Depressive Symptome


T. J.
Diese Lernkarten vermitteln psychopathologische Befunde bei Depressionen, wobei Farbe und ihre RGB-Werte im Fokus stehen. Sie decken Symptome wie Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Bewusstseinsstörungen und affektive Veränderungen ab, die bei betroffenen Personen auftreten. Ideal für Medizinstudierende und Fachkräfte, die ihr Wissen zu psychischen Erkrankungen vertiefen möchten.
Flashcards
63
Students
4
Language
German
Category
Medical
Level
University
Created / Updated
02.04.2026 / 08.04.2026

Flashcards

Herabsetzung bis Aufhebung der Fähigkeit frische Eindrücke über eine Zeit von 10 Minuten zu merken. (SF)

Merkfähigkeitsstörung

Herabsetzung bis Aufhebung der Fähigkeit Eindrücke oder Erfahrungen länger als 10 Minuten zu speichern bzw. Erlerntes aus dem Gedächtnis abzurufen. (SF)

Gedächtnisstörung

Das Denken wird vom Patienten subjektiv als gebremst oder blockiert (wie gegen einen inneren Wiederstand) empfunden

gehemmt

Das Denken ist verlangsamt und schleppend

verlangsamt

Als umständlich bezeichnet man ein Denken, das bezogen auf die Gesprächsinhalte das Nebensächliche nicht vom Wesentlichen trennt. Der inhaltliche Zusammenhang bleibt aber stets gewahrt

umständlich

Einschränkungen des inhaltlichen Denkumfangs, Verhaftetsein an ein Thema / wenigen Themen, Fixierung auf wenige Zielvorstellungen

eingeengt

Haftenbleiben an zuvor gebrauchten Worten oder Angaben, die im aktuellen Zusammenhang nicht mehr sinnvoll sind

perservierend

Unablässiges Beschäftigtsein mit (nicht nur, aber meist unangenehmen Themen) = Gedankenkreisen

grübeln

Der Patient ist dem Druck vieler Gedanken ausgeliefert oder verschiedener Einfälle

Gedankendrängen

Vermehrung von Einfällen, die aber nicht mehr von einer Zielvorstellung straff geführt werden. Das Ziel des Denkens kann aufgrund dazwischenkommender Assoziationen ständig wechseln oder verloren gehen

ideenflüchtig

Der Patient geht nicht auf die Frage ein, bringt etwas inhaltlich anderes vor, obwohl aus Antwort und/oder Situation ersichtlich ist, dass er die Frage verstanden hat

vorbeireden

Plötzlicher Abbruch eines sonst flüssigen Gedankengangs oder des Sprechens ohne erkennbaren Grund, vom Patienten erlebt (Gedanken abreissen) und / oder vom Interviewer beobachtet wird (gesperrt)

Gedanken abreissen / gesperrt

Denken und Sprechen des Patienten verlieren für den Untersucher den verständlichen Zusammenhang, sind im Extremfall bis in einzelne, scheinbar zufällige durcheinander gewürfelte Sätze, Satzgruppen oder Gedankenbruchstücke zerrissen

inkohärent / zerfahren

Verfälschte wirkliche Wahrnehmungen. "die Sache" (Reizquelle) wird verkannt (im Gegensatz zur Wahnwahrnehmung). z.B. in der Dämmerung ein Schatten verkannt (S)

Illusionen

Wahrnehmung menschlicher Stimmen, ohne das tatsächlich jemand spricht

Stimmenhören

Akustische Halluzinationen, die nicht Stimmenhören beinhalten . zb Geräusche

Akoasmen

Wahrnemen von Lichtblitzen, Mustern, Gegenständen, Personen oder ganze Szenen ohne entsprechende Reizquelle

Optische Halluzinationen

Taktile Halluzinationen (taktiles Wahrnehmen von nicht vorhandenen Objekten) und Störungen des Leibesempfinden. (S)

Körperhalluzinationen

Geschmacks- und Geruchswahrnehmungen, ohne dass eine entsprechende Reizquelle ausgemacht werden kann. (S)

