Zoologie 1
-Gliederfüsser-Weichtierevon Larissa
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Cartes-fiches
41) Du kennst den Vorteil einer vollkommenen Metamorphose.
Die Larven holometaboler Insekten sind in ihrem Körperbau so fundamental verschieden, dass sie andere Nahrung benötigen als die Imagines (Schmetterlingsraupen z. B. fressen Blätter, während Schmetterlingsimagines Blütennektar saugen). Somit gibt es keine Konkurrenz zwischen den Larven und den Imagines.
42) Du weisst, aus was das Komplexauge besteht.
das Komplexauge besteht aus mehreren Einzelaugen (Ommatidien).
43) Du weisst, wo Lachfühlerschrecken und Grillen ihre Hörorgane besitzen.
43) an den Beinen
44) Du weisst, wie das Zirpen funktioniert.
Zirpen entsteht durch Stridulation: Ein Chitinkamm wird rasant über eine Schrillkante gezogen – mechanische Reibung erzeugt Schall. Dieser dient der sexuellen Kommunikation und Feindabwehr. Die Wahrnehmung erfolgt über Tympanalorgane, die Schwingungen über luftgefüllte Tracheen an Sinneszellen weiterleiten.
45) Du weisst, wofür die Antennen der Insekten dienen
die Antennen der Insekten dienen als Riech- und Tastorgane dienen (bei einigen auch als Hörorgane).
46) Du weisst, wo Insekten ihre Geschmacksorgane haben.
Insekten haben ihre Geschmacksorgane am Mund und oft auch an den Fussspitzen.
47) Du weisst, was Insektenflügel sind.
Insektenflügel sind Hautausstülpungen.
48) Du verstehst das Prinzip der indirekten Flugmuskeln schnellfliegender Insekten (z. B. Mücken).
Bei schnellfliegenden Insekten wie Mücken bewegen nicht die Muskeln direkt die Flügel, sondern die Rückenplatte. Die Quermuskeln ziehen die Rückenplatte nach unten, dadurch gehen die Flügel automatisch nach oben. Die Längsmuskeln drücken die Rückenplatte wieder nach oben, dadurch schlagen die Flügel nach unten. Die Gelenke sind sehr elastisch. Deshalb schwingen die Flügel bei jeder Muskelkontraktion mehrmals hin und her. So müssen die Muskeln nicht tausendmal pro Sekunde arbeiten, obwohl die Flügel so schnell schlagen.
49) Du verstehst den Begriff Parthenogenese (Jungfernzeugung).
Zeugung von Nachkommen ohne Befruchtung (z. B. die Drohnen = männliche Bienen).
51) Du kennst bzgl. Honigbienen die Begriffe «Königin», «Arbeiterin» und «Drohne» und weisst, wie sie entstehen.
Arbeiterinnen entstehen aus befruchteten Eiern in normalen Zellen und bekommen Gelée royale, später Nektar und Pollen. Drohnen entstehen aus unbefruchteten Eiern in größeren Zellen und werden gleich gefüttert wie Arbeiterinnen. Königinnen entstehen aus befruchteten Eiern in großen Weiselzellen und werden nur mit Gelée royale gefüttert.
52) Du kennst den «Lebenslauf» der Honigbienen von der Made, Puppe bis zu den Funktionen der Arbeiterinnen.
Die Königin schlüpft aus der Weiselzelle und tötet andere Königinnen. Nach 6–10 Tagen fliegt sie zum Hochzeitsflug und paart sich mit mehreren Drohnen. Mit dem Spermagemisch befruchtet sie ihre Eier und legt bis zu 2000 pro Tag. Die Drohnen werden später in der Drohnenschlacht vertrieben oder getötet. Wenn das Volk zu groß wird, entstehen neue Drohnen und junge Königinnen. Ein Teil der Bienen verlässt mit der alten Königin den Stock und gründet ein neues Volk.
54) Du verstehst die Begriffe «Schwärmen» und «Drohnenschlacht».
Schwärmen: An warmen Tagen verlässt ein Teil der Bienen mit der alten Königin den Stock, bildet eine Schwarmtraube und gründet bei Gelegenheit ein neues Volk.Drohnenschlacht: Nach dem Hochzeitsflug der Königin werden die Drohnen aus dem Stock gedrängt, da sie überflüssig sind und nicht selbst Nahrung aufnehmen können. Hartnäckige Männchen werden auch gestochen. Danach bleiben nur die Arbeiterinnen mit der Königin zurück.Überwinterung: Die Bienen bilden eine Wintertraube um die Königin, halten darin etwa 25 °C und zehren von Honig und Pollen.