Lernkarteien Schule

Flashcards
131
Students
1
Language
German
Category
Career Studies
Level
Other
Created / Updated
27.12.2025 / 28.12.2025

Flashcards

Wie unterscheidet man die Föhrenarten?

Waldföhre = 2 gedrehte Nadeln ca. 5 – 6 cm lang Roter Stamm /// Bergföhre = 2 gerade Nadeln wie ein Steinbock (nicht gedreht) gedrungener Baumwuchs /// Schwarzföhre = Lange Nadeln ca. 8 – 12 cm wellig aber nicht verdreht. Grosser dunkler Stamm.

Welche Artengruppen von Insekten für den Garten kennen sie?

Nützlinge = z.B. Marienkäfer und andere // Lästlinge = z.B. Ameisen // Schädlinge = z.B. Läuse, Milben etc.

Was verstehen sie unter einer Emulgierbaren Flüssigkeit?

Eine Emulsion besteht aus mindestens 2 Stoffen welche mit einem Emulgator verbunden sind und sich im Wasser auflösen lässt. (Sich nicht Scheidet / Ölflecken im Wasser bildet / dies soll der Emulgator verhindern (eine Art wieTenside))

Was ist ein Systemisch wirkendes Pflanzenschutzmittel?

Das Mittel wird in der Pflanze Transportiert. Das Heisst von der Wurzel nach den Blättern oder umgekehrt von den Blättern nach den Wurzeln und verbreitet sich in der ganzen Pflanze aus. (Windentot wird über die Blätter aufgenommen und lassen die Wurzeln absterben) oder (Ein Insektizide wird über die Wurzeln aufgenommen und in den Blättern gespeichert, der Frassfeind stirbt wenn er in die Blätter beisst)

Was verstehen sie unter Selektivem Herbizid?

Breitblättriges Beikraut im Gras absterben lassen mit Selektivherbizid welches das Gras stehen lässt aber das Beikraut vernichtet.

Welche Formen vom Ausbringen des Pflanzenschutzmittels kennen sie?

Streuen z.B. Schneckenkörner // Spritzen = feine Wasserperlen z.B. Fungizide // Sprühen = Aerosole z.B. Insektizide // Giessen mit Giesskanne oder Dosiergerät z.B. Nematoden, Älchen, Fadenwürmer // Übersprühen = über die Blätter sprühen // Stäuben mit Pulver

Welche Formen von Pflanzenschutzmitteln kennen sie?

Emulsionen mit einem Emulgator (Verbinder von Fett und Wasser) /// Wasserlösliches Konzentrat /// Suspension = Schwebeteilchen im Wasser /// Wasserlössliche Pulver = zu Staub zerriebenes Pulver im Wasser /// Wasserlössliche Dispergierbare Granulate = Granulat im Wasser lösen /// Stäubemittel /// Aerosole /// Räuchermittel

Welche Fristen und Toleranzen kennen sie beim Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln?

Wartefrist oder Karenzzeit = Die Wartefrist gibt für jedes Pflanzenschutzmittel die minimale Zeit an, die zwischen der letzten Anwendung und der Ernte eingehalten werden muss. /// Markttoleranz = Die Menge der erlaubten Rückstände auf dem Erntegut /// Halbwertzeit = Der Zeitraum in dem jeweils die Hälfte der Rückstände abgebaut werden.

Wie lautet das Gesetz des Minimums?

Die Pflanze richtet sich in ihrer Entwicklung nach dem Wachstumsfaktor, der im Verhältnis zu ihrem Verbrauch am wenigsten vorhanden ist.

Was verstehen sie unter IP?

Integrierter Pflanzenschutz: Das Heisst: Wachstumsfaktoren beachten = Licht, Luft, Wasser, Wärme, Nährstoffe // Sortenwahl der Pflanze // Standort der Pflanze // Nährstoffe // und nur als letzte Wahl zur Spritze greifen.

Kann eine Blüte Assimilieren (Produktion von Traubenzucker machen)?

Ja, wenn sie genügend Chlorophyll (Blattgrün) in den Blütenblättern hat. 

Wie lauten die sieben Faktoren welche die Photosynthese zu Stande kommen lässt?

1. Wärme und Temperatur /// 2. Licht, Sonne /// 3. Wasser und Luftfeuchtigkeit /// 4. CO2 Kohlenstoffdioxyd /// 5. Sauerstoff /// 6. Glukose /// 7. Chlorophyllgehalt

Welche Schnittarten bei Sträuchern kennen sie?

