Marketing und Vertrieb

Wirtschaftsfachwirt

Wirtschaftsfachwirt

Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen und Strategien von Marketing und Vertrieb, von Marktanalysen über Preisgestaltung bis zu Verkaufsförderung und Markenpolitik. Sie erklären zentrale Begriffe wie Produktlebenszyklus, USP oder AIDA-Modell und zeigen anhand von Beispielen, wie Unternehmen Kunden gewinnen und binden. Ideal für Studierende und Praktiker, die ihr Wissen strukturiert aufbauen oder vertiefen möchten.
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Autres
Créé / Mis à jour
18.04.2026 / 02.07.2026

Lernkarten

Was ist der Kaufentscheidungsprozess eines Kunden?

Bedarfserkennung, Informationssuche, Bewertung von Alternativen, Kaufentscheidung und Nachkaufverhalten.

Was ist das Buying Center?

Das Buying Center ist die Gruppe von Personen in einem Unternehmen, die an einer Kaufentscheidung beteiligt sind (z. B. Einkäufer, Nutzer, Entscheider).

Welche Rollen gibt es im Buying Center?

Initiator, Influencer, Entscheider, Käufer, Nutzer und Gatekeeper.

Was ist After-Sales-Service?

After-Sales-Service umfasst alle Leistungen nach dem Kauf, z. B. Wartung, Support, Garantie und Kundenbetreuung.

Warum ist After-Sales-Service wichtig?

Er steigert Kundenzufriedenheit, Kundenbindung und die Wahrscheinlichkeit von Wiederkäufen.

Was ist Markenpolitik?

Markenpolitik umfasst den Aufbau, die Pflege und die Positionierung einer Marke zur Differenzierung vom Wettbewerb.

Welche Funktionen hat eine Marke?

Orientierung für Kunden, Qualitätsversprechen, Vertrauensaufbau, Differenzierung und Imagebildung.

Was ist Corporate Identity?

Corporate Identity ist das einheitliche Erscheinungsbild eines Unternehmens nach innen und außen (Design, Kommunikation, Verhalten).

Was ist Corporate Design?

Corporate Design umfasst das visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens, z. B. Logo, Farben und Schrift.

Was ist Corporate Communication?

Corporate Communication umfasst alle Kommunikationsmaßnahmen eines Unternehmens nach innen und außen.

Was ist Corporate Behaviour?

Corporate Behaviour beschreibt das Verhalten eines Unternehmens gegenüber Kunden, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit.

Was bedeutet Digitalisierung im Vertrieb?

Digitalisierung im Vertrieb umfasst den Einsatz digitaler Technologien wie CRM-Systeme, Online-Shops, Datenanalyse und Automatisierung zur Optimierung von Vertriebsprozessen.

Was ist Social Media Marketing?

Social Media Marketing nutzt Plattformen wie Instagram oder LinkedIn zur Kundenansprache, Markenbildung und Verkaufsförderung.

Was versteht man unter Verkaufsförderung (Sales Promotion)?

Verkaufsförderung umfasst alle kurzfristigen Maßnahmen zur Steigerung des Absatzes, die zusätzliche Kaufanreize schaffen und den Verkauf unterstützen.

Welche Ziele verfolgt die Verkaufsförderung?

Absatzsteigerung, Neukundengewinnung, Lagerabbau, Einführung neuer Produkte, Steigerung der Markenbekanntheit und Unterstützung des Vertriebs.

Welche Arten der Verkaufsförderung gibt es?

Konsumentenpromotion (Endkunden), Händlerpromotion (Handelspartner) und Außendienstpromotion (Vertriebspersonal).

Was ist Konsumentenpromotion?

Konsumentenpromotion richtet sich direkt an Endkunden und soll Kaufanreize schaffen, z. B. durch Rabatte oder Gewinnspiele.

Welche Instrumente gehören zur Konsumentenpromotion?

Preisnachlässe, Coupons, Zugaben, Gewinnspiele, Produktproben, Treueprogramme und Sonderaktionen.

