Ausbildung NFS: Spezielle Pharmakologie nach Kompendium

Spezielle Pharmakologie nach dem gemeinsamen Kompendium Rettungsdienst 2025 (Kreis Gütersloh)

Spezielle Pharmakologie nach dem gemeinsamen Kompendium Rettungsdienst 2025 (Kreis Gütersloh)


F. M.
Diese Lernkarten vermitteln gezielt pharmakologisches Grundwissen für Notfallsanitäter, angepasst an die Anforderungen der Berufslehre. Im Fokus stehen Wirkstoffe, deren Dosierungen in mg oder kg, Wirkungen, Nebenwirkungen sowie Kontraindikationen und Besonderheiten bei der Anwendung. Praktische Aspekte wie Nutzen-Risiko-Abwägungen und Verlaufskontrollen werden anhand konkreter Medikamente wie Opioiden, Antikoagulanzien oder Notfallanalgetika vertieft. Ideal für Auszubildende, die sich auf spezielle pharmakologische Herausforderungen im Rettungsdienst vorbereiten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
18.02.2025 / 09.09.2025

Flashcards

Welche Wirkstoff enthält ASS bzw. Aspirin? 

Zu welcher Medikamentengruppe gehört dieser Wirkstoff?

In welcher Konzentration ist er verfügbar?

***ASS: Wirkstoff***

Der Wirkstoff von ASS ist die Acetylsalicylsäure (ASS)

Er gehört zur Gruppe der Thrombozytenaggregationshemmer bzw. der Cyclooxygenasehemmstoffe.

Die normaler Darreichungsform sind 500mg als Trockensubstanz aufgelöst in 5ml Lösungsmittel. Es besteht also idR eine Konzentration von 100mg/ml.

 

Nenne die Indikation von ASS nach Kompendium.

***ASS: Indikation***

Laut Kompendium besteht als Indikation für ASS nur das akute Coronarsyndrom (ACS) und der Myokardinfarkt.

Welche Kontraindikationen sind bei der Gabe von ASS zu beachten?

***ASS: Kontraindikationen***

  • bekannte Unverträglichkeit gegen ASS oder Salicylate
  • aktuell bestehende innere Blutung
  • Trauma mit Gefahr einer nicht komprimierbaren Blutung
  • Blutungsneigung / hämorrhagische Diathese
  • v.a. akutes Aortensyndrom
  • letztes Trimenon der Schwangerschaft

 

  • Altersbegrenzung: keine Anwendung durch NotSan bei Pat. < 18 Jahren

Welche UAW können bei der Gabe von ASS auftreten?

***UAW: ASS***

  • allergische Reaktion / Unverträglichkeitsreaktion
  • Bronchospasmus, Auslösen eine Asthmaanfalls,
  • Blutungsgefahr
  • gastrointestinale Beschwerden (Übelkeit, Erbrechen)
  • Hämolyse und hämolytische Anämie bei Pat. mit schwerem Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel

Wie ist ASS ist zu dosieren und was ist bei der Gabe zu beachten?

***ASS: Dosierung und Applikation***

  • ASS wird beim ACS mit 250mg i.v. dosiert
  • Die Applikation erfolgt langsam
  • Eine Repitition erfolgt nicht
  • Alternativ sind orale Dareichungsformen mit 200 mg p.o. möglich

Beschreiben Sie die Erfolgsprüfung nach der Gabe von ASS.

***ASS: Erfolgsprüfung***

  • Eine Erfolgsprüfung nach der Gabe von ASS ist präklinisch nicht möglich

Welche Folgemaßnahmen sind nach der Gabe von ASS zu ergreifen?

***ASS: Folgemaßnahmen***

  • Laut BPR "Akutes Coronarsyndrom" erfolgt nach der Gabe von ASS die Gabe von 5000 I.E. Heparin i.v.

Wie führen sie die Verlaufskontrolle nach der Gabe von ASS durch?

***ASS: Verlaufskontrolle***

  • Re-Evaluation ABCDE
  • Auf Anzeichen für Blutung achten

Welche Besonderheiten sind bei der Gabe von ASS zu beachten?

***ASS: Besonderheiten***

  • Der Wirkeintritt von ASS erfolgt nach 10-15 min 
  • Die Wirkung hält Tage an (Neubildung Thrombozyten)

 

Für die i.v. Gabe sind die Herstellerangaben zu beachten (Filter?)

Zu welcher Arzneimittelgruppe gehört Amiodaron?

In welcher Konzentration kann es vorliegen?

***Amiodaron: Darreichung und Arzneimittelgruppe***

  • Amiodaron liegt in 150mg/3ml Ampullen vor. Die Konzentration beträgt demnach 50mg/ml.
  • Amiodaron ist ein Antiarrhythmikum der Klasse 3

Welche Indikationen berechtigen laut Kompendium zur Gabe von Amiodaron.

