Wirtschaft/ET
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Markttransparenz
Beim Polypol am höchsten, da man viele Preise vergleichen kann (wichtig für den Homo Economicus!).
Preisbildung: Was passiert bei einer schlechten Erdbeerernte?
Angebot sinkt, Nachfrage bleibt gleich → Preis steigt.
Unterschied Kartell vs. Konzern?
Kartell: Absprache (meist illegal), Firmen bleiben rechtlich selbstständig.
Konzern: Firmen verschmelzen unter einer einheitlichen Leitung.
Die 3 Wirtschaftssektoren + Beispiele?
1. Primär: Urproduktion (Goldabbau, Landwirtschaft).
2. Sekundär: Industrie/Verarbeitung (Produktion).
3. Tertiär: Dienstleistung (Banken, IT, Friseur).
Horizontaler vs. Vertikaler Zusammenschluss?
Horizontal: Gleiche Ebene (Friseur kauft Friseur).
Vertikal: Aufeinanderfolgende Stufen (Autohersteller kauft Reifenfabrik).
Grenznutzen-Beispiel: Wann wird es negativ?
Punkt der Sättigung/Überdruss.
(Bsp: Der 1. Döner schmeckt super, der 5. Döner macht krank -> Nutzen schlägt ins Negative um).
Nenne die 5 Stufen der Maslow-Pyramide (unten nach oben).
1. Physiologische Bedürfnisse (Essen, Schlaf)
2. Sicherheit
3. Soziale Bedürfnisse
4. Individualbedürfnisse (Anerkennung)
5. Selbstverwirklichung.
Was ist die Kernlogik der Maslow-Pyramide?
Die unteren Stufen müssen (weitgehend) erfüllt sein, bevor die nächsthöhere Stufe wichtig wird.
Welche Marktform ist für den Verbraucher am besten?
Das Polypol, da durch den hohen Wettbewerb die Preise niedrig und die Qualität hoch bleiben.
Was ist ein Polypol?
Viele Anbieter stehen vielen Nachfragern gegenüber (z.B. der Flohmarkt oder der Wohnungsmarkt in einer Großstadt). Hoher Wettbewerb!
Freies Gut vs. Wirtschaftliches Gut (Beispiel Wasser)?
Frei: Wasser aus dem Fluss (kostenlos, unbegrenzt).
Wirtschaftlich: Wasser aus dem Hahn (kostet Geld, ist verarbeitet/knapp).
Was besagt das 1. Gossensche Gesetz (Grenznutzen)?
Der Nutzen jedes weiteren verbrauchten Gutes sinkt kontinuierlich (Abnahme des Grenznutzens).
Marktform: Was ist ein Oligopol?
Wenige Anbieter beherrschen den Markt (z.B. zwei große Supermarktketten).
Marktform-Beispiel: Zwei Supermärkte dominieren den Markt?
Das ist ein Oligopol (Spezialform: Duopol, aber Oligopol ist der Oberbegriff).
Oligopol-Gefahr
Da es nur wenige sind, besteht die Gefahr von (illegalen) Preisabsprachen (Kartellbildung).
Einfacher Wirtschaftskreislauf: Wer tauscht was?
Haushalte geben Arbeitskraft und kaufen Güter.
Unternehmen zahlen Lohn und liefern die Güter.
Was ist ein Monopol?
Ein Anbieter beherrscht den gesamten Markt (z.B. früher die Post bei Briefen oder die Bahn auf vielen Schienen). Er kann den Preis fast allein bestimmen.
Minimalprinzip vs. Maximalprinzip?
Minimal: Festes Ziel mit wenigsten Mitteln (z.B. mit wenig Sprit nach Berlin). Maximal: Mit festen Mitteln das Beste rausholen (z.B. mit 50€ so viel Futter wie möglich kaufen).
Monopolstellung
Der Anbieter hat keine Konkurrenz und kann Preise diktieren (Gefahr der Ausbeutung).
Was sind die 4 Merkmale des "Homo Economicus"?
1. Handelt rational (Vernunft, keine Emotionen). 2. Strebt Nutzenmaximierung an. 3. Hat vollständige Markttransparenz (alle Infos). 4. Vergleicht permanent Kosten und Nutzen.
Unterschied Bedürfnis und Bedarf?
Bedürfnis: Allgemeines Mangelgefühl (Hunger).
Bedarf: Konkreter Wunsch mit Kaufkraft (Geld für einen Burger).
Abgrenzung: Was ist der Homo Economicus NICHT?
Er ist kein "Konsumopfer" (lässt sich nicht von Marketing/Gefühlen leiten) und handelt nicht wie "der Ross" (emotional).
ET
ET
Ohmsches Gesetz (U, I, R)
U=R⋅I
Woran erkenne ich eine Reihenschaltung?
Der Strom muss nacheinander durch alle Bauteile fließen. Es gibt keinen Abzweig. Die Stromstärke ist überall gleich.
Wie rechnet man Minuten in Stunden um?
Wert durch 60 teilen
(9Min=0,15h)
Elektrische Ladung (Q)
Q=I⋅t (Einheit oft Ah oder As)
Wie rechnet man mAh in Ah um?
Wert durch 1000 teilen
(2400mAh=2,4Ah)
Wie gehe ich bei einer gemischten Schaltung vor?
Schritt-für-Schritt-Reduktion:
1. "Teilschaltungen" (kleinste Pakete) suchen.
2. Ersatzwiderstände (RE) berechnen.
3. Schaltung vereinfachen/neu zeichnen.
Wie rechnet man mA in A um?
Wert durch 1000 teilen
(50mA=0,05A)
Ladezeit (theoretisch)
t=Q/I
Energiegehalt eines Akkus (Wh)
E=U⋅Q (Spannung ⋅ Kapazität in Ah)
Was ist eine VFD-USV (Offline / Standby)?
Schutz: Nur bei Netzausfall.
Szenario: Einzelne PCs, kleine Workstations (günstig, aber kein Schutz vor Schwankungen).
Laufzeit einer USV / eines Akkus
t=E/P (Energie in Wh / Leistung in W)
Wie berechnet man die Energie (W oder E) eines Akkus?
W=U⋅Q (Spannung mal Kapazität).
Einheit: Wattstunden (Wh).
Elektrische Arbeit / Energie (W)
W=P⋅t oder W=U⋅I⋅t
Gegeben: 12V Akku, 7,5Ah Kapazität, Last 600W.
Rechnung:
Energie: E=12V⋅7,5Ah=90Wh
Zeit: t=90Wh/600W=0,15h
Umrechnung: 0,15h⋅60=9Min
Woran erkenne ich eine Parallelschaltung im Plan?
Die Leitung verzweigt sich an einem Knotenpunkt und fließt später wieder zusammen. Die Spannung ist an beiden Zweigen gleich.