Medikamentenmanagment, Schmerz

Medikamentenmanagment, Schmerz

Medikamentenmanagment, Schmerz


M. K.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über das Medikamentenmanagement im Bereich Schmerztherapie, ideal für Berufslehrlinge in der Pflege. Sie decken verschiedene Medikamente wie Opioide, Insulin und deren Wirkungen ab, sowie Verabreichungsformen, Dosierungen und wichtige Regeln wie die 6-R-Regel. Die Karteikarten behandeln auch Themen wie Medikamentenspiegel, Halbwertszeit und Wechselwirkungen, was Pflegefachleuten hilft, Medikamente sicher und effektiv zu verabreichen.
Flashcards
30
Students
1
Language
German
Category
Care
Created / Updated
07.02.2026 / 10.03.2026

Flashcards

6 R regeln

richtiger Patient 

 

richtiges Medikament 

 

richtige Zeit 

 

richtige Applikation / Verabreichungsform 

 

richtige Dokumentation 

 

richtige Dosierung

Was sind Arztneimittel ?

Arztneimittel sind Stoffe oder Stoffgemische mit heilender, vorbeugender, verhindernder oder Krankheitssymptome-lindernder Wirkung. Ebenso sind Stoffe oder Stoffgemische die zu Diagnosezwecken benötigt werden Artzneistoffe

Substitution

  • ein Stoff wird dem Körper zugeführt (Hormone)  zum Beispiel Insulin, Kalium

Antagonist 

  • binden sich an Rezeptoren und unterdrücken die Übertragung    Angstlöser

Agonist 

unterstützen den Rezeptor z.B. Insulinbildung

Enzymhemmer 

Statine gegen Cholesterin

Indikation

weshalb ein Medikament verabreicht wird

Kontraindikation

weshalb ein Medikament nicht gegeben – das Risiko zu hoch ist.

Polypharmazie

mehrere Medikamente gleichzeitig

Wechselwirkungen

gegenseitige Beeinflussung der Medikamente oder anderer Stoffe z.B.

Alkohol & Morphium

Interaktion

gegenseitige Beeinflussung der Medikamente 

Unverträglichkeit 

allergische Reaktionen oder zu starke Nebenwirkungen

einzeldosis

auf einmal eingenommene Medikamenten Dosis 

Tagesdosis

Dosis max. pro 24 std.

Halbwertszeit

diejenige Zeitspanne, in welcher die Konzentration eines Arzneimittels im

Organismus resp. im Blut auf ihren halben Wert (50%) absinkt.

Medikamenten Kategorien

Applikationsformen

  • Oral  durch den Mund und Magen / Schlucken
  • Bukkal      in die Wangentasche
  • Vaginal     durch die Scheide
  • Rektal      über den Dickdarm
  • Transdermal über die Haut / Pflaster – Cremen – Salben - Gel
  • Nasal       über die Nase
  • Ophthal    über die Augen
  • Per Injektion über eine Spritze
  • Sonde      über eine Magen oder PEG Sonde
  • Sublingual       unter der Zunge

 

Medikamentenspiegel

Die regelmässige Medikamenteneinnahme ist wichtig, damit die Konzentration im Blut in der therapeutischen Breite bleibt.

Basismedikation

  • Deckt die Grundlage ab. z.B. beim Diabetes das Langwirkende Insulin
  • Bei chronischen Schmerzen die Grundbehandlung z.B. Fentanylpflaster

-Neuroleptika zur Behandlung von Schizophrenien

Bedarfsmedikation / Reservemedikamente

  • Wird zusätzlich zur Basismedikation verabreicht. z.B. beim Diabetes wird tagsüber wenn der BW isst, zusätzlich kurzwirkendes Insulin verabreicht
  • Schmerzen – vor der Physiotherapie erhält der BW eine Tbl. Dafalgan zusätzlich.
  • Akuter Angstzustand bei Wahnvorstellungen ev.1 Tbl. Temesta 1mg sublingual

Medikamente richten und verabreichen

  • Alle Arzneimittel müssen vom Arzt schriftlich verordnet werden
  • Jeder Patient / Bewohner hat sein eigenes Dossier
  • Mündliche Verordnungen müssen bei der nächsten Arztvisite dokumentiert werden
  • Die Hygienerichtlinien müssen eingehalten werden
  • Die Medikamente dürfen max. 7 Tage im Voraus gerichtet werden
  • Beim Richten der Medikamente in Wochen Doset bleiben die Tabletten im Blister
  • Die Schlauchbeutel oder der Medifilm bleibt verschlossen
  • Blister und Doset sind mit dem Namen und Geb. Datum der Pat. beschriftet
  • Flüssige Medikamente wie Tropfen oder Brausetabletten sind kurz vor Verabreichung zu richten
  • Die Medikamente dürfen nicht vermischt werden
  • Tabletten dürfen nur nach Absprache der Apotheke geteilt oder vermörsert werden
  • Die Kontrolle erfolgt nach der „6-R-Regel“
  • die Durchführung ist gemäss dem 4-Augen-Prinzip um zusetzten

Verabreichungsrichtlinien

  • Vor           dem Essen (raschere Wirkung bei leerem Magen)
  • Während dem Essen
  • Nach dem Essen
  • Alle Medikamente werden am besten mit Wasser verabreicht
  • Die Medikamente sollten einzeln verabreicht werden
  • Medikamente halbieren        nur solche mit einer Teilrille
  • Medikamente mörsern  nur gepresste Tabletten  Dragees / Filmtabletten nach Absprache
  • Tropfen                  einzeln bereitstellen kurz vor dem Einnehmen

Wie entsteht Schmerz

WHO Stufen Schema zur Schmerzbekämpfung

Schmerzbeschreibung / Schmerzmittel

Antikogulantien

opioide und NICHT opioide Analgetika ?

Opioide Analgetika

MorphinMST, Sevredol, MorphinKlassiker, stark wirksam

FentanylDurogesic, FentanylSehr stark, oft als Pflaster (TTS)

OxycodonOxycontin, TarginKombiniert mit Naloxon gegen Obstipation

HydromorphonPalladon, JurnistaStark wirksam, retardiert verfügba

4 Schmerzformen

First pass effekt

Study