Medikamentenmanagment, Schmerz
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Flashcards
Was sind Arztneimittel ?
Arztneimittel sind Stoffe oder Stoffgemische mit heilender, vorbeugender, verhindernder oder Krankheitssymptome-lindernder Wirkung. Ebenso sind Stoffe oder Stoffgemische die zu Diagnosezwecken benötigt werden Artzneistoffe
Substitution
- ein Stoff wird dem Körper zugeführt (Hormone) zum Beispiel Insulin, Kalium
Antagonist
- binden sich an Rezeptoren und unterdrücken die Übertragung Angstlöser
Agonist
unterstützen den Rezeptor z.B. Insulinbildung
Enzymhemmer
Statine gegen Cholesterin
Indikation
weshalb ein Medikament verabreicht wird
Kontraindikation
weshalb ein Medikament nicht gegeben – das Risiko zu hoch ist.
Polypharmazie
mehrere Medikamente gleichzeitig
Wechselwirkungen
gegenseitige Beeinflussung der Medikamente oder anderer Stoffe z.B.
Alkohol & Morphium
Interaktion
gegenseitige Beeinflussung der Medikamente
Unverträglichkeit
allergische Reaktionen oder zu starke Nebenwirkungen
einzeldosis
auf einmal eingenommene Medikamenten Dosis
Tagesdosis
Dosis max. pro 24 std.
Halbwertszeit
diejenige Zeitspanne, in welcher die Konzentration eines Arzneimittels im
Organismus resp. im Blut auf ihren halben Wert (50%) absinkt.
Applikationsformen
- Oral durch den Mund und Magen / Schlucken
- Bukkal in die Wangentasche
- Vaginal durch die Scheide
- Rektal über den Dickdarm
- Transdermal über die Haut / Pflaster – Cremen – Salben - Gel
- Nasal über die Nase
- Ophthal über die Augen
- Per Injektion über eine Spritze
- Sonde über eine Magen oder PEG Sonde
- Sublingual unter der Zunge
Medikamentenspiegel
Die regelmässige Medikamenteneinnahme ist wichtig, damit die Konzentration im Blut in der therapeutischen Breite bleibt.
Basismedikation
- Deckt die Grundlage ab. z.B. beim Diabetes das Langwirkende Insulin
- Bei chronischen Schmerzen die Grundbehandlung z.B. Fentanylpflaster
-Neuroleptika zur Behandlung von Schizophrenien
Bedarfsmedikation / Reservemedikamente
- Wird zusätzlich zur Basismedikation verabreicht. z.B. beim Diabetes wird tagsüber wenn der BW isst, zusätzlich kurzwirkendes Insulin verabreicht
- Schmerzen – vor der Physiotherapie erhält der BW eine Tbl. Dafalgan zusätzlich.
- Akuter Angstzustand bei Wahnvorstellungen ev.1 Tbl. Temesta 1mg sublingual
Medikamente richten und verabreichen
- Alle Arzneimittel müssen vom Arzt schriftlich verordnet werden
- Jeder Patient / Bewohner hat sein eigenes Dossier
- Mündliche Verordnungen müssen bei der nächsten Arztvisite dokumentiert werden
- Die Hygienerichtlinien müssen eingehalten werden
- Die Medikamente dürfen max. 7 Tage im Voraus gerichtet werden
- Beim Richten der Medikamente in Wochen Doset bleiben die Tabletten im Blister
- Die Schlauchbeutel oder der Medifilm bleibt verschlossen
- Blister und Doset sind mit dem Namen und Geb. Datum der Pat. beschriftet
- Flüssige Medikamente wie Tropfen oder Brausetabletten sind kurz vor Verabreichung zu richten
- Die Medikamente dürfen nicht vermischt werden
- Tabletten dürfen nur nach Absprache der Apotheke geteilt oder vermörsert werden
- Die Kontrolle erfolgt nach der „6-R-Regel“
- die Durchführung ist gemäss dem 4-Augen-Prinzip um zusetzten
Verabreichungsrichtlinien
- Vor dem Essen (raschere Wirkung bei leerem Magen)
- Während dem Essen
- Nach dem Essen
- Alle Medikamente werden am besten mit Wasser verabreicht
- Die Medikamente sollten einzeln verabreicht werden
- Medikamente halbieren nur solche mit einer Teilrille
- Medikamente mörsern nur gepresste Tabletten Dragees / Filmtabletten nach Absprache
- Tropfen einzeln bereitstellen kurz vor dem Einnehmen