Schweizer Landwirtschaft


P. SG.
Diese Lernkarten behandeln die schweizerische Landwirtschaft und Agrarpolitik mit Fokus auf Herausforderungen wie Wettbewerbsfähigkeit, Direktzahlungen und Nachhaltigkeit. Es werden Themen wie Betriebsgrößen, Biolandbau, Pestizideinsatz und staatliche Fördermaßnahmen wie die Agrarreform 1992 aufgegriffen. Ideal für Mittelschüler, die wirtschaftliche und ökologische Zusammenhänge in der Schweiz verstehen möchten.
Karten
30
Lernende
0
Sprache
Deutsch
Kategorie
Geographie
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
09.04.2026 / 28.04.2026

Lernkarten

Nenne die Hauptaufgabe der Schweizer Landwirtschaft.

Versorgung der Bevölkerung mit sicheren Lebensmitteln.

Welche weiteren Aufgaben hat die Schweizer Landwirtschaft neben der Lebensmittelproduktion?

Schutz der Umwelt, Pflege der Kulturlandschaft, dezentrale Besiedlung des Landes.

Was bedeutet, dass die Landwirtschaft in der Schweiz „multifunktional“ ist?

Sie erfüllt mehrere Aufgaben: Ernährung sichern, Umwelt schützen, Landschaft pflegen, ländliche Räume beleben.

Wie viele landwirtschaftliche Betriebe gibt es ungefähr in der Schweiz?

Ca. 57.600 Betriebe.

Wie viele Personen arbeiten in der Schweizer Landwirtschaft?

Rund 164.000 Personen.

Wie gross ist die durchschnittliche Betriebsfläche in der Schweiz?

18,3 ha.

Wie hat sich die Zahl der Betriebe seit 1965 verändert?

Um 2/3 abgenommen.

Warum sind die Schweizer Betriebe grösser geworden?

Effizienzsteigerung, weniger Arbeitskräfte nötig, tiefere Preise, Landflucht.

Wie gross sind landwirtschaftliche Betriebe im internationalen Vergleich?

Klein; Deutschland 44 ha, Frankreich 49 ha, Österreich 19 ha.

Nenne einen Vorteil der Schweizer Landwirtschaft.

Vielfältige Kulturlandschaft, hohe Qualität der Produkte.

Nenne einen Nachteil der Schweizer Landwirtschaft.

Kleine Betriebsgrössen, schwierige Marktbedingungen, hohe Produktionskosten.

Nenne die drei wichtigsten Ziele der Schweizer Agrarpolitik heute.

Wettbewerbsfähig, nachhaltig, multifunktional.

Was bedeutet Wettbewerbsfähigkeit in der Schweizer Landwirtschaft?

Effiziente Produktion und Anpassung an den Markt.

Was bedeutet Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft?

Umweltfreundliche Bewirtschaftung, Erhalt der Ressourcen.

Was bedeutet Multifunktionalität in der Agrarpolitik?

Landwirtschaft erfüllt mehrere gesellschaftliche Aufgaben, nicht nur Ernährung.

Was sind Direktzahlungen in der Schweizer Agrarpolitik?

Staatliche Zahlungen, die Landwirten ein geregeltes Einkommen sichern.

Warum sind Direktzahlungen in Berg- und Hügelregionen höher?

Zuschläge für Steilheit des Geländes.

Welche Landwirte erhalten zusätzliche Beiträge?

Biolandbau, tierfreundliche Ställe, Pflege von Hecken und Magerwiesen.

Welche Reform fand 1992 in der Schweizer Agrarpolitik statt?

Trennung von Einkommens- und Preispolitik, Ökologisierung, Förderung von Wettbewerb.

Welche Wirkungen hatte die Agrarreform seit 1992?

Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, Innovationsförderung, weniger Umweltbelastung.

Was wird mit der Agrarpolitik 2014-2017 weiterentwickelt?

Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, gezielte Förderung gemeinwirtschaftlicher Leistungen.

Was ist das Ziel des Biolandbaus?

Beste Qualität statt maximaler Ertrag, gesundheitlich unbedenkliche Lebensmittel.

Wie viel Prozent der landwirtschaftlichen Fläche ist Biolandbau?

14,4 %.

Was sind Labels in der Landwirtschaft?

Kennzeichnungen von Produkten zur Information über Qualität oder Produktionsart.

Was unterscheidet IP-Produkte von Bioprodukten?

In IP-Produkten sind chemische Hilfsstoffe erlaubt, minimaler Einsatz.

Was sind Herbizide?

Mittel zur Bekämpfung von Unkraut.

Was sind Fungizide?

Mittel zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten.

Was sind Insektizide?

Mittel zur Bekämpfung von Insekten.

Warum fürchten Schweizer Bauern um ihre Zukunft?
 

Billigimporte, gesättigte Märkte, Liberalisierung, Druck auf Direktzahlungen, starke Konkurrenz.

Welche Strategien gibt es, um Bauern langfristig ein Einkommen zu sichern?

Regionale Produkte, hohe Qualität, Spezial- oder Nischenprodukte (z. B. Bergkäse, Bündnerfleisch).

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