Man unterscheidet den Pflanzschnitt = vor dem Eintopfen werden die Wurzeln und die alten Triebe entfernt. /// den Aufbauschnitt = Erhaltung des natürlichen Habitus (Wuchsform) /// den Erhaltungsschnitt = Auslichten der Pflanze von alten und verdorrten Zweigen um sie zu verjüngen und ihre Blühwilligkeit zu fördern /// und den Verjüngungsschnitt = überalterte und sehr stark frostgeschädigte Teile einer Pflanze radikal zurückschneiden, es soll neue Triebe fördern. /// Der Rückschnitt = eine Pflanze in eine bestimmte Form bringen.

Welche Wachstumsformen kennen sie bei Gehölze?

Basitoner Ausschlag (Sträucher mit ausdauernd krautigen Pflanzenteilen z. B. Forsythien, etc. ) /// Mesotone Gehölze (Mit grosser Knospe z.B. Rosen) /// Akrotone Gehölze (verstärkte Triebe und Blattbildung z.B. Baum mit Stamm)

Was kommt bei der Prüfung im Praktischen Teil Gartenbau alles vor?

Einen kleinen Service bei der Hydrokultur /// Düngerangaben auf einer Packung erklären können. Wieviel und Was muss gedüngt werden. /// Giessen mit Kalkfreiem Wasser 10 bis 18°fH und den pH Wert bei 5.5 bis 6.5 /// Auswirkung des pH Werts auf die Erde erklären /// Lichtempfindlichkeit von verschiedenen Pflanzengruppen kennen welche brauche hell, welche brauchen mittleres Licht und welche gedeihen mit wenig licht am besten.

Wie schützen sie die Aussentöpfe vor der Witterung (Frost) im Winter?

Eisbildung in den Töpfen und tröge im Aussenbereich sind zu vermeiden. Entweder die Pflanzen in einen Winterquartier stellen oder die Töpfe mit entsprechendem Material (Sagex, Styropor etc.) schützen (Isolieren). Durch die Anomalie des Wassers können die Pflanzenwurzeln und die darin befindlichen Zellen aufgesprengt werden, was zu einem Absterben der Pflanze führen kann. Dazu können auch die Tröge bei Frost schaden leiden.

Was sagt ihnen die Dachgartenerde Sarnavert?

Sarnavert wird in Aussentöpfen angewendet. Unten wird ein Drittel Hydroperl eingefüllt, darauf folgen zwei Drittel der Topfhöhe mit Sarnavert Dachgartenerde. Die Sarnavert Dachgartenerde ist intensiv einzufüllen und leicht anzudrücken. Die Bepflanzung ist am Schluss gut zu giessen.

Was gibt es zur Aussen- Hydrokultur zu sagen?

Da die Töpfe in Aussenanlagen sind meistens tiefer als die genormten 21 cm der Hydrokulturen. Daher sollte unten mit Styropor aufgefüllt werden. Etwa 5 cm über der Höhe vom Styropor muss ein Loch im Behälter sein, damit das überschüssige Regenwasser abfliessen kann. Für Aussen Hydrokulturen gibt es spezielle Hydrikugeln. Wichtig ist ein Kontrollschacht um den Wasserstand zu kontrollieren. Als Dünger ist ein Granulat von Vorteil, da es sich auch mit dem Regenwasser durchmengt.

Ein weiteres System für die Innenbegrünung ist Seramis. Erklären sie dieses System.

Seramis ist ein Pflanzengranulat aus Ton. Die Tonkörnchen speichern das Wasser und Nährstoffe. Jede Pflanze mit Erdballen kann in dieses Substrat umgetopft werden ob Kakteen, Orchideen, Palmen oder Farne. Zum Umtopfen entfernen sie vom Torfballen die gesamte lockere Erde. Die Pflanze soll auch im Granulat immer so hoch sitzen wie im Topf zuvor. Der Topfballen sollte den Gefässrand nicht überragen, aber auch nicht zu tief sitzen, sonst stirbt die Pflanze ab. Zu dem Granulat wird noch ein Giessanzeiger angeboten, er wird direkt in den Erdballen der Pflanze gesteckt.

Wie erkennen sie Pilzkrankheiten in einer Topfpflanze und was unternehmen sie dagegen?