Welche Indikationen bestehen darüber hinaus?

***Amiodaron: Indikation***

  • Reanimation mit refraktärem Kammerflimmern oder pulsloser ventrikulärer Tachykardie nach dem 3. und 5. erfolglosem Schock
  • lebensbedrohliche ventrikuläre Tachykardie

 

Nicht im Kompendium:

  • instabile supraventrikuläre Tachykardie
  • instabile ventrikuläre Tachykardie
  • WPW
  • LGL
  • Vorhofflimmern

Welche Kontraindikationen sind bei der Gabe von Amiodaron zu beachten?

***Amiodaron: Kontraindikationen***

  • Unverträglichkeit des Wirkstoff
  • bekannte Jod-Allergie
  • Altersbegrenzung: Keine Anwendung durch NFS bei Säuglingen und Kindern < 3 Jahren (wg. Benzylalkohol)

 

Nicht im Kompendium

  • Hyperthyreose
  • QT-Verlängerung
  • Therapie mit MAO-Hemmern
  • Anwendung bei Früh- und Neugeborenen
  • Stillzeit
  • Therapie mit Erythromycin

Welche UAW können nach der Gabe von Amiodaron auftreten?

***Amiodaron: UAW***

  • Bradykardie (Hemmnung von Natrium-, Kalium- und Calcium-Kanälen führt zu einer verlängerten Atrioventrikulären Überleitung und einem verlangsamten Sinusrhythmus)
  • Überleitungsstörungen (wie oben)
  • Hypotonie (Durch Hemmung von Caliucmkanälen)

 

Nicht im Kompendium

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Phototoxizität (Amiodaron lagert sich in der Haut ab und führt über die Absorbierung von UV-Licht zu Gewebeschädigung)
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen (Amiodaron besteht aus Jod -> hemmt Hormonproduktion, Hyperthyreose bei Jod induzierter Toxizität und Tyheroiditis)
  • toxische Hepatitis (selten) (Metabolite in der Leber führen zu mitochondrialer Schädigung)
  • Asthmaanfälle (sehr selten)
  • Herzstillstand (sehr selten)
  • Torsade-de-Pointes-Tachykardie (sehr selten)
  • Kammerflimmern (sehr selten)

Beschreibe die Durchführung der Applikation von Amiodaron und die Dosierung.

***Amiodaron: Applikation und Dosierung***

  • langsame i.v. Injektion als Bolusgabe unter laufender Infusion
  • Nachspülen mit VEL

 

  • Gabe nach der 3. Defibrillation: 
    • Erwachsenen 300mg i.v.
    • Kinder: 5mg / kg KG (aber max. 300mg)
  • Gabe nach der 5. Defibrillation
    • Erwachsene 150mg i.v.
    • Kinder: 5mg / kg KG (aber max. 150mg)

 

  • Instabile Tachykardie: Gabe von 300mg über 20 min i.v. als Kurzinfusion

Beschreiben Sie die Erfolgsprüfung nach der Gabe von Amiodaron.

***Amiodaron: Erfolgsprüfung***

  • Terminierung von Kammerflimmern bzw. pVT nach Defibrillation
  • Abnahme der Herzfrequenz

Welche Folgemaßnahmen sollten nach der Gabe von Amiodaron ergriffen werden?

***Amiodaron: Folgemaßnahmen***

  • Fortsetzung qualitativ hochwertiger CPR
  • Defibrillation laut ERC-Algorithmus

Wie ist die Verlaufskontrolle nach der Gabe von Amiodaron durchzuführen?

***Amiodaron: Verlaufskontrolle***

  • regelmäßige Kontrolle des Herzrhythmus
  • Re-Evaluation ABCDE

Welche Besonderheiten sind bei der Gabe von Amiodaron zu beachten?

***Amiodaron: Besonderheiten***

  • Bei Anwendung über Perfusor im Rahmen der notärztlichen Therapie der tachykarden Herzrhythmusstörung außerhalb einer Reanimationssituation erfolgt die Verdünnung mit 5%iger Glukoselösung.
  • Amiodaron enthält Jod
  • Die meisten Nebenwirkungen entstenen bei Langzeiteinnahme und sind daher im RD nicht von Bedeutung.
  • Alternativ kann auch Lidocain im Rahmen der Reanimation verabreicht werden. Bei der Reanimation sind beide gleichwertig.

Wie heißt der Wirkstoff von Atropin?

In welchen Darreichungsformen liegt Atropin vor?

Zu welcher Arzneimittelgruppe gehört Atropin?

