NIN K 4.2

Praxisprüfung

Praxisprüfung


S. K.
Diese Lernkarten behandeln Sicherheitsvorkehrungen und Normen in feuergefährdeten Betrieben und Räumen, insbesondere in der Elektrotechnik. Sie decken Themen wie den Schutz gegen Überhitzung, die Auswahl und Installation von Kabeln, Leitungen und Schaltgeräten, sowie spezifische Anforderungen für verschiedene Betriebsmittel und Anlagen ab. Elektrotechniker und Sicherheitsexperten profitieren von diesen Karteikarten, da sie detaillierte Informationen zu den notwendigen Schutzmaßnahmen und Bedingungen liefern, um Brände in feuergefährdeten Umgebungen zu verhindern.
Cartes-fiches
37
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Electrotechnique
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
24.01.2026 / 21.02.2026

Flashcards

Um was gehts im NIN Kapitel 4.2?

  • Um den Schutz gegen Thermische Einflüsse, verbrennungen oder Zersetzungen von Materialien
  • Brandgefahr ausgehend von elektrische Betriebsmittel
  • Im Brandfall gegen die Verbreitung von Flammen und Rauch von elektrischen Anlagen in Benachbarte Brandabschnitte
  • Gegen die Beeinträchtigung der sicheren Funktion elektrischer Einrichtungen einschliesslich derer für Sicherheitszwecke

 

 

Durch was können Schädigung, Verletzungen oder Entzündungen verursacht werden?

  • Wärmestau, wärmestrahlung, heisse Teile
  • Isofehler, Störlichtbögen
  • Blitzeinschläge
  • etc.

welche Auflagen neben der NIn müsssen noch beachtet werden?

die der kantonalen Brandschutzbehörden

Was gilt, wenn durch festeingebaute Betriebsmittel Oberflächen temperaturen entstehen können, die für benachbarte Teile eine Brandgefahr darstellen  können?

  • Die Betriebsmittel müssen auf oder in Stoffen verbaut werden, welche solche Temperaturen aushalten können
  • Die Betriebsmittel sind von Gebäudeteilen mit stoffe die solche Temperaturen aushalten abzutrennen
  • Die Betriebsmittel sind so einzubauen, dass durch genügend abstand, die Wärme ableiten kann

Was ist zu beachten, wenn bei Betriesmitteln im Normalbetrieb Lichtbögen austreten können?

  • vollständig in Lichtbogenbeständigen Stoffen eingeschlossen

oder

  • Von anderen Gebädeteilen, welche die Lichtbögen beschädigen können mit einem Lichtbogenbeständigen Material abtrennen

oder

  • Mit genügend Abstand montieren

Bei welcher Menge an brennbaren flüssigkeiten müssen Vorkehrungen getroffen werden, damit sich die brennbare Flüssigkeit nicht in anderen Gebäudeteilen ausbreiten kann?

25 liter pro abgeschlossenes Gefäss

In welchen Räumen kann der Einsatz von einer Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtung sinnvoll sein? (AFDD) und wo werden sie eingebaut?

  • Räume mit Schlafplätzen
  • feuergefährdete Betriebsstätte
  • Gebäude aus brennbaren Bauteilen
  • Gebäudestrukturen, welche das Ausbreiten von Feuer begünstigen
  • Räume deren Inhalt einen besonderen Wert aufweisen (Museen etc.)

 

  • Sie werden immer am Anfang eines Stromkreises eingebaut

 

Durch was können Fehlerlichtbögen entstehen?

Parallele Lichtbögen: defekte Isolation zwischen aktiven LEitern, die einen Strom zur Folge haben

serielle Lichtbögen: gebrochene oder beschädigte LEiter bei Strombelastung

Widerstand: Verbindungs und Anschlusklemmen mit ungewollt erhöhtem Widerstand

Welche Temperatur dürfen auf Holz montierte Betriebsmittel in keinem Fall annehmen (auch nicht im Störungsfall etc.)?

Temperaturen über 85 Grad

Wie gross muss der ABtsand von der Rückseite vom Heizstrahler zu einer nichtbrennbaren Trennwand sein?

min 10mm

Was ist bei der Montage von Heizstrahler zu beachten?