Pilzkrankheiten treten zum Glück bei Zimmerpflanzen eher selten auf. /// Echter Mehltau = Weisser mehliger Belag auf der Blattoberseite. Bekämpfung = Beobachtung, bei Befall sofort abschneiden. /// Rostkrankheiten = Bräunlich- rötlicher rauer Überzug. Bekämpfung = Beobachten, bei Befall sofort Abschneiden.

Wie erkennen sie Schildläuse in einer Topfpflanze und was unternehmen sie dagegen?

Schildläuse sind erkennbar als hellere Punkte an der Pflanze. Schildläuse können sie mit folgender Brühe bekämpfen. Einen halben Teelöffel Hausspülmittel und einen Esslöffel Brennspiritus in einen Liter warmes Wasser geben. Die Pflanze damit besprühen. Wenn man aus Seife und Tabakresten einen Sud bereitet und ihn nach dem Erkalten auf die Pflanzen sprüht. Schildläuse auf Palmen bekommt man wieder weg, wenn man die Unter- und die Oberseite der Blätter mit Seifenlauge abwischt.

Wie erkennen sie Blattläuse in einer Topfpflanze und was unternehmen sie dagegen?

Blattläuse sind erkennbar als dunkle Punkte an der Pflanze. Als Rezept kann 100 Gramm getrocknetes Brennnesselkraut mit drei Litern kochendem Wasser überbrüht werden und 15 Minuten ziehen lassen, dann durchsieben. Die Pflanze kann mit diese Lösung besprüht werden, bei Bedarf kann man die Behandlung mehrmals wiederholen.

Wie erkennen sie Thripse / Fransenflügler / Blasenfüssler in einer Topfpflanze und was unternehmen sie dagegen?

Thripse / Fransenflügler / Blasenfüssler sind Bezeichnungen für 1 – 2 mm kleine, stäbchenförmige Insekten, die vor allem Blüten und Blätter schädigen. /// Mit einem stechenden- saugenden Mundwerkzeug öffnen sie Pflanzenzellen und saugen den Zellsaft aus. Leere Zellen füllen sich daraufhin mit Luft, was durch einen speziellen Glanz auf den Blattflächen erkennbar wird. Später verfärben sich geschädigte Pflanzenteile braun und trocknen ein. Auch bei diesen Schädlingen können Seifenpräparate oder regelmässiges Abduschen den Befalls Druck mindern.

Wie erkennen sie Spinnmilbe (Rote Spinne) in einer Topfpflanze und was unternehmen sie dagegen?

Die Gemeine Spinnmilbe kann sehr feine, teilweise dichte Gespinste bilden. Vorher schon feine Sprenkelung der Blätter, die sich später gelb bis graubraun verfärben und vertrocknen. Die Tiere halten sich bevorzugt auf der Blattunterseite auf, weshalb sie auch meistens sehr späht entdeckt werden. /// Bei mehrmaliger Behandlung mit einem Seifenpräparat kann Abhilfe geschafft werden. Erhöhung der Luftfeuchtigkeit, etwaiges besprühen der Pflanze mit Wasser gilt als wichtige vorbeugende Massnahme. Stark befallene Pflanzenteile sollen grosszügig ausgeschnitten werden, um den Befall zu reduzieren.

Warum ist bei den Zimmerpflanzen ein Augenmerk auf Schädlinge zu halten?

Die Klimabedingungen sind in den Wintermonaten für Zimmerpflanzen und überwinterte Kübelpflanzen besonders problematisch: Die Pflanzen leiden aber nicht nur an Lichtmangel und Kulturfehlern, sondern auch unter Schädlingen die gerade im Winter an geschwächten Pflanzen auftreten. Zu den recht unangenehmen Pflanzenschädlingen zählen insbesondere Gemeine Spinnmilben und Thripse. /// Die beste Schädlingsbekämpfung ist das Beachten der Wachstumsfaktoren (Düngung, Standort, Feuchtigkeit)

Was gibt es zur Ruhezeit einer Topfpflanze zu sagen?

Praktisch alle Topfpflanzen benötigen eine Ruhephase. Diese dauert 2 – 3 Monate pro Jahr. In dieser Zeit sollte nicht gedüngt werden. Und weniger gegossen.

Auf was ist bei der durchschnittliche Orchideenerde zu achten?

