Depression psychopathologischer Befund
Depressive Symptome
Depressive Symptome
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Flashcards
Herabsetzung bis Aufhebung der Fähigkeit frische Eindrücke über eine Zeit von 10 Minuten zu merken. (SF)
Merkfähigkeitsstörung
Herabsetzung bis Aufhebung der Fähigkeit Eindrücke oder Erfahrungen länger als 10 Minuten zu speichern bzw. Erlerntes aus dem Gedächtnis abzurufen. (SF)
Gedächtnisstörung
Das Denken wird vom Patienten subjektiv als gebremst oder blockiert (wie gegen einen inneren Wiederstand) empfunden
gehemmt
Das Denken ist verlangsamt und schleppend
verlangsamt
Als umständlich bezeichnet man ein Denken, das bezogen auf die Gesprächsinhalte das Nebensächliche nicht vom Wesentlichen trennt. Der inhaltliche Zusammenhang bleibt aber stets gewahrt
umständlich
Einschränkungen des inhaltlichen Denkumfangs, Verhaftetsein an ein Thema / wenigen Themen, Fixierung auf wenige Zielvorstellungen
eingeengt
Haftenbleiben an zuvor gebrauchten Worten oder Angaben, die im aktuellen Zusammenhang nicht mehr sinnvoll sind
perservierend
Unablässiges Beschäftigtsein mit (nicht nur, aber meist unangenehmen Themen) = Gedankenkreisen
grübeln
Der Patient ist dem Druck vieler Gedanken ausgeliefert oder verschiedener Einfälle
Gedankendrängen
Vermehrung von Einfällen, die aber nicht mehr von einer Zielvorstellung straff geführt werden. Das Ziel des Denkens kann aufgrund dazwischenkommender Assoziationen ständig wechseln oder verloren gehen
ideenflüchtig
Der Patient geht nicht auf die Frage ein, bringt etwas inhaltlich anderes vor, obwohl aus Antwort und/oder Situation ersichtlich ist, dass er die Frage verstanden hat
vorbeireden
Plötzlicher Abbruch eines sonst flüssigen Gedankengangs oder des Sprechens ohne erkennbaren Grund, vom Patienten erlebt (Gedanken abreissen) und / oder vom Interviewer beobachtet wird (gesperrt)
Gedanken abreissen / gesperrt
Denken und Sprechen des Patienten verlieren für den Untersucher den verständlichen Zusammenhang, sind im Extremfall bis in einzelne, scheinbar zufällige durcheinander gewürfelte Sätze, Satzgruppen oder Gedankenbruchstücke zerrissen
inkohärent / zerfahren
Verfälschte wirkliche Wahrnehmungen. "die Sache" (Reizquelle) wird verkannt (im Gegensatz zur Wahnwahrnehmung). z.B. in der Dämmerung ein Schatten verkannt (S)
Illusionen
Wahrnehmung menschlicher Stimmen, ohne das tatsächlich jemand spricht
Stimmenhören
Akustische Halluzinationen, die nicht Stimmenhören beinhalten . zb Geräusche
Akoasmen
Wahrnemen von Lichtblitzen, Mustern, Gegenständen, Personen oder ganze Szenen ohne entsprechende Reizquelle
Optische Halluzinationen
Taktile Halluzinationen (taktiles Wahrnehmen von nicht vorhandenen Objekten) und Störungen des Leibesempfinden. (S)
Körperhalluzinationen
Geschmacks- und Geruchswahrnehmungen, ohne dass eine entsprechende Reizquelle ausgemacht werden kann. (S)
Geruchs- und Geschmackshalluzinationen
Der Patient wirkt stimmungsmässig (affektiv) wie jemand, der sich nicht mehr zurechtfindet und seine Situation, seine Umgebung oder Zukunft kaum oder nicht mehr begreift. Er versteht nicht mehr, was mit ihm geschieht und wirkt auf den Beurteiler "staunig" (verwundert, hilflos). (F)
ratlos
