Zoologie 1
-Gliederfüsser-Weichtierevon Larissa
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Cartes-fiches
54) Du verstehst die Begriffe «Schwärmen» und «Drohnenschlacht».
Schwärmen:Meist an einem heissen Tag ergreift eine Erregung das Volk. Ein Teil der Bienen plündert die Honigvorräte und verlässt mit der alten Königin den Stock (Schwärmen). Der Schwarm fliegt nicht weit und sammelt sich bald (z. B. an einem Baum) zur Schwarmtraube. Wenn der Imker den Schwarm nicht einsammelt, um sich ein neues Volk in einem neuen Bienenkasten zu sichern, beginnen die Bienen selbst Waben zu bauen.Drohnenschlacht:Kehrt die Königin von ihrem «Hochzeitsflug» zurück, sind die Drohnen überflüssig geworden. Die Arbeite rinnen drängen sie aus dem Stock, wo sie bald verhungern. Denn die Drohnen wurden stets von Arbeiterinnen gefüttert und können sich nicht selbst ernähren. Besonders hartnäckige Männchen werden auch mal mit dem Stachel getötet. Nach dieser mehrwöchigen «Drohnenschlacht» sind die Weibchen unter sich und rüsten sich für die Überwinterung. Die Bienen überwintern, indem sie sich zu einer dichten Kugel – mit der Königin im Zentrum – zusammenlagern («Wintertraube») und von den Vorräten (Honig und Perga) zehren. In der «Wintertraube» wird es ca. 25 °C warm. Die Bienen machen somit keine Winterstarre.
53) Du verstehst die Schwänzeltanzsprache der Honigbienen.
Die Richtung der Futterquelle: Der Winkel zwischen dem Lot (der Vertikalen) im Bienenstock und der geraden Schwänzellauf-Strecke des Tanzes ist gleich dem Winkel zwischen der Sonnenrichtung und dem Futterplatz. Die Entfernung zur Futterquelle: Je weiter weg sich die Futterquelle befindet, desto kleiner wird die Frequenz (Anzahl pro Zeiteinheit) der Schwänzeltanzumläufe, dafür werden die Hinterleibs Schwingungen heftiger und länger.
52) Du kennst den «Lebenslauf» der Honigbienen von der Made, Puppe bis zu den Funktionen der Arbeiterinnen.
Nachdem die Königin aus der Puppe und der Weiselzelle geschlüpft ist, tötet sie mit ihrem Stachel (Eilegerohr) alle anderen Königinnen-Puppen. Nach 6 – 10 Tagen versammelt sie sich bei guter Witterung mit bis zu 20'000 Drohnen aus verschiedenen Völkern. In der Luft paart sie sich ein- oder mehrmals mit bis zu 12 verschiedenen Drohnen («Hochzeitsflug»). Mit dem Spermagemisch (genetische Vielfalt) in ihrer Samenblase kehrt sie zum Stock zurück und befruchtet damit ihre Eier, die sie dann in die Zellen ablegt (bis zu 2000 Eier pro Tag). Die nicht mehr gebrauchten Drohnen werden in einer mehrwöchigen Drohnenschlacht aus dem Stock verjagt und verhungern. Hartnäckige Drohnen, werden von den Arbeiterinnen mit dem Stachel getötet. Wenn ein Volk zu gross wird, muss es geteilt werden. Zuvor werden Drohnen und junge Königinnen herangezogen. Danach plündert ein Teil der Bienen die Honigvorräte und verlässt mit der alten Königin den Stock (Ausschwärmen), um in nicht weit entfernt einen neuen Staat zu gründen.
51) Du kennst bzgl. Honigbienen die Begriffe «Königin», «Arbeiterin» und «Drohne» und weisst, wie sie entstehen.
Arbeiterinnen entstehen aus befruchteten Eiern, die in normalgrosse Zellen gelegt werden.Drohnen entstehen aus unbefruchteten Eiern, die in etwas grössere Zellen gelegt werden.Koniginnen entstehen aus befruchteten Eiern, die in besonders grossen, von der Wabe abstehenden Weiselzellen gelegt werden; die Königinnen-Maden werden nur mit «Gelée royale» gefüttert. Die Maden der Arbeiterinnen und Drohnen werden zuerst mit «Gelée royale», dann aber mit Nektar und Pollen gefüttert.
49) Du verstehst den Begriff Parthenogenese (Jungfernzeugung).
Zeugung von Nachkommen ohne Befruchtung (z. B. die Drohnen = männliche Bienen).
48) Du verstehst das Prinzip der indirekten Flugmuskeln schnellfliegender Insekten (z. B. Mücken).
Quermuskeln (Flügelheber) ziehen die Rücken-Deckplatte nach unten, wodurch automatisch die Flügel angehoben werden.Durch die Kontraktion der Längsmuskeln (Flügelsenker) wird dann die Deckplatte wieder nach oben gedrückt, was einen Flügelabschlag bewirkt. Da es aber gar nicht möglich ist, dass beide Muskelgruppen in jeder Sekunde tausendfach kontrahieren können, schwingen dank der hohen Elastizität der Gelenke bei jeder Muskelkontraktion die Flügel mehrmals federnd hin und her. Die Muskeln müssen also nicht tausendmal pro Sekunde kontrahieren.
