Kognitive Psychologie I - Altklausurfragen
Uni Würzburg
Uni Würzburg
-
- 1 / 105
-
Flashcards
Die Konvergenz der Rezeptorsignale auf die Ganglienzellen…
- ist bei Stäbchen höher als bei Zapfen.
- erhöht die Lichtempfindlichkeit.
- verringert die Sehschärfe.
- ist im Bereich der Fovea am größten.
W
W
W
F
Was sind achromatische Farben?
- rot-grün, blau-gelb
- Farben, die im blauen Licht weiß erscheinen.
- weiß, schwarz und grau
- Farben, die alle Wellenlängen des Sonnenlichts in etwa gleich stark reflektieren.
F
F
W
W
Welche Farbe entspricht etwa folgenden Wellenlängen:
440 nm:
___________
510 nm:
___________
580 nm:
___________
Blau
Grün
Gelb
Was ist eine Absolutschwelle?
Minimale Intensität, ab der Reiz wahrgenommen wird.
Psychophysik: Beim Grenzverfahren…
- soll der Beurteiler die Grenzen seiner Wahrnehmung beschreiben.
- werden dem Beurteiler Reize in auf- oder absteigender Reizstärke präsentiert.
- werden die Grenzen ermittelt, ob (X)
- stellt der Beurteiler einen Reiz so ein, dass er ihn gerade noch wahrnehmen kann.
F
W
W
F
Nach Weber und Fechner führen…
- große Reizzuwächse immer zu großen Empfindungszuwächsen.
- kleine Reizzuwächse immer zu großen Empfindungszuwächsen.
- gleiche Reizzuwächse zu unterschiedlichen Empfindungszuwächsen.
- konstante Reizzuwächse zu konstanten Empfindungszuwächsen.
F
F
W
F
Was wird zu den Gestaltfaktoren gezählt?
- Gesetz der Gleichheit
- Gesetz der Nähe
- Gesetz der Ähnlichkeit
- Gesetz der Größe
W
W
W
F
Alle Objekte auf dem Horopter…
- werden auf korrespondierende Netzhautstellen abgebildet.
- werden in der Fovea abgebildet.
- werden nur durch Zapfen wahrgenommen.
- werden als gleich weit entfernt wahrgenommen.
W
F
F
W
Welche Aussagen zur Größenkonstanz sind wahr, welche falsch?
- Trotz unterschiedlich großer Abbildung auf der Netzhaut sehen wir ein und dasselbe Objekt in unterschiedlicher Entfernung in konstanter Größe.
- Die Größenkonstanz ist beim binokularen Sehen schlechter als beim monokularen Sehen.
- Größenkonstanz basiert auf der Verrechnung des Sehwinkels und der erschlossenen Entfernung des Objekts.
- Beim monokularen Sehen gibt es keine Größenkonstanz.
W
F
W
F
Reafferenzprinzip
- Bildveränderungen auf der Netzhaut und Propriozeption der Augenmuskeln.
- Motorisches Kommando und Dehnung der Augenmuskeln.
- Bildveränderungen auf der Netzhaut und motorisches Kommando für Augenbewegung.
- Lokale und globale Bildveränderungen auf der Netzhaut.
W
W
W
F
Filtertheorien
- vor dem Filter werden alle Informationen verarbeitet.
- bis zum Filter werden alle Informationen nach Fehlern durchsucht.
- am Filter werden Informationen für die spätere Verarbeitung ausgewählt.
- im Filter werden Informationen für die spätere Verarbeitung gespeichert.
F
F
W
F
Wo wird im Modell der frühen Selektion nach Broadbent (1958) ein Filter angenommen?
- Vor der Verarbeitung sensorischer und semantischer Informationen.
- Nach der Verarbeitung sensorischer und vor der Verarbeitung semantischer Informationen.
- Nach der Verarbeitung sensorischer und semantischer Informationen.
- Nach der Verarbeitung semantischer und vor der Verarbeitung sensorischer Informationen.
F
W
F
F
Was bezeichnet man als „break-through“-Phänomen beim dichotischen Hören?
- die Entdeckung des Wechsels des Sprechers im beschatteten Ohr.
- die Entdeckung des eigenen Namens im beachteten Ohr.
- die Entdeckung des Wechsels der Sprache im beachteten Ohr.
- die Entdeckung des eigenen Namens im beschatteten Ohr.
F
F
F
W
Welche dieser Aussagen passen zur Attenuationstheorie der Aufmerksamkeit (Treisman, 1964)?