Hierbei handelt es sich um eine vom Patienten angegebene Reduktion oder Verlust affektiven Erlebens, um subjektiv erlebte Gefühlsleere (Patient erlebt sich als gefühlsverarmt, nicht nur für Freude sondern auch Trauer). (S)
Gefühl der Gefühllosigkeit
Die Anzahl /das Spektrum gezeigter Gefühle ist vermindert. Wenige (z.B. Wut, Hass, Fixation in depressiver Stimmung) oder nur sehr dürftige Affekte (z.B. gleichgültig, unbeteiligt, teilnahmlos) sind beobachtbar. (F)
affektarm
Subjektives Erleben der Herabsetzung des Gefühls von Kraft und Lebendigkeit, der körperlichen und seelischen Frische. (S)
Störung der Vitalgefühle
Negativ getönte Befindlichkeit (niedergedrückt, niedergeschlagen). (SF)
deprimiert
Pessimistische Grundstimmung, fehlende Zukunftsorientierung. Der Glaube an eine positive Zukunft ist vermindert oder abhanden gekommen ("Schwarzsehen"). (S)
hoffnungslos
Der Patient hat Angst, manchmal ohne angeben zu können, wovor. (SF)
ängstlich
Zustand des übersteigerten Wohlbefindens, Behagens, der Heiterkeit, der Zuversicht, des geistigen Vitalgefühls. (SF)
euphorisch
Der Patient ist in einem Zustand erhöhter Reizbarkeit, bis hin zur Gespanntheit. (SF)
gereizt
Der Patient spürt innere Aufgeregtheit, Spannung oder Nervosität. (S)
innerlich unruhig
Schmerz, Kummer, Ängstlichkeit werden ausdrucksstark in Worten, Mimik, Gestik vorgetragen (Wehklagen). (F)
klagen / jammerzig
Das subjektive Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit oder den eigenen Wert ist vermindert oder verloren gegangen. (S)
Insuffizienzgefühle
Der Patient fühlt sich für eine Tat, für Gedanken oder Wünsche verantwortlich, die seiner Ansicht nach vor einer weltlichen oder religiösen Instanz, anderen Personen oder sich selbst gegenüber verwerflich findet. (S)
Schuldgefühle
Der Patient fürchtet, ihm fehlten die Mittel, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, er sei verarmt. (S)
Verarmungsgefühle
Koexistenz widersprüchlicher Gefühle, Vorstellungen, Wünsche, Intentionen und/oder Impulse des Patienten, die er als gleichzeitig vorhanden und meist auch als quälend erlebt. (S)
ambivalent
Verminderung der affektiven Schwingungsfähigkeit / Modulationsfähigkeit. Hier ist die Schwingungsfähigkeit (Amplitude) verringert. (F)
affektstarr
Mangel an Energie, Initiative und Anteilnahme. (SF)
antriebsarm
Energie, Initiative und Anteilnahme werden als gebremst / blockiert erlebt. (S)
antriebsgehemmt
Qualität des Bewusstseins verändert (qualitativ):
Beeinträchtigung der Bewusstseinsklarheit. Die Fähigkeit ist gestört, verschiedene Aspekte von der eigenen Person und der Umwelt zu verstehen, sie sinnvoll miteinander zu verbinden, sich entsprechend mitzuteilen und sinnvoll zu handeln. (F)
Bewusstseinstrübung
Qualität des Bewusstseins verändert (qualitativ):
Fokussierung auf einen bestimmten Aspekt des Erlebens (Denken, Fühlen, Wollen) in der Art eines Lichtkegels. Charakteristisch ist die verminderte Ansprechbarkeit auf Aussenreize.
Bewusstseinseinengung
Qualität des Bewusstseins verändert (qualitativ):
Es handelt sich um eine fast völlig im Subjektiven bleibende Form der Bewusstseinsstörung, bei der die Patienten berichten, ihr Erleben sei erweitert durch Steigerung der Wachheit, intensivere Wahrnehmung von Raum, Zeit und Sinnesempfindungen und eines erweiterten Erfahrungshorizonts. (S)
Bewusstseinsverschiebung