47) Du weisst, was Insektenflügel sind.
Insektenflügel sind Hautausstülpungen.
46) Du weisst, wo Insekten ihre Geschmacksorgane haben.
Insekten haben ihre Geschmacksorgane am Mund und oft auch an den Fussspitzen.
45) Du weisst, wofür die Antennen der Insekten dienen
die Antennen der Insekten dienen als Riech- und Tastorgane dienen (bei einigen auch als Hörorgane).
44) Du weisst, wie das Zirpen funktioniert.
Zirpen entsteht durch Stridulation: Ein Chitinkamm wird rasant über eine Schrillkante gezogen – mechanische Reibung erzeugt Schall. Dieser dient der sexuellen Kommunikation und Feindabwehr. Die Wahrnehmung erfolgt über Tympanalorgane, die Schwingungen über luftgefüllte Tracheen an Sinneszellen weiterleiten.
43) Du weisst, wo Lachfühlerschrecken und Grillen ihre Hörorgane besitzen.
43) an den Beinen
42) Du weisst, aus was das Komplexauge besteht.
das Komplexauge besteht aus mehreren Einzelaugen (Ommatidien).
41) Du kennst den Vorteil einer vollkommenen Metamorphose.
Die Larven holometaboler Insekten sind in ihrem Körperbau so fundamental verschieden, dass sie andere Nahrung benötigen als die Imagines (Schmetterlingsraupen z. B. fressen Blätter, während Schmetterlingsimagines Blütennektar saugen). Somit gibt es keine Konkurrenz zwischen den Larven und den Imagines.
40) Du verstehst die Begriffe «Larve», «Puppe» und «Imago».
-Larven sind die Jugendstadien, die sich deutlich von der Erwachsenenform unterscheiden.-Die Puppe ist ein Zwischenstadium, in dem der Umbau zur Erwachsenenform stattfindet.-Imago ist die endgültige, erwachsene Form des Insekts.
38) Du weisst, was Insekten geschlechtlich sind.
Insekten sind getrennt geschlechtlich (Männchen und Weibchen) heisst (es gibt keine Zwitter).
37) Du erkennst anhand einer Insekten-Abbildung: Kopf, Brust, Hinterleib, Auge, Antennen, Mund, Mundwerkzeuge, Speicheldrüsen, Beine, Flügel, Gehirn, Bauchmark (Strickleiternervensystem, bestehend aus Ganglien und Konnektiven), Schlauchherz, Darm, malpighische Gefässe, Gonade, Tracheen und Atemöffnungen (Stigmata).
36) Du weisst, was Insekten besitzen.
Insekten besitzen einen offenen Blutkreislauf.
35) Du kennst die Begriffe «Larve», «Imago» und «Metamorphose».
Larve Das Jugendstadium eines Gliederfüssers, das sich deutlich von der Erwachsenenform unterscheidet. Beispiele sind Raupen, Maden, Nymphen oder Nauplien. Larven sind meist flügellos und haben oft einen anderen Körperbau und eine andere Lebensweise als die erwachsenen Tiere.Imago Die Endform bzw. Erwachsenenform eines Tieres nach der letzten Häutung. Sie ist fortpflanzungsfähig und oft mit Flügeln ausgestattet – z. B. Schmetterling, Libelle oder Käfer. Der Begriff stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Bild“ – also das vollendete Erscheinungsbild des Tieres.Metamorphose Der biologische Prozess, bei dem sich die Larve in die Imago verwandelt. Dabei ändern sich Körperbau und oft auch Lebensweise grundlegend. Dieser Formwandel kann direkt oder über Zwischenstadien wie die Puppe erfolgen.
34) Du verstehst die Begriffe «Aussenskelett», «Häutung» und «Exuvie».
Aussenskelett: Ein harter, äußerer Panzer aus Chitin und Eiweißen (v. a. Sklerotin), der den Körper von Gliederfüssern schützt und stützt. Er ersetzt das Innenskelett und ist oft mit Kalk verstärkt. Ein Wachsuberzug schützt vor Austrocknung und ermöglicht das Leben an Land.Häutung: Da das Aussenskelett nicht mitwächst, müssen Gliederfüsser regelmäßig ihren alten Panzer abstreifen. Dabei sprengen sie die zu klein gewordene Hülle und ziehen vorsichtig ihre weichen Körperteile heraus. Dieser Vorgang heißt Häutung.Exuvie: Die abgestreifte alte Haut bzw. der alte Panzer, der nach der Häutung zurückbleibt, wird Exuvie genannt.
33) Du weisst, wie Insekten atmen, d. h. Du verstehst die Tracheenatmung.
