Ökologie
Förster/-in HF MaienfeldLehrperson: PZ
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Lernkarten
Definiere Ökologie
Ökologie ist die Wissenschaft von den Wechselbeziehungen und Wechselwirkungen zwischen den Lebewesen und ihrer Umwelt, vom Stoffhaushalt und den Energieflüssen, die das Leben auf der Erde möglich machen und von den Anpassungen der Organismen an die Lebensbedingungen.
Definiere Ökosystem
Ein Ökosystem ist ein dynamisches Beziehungsgefüge, das aus einer Lebensgemeinschaft von Organismen (Biozönose) und deren unbelebter Umwelt (Biotop) besteht. Als funktionale Einheit interagieren Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen sowie abiotische Faktoren wie Wasser, Licht und Boden in einem bestimmten Raum. Diese Systeme sind offen, vernetzt und streben nach einem ökologischen Gleichgewicht.
Was bedeutet Emergenz?
Die Gesamtheit im System ist mehr als die Summe seiner Bestandteile.
Definiere Biosphäre
Die Biosphäre ist der von Lebewesen bewohnte Teil der Erde, der sich als dünne Schicht über die Erdkruste (Lithosphäre), Gewässer (Hydrosphäre) und die untere Atmosphäre erstreckt.
Was ist ein Biom?
Ein Biom ist die „Grundeinheit der großen ökologischen Systeme“, die geografisch ähnliche Lebensräume (auch auf verschiedenen Kontinenten) zusammenfasst. Z.B. tropischer Regenwald.
Betreibe ich Photosynthese, bin ich
Was macht einen Organismus aus?
-In Zellen organisiert
-mobil
-Reizreaktion
-Stoffwechsel
-wachstum
-Entwicklung
-Vermehrung
-Tod
Prokarioten haben
Endosymbiontentheorie
Die Endosymbiontentheorie besagt, dass Eukaryoten aus einer Endosymbiose prokaryotischer Vorläuferorganismen hervorgegangen sind. Demnach sind chemo- und phototrophe Bakterien von Archaeen aufgenommen worden, in denen sie sich zu Zellorganellen ihrer Wirtszellen entwickelt haben, darunter Mitochondrien und Plastiden.
Der phylogenetische Stammbaum beschreibt...
...Die genetische Verwandtschaft von Arten.
Einteilung: DR. SKOFGA
-Domäne (Eukaryoten, Prokaryoten)
-Reich (Pflanzen, Pilze, Tiere, Protista)
-Stamm
-Klasse
-Ordnung
-Familie
-Gattung
-Art
Der lateinische Namen einer Art setzt sich zusammen aus
Was macht eine Art aus?
Gruppe von Organismen, die sich miteinander langfristig fortpflanzen können.
Rekombination findet statt bei
Mutation ist...
Genotyp
Alle im Erbgut vorhandenen Optionen
Phänotyp
Das Erscheinungsbild eines Individuums, definiert durch die Gene und die Umweltbedingungen.
Ökotyp
Ein Ökotyp ist eine durch natürliche Selektion entstandene Teilpopulation einer Art, die erblich an spezifische lokale Umweltbedingungen angepasst ist.
Vgl. Provenienz.
Phänologie
Die Phänologie ist die Lehre von den im Jahresverlauf periodisch wiederkehrenden Wachstums- und Entwicklungserscheinungen der Pflanzen- und Tierwelt, wie Blüte, Blattaustrieb oder Fruchtreife
Euryök
breiter Toleranzbereich (= Generalisten)
stenök
enger Toleranzbereich (= Spezialisten)
Physiologische Amplitude
Hier könnte eine Art vorkommen.
Sie bevorzugt aber ihr physiologisches Optimum.
Ökologisches Optimum
Hier kann die Art auch unter Konkurrenz vorkommen.
Ökologische Nische
Rolle einer Art im Ökosystem. Räumlich, zeitlich oder Funktionell differenziert.
Definiere Population
Gesamtheit der Individuen einer Art, die in einem bestimmten Gebiet in Wechselwirkung miteinander stehen.
Populationsgrösse
Anzahl Individuen einer Art in einem Gebiet. Zählung.
Populationsdichte
Die Anzahl Individuen pro Fläche oder Volumen.
Rehe / ha Wald
Fische / m3 Wasser
Populationsdynamik
Die Populationsdynamik beschreibt die zeitliche Veränderung der Größe und räumlichen Struktur von Populationen einer Art. Sie umfasst Auf- und Abbewegungen (Wachstum/Schrumpfung), die durch Geburten, Todesfälle, Zu- und Abwanderung bestimmt werden. Wesentliche Faktoren sind dichteabhängige (z.B. Nahrungsknappheit, Krankheiten) und dichteunabhängige Einflüsse (z.B. Wetter, Katastrophen).
Intraspezifische Konkurrenz
Konkurrenz innerhalb einer Art.
Strategien: Territorialverhalten Biber, Konkurrenzvermeidung: Libellenlarve im Wasser, Libelle an Land
Interspezifische Konkurrenz
führt häufig zu Konkurrenzausschluss, eine Art verschwindet.
Konvergenz
Optische Ähnlichkeit trotz unabhängiger Entwicklung nicht verwandter Arten.
Bsp.: Hai, Delphin, Fischsaurier
Welche 3 Arten von Mutualismus gibt es?
-Nahrungsmutualismus (Symbiose)
-Transportmutualismus (Eiche-Eichelhäher)
-Schutzmutualismus (Pflanze-Ameise, Schutz vor Laus)
Ein Parasitoid
Die Inseltheorie besagt
Artenzahl steigt mit Grösse und Nähe zum Festland
Negative Rückkoppelung bedeutet,
dass sich ein System im Gleichgewicht hält. Mehr Hasen-> mehr Füchse ->weniger Hasen ->weniger Füchse -> mehr Hasen...
positive Rückkoppelung
Was macht die Initialphase aus?
Was macht die Klimaxphase aus?
-Nettoproduktion gegen 0 (Biomasse stagniert)
-Resilienz schwach (komplex)
-Persistenz (keine Veränderung) -> spezialisierte Arten, längere biologische Zyklen, hohe Biodiversität
Sukzession
Zeitliche Abfolge von Artengesellschaften bei der Neubesiedlung von Lebensräumen
Zonation
Zonation bezeichnet die räumliche Abfolge und Anordnung von Pflanzengesellschaften, Tieren oder Ökosystemen.
Zonal, azonal, extrazonal
Zonale Ökologie beschreibt Vegetation und Böden, die maßgeblich vom großflächigen Klima (Temperatur und Niederschlag) geprägt sind. Azonale Ökologie bezeichnet Lebensgemeinschaften, die massgeblich durch einen Faktor geprägt sind (Wasser, Schutthang...). Extrazonale Vegetation tritt isoliert außerhalb ihrer Klimazone auf.