Test


L. M.
Diese Lernkarten richten sich an Berufslehrlinge im sozialen Bereich und befassen sich mit der Förderung der Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben. Sie behandeln zentrale Begriffe wie Teilhabe, Partizipation, Migration und deren Auswirkungen auf Individuen, insbesondere auf Kinder und Jugendliche. Die Karteikarten vermitteln praktische Beispiele und Konzepte, die helfen, die Bedürfnisse von Bewohnern in Institutionen zu verstehen und ihre Selbstbestimmung zu stärken. Ideal für Fachleute, die lernen möchten, wie sie Menschen in verschiedenen Lebensphasen unterstützen können.
Cartes-fiches
12
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Affaires sociales
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
10.02.2026 / 10.02.2026

Cartes-fiches

Auftrag c

Sie schreiben nun einen kleinen Bericht zum Unterthema Migrationstypen und mögliche Folgen von Migration. Damit dies alles lebendig wirkt, machen sie ein Praxisbeispiel dazu und erläutern darin einen Migrationstyp und zwei mögliche folgen der Migration

Richtige Nennung und Erklärung des Migrationstyp 1 Punkt, Praxisbeispiel passt zum Typ ½ Punkt, und zwei mögliche Folgen, je 1 Punkt, werden beschrieben.

Fluchtmigration:

Im Land von Jasmin ist Krieg. Sie fühlt sich nicht mehr sicher und möchte darum das Land verlassen. 

Sie muss entscheiden zu migrieren und den Migrationsprozess zu machen. Im Neuen Land zu integrieren und so eine gute Zukunft zu haben. 

Es kann zu Trauma kommen.

Es kann zu Einsamkeit kommen.

Erläutern Sie 2 Gründe, weshalb es für betreute Menschen wichtig ist, an alltäglichen Tätigkeiten partizipieren zu können.

1. das sie sich Wertgeschätzt fühlen

2. gibt ihnen das Gefühl, dass sie dabei sind und dazugehören 

Beschreiben Sie vier Beispiele aus Ihrem Arbeitsumfeld, durch die Sie die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben fördern. 

1. ich frage die Bewohnenden bei der Menuplanung, was sie wollen

2. ich frage wo die Bewohner einen Ausflug machen wollen 

3. ich frage die Bewohner, wann sie schlafen gehen möchten 

4. ich frage in sie duschen oder baden wollen 

Aufgabe 4

Sachverhalt

Noemi, 11 Jahre alt, ein Kind ihrer Institution ist in letzter Zeit auffallend ruhig und will nicht mehr mit den anderen Kindern zusammen sein. Sie gibt nur kurze Antworten und ist sichtlich genervt bei persönlichen Gesprächen. Beim Rapport um 10:30 sprechen Sie ihre Beobachtungen an. Den anderen Teammitgliedem ist dieses veränderte Verhalten von Noemi auch aufgefallen. Eine andere FaBe sagt:

„... Noemi kommt langsam in die Pubertät, das ist normal...

Trotzdem wollen sie der Sache auf den Grund gehen und rufen der Mutter von Noemi an. Da erfahren Sie, dass es einige Veränderungen in Noemis Leben gibt und ihre Beobachtungen nicht mit der bevorstehenden Pubertät in Zusammenhang

Auftrag

Sie erfinden die Geschichte rund um Noemi weiter und erklären darin, anhand des Systems nach Bronfenbrenner, was möglicherweise die Ursache für Noemis Verhaltensänderung sein könnte. Sie dürfen nebst der Erklärung auch zeichnen.

Es müssen alle Systeme in der Erklärung/Geschichte vorkommen.

Micro: Noemie will nicht mit den anderen Kindern spielen 

Meso: Austausch zwischen Personal und Mutter von Noemie

Exo: der Beruf der Mutter, Noemi gefällt der Beruf ihrer Mutter nicht

Makro: sie hat Mühe mit den Regeln und Werten der Institution und dort zu wohnen 

Bedeutung:

Migration 

Allgemeine wanderung von Menschen 

Bedeutung: 

Emigration 

Auswandern 

Bedeutung:

Immigration 

Einwanderung

Bedeutung: 

Reintegration 

Rückwanderung 

Bedeutung: 

Binnenmigration 

Wanderung innerhalb eines Landes

Erkläre die Begriffe Push und Pull Faktoren, nenne je zwei Gründe dazu.

Erklärung: 

Push - Gründe, warum man das Land verlassen muss 

Pull - Gründe für schöneres Leben

 

Gründe:

Push - Krieg und Armut

Pull - Sicherheit und Bildung 

Beschreiben Sie die Unterschiede zwischen Teilhaben und Teilnehmen.

Teilhaben: sie dürfen mitsprechen und mitentscheiden 

Teilnehmen: sie können passiv dabei sein

 

Welche zwei Partizipationsstufen sind die höchsten beiden Stufen der Partizipation? 

Nenne Sie die Partizipationsstufe und machen Sie eine kurze Beschreibung dazu. 

Selbstbestimmung: Person darf entscheiden was sie möchte 

Mitbestimmung: Person darf mitreden beim Planen

Étudier