Gib ein Beispiel für Konsumentenpromotion.

Ein Supermarkt bietet „2 zum Preis von 1“-Aktionen oder Rabattcoupons für bestimmte Produkte an.

Was ist Händlerpromotion?

Händlerpromotion richtet sich an Zwischenhändler und soll diese motivieren, Produkte stärker zu vertreiben oder besser zu platzieren.

Welche Instrumente gehören zur Händlerpromotion?

Rabatte für Händler, Boni, Verkaufswettbewerbe, Schulungen, Werbekostenzuschüsse und Displays.

Gib ein Beispiel für Händlerpromotion.

Ein Hersteller bietet dem Einzelhandel Sonderrabatte oder Prämien, wenn eine bestimmte Verkaufsmenge erreicht wird.

Was ist Außendienstpromotion?

Außendienstpromotion richtet sich an das eigene Verkaufspersonal und soll deren Motivation und Verkaufsleistung steigern.

Welche Instrumente gehören zur Außendienstpromotion?

Prämien, Provisionen, Verkaufswettbewerbe, Schulungen und Incentives.

Gib ein Beispiel für Außendienstpromotion.

Ein Unternehmen belohnt seine Verkäufer mit Boni, wenn sie ihre Verkaufsziele übertreffen.

Was sind POS-Maßnahmen?

POS-Maßnahmen (Point of Sale) sind Verkaufsförderungsmaßnahmen direkt am Verkaufsort, z. B. Displays, Verkostungen oder Sonderplatzierungen.

Gib ein Beispiel für POS-Marketing.

Ein Produkt wird im Supermarkt auf einem auffälligen Sonderständer präsentiert und durch Verkostungen beworben.

Was sind kurzfristige und langfristige Wirkungen der Verkaufsförderung?

Kurzfristig: Absatzsteigerung. Langfristig: mögliche Imageveränderung oder Gewöhnungseffekte bei Kunden.

Welche Vorteile hat Verkaufsförderung?

Schnelle Wirkung, direkte Absatzsteigerung, hohe Flexibilität und gezielte Ansprache von Zielgruppen.

Welche Nachteile hat Verkaufsförderung?

Kurzfristige Wirkung, Gefahr von Preisdumping, Gewöhnungseffekte und mögliche Beeinträchtigung des Markenimages.

Was versteht man unter Positionierung im Marketing?

Positionierung bezeichnet die gezielte Platzierung eines Produkts oder einer Marke im Wahrnehmungsbild der Kunden, um sich klar von Wettbewerbern abzugrenzen.

Was ist ein USP (Unique Selling Proposition)?

Der USP ist ein einzigartiges Verkaufsversprechen, das ein Produkt oder Unternehmen klar von der Konkurrenz unterscheidet.

Gib ein Beispiel für einen USP.

Ein Lieferservice garantiert Lieferung innerhalb von 10 Minuten – schneller als alle Wettbewerber.

Welche Wettbewerbsstrategien gibt es nach Porter?

Kostenführerschaft, Differenzierungsstrategie und Nischenstrategie.

Was ist die Kostenführerschaftsstrategie?

Ein Unternehmen bietet Produkte zu den niedrigsten Kosten und Preisen im Markt an.

Was ist die Differenzierungsstrategie?

Ein Unternehmen hebt sich durch besondere Merkmale wie Qualität, Design oder Marke von Wettbewerbern ab.

Was ist die Nischenstrategie?

Ein Unternehmen konzentriert sich auf eine kleine, klar definierte Zielgruppe mit speziellen Bedürfnissen.

Was ist der Produktlebenszyklus?

Der Produktlebenszyklus beschreibt die verschiedenen Phasen eines Produkts von der Markteinführung bis zum Rückgang.

Welche Phasen hat der Produktlebenszyklus?

Einführungsphase, Wachstumsphase, Reifephase, Sättigungsphase und Degenerationsphase.

Welche Marketingstrategie passt zur Einführungsphase?

Hoher Werbeaufwand, Bekanntheitsaufbau und gezielte Markteinführung.

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