Mikrobiologie

Parasitologie

Parasitologie


L. N.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Mikrobiologie auf Berufslehre-Niveau. Sie konzentrieren sich auf die Diagnostik und Morphologie von Parasiten wie Flöhen, Läusen, Milben und Würmern, einschließlich ihrer Lebenszyklen und Infektionswege. Besonders behandelt werden Krankheiten wie Trichinellose, Filariose und Zystizerkose, die durch verschiedene Parasiten verursacht werden. Medizinstudenten und Berufslehrlinge profitieren von diesen Karteikarten, um sich auf Prüfungen vorzubereiten und ein tiefes Verständnis der Parasitologie zu erlangen.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
05.05.2025 / 09.06.2025

Cartes-fiches

Was ist ein Parasit?

ein Lebewesen, der sich zeitweise oder dauernd auf oder in (Ekto/endo) einem anderen artfremden Lebewesen (Wirt) aufhält

was sind Zoonosen

Krankheiten, die durch einen Überträger oder Zwischenwirt von einem Tier auf den Menschen Übertragen werden 

Was passiert biem Endwirten mit dem Parasit

Parasit entwickelt sich hier bis zur Geschlechtsreife

Was sind Protozoen

Eukaryontische Einzeller (echter Zellker, wenig anpassungsfähi, lange Generationsdauer, ausgeprägte Kompartimentierung)

Nenne den Entwicklungsstatus der Protozoen im Endwirt, Zwischenwirt und was ist der Hauptwirt

Endwirt= geschlechtsreife Parasiten

Zwischnwirt = asexuelle Form

Hauptwirt (Erreger am meisten Verbreitet)

Was ist an Flagellata das besondere?

sind Protozoen mit Flagellen (Geißeln) zu Fortbewegung

Nenne die möglicen Begeißelungsarten und beschreibe kurz

Trypomastigot: Geißel enstpringt hinter dem Zellkern, mit Zelloberfläche verbunden - undulierte Membran

Epimastigot: Geißel entspringt in der ellmitte vr dem Zellkern - kurze undulierte Membran

Promastigot: Geißel am Vorderende

Amastigot: unbegeißelt - intrazelluläres Stadium

Beschreibe Trypanosoma brucei (Übertragung, Krankheit, Begeißelung und Vorkommen)

Übertragung durch Tsetse-FLliege und verursachen Schlafkrankheit (Meningoenzephalitis), Epi- und Trypomastigot, Afrika

Beschreibe Trypanosoma cruzi (Übertragung, Begeißelung, Krankheit, Vorkommen)

Übertragung perkutan duch Kot vvon Raubwanzen, verursacht Chagom (lokale Huatreaktion, Chagaskrankheit), Trypo- Epi- oder Amastigot, Südamerika

Beschreibe Leishmania (Wirt, Übertragung, Krankheit, Erregernachweis)

Parasitieren im WIrbelltier/Mensch in Phagozyten als amastigote FOrmen, im wirbellosen Überträger im Darmlumen als promastigote Form

Übertragung durch den Stich weiblicher Sandmücken (Phlebotomus und Lutzmyia)

kutane Leishmanose (Orintbeule, amerikanische Haut/Schleimhautleishamose, viszerale Leishmaniose (Kala-Azar und Dum-dum-Fieber)

direkter Erregernachweis in Punktionsmaterial von LK, KM; PCR; Nachweis von AK im Serum

Trichomonas vaginali Morphologie

ovaler Zellkern, 5 Geißeln, bilden keine Zysten

Trichomonas vaginalis Übertragungsweg

Reservoir ist nur der Mensch, bertragung vorwiegend beim GV, sellten auch durch feuchte Badekleidung

Trichomonas vaginalis klinisches Bild

Entzündungen des Urogenitaltraktes, vor allem Vaginitis, Urethritis

Trichomonas vaginalis Nachweis

Mikroskopischer Nachweis aus Vagina oder Urethra-Sekret

Wie heißt Dardia duodenlais noch

Garida lamblia, Gardia intestinalis

Gardia duodenallis Morphologie

Trophozoit: zwei Zellkerne, 8Geißeln

Zyste: oval mit vier Zellkernen, Geißeln, Axostyl und vier sicherlförmigen Parabasalkörpern

Giardia duodenalis Übertragungsweg + Krankheit

Fäkal-Orale Infektion mit Zysten aus dem Stuhl von Infizireten oder über Trinkwasser/Lebensmittel

verursacht Lamblienruhr

Giardia duodenalis Diagnostik

Stuhlunterschung auf Zysten, Nachweis der Trophozoten im Duodenalsaft

Giardia duodenalis Therapie

Chemotherapie mit Metronidazol

Was heißt Rhizopoda?

