Uni Würzburg

Diese Lernkarten decken zentrale Themen der kognitiven Psychologie ab, darunter Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Lernprozesse, und richten sich an Studierende. Sie thematisieren etwa die Verarbeitung visueller und auditiver Reize, motorische Steuerung sowie Theorien zur Informationsselektion und Gedächtnisbildung. Wer sich auf Prüfungen vorbereitet oder Grundlagen vertiefen möchte, profitiert von diesem Überblick zu Schlüsselkonzepten und Experimenten.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Psychologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
22.02.2026 / 05.08.2026

Cartes-fiches

Die Konvergenz der Rezeptorsignale auf die Ganglienzellen…

  1. ist bei Stäbchen höher als bei Zapfen.
  2. erhöht die Lichtempfindlichkeit.
  3. verringert die Sehschärfe.
  4. ist im Bereich der Fovea am größten.

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Was sind achromatische Farben?

  1. rot-grün, blau-gelb
  2. Farben, die im blauen Licht weiß erscheinen.
  3. weiß, schwarz und grau
  4. Farben, die alle Wellenlängen des Sonnenlichts in etwa gleich stark reflektieren.

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 Welche Farbe entspricht etwa folgenden Wellenlängen:

440 nm:

___________

510 nm:

___________

580 nm:

___________

Blau


Grün

Gelb

Die folgende Abbildung soll die laterale Hemmung darstellen. Zeichnen sie in die beiden

Kreise die richtige Zahl ein.

Was ist eine Absolutschwelle?

Minimale Intensität, ab der Reiz wahrgenommen wird.

 Psychophysik: Beim Grenzverfahren…

  1. soll der Beurteiler die Grenzen seiner Wahrnehmung beschreiben.
  2. werden dem Beurteiler Reize in auf- oder absteigender Reizstärke präsentiert.
  3. werden die Grenzen ermittelt, ob (X)
  4. stellt der Beurteiler einen Reiz so ein, dass er ihn gerade noch wahrnehmen kann.

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Nach Weber und Fechner führen…

  1. große Reizzuwächse immer zu großen Empfindungszuwächsen.
  2. kleine Reizzuwächse immer zu großen Empfindungszuwächsen.
  3. gleiche Reizzuwächse zu unterschiedlichen Empfindungszuwächsen.
  4. konstante Reizzuwächse zu konstanten Empfindungszuwächsen.

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Was wird zu den Gestaltfaktoren gezählt?

  1. Gesetz der Gleichheit
  2. Gesetz der Nähe
  3. Gesetz der Ähnlichkeit
  4. Gesetz der Größe

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Das Bild zeigt die opponierenden Systeme im Resultat neuronaler Verschaltung der Aktivierungen von drei Rezeptorsystemen.

Tragen Sie für die aktivierende Wirkung einer Verschaltung ein „A“ und für die hemmende ein „H“ ein.

1. Hemmend 

2. Aktivierend

3. Hemmend

4. Aktivierend

Alle Objekte auf dem Horopter…

  1. werden auf korrespondierende Netzhautstellen abgebildet.
  2. werden in der Fovea abgebildet.
  3. werden nur durch Zapfen wahrgenommen.
  4. werden als gleich weit entfernt wahrgenommen.

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Welche Aussagen zur Größenkonstanz sind wahr, welche falsch?

  1. Trotz unterschiedlich großer Abbildung auf der Netzhaut sehen wir ein und dasselbe Objekt in unterschiedlicher Entfernung in konstanter Größe.
  2. Die Größenkonstanz ist beim binokularen Sehen schlechter als beim monokularen Sehen.
  3. Größenkonstanz basiert auf der Verrechnung des Sehwinkels und der erschlossenen Entfernung des Objekts.
  4. Beim monokularen Sehen gibt es keine Größenkonstanz.

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Reafferenzprinzip

  1. Bildveränderungen auf der Netzhaut und Propriozeption der Augenmuskeln.
  2. Motorisches Kommando und Dehnung der Augenmuskeln.
  3. Bildveränderungen auf der Netzhaut und motorisches Kommando für Augenbewegung.
  4. Lokale und globale Bildveränderungen auf der Netzhaut.

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 Filtertheorien

  1. vor dem Filter werden alle Informationen verarbeitet.
  2. bis zum Filter werden alle Informationen nach Fehlern durchsucht.
  3. am Filter werden Informationen für die spätere Verarbeitung ausgewählt.
  4. im Filter werden Informationen für die spätere Verarbeitung gespeichert.

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Wo wird im Modell der frühen Selektion nach Broadbent (1958) ein Filter angenommen?

  1. Vor der Verarbeitung sensorischer und semantischer Informationen.
  2. Nach der Verarbeitung sensorischer und vor der Verarbeitung semantischer Informationen.
  3. Nach der Verarbeitung sensorischer und semantischer Informationen.
  4. Nach der Verarbeitung semantischer und vor der Verarbeitung sensorischer Informationen.

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Was bezeichnet man als „break-through“-Phänomen beim dichotischen Hören?