***Atropin: Wirkstoff, Darreichungsform, Arzneimittelgruppe***

  • Wirkstoff: Atropinsulfat
  • Darreichungsform: 0,5mg/ml oder 1mg/ml
  • Arzneimittelgruppe: Parasympatholythikum

 

Nicht im Kompendium

  • Darreichungsform 10mg/ml (100mg/10ml) für die Verwendungs als Antidot bei Intoxikation mit Alkylphosphaten

Welche Indikationen bestehen für die Gabe von Atropin?

***Atropin: Indikation***

  • instabile Bradykardie bei einer HF von < 40/Bpm

 

Nicht im Kompendium

  • Vergiftung mit Alkylphosphaten

Welche Kontraindikationen sind bei der Gabe von Atropin zu beachten?

***Atropin: Kontraindikationen***

  • bekannte Unverträglichkeit gegen den Wirkstoff
  • Engwinkelglaukom
  • Altersbegrenzung: Anwendung durch NFS nur bei > 18 Jahren

Nicht im Kompendium

  • akutes Glaukom
  • paralytischer Ileus
  • Megakolon
  • Myasthenia Gravis
  • Schwangerschaft
  • Stillzeit

Welche UAW können bei der Applikation von Atropin auftreten?

***Atropin: UAW***

  • Tachykardie
  • Arrhytmie
  • Mydriasis / Sehstörungen / Auslösung eines Glaukomanfalls
  • Mundtrockenheit
  • Miktionsstörungen
  • Unruhe- und Erregungszustände, Verwirrtheitszustände

 

Nicht im Kompendium

  • warme Haut (Flush?)
  • Akkomodationsstörungen (Nah- und Ferneinstellung Auge)
  • Anstieg Augeninnendruck (im weiteren Verlauf Glaukom)
  • Halluzination und Delirium (selten, Zeichen einer Intoxikation mit Atropin)
  • Hautrötungen

Wie ist Atropin zu dosieren und worauf ist bei der Applikation zu achten?

***Atropin: Applikation und Dosierung***

Atropin wird bei der instabilen Bradykardie wie folgt appliziert:

  • Einzeldosis je 0.5mg i.v.
  • bei nachweisbarer aber unzureichender Wirkung Repetition nach 3-5 Minuten bis adäquater Anstieg der HF bis max. 3mg Gesamtdosis
  • wenn ohne Wirkung sofortiger wechsel zu Epinephrin

 

Nicht im Kompendoum

Bei Alkylphosphatintoxikation:

  • in 5mg Schritten bis 100mg (Erwachsener)

Wodruch zeigt sich eine erfolgreiche Atropingabe?

***Atropingabe: Erfolgsprüfung***

  • Der Erfolg einer Atropingabe zeigt sich durch einen adäquaten Anstieg der HF des Patienten

Welche Folgemaßnahmen können bei ausbleibender Wirkung des Atropins ergriffen werden (nur instabile Bradykardie)?

***Atropin: Folgemaßnahmen***

  • Wechsel auf Epinephrin bei persistierender instabiler Bradykardie
  • ggf. externe Schrittmacheranlage bei Bewusstlosigkeit (SAA externe Schrittmacheranlage)

Was ist bei der Verlaufskontrolle nach uzu beachten?

***Atropin: Verlaufskontrolle***

  • regelmäßige Kontrolle des Herzrhythmus
  • Re-Evaluation ABCDE

Welche Besonderheiten sind bei der Gabe von Atropin zu beachten?

***Atropin: Besonderheiten***

  • Cave: bei Myasthenia Gravis und Ileus relativ kontraindiziert
  • Cave: unterschiedliche Konzentrationen verfügbar
  • Wechsel auf Epinephrin bei persistierender instabiler Bradykardie

Welchen Wirkstoff beherrbergt Butylscopolamin?

In welchen Konzentrationen liegt BS vor?

Zur welcher Arzneimittelgruppe gehört BS?

***Butylscopolamin: Wirkstoff, Darreichungsform, Arzneimittelgruppe***

  • Der Wirkstoff von Butylscopolamin ist Butylscopolaminbromid
  • Der Wirkstoff liegt in einer Konzentration von 20mg/ml in einer Glasampulle zur Injektion vor
  • Butylscopolamin gehört zu Gruppe der Parasympatholytika

Bei welcher Indikation ist die Gabe von Butylscopolamin angezeigt?

***Butylscopolamin: Indikation***

  • starke kollikartige abdominelle Schmerzen

 

Nicht im Kompendium

  • Koliken im Bereich von
    • Magen
    • Darm
    • Gallengänge
    • weibliche Geschlechtsorgane

Welche Kontraindikationen müssen bei der Gabe von Butylscopolamin beachtet werden?

