Marketing und Vertrieb

Wirtschaftsfachwirt

Wirtschaftsfachwirt

Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen und Strategien von Marketing und Vertrieb, von Marktanalysen über Preisgestaltung bis zu Verkaufsförderung und Markenpolitik. Sie erklären zentrale Begriffe wie Produktlebenszyklus, USP oder AIDA-Modell und zeigen anhand von Beispielen, wie Unternehmen Kunden gewinnen und binden. Ideal für Studierende und Praktiker, die ihr Wissen strukturiert aufbauen oder vertiefen möchten.
Karten
256
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
18.04.2026 / 02.07.2026

Lernkarten

Was ist die Abschlussquote?

Die Abschlussquote gibt an, wie viele Angebote tatsächlich zu einem Verkaufsabschluss führen.

Welche Rolle spielt Kommunikation im Vertrieb?

Kommunikation ist entscheidend für Beratung, Vertrauen, Bedarfsermittlung und erfolgreiche Verkaufsabschlüsse.

Welche Herausforderungen gibt es im Vertrieb?

Starker Wettbewerb, Preisdruck, steigende Kundenerwartungen, Digitalisierung und die Notwendigkeit individueller Kundenansprache.

Gib ein Beispiel für eine SWOT-Analyse im Marketing.

Ein Smartphone-Hersteller: Stärke = starke Marke, Schwäche = hoher Preis, Chance = wachsender Markt für 5G, Risiko = starke Konkurrenz aus Asien. Daraus könnte eine Strategie zur Differenzierung über Qualität entstehen.

Gib ein Beispiel für ein SMART formuliertes Marketingziel.

„Der Umsatz im Online-Shop soll innerhalb von 12 Monaten um 15 % gesteigert werden.“ → spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminiert.

Gib ein Beispiel für Marktdurchdringung.

Ein Getränkehersteller erhöht Werbebudget und senkt Preise, um bestehende Produkte häufiger an bestehende Kunden zu verkaufen.

Gib ein Beispiel für Produktentwicklung.

Ein Automobilhersteller bringt ein neues Elektroauto auf den bestehenden Markt.

Gib ein Beispiel für Diversifikation.

Ein Lebensmittelhersteller steigt in den Markt für vegane Kosmetikprodukte ein (neues Produkt, neuer Markt).

Gib ein Beispiel für die 4P des Marketing-Mix.

Produkt: neues Smartphone; Preis: Premiumpreis; Place: Verkauf online und im Fachhandel; Promotion: Social-Media-Kampagne und TV-Werbung.

Gib ein Beispiel für Produktdifferenzierung.

Ein Joghurthersteller bietet verschiedene Geschmacksrichtungen und Fettstufen an.

Gib ein Beispiel für Sortimentsbreite und -tiefe.

Ein Supermarkt: Breite = Lebensmittel, Getränke, Haushaltswaren; Tiefe = viele Varianten innerhalb einer Produktgruppe (z. B. verschiedene Milchsorten).

Gib ein Beispiel für Preisdifferenzierung.

Kino: unterschiedliche Preise für Schüler, Erwachsene und Senioren oder günstigere Tickets am Vormittag.

Gib ein Beispiel für direkte und indirekte Distribution.

Direkt: Hersteller verkauft über eigenen Online-Shop. Indirekt: Verkauf über Supermärkte oder Händler.

Gib ein Beispiel für Kommunikationspolitik.

Ein Unternehmen startet eine Instagram-Kampagne, schaltet TV-Werbung und nutzt Influencer-Marketing zur Produktbewerbung.

Gib ein Beispiel für Primärforschung.

Ein Unternehmen führt eine Online-Umfrage durch, um Kundenzufriedenheit zu messen.

Gib ein Beispiel für Sekundärforschung.

Ein Unternehmen analysiert bestehende Verkaufszahlen und Branchenberichte.

Gib ein Beispiel für qualitative Marktforschung.

Ein Unternehmen führt Tiefeninterviews durch, um die Kaufmotive von Kunden zu verstehen.

Gib ein Beispiel für quantitative Marktforschung.

