NIN Kapitel 4.2
NIN Kapitel 4.2
NIN Kapitel 4.2
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Lernkarten
4.2 Schutz gegen thermische Einflüsse
Anwendungsbereich: 4.2.0 ?
Gilt für elektrische Anlagen und enthält Massnahmen zum Schutz von Personen Sachen und Nutztieren.
- gegen thermische Einflüsse, Verbrennungen oder Zersetzung von Materialien, sowie Brandgefahr ausgehenden von elektrischen Betriebsmittel
- Im Brandfall, gegen Verbreitung von Flammen und Ruch von elektrischen Anlagen in benachbarte Brandabschnitte.
- Gegen die Beeinträchtigung der sicheren Funktionen elektrischer Anlagen, einschliesslich Sicherheitszwecke.
Ziele und Schutz ?
Schutz gegen Brände, verursacht durch elektrische Betriebsmittel: 4.2.1
.1
- Personen, Nutztiere und Sachen sind vor schädlichen Wärmeeinwirkungen zu schützen.
- Die Wärme die elektrische Betriebsmittel erzeugen, darf keine Gefahr oder schädliche Auswirkungen auf Material hervorrufen oder eine Brandgefahr darstellen!
Schädigungen, Verletzungen oder Entzündungen können verursacht werden durch ?
- Wärmestau, Wärmestrahlung, heisse Teile
- Beeinträchtigung der sicheren Funktion elektrischer Betriebsmittel, z.B. Schutzeinrichtungen wie Schutzschalter, Thermostate, Temperaturbegrenzer, Kabelabschottungen und Kabel- und Leitungsanlagen
- Überstrom
- Isolationsfehler und/oder Störlichtbögen
- Oberschwingungsströme
- Blitzeinschläge
- Überspannungen
- Ungeeignete Auswahl oder Errichtung von Betriebsmitteln
- {Heizungsanlagen wie Heisslufteinrichtungen, Heizöfen, Heizstrahler und dgl. Bereichen.
Von welcher behörde müssen Auflagen auch noch beachtet werden ?
CH Zusätzlich müssen allfällige Auflagen der Kantonalen Brandschutzbehörde beachtet werden.
.2 Wenn bei festeingebauten Betriebsmittel Oberflächentemperaturen entstehen können die für benachbarte Teile eine Brandgefahr darstellen, gilt folgendes ?
- Betriebsmittel sind auf Stoffen zu montieren die eine niedrigere Wärmeleitfähigkeit besitzen und diese auch aushalten
- Abschirmung von Gebäudeteilen mit Stoffen
- Betriebsmittel sind mit genügend Abstand zu montieren (Sichere Ableitung der Wärme)
.3 Wenn in Normalbetrieb Lichtbogen oder Funken aus festeingebauten Betriebsmittel austreten können, muss was getan werden ?
- Völlig in Lichtbogenbeständige Stoffe eingeschlossen sein.
- Durch Lichtbogenbeständige Stoffe Abgeschirmt
- Montiert mit genügend grossem Abstand, das eine Sichere Löschung gewährleistet ist und keine anderen Materialien zu Schaden kommen.
1. Was ist ein AFDD ?
2. In welchen Räumen ist ein AFDD sinnvoll ?
1. Fehlerlichtbogen-Schutz Einrichtung
2.
- Räumen mit Schlafplätzen
- feuergefährdete Betriebstätten (BE2)
- Gebäude aus brennbaren Bauteilen (CA2)
- Gebäudestrukturen welche das ausbreiten von Feuer begünstigen (CB2)
- Räumen deren Inhalt einen besonderen Wert aufweisen. (Archiv, Museum usw.)
CH in feuergefährdeten Räumen oder Bereichen (BE2) müssen Leuchten ?
- Mit einem besonderen Schutzglas umgeben sein.
- So angeordnet werden, dass Entzündung von brennbaren Stoffen ausgeschlossen ist.
Massnahmen bei besonderen Brandrisiken: 4.2.2
Anwendungsbereich: 4.2.2.0
Die Bestimmungen dieses Unterabschnitts gelten ergänzend zu ?
- Auswahl und Errichtung von elektrischen Anlagen in feuergefährdeten Räumen und Bereichen wie (BE2)
Holzbearbeitungsbetriebe
- Papierfabriken
- Schreinereien
- Spinnereien und Webereien
- Mühlen
- landwirtschaftliche Betriebsstätten
- Bühnenhäuser
- der Auswahl und Errichtung von elektrischen Anlagen in Räumen oder Bereichen mit vorwiegend brennbaren Baustoffen wie Holz, Hohlwänden und dgl.;
- der Auswahl und Errichtung von elektrischen Anlagen in Räumen oder Bereichen mit Gefährdung von unersetzbaren Gütern (in Bearbeitung).