Die Orchideenerde ist vor dem eintopfen gut anzufeuchten. Sorgfältig einbauen und festigen. Eigenschaften: pH ca. 5.5, gut Durchlüftet, gute Wasserdurchlässigkeit. // Zusammensetzung: Pinienrinde, Weisstorf, mineralische Grunddüngung.

Auf was ist bei der durchschnittliche Zitruspflanzenerde zu achten?

Für Zitruspflanzen empfehlen wir die RICOTER Zitruspflanzenerde OHNE Torf. /// Eigenschaften: pH ca. 7.3, volumenbeständig, gutes Wasserrückhaltevermögen, Schüttgewicht 620 g/Liter /// Zusammensetzung: Landerde, Rindenkompost, Blähton gebrochen, Holzfasern TORESA, mineralische Grunddüngung.

Auf was ist bei der durchschnittliche Kakteenerde zu achten?

Der ideale Zeitpunkt für das Umtopfen von Kakteen ist nach der Blüte. Eigenschaften = ca. 6.5 pH Wert, geringe Nährstoffversorgung. Gute Wasserdurchlässigkeit. Zusammensetzung: Sand, Kompost, Torf, mineralische Grunddüngung.

Aus was besteht eine durchschnittliche Geranienerde?

40 % gesiebte Landerde mit Strukturmaterial // 20 % Torf // 40 % Kompost // Kräftig aufdüngen mit organischem Volldünger. /// Geranienerde eignet sich zum ein und Umtopfen von Geranien und Balkonpflanzen. Eigenschaften = sehr gute Pufferung sehr gute Wasserzurückhaltevermögen. Schüttgewicht = ca. 490 g/Liter . Zusammensetzung = Rindenkompost, Landerde, Holzfasern TORESA, Weisstorf, mineralische Grunddüngung.

Aus was besteht eine durchschnittliche Topfpflanzenerde?

Topferde besteht aus Rindenhumus mit Faser- und Weisstorf. (= junger Torf mit Faserresten). Die gute Struktur bedingt durch Rindenhumus und Faser Weisstorf sorgt für eine sehr gute Kapillarwirkung und dauerhafte Luftführung im Substrat. /// Nährstoffgehalt: N = Stickstoffgehalt = 170 – 330 mg / Liter \ P = Phosphorgehalt = 120 – 260 mg / Liter \ K = Kaliumgehalt = 130 – 430 mg / Liter \ pH Wert = 5.2 – 6.0 \ Salzgehalt = 0.9 – 1.5 g / Liter ///// Rezept = ca. 40% Kompost 30 % Torf 30 % gesiebte Landerde mit Strukturmaterial Aufdüngung mit organischem Volldünger.

Was ist eine gute Topfpflanzen Erde?

Pflanzen benötigen ein Substrat mit ausreichender Wasser- und Luftkapazität, guter und stabiler Struktur sowie einem angemessenen pH Wert. Salzgehalt und Nährstoffgehalt müssen stimmen. Vor allem muss die Blumenerde frei sein von Krankheiten und Schädlingen.

Wann ist bei Zimmerpflanzen Zurückschneiden angesagt? Und wie geht man da vor?

Praktisch alle Pflanzen mit einer ausgeprägten Sprossenachse (Ficus- Arten, Monstera, Schefflera, Drachenbaum ect.) Können nach Bedarf zurück geschnitten werden. /// Bei den strauchartigen immergrünen Pflanzen erfolgt der Schnitt von aussen nach innen, nach der Methode des verdeckten Schnittes. Es wird auf eine natürliche Form geachtet. /// Bei der Yucca oder dem Drachenbaum kann der Stängel eingekürzt werden. Es dauert aber 5 – 6 Monate bis sich ein neuer Schopf zu entwickeln beginnt.

Was für Eigenschaften hat der Kunststofftopf?

Lässt sich gut reinigen, ist aber nicht Atmungsaktiv weshalb zu vieles Giessen hier verheerende Folgen bei einer Pflanze hervorrufen kann. // geht nicht kaputt beim herunterfallen /// Ist leichter und lässt sich besser stapeln.

Was für Eigenschaften hat der Tontopf?

Neue Blumentöpfe aus Ton haben Luft in den Poren, die Wasser aufsaugen. Damit verhindert wird, dass sie das Giesswasser ansaugen und den Pflanzen entziehen, empfiehlt es sich, die Töpfe vor dem Gebrauch für einige Stunden zu wässern. /// Blumentöpfe mit Kalkrändern reibt man mit Metallwolle ab. Der weisse Belag, der sich durch kalkhaltiges Wasser bildet, kann vermieden werden in dem man mit einer Speckschwarte oder einem ölgetränkten Lappen den Topf von Zeit zu Zeit abreibt.