 

  • genügend Abstand zu brennbaren teilen 
  • Sofern nichts anderes steht, müssen brennbare Teile im Abstrahlbereich mindestens 2m Abstand haben (mobil und festmontiert)

In welchen Räumen und Bereichen müssen Massnahmen wegen besondere Brandrisiken getroffen werden?

für die Auswahl und Errichtung von elektrischen ANlagen in Räumen und Bereichen

  • wie z.B.:
    • Holzbearbeitungsbetrieb
    • Papierfabrik
    • Schreinereien
    • Spinnerein
    • landwirtschaftliche Betriebstätten
    • Mühel 
    • Bühnehäuser
    • etc
  • mit vorwiegend brennabren Bausteoffen wie Holz, Hohlwänden etc.
  • mit Gefährdung von unersetzbaren Gütern

Wer definiert die Einteilung von Bauten und Anlagen in feuergefährdeten Räumen und Anlagen? Was ist zu beachten?

Der eigentümer/Betrieiber mit den Behörden

  • Es dürfen nur so elektrische Betriebsmittel in diesem Bereich sein, welche für die Betriebsstätte nötig sind
  • Die BEtriebsmittel müssen so gewählt werden, dass ihre Erwärmung im Nomralbetrieb und Fehlerfall kein Brand verursachen können
  • BEi Egräten mit Temperaturbegrenzer, darf die Rückstellung nur manuell erfolgen

Bei welchen Räumen muss mit den elektrischen Anlagen Rücksicht auf den Fluchtweg genommen werde?

  • BD2
  • BD3
  • BD4

Unter welchen Bedingungen dürfen Kabel- und Leistungsanlagen den Fluchtwegvon BD2-4 durchqueren?

  • Nicht im Handbreich montiern, ausser sie sind mit einem Schutz gegen mechanische Beschädigung vorgesehen (diese können im zuge des Rettungsvorgangs enstehen)
  • Die Leitungen und Kabel
    • sind zusätzlich ummantelt oder umhüllt durch das Kabelführungssytsem oder anderen MAssnahmen
    • Auf kürzestem Weg verlegt 
    • nicht flammverbeitende
    • dürfen eine begrenzte Rauchentwicklung nich überschreiten

Was für eine Feuerwiderstandsdauer müssen Kabel und Leitungssysteme die Stromkreise für Sicherheitszweche versorgen haben? BD2-4

Wenn VKF-Brandschutzrichtlinien nichts sagen, dann mindestens 1 Stunde

In welcher Kabelkategorie sollten Kabel unter der Bedingung BD und 3 haben?

mindestens Cca-s1, d1

In welcher Kabelkategorie sollten Kabel unter der Bedingung BD4 haben?

mindestens B2ca-s1,d1

Was ist bei Schaltgerätkombinationen in vertikalen Fluchtwegen zu beachten? Frontgrösse <1.5m2

Fläche <1.5m2: einfahce Schreinelösung

  • Gehäuse um Schaltgerätkombi
    • Schutzart min. IP4X
    • Baustoff RF1
  • Schutzkasten
    • Feuerwiderstand min. 30 MInuten
  • Dichtung Kabelverschraubung
    • Material min. RF3

 

Was ist bei Schaltgerätkombinationen in vertikalen Fluchtwegen zu beachten? Frontgrösse >1.5m2

  • VKF annerkannter Brandabschluss
    • DIe SGK ist mit einem VKF anerkanntem Brandabschluss mit Feuerwiderstand EI30-RF1 abzutrennen

oder

  • geprüftes Gehäuse
    • min IP5X
    • Feuerwiderstand min. 30 min (inkl. Kabeleinführung)
    • Baustoff RF1
    • hier ist kein zusätzlicher Brandschutzabschluss nötig

 

Was ist bei Schaltgerätkombinationen in horizontalen Fluchtwegen zu beachten? 

Wie unterscheiden sich der vertikale und horizontale FLuchtweg in Bezug auf Kabel?

Vertikal: 

  • Nur Kabel für INstallationen, welche sich in diesem Bereich befinden
  • Cca

Horizontal

  • Die Kabel dürfen zusammen eine Brandlast max. 200Mj/Laufmeter haben
  • Cca

 

Was für Merkmale weisen Kabel mit kritischen Brandverhalten auf? dürfen diese in Fluchtwegen Installiert werden?

Nein

  • Brandverhalten der KLasse E oder F
  • Rauchentwiklung der Klasse s3
  • brennbares abtropfen/Abfallen der Klasse d2
  • Korrosivität der KLasse a3

feuergefährdete Betriebstätten: Was für eine Abstand müssen kleine Scheinwerfer und Projektoren von Brennbaren Materialien haben?

Wenn nichts in dern Hersteller angaben steht dann:

  • bis/mit 100W: min. 0.5m
  • >100W bis 300W: min. 0.8m
  • >300W bis 500W: min 1m
  • > 500W: grössere Abstände können notwenidg sein

 

feuergefährdete Betriebstätten: Was ist bei Lampen zu beachten?