Geruchs- und Geschmackshalluzinationen

Der Patient wirkt stimmungsmässig (affektiv) wie jemand, der sich nicht mehr zurechtfindet und seine Situation, seine Umgebung oder Zukunft kaum oder nicht mehr begreift. Er versteht nicht mehr, was mit ihm geschieht und wirkt auf den Beurteiler "staunig" (verwundert, hilflos). (F)

ratlos

Hierbei handelt es sich um eine vom Patienten angegebene Reduktion oder Verlust affektiven Erlebens, um subjektiv erlebte Gefühlsleere (Patient erlebt sich als gefühlsverarmt, nicht nur für Freude sondern auch Trauer). (S)

Gefühl der Gefühllosigkeit

Die Anzahl /das Spektrum gezeigter Gefühle ist vermindert. Wenige (z.B. Wut, Hass, Fixation in depressiver Stimmung) oder nur sehr dürftige Affekte (z.B. gleichgültig, unbeteiligt, teilnahmlos) sind beobachtbar. (F)

affektarm

Subjektives Erleben der Herabsetzung des Gefühls von Kraft und Lebendigkeit, der körperlichen und seelischen Frische. (S)

Störung der Vitalgefühle

Negativ getönte Befindlichkeit (niedergedrückt, niedergeschlagen). (SF)

deprimiert

Pessimistische Grundstimmung, fehlende Zukunftsorientierung. Der Glaube an eine positive Zukunft ist vermindert oder abhanden gekommen ("Schwarzsehen"). (S)

hoffnungslos

Der Patient hat Angst, manchmal ohne angeben zu können, wovor. (SF)

ängstlich

Zustand des übersteigerten Wohlbefindens, Behagens, der Heiterkeit, der Zuversicht, des geistigen Vitalgefühls. (SF)

euphorisch

Der Patient ist in einem Zustand erhöhter Reizbarkeit, bis hin zur Gespanntheit. (SF)

gereizt

Der Patient spürt innere Aufgeregtheit, Spannung oder Nervosität. (S)

innerlich unruhig

Schmerz, Kummer, Ängstlichkeit werden ausdrucksstark in Worten, Mimik, Gestik vorgetragen (Wehklagen). (F)

klagen / jammerzig

Das subjektive Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit oder den eigenen Wert ist vermindert oder verloren gegangen. (S)

Insuffizienzgefühle

Der Patient fühlt sich für eine Tat, für Gedanken oder Wünsche verantwortlich, die seiner Ansicht nach vor einer weltlichen oder religiösen Instanz, anderen Personen oder sich selbst gegenüber verwerflich findet. (S)

Schuldgefühle

Der Patient fürchtet, ihm fehlten die Mittel, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, er sei verarmt. (S)

Verarmungsgefühle

Koexistenz widersprüchlicher Gefühle, Vorstellungen, Wünsche, Intentionen und/oder Impulse des Patienten, die er als gleichzeitig vorhanden und meist auch als quälend erlebt. (S)

ambivalent

Verminderung der affektiven Schwingungsfähigkeit / Modulationsfähigkeit. Hier ist die Schwingungsfähigkeit (Amplitude) verringert. (F)

affektstarr

Mangel an Energie, Initiative und Anteilnahme. (SF)

antriebsarm

Energie, Initiative und Anteilnahme werden als gebremst / blockiert erlebt. (S)

antriebsgehemmt

Qualität des Bewusstseins verändert (qualitativ): 

Beeinträchtigung der Bewusstseinsklarheit. Die Fähigkeit ist gestört, verschiedene Aspekte von der eigenen Person und der Umwelt zu verstehen, sie sinnvoll miteinander zu verbinden, sich entsprechend mitzuteilen und sinnvoll zu handeln. (F)

Bewusstseinstrübung

Qualität des Bewusstseins verändert (qualitativ): 

Fokussierung auf einen bestimmten Aspekt des Erlebens (Denken, Fühlen, Wollen) in der Art eines Lichtkegels. Charakteristisch ist die verminderte Ansprechbarkeit auf Aussenreize.

Bewusstseinseinengung

Qualität des Bewusstseins verändert (qualitativ): 

Es handelt sich um eine fast völlig im Subjektiven bleibende Form der Bewusstseinsstörung, bei der die Patienten berichten, ihr Erleben sei erweitert durch Steigerung der Wachheit, intensivere Wahrnehmung von Raum, Zeit und Sinnesempfindungen und eines erweiterten Erfahrungshorizonts. (S)

Bewusstseinsverschiebung

Study