Allgemeines: 4.2.2.1
1. Wer definiert die Einteilung von Bauten und Anlagen bezüglich feuergefährdete Räume ?
2. Was ist mitd den Betribesmittel und Leitungen?
1. Die Einteilung von Bauten und Anlagen in feuergefährdete Räume und Bereiche definiert der Eigentümer/Betreiber in Zusammenarbeit mit der Behörde.
2. .1 Betriebsmittel müssen beschränkt werden auf nur diese die es zur Anwendung in diesem Bereich braucht. Ausgenommen sind Kabel und Leitungssysteme nach 4.2.2.3 Abs.5.
Elektrische Anlagen in Fluchtwegen: 4.2.2.2
Für die Gebäudeerichtung, öffentlichen Einrichtungen, Brandschutz usw. Dürfen die zuständigen Behörden Anforderungen an was stellen ?
Auswahl und Errichtung von Anlagen in Rettungswegen festlegen.
Als Fluchtweg gilt gemäss der VKF Brandschutznorm ?
- Der kürzeste Weg, der Personen zur Verfügung steht, i, von einer beliebigen Stelle in buten und Anlagen am einen sicheren Ort in Freie oder an einem sicheren Ort im Gebäude zu gelangen
- Die Fluchtwege sind im Brandschutzplan / Konzept definiert.
- Grundsätzlich sollten Schaltgerätekombinationen nicht in Fluchtwegen angeordnet werden.
.1
Unter den Bedienungen BD2,BD3 und BD4 dürfen Kabel und Leitungsanlagen Flucht und Rettungswege nicht durqueren, es sei den:
- Die Kabel und Leitungen sind zusätzlich Ummantelt oder umhüllt, entweder das Kabelführungssystem oder andere Massnahmen.
- Kabel und Leitungsanlagen die Flucht und Rettungswege durqueren, dürfen sich nicht im Handbereich befinden, ausser sie sind gegen mechanische Beschädigung geschützt.
- Kabel und Leitungsanlagen in flucht und Rettungswegen müssen auf kürzestem Weg verlegt werden und dürfen nicht Flammbar sein.
- Unter Bedingungen BD2, BD3 und BD4 müssen Kabel und Leitungsanlagen, die Stromkreise für Sicherheitszwecke versorgen einen Feuerwiderstand nach Brandschutzrichtlinien und wenn nicht vorhanden 1h besitzen.
- Kabel und Leitungen in Flucht und Rettungswegen dürfen eine gewisse Rauchentwicklung nicht überschreiten.
Elektrische Anlagen in Fluchtwegen: 4.2.2.2Anforderungen an Schalt und Steuergergeräte:
.2
Unter Bedienungen BD2,BD3 und BD4 dürfen Schalt und Steuergeräte mit Ausnahme solcher Geräte, welche die Flucht und Rettungswege erleichtert nur für zugelassene Personen zugänglich sein. Wenn sie in Fluchtwegen angeordnet sind, müssen sie in Schränken oder Gehäuse aus nicht brennbaren oder schwer entflammbaren Material untergebracht sein.
Elektrische Anlagen in Fluchtwegen: 4.2.2.2
Welche Betriebsmittel sind nicht erlaubt ? (Inhalt)
.3
Unter Bedienungen BD2,BD3 und BD4 dürfen in Flucht und Rettungswegen, keine Betriebsmittel mit brennbaren Flüssigkeiten Installiert werden.
Anmerkung:
Einzelne Kondensatoren, welche in Betriebsmittel integriert sind, sind von dieser Anforderungen nicht betroffen.
.6 CH Einrichtungen der Informationstechnik:
Was weisst du alles darüber, zähle auf:
.7 Kabel
- In vertikalen Fluchtwegen sind nur Kabel zulässig, die3 Versorgung oder Kommunikation der dort installieren Geräte und Installationen dienen.
- In horizontalen Fluchtwegen sind Kabel bis zu einer gesamten Brandlast von 200MJ/Laufmeter Fluchtweg zulässig.
Die Summe der im Horizontalen Fluchtweg vorhandenen Brandlast aus Kabeln geteilt durch die Länge des Horizontalen Fluchtweges darf max. 200 MJ / Laufmeter (55.6kWh/m betragen.