Es muss verhindert werden, dass BEstandteile von Lampen oder heisse Teile aus der LEuchte herausfallen.

  • müssen für Betriebsstätte geeignet sein
  • Umhüllung von:
    • min IP4X, ohne Staubablagerung
    • min. IP5X, geringe Staubablagerunge
    • min IP6X, hohe Staubablagerung
  • begrenzte Oberflächentemperatur besitzen
  • so konstruiert sein, das Kompnenten von Lampen nicht aus der LEuchte fallen können

Kennzeichnung von Leuchten in Bezug auf Monatge auf Brennbaren Materialien

feuergefährdete Betriebstätten: Welche Temperaturen dürfen GEhäuse von elektrische Betriebsmitteln nicht überschreiten?

normale Bedingungen: 90°C

Fehlerbedingung: 115°C

feuergefährdete Betriebstätten: Was ist bei Schaltgeräten für Schutz, Steuerung und Trennung zu beachten?

Anordnung ausserhalb der feuergefährdetetn Betriebsstätte ausser:

  • AE3, ohne Staubablagerung: min IP4X
  • AE4, geringe Satubablagerungen: min IP5X
  • AE5, grosse Ablagerung von (Leitfähigem) Staub: min IP6X

feuergefährdete Betriebstätten: Was für Kabel dürfen verwendet werden?

nur nicht-Flammverbreitende Kabel, oder die LEitungen sind in nichtbrennbarem Material verlegt

feuergefährdete Betriebstätten: Wie müssen Kabel/Leitungen ausgewählt werden?

 min. Klasse Eca

 

feuergefährdete Betriebstätten: Kabel und Leitungen welche durch diese Betriebstättengeführt werden, aber nicht für die el. Versorgung in diesem Bereich zuständig sind, müssen folgenden BEdingungen erfüllen

  • nicht-Flammverbreitende Kabel, min. Eca
  • die Leitungen sind nicht geklemmt oder verbunden (ausser in in einer feuerebeständigen Umhüllung)
  • sie sind gegen Überströme geschüützt
  • keine blanken Leiter

 

feuergefährdete Betriebstätten: Was ist bei Gebläseheizungsanlagen zu beachten?

  • Der Lufteinlass muss ausserhalb vom Gebäude sein, wenn mit brennbarem STaub gerechnet werden kann
  • Die austretende Luftemperatur darf nicht so hoch sein, dass ein Feuer entfachen kann

feuergefährdete Betriebstätten: Was ist bei Motoren zu bachten?

Wenn ferngesteuert und nicht duaerhaft beaufsichtigt, dann müssen sie durch eine tempereturabhängige Überlastschutzeinrichtung geschütz sein (PTC-ANschluss)

feuergefährdete Betriebstätten: Wie müssen Endstromkreise, welche diese Räume durchqueren oder dort enden gegen Iso-Fehler geschützt werden?

  • FI min 300mA
  • oder mineralisolierte Leitungen

Räume oder Orte mit brennbaren Baustoffen (z.B. Holzhäuser): Was ist bei Dosen und Schaltgerätkombis zu beachten?

Dosen: min. IP3X

SGK: Wenn sie gegen brennbare Gebäudeteile oder Stoffe offen sind, müssen sie durch eine nicht- oder schwerbrennbare Verkleidung getrennt sein (RF1 oder 2)

Schutz gegen Überhitzung: Was ist bei einem Gebläseheizsystem zu beachten?

  • Heizelemnte dürfen erst heizen, wenn der nötige Luftdurchsatz vorhanden ist
  • zwei voneinander unabhängige temperaturbegrenzen müssen vorhanden sein
    • Abstand von Höchstens 1m zum Heizelement
    • Ansprechtemperatur; 85°C
    • keine selbstständige Wiederinschaltunvg
  • Wenn die Heizleistung >3kW ist muss das Gebläse einen NAchlauf von 60s haben (ausser HErsteller sagt was anderes)

Schutz gegen Überhitzung: Was ist beim Wassererwärmer ud Dampferzeuger zu beachten?

Müssen unter allen Betriebsbedingungen gegen Überhotzung geschützt werden

  • Wassererwärmer:
    • freie Austrittsöffnung 
    • oder
    • ADRS
      • Absperrventil
      • Druckreduzierventil
      • Rückschlagventil
      • Sicherheitsventil zur Begrenzung des Überdruckes

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