werden, und betonen den Prozesscharakter des Schreibens. Studierende profitieren davon, indem sie lernen, systematisch an Textqualität zu arbeiten und typische Fehlerquellen gezielt zu vermeiden.
Cartes-fiches
69
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
09.05.2026 / 09.05.2026

Cartes-fiches

Literalität

Fähigkeit, geschriebene Texte rezeptiv und produktiv zu nutzen und darüber zu reflektieren.

Ziel von Literalität

Eigene Ziele erreichen, Wissen/Potenzial entwickeln und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

Rezeptiv

Aufnehmen und Verstehen von Texten, z. B. Lesen.

Produktiv

Selbst Texte herstellen, z. B. Schreiben.

Basale Prozesse

Grundlegende Schrift- und Sprachfertigkeiten, die automatisiert werden sollen.

Hierarchiehöhere Prozesse

Komplexe Textfähigkeiten wie Planen, Verknüpfen, Überprüfen und Reparieren.

Schreibfertigkeiten

Wortwahl, Formulierung, Rechtschreibung und Verschriftung.

Produktive Textfähigkeiten

Textplanung, Verknüpfung der Aussagen, Textüberprüfung und Textreparatur.

Förderung literaler Kompetenzen

Von Bildern, Zuhören und Diktieren hin zu selbständiger Lektüre und Textproduktion.

Kernaussage Schreibförderung

Kinder brauchen sowohl Schreibgelegenheiten als auch gezielte Unterstützung beim Schreiben.

Schreiben als Prozess

Schreiben besteht aus Planen, Formulieren und Überarbeiten.

Planen

Ideen finden, Inhalt und Form klären, Wissen aktivieren und strukturieren.

Leitfrage Planen 1 und 2

Was will ich schreiben?

Wie will ich es schreiben?

Ideenfindung

Wissen und Erfahrung aktivieren, Fantasie anregen, recherchieren.

Formulieren

Gedanken in eine verständliche und sinnvolle sprachliche Abfolge bringen.

Schreibfluss

Beim Formulieren steht der gute Text im Zentrum; richtig machen kann man ihn später.

Adressatenorientierung

Formulierungen werden an Schreibziel und Leserinnen/Leser angepasst.

Inhaltlich überarbeiten

Text am Schreibziel und am Textmuster prüfen und revidieren.

Konstruktive Rückmeldung

Rückmeldung hilft, den Text inhaltlich zu verbessern, statt nur Fehler zu markieren.

Sprachformal überarbeiten

Rechtschreibung und Grammatik systematisch korrigieren.

Veröffentlichung

Texte, die veröffentlicht werden, müssen auch formal korrekt sein.

Überarbeiten: Reihenfolge

Zuerst inhaltlich überarbeiten, danach sprachformal korrigieren.

Vier Schreibschritte

  1. Ideen generieren/planen
  2. entwerfen/formulieren
  3. inhaltlich überarbeiten
  4. sprachformal überarbeiten.

Zyklus 1 Fokus

Im Zyklus 1 liegt der Fokus besonders auf Ideenfindung und Formulieren.

Explizite Thematisierung

Die vier Schreibschritte werden erst später ausdrücklich benannt; vorher wird implizit damit gearbeitet.

Schreibkonferenz

Gemeinsame Besprechung von Texten mit Rückmeldungen zur Verbesserung.

Textmuster

Typische Struktur und sprachliche Gestaltung einer Textsorte.

Rechtschreibung als basale Schreibfertigkeit

Rechtschreibung gehört zu den grundlegenden Schreibfertigkeiten.

Warum Rechtschreibung wichtig ist

Sie erleichtert das Verstehen und hat schulische sowie gesellschaftliche Bedeutung.

Phonetisches Schreiben

Lautorientiertes Schreiben ist eine wichtige erste Stufe im Schriftspracherwerb.

Grenze des phonetischen Schreibens

Für richtiges Schreiben müssen Kinder weitere Rechtschreibprinzipien und Ausnahmen lernen.

Systematik der Rechtschreibung

Kinder sollen erfahren: Rechtschreibung und Grammatik sind regulär und lernbar.

Alphabetisches Prinzip

Schreibe auf, was du hörst; Laute werden durch Grapheme verschriftet.

Orthografisches Prinzip

Beachte besondere Laut-Buchstaben-Beziehungen und Rechtschreibmuster.

Morphematisches Prinzip

Schreibe gleiche Wortbausteine gleich.

Grammatisches Prinzip

Markiere Nomen und Satzgrenzen, z. B. Grossschreibung und Satzzeichen.

Beispiel alphabetisches Prinzip

<rot> ist weitgehend lautgetreu.

Beispiel orthografisches Prinzip

<Storch> mit <st>, <Jacke> mit <ck>, <Liege> mit <ie>.

Beispiel morphematisches Prinzip

<Hände> wegen <Hand>; Wortstämme bleiben erkennbar.

Beispiel grammatisches Prinzip

<Apfel> gross, weil es ein Nomen ist; Satzschlusszeichen markieren Satzgrenzen.

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