Eine große Umfrage mit 1.000 Teilnehmern zur Messung der Markenbekanntheit.

Gib ein Beispiel für Marktsegmentierung.

Ein Autohersteller segmentiert Kunden nach Einkommen und bietet günstige Kleinwagen und teure Luxusfahrzeuge an.

Gib ein Beispiel für psychografische Segmentierung.

Sportmarken richten sich gezielt an fitnessbewusste und gesundheitsorientierte Kunden.

Gib ein Beispiel für verhaltensorientierte Segmentierung.

Rabatte für Vielkäufer oder Treueprogramme für Stammkunden.

Gib ein Beispiel für Wasserfallstrategie.

Ein Unternehmen expandiert zuerst nach Österreich, dann Schweiz, danach weitere europäische Länder.

Gib ein Beispiel für Sprinklerstrategie.

Ein Smartphone wird gleichzeitig weltweit in vielen Ländern eingeführt.

Gib ein Beispiel für Pionierstrategie.

Ein Unternehmen bringt als erstes ein innovatives Produkt wie ein neues KI-Tool auf den Markt.

Gib ein Beispiel für Folgerstrategie.

Ein Unternehmen bringt ein ähnliches Produkt heraus, nachdem ein Wettbewerber bereits erfolgreich war.

Gib ein Beispiel für Soft-Start-Strategie.

Ein Unternehmen testet ein Produkt zunächst in einer Region, bevor es landesweit eingeführt wird.

Gib ein Beispiel für direkten Vertrieb.

Ein Unternehmen verkauft Produkte über seinen eigenen Online-Shop direkt an Kunden.

Gib ein Beispiel für indirekten Vertrieb.

Ein Hersteller verkauft seine Produkte über Supermärkte oder Händler.

Gib ein Beispiel für den Verkaufsprozess im Vertrieb.

Ein Verkäufer identifiziert einen Kunden, führt ein Beratungsgespräch, erstellt ein Angebot, verhandelt den Preis und schließt den Verkauf ab.

Gib ein Beispiel für Key Account Management.

Ein Automobilzulieferer betreut einen großen Hersteller wie VW mit einem eigenen Ansprechpartner und individuellen Lösungen.

Gib ein Beispiel für CRM im Vertrieb.

Ein Unternehmen nutzt Software, um Kundendaten, Kaufhistorien und Kontakte zu speichern und gezielte Angebote zu erstellen.

Welche Preisstrategien gibt es?

Hochpreisstrategie (Premium), Niedrigpreisstrategie (Discount), Skimmingstrategie (anfangs hoher Preis), Penetrationsstrategie (niedriger Einstiegspreis).

Gib ein Beispiel für eine Skimmingstrategie.

Ein neues Smartphone wird zunächst zu einem sehr hohen Preis eingeführt und später schrittweise günstiger angeboten.

Gib ein Beispiel für eine Penetrationsstrategie.

Ein Streamingdienst startet mit sehr niedrigen Preisen, um schnell viele Kunden zu gewinnen.

Was ist Preiselastizität der Nachfrage?

Sie misst, wie stark die Nachfrage auf Preisänderungen reagiert. Hohe Elastizität bedeutet starke Reaktion der Nachfrage auf Preisänderungen.

Welche Instrumente gehören zur Verkaufsförderung?

Rabatte, Coupons, Sonderaktionen, Displays im Handel, Gewinnspiele und Produktproben.

Was ist Public Relations (PR)?

PR umfasst Maßnahmen zur Pflege des Images und der Beziehungen zur Öffentlichkeit, z. B. Pressearbeit oder Events.

Was ist Sponsoring?

Sponsoring ist die finanzielle oder materielle Unterstützung von Personen, Organisationen oder Veranstaltungen zur Imageförderung.

Was ist E-Commerce?

E-Commerce bezeichnet den Kauf und Verkauf von Produkten und Dienstleistungen über das Internet.

Welche Formen des E-Commerce gibt es?

B2C (Unternehmen an Konsumenten), B2B (Unternehmen an Unternehmen), C2C (Konsument an Konsument), C2B (Konsument an Unternehmen).

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