- Alle Informationen werden gleichermaßen wahrgenommen, verarbeitet und erst dann gefiltert.
- Es gibt unterschiedliche Schwellen für die Wahrnehmung unterschiedlicher Informationen.
- Es kann kein früher Filter existieren.
- Die zentrale Ressource wird durch eingehende Informationen beansprucht.
F
W
F
F
Was spricht gegen die Theorie der zentralen Ressource?
- Aufgabe A interferiert mit Aufgabe B, aber nicht mit Aufgabe C und Aufgabe D interferiert mit Aufgabe C, aber nicht mit Aufgabe E.
- Einfache sensorische Merkmale können schneller verarbeitet werden, wenn Aufmerksamkeit auf sie gerichtet wird.
- Aufmerksamkeit kann gleichzeitig auf verschiedene Modalitäten gelenkt werden.
- Bei einer visuellen Vorstellungsaufgabe werden visuelle Reize schlechter erkannt als auditive Reize und bei einer auditiven Vorstellungsaufgabe werden auditive Reize schlechter erkannt als visuelle Reize.
W
F
W
W
Automatische Prozesse…
- sind beliebig steuerbar.
- sind bewusst.
- laufen rasch ab.
- beanspruchen keine Ressourcen.
F
F
W
W
Welche Aussagen entsprechen dem Selection-for-Action-Ansatz?
- Aufmerksamkeit ist kein Defizit, sondern dient der Sicherung des Verhaltenserfolgs.
- Aufmerksamkeit ist nötig wegen der Begrenzung unserer Verarbeitungskapazität.
W
F
Sie möchten wissen, wo eine Person ihre Aufmerksamkeit gerade richtet. Welche Methode können Sie dazu verwenden?
- Sie erfassen die Blickbewegung der Person, da meist die Aufmerksamkeit auf dem Ort liegt, der fovealisiert wird.
- Sie messen die Suchzeit für ein grünes unter lauter roten Objekten. Die Suchzeit ist besonders gering, wenn die Person ihre Aufmerksamkeit am Ort des grünen Objekts hatte.
- Sie messen, wo der Lichtkegel der Aufmerksamkeit sich gerade befindet.
- Sie erfassen die Reaktionsgeschwindigkeit für Reize, die an bestimmten Orten erscheinen. Personen reagieren schneller auf Reize, wenn ihre Aufmerksamkeit gerade an diesem Ort liegt.
W
W
F
W
Was trifft auf zentrale Cues in Untersuchungen zur visuellen Aufmerksamkeit zu?
- Aufmerksamkeitswechsel hat kurze Latenz (SOA ca. 50ms)
- wird nicht von Doppelaufgaben beeinflusst
- Darbietung am Fixationsort
- wirken nur, wenn informativ für Targetort
F
F
W
W
Merkmalssuche → flache Linie (RT unabhängig von Setgröße)
Konjunktionssuche, Target vorhanden → mittlere Steigung
Konjunktionssuche, Target nicht vorhanden → steilste Linie (ca. doppelt so steil)
Motorische Programme
- sind muskelspezifisch.
- beschreiben die kontinuierliche Regelung einer Bewegung.
- sind vor Bewegungsbeginn spezifiziert.
- erlauben Bewegungsausführung ohne Feedback.
W
F
W
W
Welche Aussagen charakterisieren den end-state-comfort Effekt zutreffend?
Beim Greifen eines Gegenstandes…
- wird eine bequeme Anfangsstellung genutzt, selbst wenn dies zu einer unbequemen Endhaltung führt.
- wird zu Beginn eine unbequeme Handhaltung in Kauf genommen, wenn dadurch eine bequeme Endhaltung erreicht wird.
- wird stets die schnellstmögliche Bewegung ausgeführt.
- spielt die Genauigkeit der Bewegung keine Rolle.
F
W
F
F
Welche der folgenden Aussagen treffen auf das Experiment von Rosenbaum zu, in dem die Mechanismen der Verhaltensvorbereitung erstmals empirisch untersucht wurden?
- Die Befunde können zumindest teilweise über den Simon-Effekt erklärt werden.
- Die untersuchten Parameter können unabhängig voneinander vorspezifiziert werden.
- Die Reaktionszeiten sinken, je mehr Bewegungsparameter bekannt sind.
- Als Vorinformation wurden je nach Bedingung verschiedene Buchstaben präsentiert.
F
W
W
W