Geografie Step 23

Geomorphologie - Naturgefahren

Geomorphologie - Naturgefahren


P. SG.
Diese Lernkarten erklären Naturgefahren, ihre Darstellung in Gefahrenkarten und die Rolle von Mensch und Raumplanung. Sie behandeln Begriffe wie Gefährdung, Gefahrenpotenzial und Risiko sowie deren Zusammenhänge und Auswirkungen in der Schweiz. Besonders thematisiert werden Hochwasser, Lawinen und Steinschlag sowie Massnahmen zur Risikoreduktion. Ideal für Mittelschüler, die sich mit geographischen Risiken und präventiven Strategien vertraut machen möchten.
Karten
25
Lernende
0
Sprache
Deutsch
Kategorie
Geographie
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
13.01.2026 / 28.04.2026

Lernkarten

Was ist eine Naturgefahr?

Ein natürliches Ereignis oder Prozess, der Menschen, Gebäude, Infrastruktur oder Umwelt gefährden kann.

Wodurch werden Naturgefahren verursacht?

Durch natürliche Prozesse der Erde, Atmosphäre oder Hydrosphäre – nicht direkt durch den Menschen.

Nenne Beispiele für Naturgefahren.

Lawinen, Hochwasser, Erdbeben, Stürme, Murgänge, Vulkanausbrüche.

Wann wird eine Naturgefahr zur Katastrophe?

Wenn Menschen, Sachwerte oder Infrastruktur betroffen sind.

Kann der Mensch Naturgefahren beeinflussen?

Ja, indirekt, z. B. durch Klimawandel oder ungünstige Raumplanung.

Warum ist die Schweiz besonders von Naturgefahren betroffen?

Wegen der Alpen, steilen Hängen, vielen Flüssen, dichter Besiedlung und Klimawandel.

Welche Naturgefahren sind in der Schweiz besonders häufig?

Hochwasser, Lawinen, Rutschungen, Steinschlag, Murgänge.

Was bedeutet Gefahrenpotenzial?

Die mögliche Stärke und Reichweite einer Naturgefahr unabhängig von Menschen oder Gebäuden.

Was berücksichtigt das Gefahrenpotenzial nicht?

Ob Menschen oder Sachwerte betroffen sind.

Beispiel für hohes Gefahrenpotenzial bei geringem Risiko.

Steinschlag an einer unbewohnten Felswand.

Was bedeutet Gefährdung?

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Naturereignis mit bestimmter Intensität an einem Ort eintritt.

Wodurch wird die Gefährdung beschrieben?

Durch Eintrittswahrscheinlichkeit, Intensität und Zeitraum eines Ereignisses.

Was sind Gefahrenkarten?

Karten, die zeigen, wo und wie stark Naturgefahren auftreten können.

Wozu dienen Gefahrenkarten?

Raumplanung, Bauvorschriften, Schutzmaßnahmen und Risikominimierung.

Welche Naturgefahren werden in Gefahrenkarten dargestellt?

Hochwasser, Lawinen, Rutschungen, Steinschlag, Murgänge.

Was bedeutet die rote Zone auf einer Gefahrenkarte?

Hohe Gefahr – Bauen meist verboten oder stark eingeschränkt.

Was bedeutet die blaue Zone auf einer Gefahrenkarte?

Mittlere Gefahr – Bauen nur mit Schutzmaßnahmen erlaubt.

Was bedeutet die gelbe Zone auf einer Gefahrenkarte?

Geringe Gefahr – Bauen mit Auflagen möglich.

Was bedeutet die weiße Zone auf einer Gefahrenkarte?

Keine bekannte Gefährdung oder außerhalb des Untersuchungsgebiets.

Was bedeutet Risiko im Zusammenhang mit Naturgefahren?

Das mögliche Schadensausmaß für Menschen und Sachwerte.

Wann entsteht ein Risiko?

Wenn eine Naturgefahr auf Menschen, Gebäude oder Infrastruktur trifft.

Welche drei Faktoren bestimmen das Risiko?

Gefährdung, Verletzlichkeit (Vulnerabilität) und Wert (Exposition).

Warum ist das Risiko von Naturgefahren in der Schweiz gestiegen?

Wegen Klimawandel, dichteren Siedlungen und höherem Sachwert.

Wie kann das Risiko reduziert werden?

Durch Schutzbauten, Raumplanung, Frühwarnsysteme und angepasste Bauweise.

Unterschied zwischen Gefahrenpotenzial und Risiko?
 

Gefahrenpotenzial = mögliche Naturkraft; Risiko = Auswirkung auf Menschen und Werte.

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