  1. die Entdeckung des Wechsels des Sprechers im beschatteten Ohr.
  2. die Entdeckung des eigenen Namens im beachteten Ohr.
  3. die Entdeckung des Wechsels der Sprache im beachteten Ohr.
  4. die Entdeckung des eigenen Namens im beschatteten Ohr.

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Welche dieser Aussagen passen zur Attenuationstheorie der Aufmerksamkeit (Treisman, 1964)?

  1. Alle Informationen werden gleichermaßen wahrgenommen, verarbeitet und erst dann gefiltert.
  2. Es gibt unterschiedliche Schwellen für die Wahrnehmung unterschiedlicher Informationen.
  3. Es kann kein früher Filter existieren.
  4. Die zentrale Ressource wird durch eingehende Informationen beansprucht. 

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Was spricht gegen die Theorie der zentralen Ressource?

  1. Aufgabe A interferiert mit Aufgabe B, aber nicht mit Aufgabe C und Aufgabe D interferiert mit Aufgabe C, aber nicht mit Aufgabe E.
  2. Einfache sensorische Merkmale können schneller verarbeitet werden, wenn Aufmerksamkeit auf sie gerichtet wird.
  3. Aufmerksamkeit kann gleichzeitig auf verschiedene Modalitäten gelenkt werden.
  4. Bei einer visuellen Vorstellungsaufgabe werden visuelle Reize schlechter erkannt als auditive Reize und bei einer auditiven Vorstellungsaufgabe werden auditive Reize schlechter erkannt als visuelle Reize.

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Automatische Prozesse…

  1. sind beliebig steuerbar.
  2. sind bewusst.
  3. laufen rasch ab.
  4. beanspruchen keine Ressourcen.

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Welche Aussagen entsprechen dem Selection-for-Action-Ansatz?

  1. Aufmerksamkeit ist kein Defizit, sondern dient der Sicherung des Verhaltenserfolgs.
  2. Aufmerksamkeit ist nötig wegen der Begrenzung unserer Verarbeitungskapazität.

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Sie möchten wissen, wo eine Person ihre Aufmerksamkeit gerade richtet. Welche Methode können Sie dazu verwenden?

  1. Sie erfassen die Blickbewegung der Person, da meist die Aufmerksamkeit auf dem Ort liegt, der fovealisiert wird.
  2. Sie messen die Suchzeit für ein grünes unter lauter roten Objekten. Die Suchzeit ist besonders gering, wenn die Person ihre Aufmerksamkeit am Ort des grünen Objekts hatte.
  3. Sie messen, wo der Lichtkegel der Aufmerksamkeit sich gerade befindet.
  4. Sie erfassen die Reaktionsgeschwindigkeit für Reize, die an bestimmten Orten erscheinen. Personen reagieren schneller auf Reize, wenn ihre Aufmerksamkeit gerade an diesem Ort liegt.

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Was trifft auf zentrale Cues in Untersuchungen zur visuellen Aufmerksamkeit zu?

  1. Aufmerksamkeitswechsel hat kurze Latenz (SOA ca. 50ms)
  2. wird nicht von Doppelaufgaben beeinflusst
  3. Darbietung am Fixationsort
  4. wirken nur, wenn informativ für Targetort

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Die unten stehende Abbildung zeigt Reaktionszeitverläufe von drei visuellen Suchaufgaben:

 

a) Merkmalssuche

b) Konjunktionssuche (Target vorhanden)

c) Konjunktionssuche (Target nicht vorhanden)

Merkmalssuche → flache Linie (RT unabhängig von Setgröße)

Konjunktionssuche, Target vorhanden → mittlere Steigung

Konjunktionssuche, Target nicht vorhanden → steilste Linie (ca. doppelt so steil)

Motorische Programme

  1. sind muskelspezifisch.
  2. beschreiben die kontinuierliche Regelung einer Bewegung.
  3. sind vor Bewegungsbeginn spezifiziert.
  4. erlauben Bewegungsausführung ohne Feedback.

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Welche Aussagen charakterisieren den end-state-comfort Effekt zutreffend?

Beim Greifen eines Gegenstandes…

 

  1. wird eine bequeme Anfangsstellung genutzt, selbst wenn dies zu einer unbequemen Endhaltung führt.
  2. wird zu Beginn eine unbequeme Handhaltung in Kauf genommen, wenn dadurch eine bequeme Endhaltung erreicht wird.
  3. wird stets die schnellstmögliche Bewegung ausgeführt.
  4. spielt die Genauigkeit der Bewegung keine Rolle.

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Welche der folgenden Aussagen treffen auf das Experiment von Rosenbaum zu, in dem die Mechanismen der Verhaltensvorbereitung erstmals empirisch untersucht wurden?

 

  1. Die Befunde können zumindest teilweise über den Simon-Effekt erklärt werden.
  2. Die untersuchten Parameter können unabhängig voneinander vorspezifiziert werden.
  3. Die Reaktionszeiten sinken, je mehr Bewegungsparameter bekannt sind.
  4. Als Vorinformation wurden je nach Bedingung verschiedene Buchstaben präsentiert.

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