Die durch den Reusenapparat gefilterte Luft strömt durch die Stigmata in ein verzweigtes Luftröhrensystem in Innern des Tiers. Dieses bringt den Sauerstoff (O2) direkt zu den Zellen (ohne das Transportmittel Blut). Die verbrauchte, CO2-haltige Luft wird aktiv (durch Muskeln) nach aussen gepresst und frische O2-reiche Luft wird passiv (von selbst) wieder eingesogen.
32) Du weisst, was Insekten am Kopf besitzen.
Insekten besitzen am Kopf 2 Komplexaugen, 6 Mundwerkzeuge und 1 Antennenpaar (Fühler) besitzen.
31) Du weisst, was an der Brust angebracht ist.
an der Brust sind 6 Beine und 0 – 4 Flügel angebracht
30) Du weisst, aus was Insekten zusammengesetzt sind.
Insekten sind aus Kopf, Brust (bestehend aus 3 Brustsegmenten) und Hinterleib zusammengesetzt .
28) Du weisst, was Krebstiere besitzen.
Krebstiere besitzen 10 bis 38 Extremitäten sowie 2 Paar Antennen.
27) Du weisst, was Tausendfüsser besitzen.
Tausendfüsser haben 16 bis mehrere hundert Beine und besitzen 1 Antennenpaar.
25) Du weisst, was Spinnentiere besitzen.
Spinnentiere haben 8 Beine und keine Antennen sowie keine Metamorphose durchlaufen.
24) Du weisst, dass zu den Gliederfüssern folgende Unterstämme gehören, und erkennst auch entsprechende Abbildungen:
Die Gliederfüsser lassen sich folgende Unterstämme einteilen:- Trilobiten U und weitere ausgestorbene (fossile) Verwandte (Trilobitomorpha)- Kieferklauenträger (Chelicerata), dazu gehören die Asselspinnen, Spinnentiere und Pfeilschwänze- Tausendfüsser (Myriapoda)- Krebstiere (Krebse, Crustacea)- q (Hexapoda), dazu gehören die Insekten, Doppelschwänze, Beintastler und Springschwänze.
23) Du weisst, woraus das Exoskelett der Gliederfüsser besteht und welche Vor- und Nachteile ein Exoskelett hat.
Das Aussenskelett der Gliederfüsser besteht aus Chitin (für die Weichheit und Biegsamkeit) sowie aus Proteinen (v. a. Sklerotin) und Kalk für die Härte (je mehr, desto härter). Ein Wachsüberzug schützt Landgliederfüsser vor Austrocknung.Welche Vor- und Nachteile hat ein Aussenskelett?Vorteile: Ein Aussenskelett schützt vor äusseren mechanischen Belastungen sowie vor Austrocknung und ermöglicht schnelle Veränderungen der innerlichen Organe (v. a. bei der Metamorphose).Nachteile: Ein Aussenskelett ist schwer, schränkt die Beweglichkeit ein und wächst nicht mit, weshalb sich die Gliederfüsser häuten müssen, um wachsen zu können.
22) Du erkennst anhand einer Abbildung folgende Bestandteile eines Kopffüssers: Auge, Arme («Füsse»), Kiefer («Papageienschnabel»), Radula, Mantelhöhle mit Trichter, Magen, Kiemen, Tintenbeutel, Herz, Gonade (Geschlechts Organ), Schulp. Kopffüsser haben einen weitgehend geschlossenen Blutkreislauf.
20) Du weisst wie sich Kopffüsser (z. B. Oktopusse) paaren.
Kopffüsser sind getrennt geschlechtlich; einige Arten weisen komplexe Paarungsrituale auf. Die Embryos entwickeln sich in grossen Eigelegen, die bei vielen Arten von den Weibchen umsorgt werden.
19) Du weisst, wozu die «Tinte» den Kopffüssern dient.
Zum weiteren Schutz vor Feinden schütten viele Arten eine Wolke von so genannter Tinte (aus Melanin und Schleim) aus, hinter der sie sehr schnell davon schwimmen können. Zudem lähmt diese Tinte das Witterungsvermögen der Feinde. Diese Tinte wird von den Menschen auch als schwarzer Farbstoff (Sepia) gebraucht (Schreib- und Malfarbe, Lebensmittelfarbe).
18) Du weisst, was Kopffüsser besitzen.
Kopffüsser besitzen einen hornigen «Papageienschnabel» (zum Aufknacken).
17) Du weisst, was Kopffüsser sind
Kopffüsser sind Räuber (Beutetiere sind z. B. Fische, Krebse, Muscheln).
16) Du weisst, wie eine Perle in einer Muschel entsteht.
15) Du weisst, wie sich Fluss- und Teichmuscheln vermehren und entwickeln.
Die männlichen Muscheln geben Spermien ins Wasser ab. Die Weibchen strudeln diese Spermien dann durch ihre Einströmöffnung in sich hinein, um ihre zahlreichen Eizellen zu befruchten. Je nach Art erfolgt die Entwicklung indirekt mit Muschellarven (Glochidien) oder direkt (ohne Larven).