Nahrungserwerb und Fortbewegung durch Pseudopodien

Entamoeba histolytica Morphologie (3 formen)

Trophozoiten: amöboid bewegliche Zellen von variabller Form (polymorph), im Damlumen, harmlos

Minutaform: kann Zysten bilden, gewebsaggressive Magnaform enthält oft phagozytierte Erys, Vermehrung durch Zweiteilung

Zysten: kugelförmig, unbeweglich, widerstandsfähige Hülle, Nahrungsvakuolen

Achtung E. histolytica (pathogen) und E. dispar (apathogen) sind morphologisch nicht zu unterscheiden

Entamoeba histolytica Übertragungsweg + Krankheit

fäkal-orale Infekon durch Aufnahme der vier-kernigen ysten über kontaminiertes Trinkwasser/Nahrung

Schaben sind Zystenüberträger

vreursachen Amöbiasis, Amöbenruhr!

Entamoeba histolytica Diagnostik und Therpaie

Nachweis von Oozysten im Stuhl

Therapie: Metronidazol

Was sind Sporozoa?

Sporozoa sind Protzoen, ie einen Generationswechsel durchlaufen, d.h. geschlechtliche und ungeschlechtliche Fortpflanzung wechselt ab

Nenne die drei Vermhrungsformn von Toxoplasma gondii

Schizogonie (ungeschllchtlich)

Gamogonie (geschlechtlich)

Sporogonie (ungeschlechtlich)

Toxoplasma gondii Eigenschaften (3 wörter + erklärungen)

Tachyzoiten (intrazelluläre Proliferationsformen, schnelle Vermehrung asexuell, Pseudozyste)

Bradyzoiten (Zystenstadium, langsame Vermehrung asexuell, Zysten infektiös)

Oozysten (Endprodukt der sexuellen Vermehrung Katze, Dauerstadium, Sporulation nach 2-4 Tagen, Sporuliere Oozysten infektiös)

Toxoplasma gondii Entwicklungszyklus

Endwirt: Katze

Zwischenwirt: Säugetiere, Vögel, Menschen

Toxoplasma gondii Übertragungswirt

Perorale Infektion (Aufnahme von Oozysten aus dem Kot vom Endwirt)

Verzehr von zystenhaltigem Fleisch

verursacht Toxoplasmose (bei Immunsupprimierten, kongenitale Toxoplsamose, konnatale Toxoplasmose (SS)

Toxoplasma gondii Diagnostik

Serologischer Nachweis von IgM/IgG-Ak bei der Mutter

Beim Kind Nachweis von Toxoplasma-DNA aus Fruchtwasser (PCR)

Toxoplasma gondii Prophylaxe

Erhitzen von Fleisch oder einfrieren, seronegative Schwangere sollten den intensiven Kontakt mit Katzen meiden, auf rohes FLleisch verzichten

serologische Vorsorgeuntersuchungen bei Schwangeren

Plasmodium Vermehrungsformen

Gamogonie

Sporogonie

Schizogonie (in Leberzellen/Erys des Menschen und im Mückendarm)

Plasmodium Wirte

Zwischewirt: Mensch

Endwirt: Anopheles-Weibchen

Plasmodium Malariaformen

Plasmodium vivax/ovale -> Malaria teriana (rezidive bis 5J.)

Plasmodium malariae -> Malaria quartana (Spätrezidive >50J.)

Plasmodium falciparum -> Malaria tropica

Beschreibe Malaria tropica (Symptome)

Fieber, unspezifsche Begleitsymptome, Throbozytopenie, Splenomegalie ab 2. Wochen, ohne Behandlung nach 3-5 übergang in komplizierte Malaria mit FIeber, ZNS-Störungen, kterus, Hämolytische Anämie, Zeichen des Organversagen

-> verläuft oft letal!

Beschreibe den Entwicklungszykles vom Pasmodium im Menschen

Sporozoit durch Stich übertragen -> Invasion in Hepatozyte -> Vermehrung/Bildung von Merozoiten -> Freisetzung der Merozoiten -> Befall der Erys -> Trophozoitenbildung -> Vermehrung/Reifung zu Schizonten -> Freisetzung der Merozoiten -> Billdung von Gameotzyten

Beschreibe den Entwicklungszyklus von Plasmodium in der Mücke

Aufnahme der Gametozyten -> Verschmelzung zu Zygote -> Reifung zu Oozysten mitildung von Sporozoiten (Mückendarm) -> Freisetzung von Sporozoiten (Speicheldrüsen)

Plasmodium Nachweis

in Giemsa-gefärbten Blutausstrichen, morphologische Differentialdiagnose der Merozoiten, Schizonten, , Form und Größe infizireter Erys rot Schüffner-Tüpfelung

Plasmodium Prophylaxe

Schutz vor Mückenstichen (Kleidung, Netze, Repellents, Insektizide

Chemoprophylaxe oder Antimalariamittel als Notfallmedikament

wichtigstes Mittel für Prophylaxe und Therapie ist Chloroquin

ABER: gegen Sporozoiten gitb es keine Mittel!!

Babesia Morphologie

typische Ultrastruktur der Apicomplexa, im gefäbrten Blutausstrich meist in FOrm kleiner RInge oder Keulen in Erys nachweisbar

Babesia klinisches Bild

Vorkommen bei Haus- und WIldtieren (Hundemalaria (Babesia canis)) auch bei Menschen 

Übertragung ddurch Schildzecken -> Babesiose

Étudier