BSAN Teil 1
Business Analytics Tests Karteikarten
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Flashcards
Was ist der Grundsatz der Discounted Cashflow Methode?
Der Unternehmenswert entspricht dem Barwert der zukünftigen Cashflows an die Kapitalgeber.
Welche zwei Gruppen von Kapitalgebern unterscheidet die DCF-Methode?
- Eigenkapitalgeber (z.B. Aktionäre, Investoren, Fonds)
- Fremdkapitalgeber (z.B. Anleihezeichner, Banken)
Was erhalten Eigenkapitalgeber als Gegenleistung für ihr Kapital?
Sie erhalten Dividenden (Gewinnausschüttungen).
Was erhalten Fremdkapitalgeber als Gegenleistung für ihr Kapital?
Sie erhalten Zinsenund die Rückzahlung des Kredits.
Bei der DCF-Methode wird der Unternehmenswert als zukünftiger Cashflow ohne Abzinsung berechnet.
Die zukünftigen Cashflows werden auf den heutigen Barwert diskontiert.
Der Unternehmenswert nach der Discounted Cashflow Methode ergibt sich als Barwert der zukünftigen Cashflows an die ....
Kapitalgeber
Warum ist CHF 100.- im Jahr 2023 nicht gleich CHF 100.- im Jahr 2024?
Aufgrund von Inflation und Opportunitätskosten (z.B. Zinsen aus alternativer Kapitalverwendung) hat Geld heute einen höheren Wert als in der Zukunft.
Warum wird in der DCF-Methode abgezinst?
Weil zukünftige Zahlungen aufgrund von Zeitpräferenz, Inflation und Risiko heute weniger wert sind.
Was ist der Residualwert (Terminal Value) in der DCF-Methode?
Der Residualwert ist der geschätzte Restwert des Unternehmens nach der detaillierten Planungsperiode. Er fasst alle Cashflows zusammen, die nach dem Prognosezeitraum anfallen.
Warum ist der Residualwert benötigt?
Weil man in der DCF-Methode meist nur 5-10 Jahre prognostiziert, danach jedoch weiterhin Unternehmenswerte bestehen, die in einem einzigen Restwert zusammengefasst werden.
Der Barwert ist der zukünftige Wert der Cashflows zum Ende der Planungsperiode.
Der Barwert ist der heutige Wert (Bewertungsstichtag) zukünftiger Cashflows.
Der Residualwert ist der Wert der zukünftigen Cashflows innerhalb der detaillierten Planungsperiode.
Er beschreibt den Wert nach der Planungsperiode.
Der Residualwert basiert oft auf Annahmen über langfristige Unternehmensentwicklung.
Welcher der folgenden Begriffe beschreibt den Wert zukünftiger Cashflows, abgezinst auf den heutigen Zeitpunkt?
Was bedeutet "Abzinsen" im Kontext der DCF-Methode?
Abzinsen bedeutet, zukünftige Zahlungsströme auf ihren heutigen Wert (Barwert) zu berechnen, indem man sie mit einem Zinssatz diskontiert.
Warum wird der Cashflow des aktuellen Jahres (z.B. 2025) nicht abgezinst?
Weil er bereits heute anfällt, also kein Zeitabstand mehr besteht.
Der Barwert eines zukünftigen Cashflows steigt mit zunehmender Zeitdauer bis zum Zufluss.
Je weiter ein Cashflow in der Zukunft liegt, desto geringer ist sein heutiger Barwert.
Der Residualwert wird nicht abgezinst, da er in der Zukunft liegt.
Auch der Residualwert wird auf den Bewertungsstichtag abgezinst.
Je höher der Zinssatz (r), desto X ist der Barwert zukünftiger Cashflows.
geringer
Der Residualwert wird auf den heutigen Zeitpunkt abgezinst mit dem Faktor:
(1+R)^t
Wovon hängt der Zinssatz bei der Discounted-Cashflow-Methode ab?
Der Zinssatz hängt vom Bewertungsansatz ab. Also davon, ob der Entity-Approach oder der Equity-Approach verwendet wird.
Welche zwei Bewertungsansätze gibt es in der DCF-Methode?
- Entity-Approach
- Equity-Approach
Was berücksichtigt der Entity-Approach?
Er berücksichtigt alle Cashflows an Eigen- und Fremdkapitalgeber.
Was berücksichtigt der Equity-Approach?
Nur die Cashflows an die Eigenkapitalgeber (z.B. Dividenden)
Mit welchem Zinssatz wird im Equity-Approach abgezinst?
Mit den Eigenkapitalkosten (Cost of Equity).
Im Entity-Approach werden nur Zahlungen an Aktionäre berücksichtigt.
Es werden alle Zahlungen an Eigen- und Fremdkapitalgeber berücksichtigt.
Beim Equity-Approach wird der Unternehmenswert aus Sicht der Eigentümer bewertet.
Im Entity-Approach werden Cashflows an X und Y berücksichtigt.
Eigenkapitalgeber; Fremdkapitalgeber.
Der Equity-Approach berücksichtigt nur Zahlungen an X
Eigenkapitalgeber
Der beim Equity-Approach verwendete Diskontierungssatz sind die X
Eigenkapitalkosten
Welche Aussage beschreibt den Unterschied zwischen Entity- und Equity-Approach korrekt?
Auf welcher Basis wird der Cashflow typischerweise berechnet?
Auf Basis von Bilanz und Erfolgsrechnung.
Welche Daten wären ideal für die Cashflow-Berechnung in der Unternehmensbewertung?
Planbilanzen und Planerfolgsrechnungen für die kommenden Jahre.
Warum stehen Planbilanzen und Planerfolgsrechnungen für die externe Cashflow-Berechnung oft nicht zur Verfügung?
Weil sie meist nur intern in Unternehmen existieren und nicht veröffentlicht werden.
Welche Daten werden häufig anstelle der Planbilanzen und Planerfolgsrechnungen verwendet?
Historische Bilanzen und Erfolgsrechnungen aus den Jahresabschlüssen.
Wie können historische Finanzdaten für die Zukunft für eine Cashflow-Berechnung angepasst werden?
Durch Adaptionen mithilfe von Informationen aus dem Geschäftsbericht und externen Quellen wie Rohstoffpreise oder Inflationsschätzungen.
Welche externen Informationen können für Prognosen herangezogen werden?
Rohstoffpreisentwicklungen, Inflationsschätzungen, weitere makroökonomische Prognosen
Der Cashflow wird ausschliesslich auf Basis zukünftiger Planzahlen berechnet.
Oft werden historische BIlanzen verwendet, wenn keine Plandaten vorliegen.
Externe Faktoren wie Rohstoffpreise können in die Cashflow-Prognose einfliessen.
Planbilanzen sind in der Regel öffentlich zugänglich.
Sie sind meist nur intern verfügbar.