Biologie Step 15 (neu)
bio 15 neu
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Cartes-fiches
Innerartliche Beziehungen sind Interaktionen zwischen Individuen derselben Art, die das soziale Gefüge, Ressourcenverteilung und Fortpflanzung beeinflussen.
Rangordnungen regeln den Zugang zu Ressourcen und minimieren Konflikte. Beispiele sind die Hackordnung bei Hühnern oder Alphatiere bei Wölfen.
Revierverhalten beschreibt das Verteidigen eines Gebiets gegen Artgenossen, um Ressourcen zu sichern. Beispiele sind Urinmarkierungen bei Wölfen oder Gesänge bei Rotkehlchen.
Brutpflege erhöht die Überlebenschancen des Nachwuchses, z. B. durch Schutz, Nahrung und Lernen. Beispiele sind Pinguine, Löwen oder Stichlinge.
Kooperation bedeutet Zusammenarbeit innerhalb einer Gruppe, um Überlebensvorteile zu sichern. Beispiele sind Wölfe bei der Jagd oder Erdmännchen beim Wachdienst.
Konkurrenz beschreibt den Wettbewerb um Ressourcen wie Nahrung, Reviere oder Partner. Sie kann innerhalb einer Art (intraspezifisch) oder zwischen Arten (interspezifisch) auftreten.
Das Prinzip besagt, dass zwei Arten mit identischer ökologischer Nische nicht dauerhaft koexistieren können. Eine Art verdrängt die andere oder sie passen sich an.
Konkurrenz kann zur Spezialisierung oder Verdrängung führen, z. B. bei Rotfüchsen und Polarfüchsen, die sich unterschiedliche Lebensräume erschlossen haben.
Die ökologische Nische umfasst alle Umweltansprüche einer Art, inklusive Nahrung, Fortpflanzung und Interaktionen mit anderen Arten.
Ökologische Nischen reduzieren Konkurrenz, indem sich Arten auf verschiedene Ressourcen spezialisieren. Beispiele sind Darwin-Finken mit unterschiedlichen Schnabelformen.
Mutualismus beschreibt eine Wechselbeziehung zwischen zwei Arten, bei der beide profitieren. Beispiel: Bestäubung durch Bienen.
Parasitismus ist eine Beziehung, bei der ein Organismus (Parasit) auf Kosten eines Wirts lebt. Beispiel: Zecken.
Trophische Kaskaden sind indirekte Auswirkungen, die eine Art auf das gesamte Nahrungsnetz hat. Beispiel: Wölfe im Yellowstone-Nationalpark.
Invasive Arten können einheimische Arten verdrängen und die Artenvielfalt verringern. Beispiel: Asiatischer Marienkäfer.
Aasfresser wie Geier helfen bei der Zersetzung toter Tiere und tragen zum Nährstoffkreislauf bei.
Schlüsselarten haben einen großen Einfluss auf die Struktur eines Ökosystems. Beispiel: Seeotter, die Seeigel-Populationen kontrollieren.
Welche Rolle spielen Bestäuber im Ökosystem?
Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge ermöglichen die Fortpflanzung vieler Pflanzen und tragen zur Stabilität des Ökosystems bei.
Wie beeinflusst der Klimawandel Arteninteraktionen?
Der Klimawandel verändert Lebensräume, Nahrungsverfügbarkeit und Wanderungsmuster, was neue Konkurrenz- und Kooperationsbeziehungen schafft.
Welche Funktion haben Pilze in Ökosystemen?
Pilze sind Zersetzer, die organische Stoffe abbauen und Nährstoffe wieder in den Kreislauf zurückführen.
Warum ist Biodiversität für Ökosysteme wichtig?
Biodiversität erhöht die Stabilität von Ökosystemen, verbessert ihre Anpassungsfähigkeit und unterstützt das Gleichgewicht der Nahrungsnetze.