***Butylscopolamin: Kontraindikationen***

  • bekannte Überempfindlichkeit gegen Butylscopolamin oder enthaltene Konservierungsmittel
  • Tachykardie, Tachyarrhythmie
  • Engwinkelglaukom
  • Ileus
  • mechanische Stenosen im Magen-Darm-Trakt
  • Myasthenia gravis
  • Schwangerschaft
  • Altersbegrenzung: Keine Anwendung durch NFS bei Pat. < 12 Jahren

 

Nicht (direkt) im Kompendium

  • Megakolon
  • Glaukom

Welche UAW können bei der Gabe von Butylscopolamin auftreten?

***Butylscopolamin: UAW***

  • allergische Haut und Schleimhautreaktionen bis hin zur Anaphylaxie
  • Tachykardie
  • Blutdruckabfall
  • Mydraisis, Sehstörungen,
  • Auslösung eines Glaukomanfalls
  • Mundtrockenheit
  • Miktionsstörungen
  • Schwindel

 

Nicht im Kompendium

  • Akkomodationsstörungen (Sehstörung)
  • ggf. verminderter Schweißsekretion
  • Hyperthermie
  • Flush (selten)

Wie wird Butylscopolamin dosiert und worauf ist bei der Applikation zu achten?

***Butylscopolamin: Dosierung und Applikation***

  • 0,3 mg / kg KG i.v. (3mg pro 10 kg KG)
  • MAXimaldosis 20mg
  • sofern Maximaldosis nicht erreicht -> Repetition nach 5 Minuten möglich

Wie kann der Erfolg nach einer Butylscopolamingabe festgestellt werden?

***Butylscopolamin: Erfolgsprüfung***

  • Verminderung der kolikartigen Schmerzen

Welche Folgemaßnahmen können nach der Gabe von Butylscopolamin ergriffen werden?

***Butylscopolamin: Folgemaßnahmen***

  • Gabe von Paracetamol oder Ibuprofen

 

Nicht im Kompendium

  • Gabe von Metamizol (nicht durch NFS)

Worauf ist bei der Verlaufskontrolle nach Gabe von Butylscopolamin besonders zu achten?

***Butylscopolamin: Verlaufskontrolle***

  • Re-Evaluation ABCDE
  • Schmerzskala (NRS)

Welche Besonderheiten sind bei der Gabe von Butylscopolamin zu beachten?

***Butylscopolamin: Besonderheiten***

  • CAVE: bei bekannter KHK und hochgradigen Herzklappenstenosen
  • Wirkeintritt nach ca. 15 Minuten
  • Wirkdauer ca. 5 Stunden
  • bei Nierenkoliken laut Leitlinie nicht mehr angezeigt

 

  • Wechselwirkung
    • Versätrkung anticholinerger UAW anderer Wirkstoffe (Antidepressinva, Neuroleptika, Antihistaminika)

 

Steht nicht im Kompendium

  • Bei Gabe idR immer Kombination mit einem anderen Schmerzmittel emfpohlen

Welchen Wirkstoff enthält Dimentinden?

In welcher Konzentration liegt das Medikament vor?

Zu welcher Arzneimittelgruppe gehört Dimetinden?

***Dimetinden: Wirkstoff, Konzentration und Arzneimittelgruppe***

  • Der Wirkstoff von Dimetinden ist Dimetindenmaleat
  • Dimetinden liegt in einer Konzentration von 1mg/ml (4mg/ml) vor
  • Dimetinden gehört zur Gruppe der Antihsitaminika (H1-Rezpetor-Antagonisten)

Bei welcher Indikation wird Dimetinden gegeben?

***Dimetinden: Indikation***

  • Anaphylaxie

 

Nicht im Kompendium

  • Prävention einer anaphylaktischen Reaktion

Welche Kontraindikationen müssen bei der Gabe von Dimetinden beachtet werden?

***Dimetinden: (absolute) Kontraindikationen***

  • bekannte Überempfindlichkeit/Unverträglichkeit
  • Schwangerschaft / Stillzeit
  • Altersbegrenzung: keine Anwendung durch NFS bei Kindern unter 13 Jahren bzw. kleiner-gleich 12

 

Nicht im Kompendium

  • akute Porphyrie (präklinisch nicht feststellbar)

Welche UAW können nach der Gabe von Dimetinden auftreten?

***Dimetinden: UAW***

  • ZNS-Dämpfung mit Sedierung
  • Erregungszustand möglich
  • Mydriasis, Sehstörungen
  • Mundtrockenheit
  • gastrointestinale Beschwerden

 

Steht nicht im Kompendium

  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Hautreaktionen
  • Übelkeit
  • Müdigkeit

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