Wie wird umgetopft?

Die Pflanze wird zum Austopfen kopfüber in einer Hand gehalten. Der Topfballen wird mit einem leichten Schlag der Topfkante auf den Topftisch von dem alten Topf gelöst und dieser abgestellt. Anschließend wird gegebenenfalls die salzreiche Erde an der Oberseite des Topfballens vorsichtig gelöst und bei stark durchwurzelten Pflanzen die Wurzeln am Topfrand ebenfalls leicht aufgelockert. /// Als Drainage werden in den Tontöpfen zuunterst einige Scherben eingelegt. /// Mit der freien Hand wird nun sorgfältig etwas Erde in den neuen, größeren Topf geschöpft und dieser mit einem Ruck hingestellt oder leicht angepresst – dadurch setzt sich die eingefüllte Erde. Die Pflanze wird nun in die Mitte des Topfes gesetzt; ringsum wird mit beiden Händen Erde angefüllt und mit den Fingern etwas verdichtet. Die Erde wird bis ca. einen cm unter den Rand des Topfes aufgefüllt. /// Der neue Topf sollte dabei mindestens 2 Nummern Größen mehr haben als der bisherige. /// Nach dem Topfen muss die Pflanze noch angegossen werden. Aber erst wenn sie an ihrer endgültigen Stelle steht. (kein Wassertransport Energieverschwendung) Kein Dünger beigeben da das Erdsubstrat für die erste Zeit genügend Dünger hat.

Wann und wie wird umgetopft?

Umgetopft wird in oder am Ende der Ruhephase einer Pflanze. /// Der neue Topf ist 2 – 3 Nummern in cm grösser zu wählen als der alte Topf. /// Angewachsene Wurzelballen sind aufzuschneiden /// Gleichzeitig mit dem Umtopfen erfolgt auch der Rückschnitt und eine Reinigung der Pflanze. /// Nach dem Umtopfen ist unbedingt zu wässern. /// Wird ein Tontopf verwendet so ist dieser vor dem Umtopfen gründlich zu waschen damit keine Krankheitserreger in das neue Erdsubstrat eingeschleppt werden.

Warum sollte oder muss sogar umgetopft werden?

Umtopfen ist für die Topfpflanze dann gut, wenn das Grössenverhältnis der Pflanze mit dem Topf nicht mehr übereinstimmt. Umtopfen ist auch angesagt wenn das Erdsubstrat bald aufgebraucht ist oder vom Giesswasser zu Kalkhaltig gemacht wurde. /// Das Umtopfen einer Pflanze ist erforderlich, wenn der Topf stark durchwurzelt ist. /// Der neue Topf ist 2 – 3 Nummern in cm grösser zu wählen als der alte Topf.

Wie und wie oft wird eine Topfpflanze gereinigt?

Mindestens halbjährlich sollten die Pflanzen (Die Blätter) gereinigt werden. /// Die Reinigung erfolgt mit einem feuchten Lappen oder einem Schwamm. /// Bei Pflanzen mit glänzenden Blättern kann man auch ein Reinigungsmittel (Blattglanz Mittel) einsetzen. // Dem Reinigungs- Wasser kann man auch bei Bedarf ein Schädlingsbekämpfungsmittel oder eine sanfte Seife zur Bekämpfung von Schädlingen beigeben.

Was ist ein grosser Unterschied im Düngen zwischen einer Hydrokulturpflanze und einer Topfpflanze mit Erdsubstrat?

Im Gegensatz zur Hydrokultur ist in der Erdkultur nicht so häufig zu düngen, da im Erdsubstrat meistens Depotnährstoffe vorhanden sind. Eine Düngung im Erdsubstrat erfolgt ca. 3 – 4 Monate nach dem Umtopfen oder nach dem Kauf. /// Die Nährstoffe können flüssig dem Giesswasser oder als Langzeitdünger verabreicht werden. // Das Wachstum der Pflanze kann in beiden Kulturen durch gezieltes Düngen gesteuert werden. /// Schädlingsbefall ist häufig ein Zeichen mangelnder Nährstoff Versorgung. // Während der Ruhephase einer Pflanze sollte nicht gedüngt werden.

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