3.
Kabel mit einem kritischen verhalten (cr gemäss Zuordnungstabelle in der Brandschutzrichtlinie "Baustoffe und Bauteile" dürfen in horizontalen und vertikalen Fluchtwegen nicht eingesetzt werden.
Im Zusammenhang mit den Brandschutznormen und Richtlinien der VKF 2015 sowie der Bauproduktenverordnung müssen Kabel nach
SE EN 12501-6 klassifiziert werden.
was wird geprüft ?
Anforderungen an das Brandverhalten von Kabel (reaction to fiere) werden die Kabel nach Brandverhalten, Rauchentwicklung, brennendes Abtropfen/Abfallen und Korrosivität von Brandgasen geprüft. Dabei geht es insbesondere um die Beeinträchtigung bei Fluchtwegen.
1.was ist mit PVC Kabel ?
2. Bei Kabel mit verbessertem Brandverhalten, was brauchen diese ?
PVC Kabel: enthalten erhebliche Mengen Chlor. Bei erhöhten Temperaturen (>200°C wird Chlor und Wasserstoff gespalten und in Verbindungen mit Feuchtigkeit = Salzsäure und Säure Gas. Diese haben starke und korrosive Wirkungen. Die Rauch und Russmenge ist überdurchschnittlich hoch.
PVC Kabel, sind somit Kabel mit kritischem Brandverhalte
Kabel mit besserem Brandverhalten:
Erfüllen verschiedenen Anforderungen im Brandfall und verhindert nachteilige Folgen welche üblicher Weise mit Kabelbränden verbunden sind (Brandverhalten, Rauchentwicklung und Korrosivität.
2. Genehmigung der Brandschutzbehörde.
Kabel mit kritischem Verhalten sind gemäss Klassifizierung nach SN EN 12501-6 Kabel die eine der folgenden Merkmale aufweisen:
- Brandverhalten der Klasse E oder F
- Rauchentwicklung der Klasse s3
- Brennbares Abtropfen/Abfalle der Klasse d2
- Korrosivitöt der Klasse a3
Feuergefährdete Betriebstätten: 4.2.2.3
.1
Leuchten müssen einen ausreichenden Abstand von brennbaren Materialienhaben. Wenn keine andere Herstellerangaben gemacht worden sind gilt folgendes: (Alte Halogen Technik usw.)
- 0100 W: =0,5 m;
- > 100 W bis 300 W: =0,8 m;
- > 300 W bis 500 W: =1,0 m.
- > 500 W; grössere Abstände können notwendig sein.
Wenn keine Herstellerangaben vorhanden sind, gelten die Abstände in alle Richtungen!!
Feuergefährdete Betriebstätten: 4.2.2.3
Es müssen Massnahmen ergriffen werden, damit Gehäuse eines Betriebsmittels z.B Heizgerät oder ein Widerstand die nachfolgenden Temperaturen nicht überschreitet, wie hoch sind diese Temperaturen ?
- 90°C unter normalen Bedingungen
- 115°C unter Fehlerbedienungen
Feuergefährdete Betriebstätten: 4.2.2.3
Anforderungen an Schaltgeräte für Schutz, Steuerung und Trennen ?
Schaltgeräte für Schutz, Steuerung und Trennen müssen sich ausserhalb feuergefährdeter Betriebsstätten angeordnet werden, es sei den sie befinden sich in einer Umhüllung mit einer geeigneten Schutzart von mindestens IP4X oder im Falle von Staubablagerungen von IP5X oder im Falle von Ablagerungen leitfähigen Staubes IP6X
.4
Feuergefährdete Betriebstätten: 4.2.2.3
Anforderugnen an Kabel ?
.4
Es dürfen nur nicht-Flammverbreitende Kabel verwendet werden, ausser die Leitungen sind in nichtbrennbaren Material eingebettet.
Feuergefährdete Betriebstätten: 4.2.2.3
Die Kabel und Leitungsanlagen, die feuergefährdete Betriebsstätten durqueren, aber nicht für Ihre Versorgung innerhalb dieser Räume notwendig sind, müssen folgende Bedienungen einhalten:
- Anforderungen nach 4.2.2.4 Abs 4 erfüllen
- In den feuergefährdeten Betriebstätten gibt es keine Verbindungen oder Klemmen. Es sei den sie befinden sind in einer feuerbeständigen Umhüllung.
- Sie sind bei Überströmen nach 4.2.2.3. Abs 10 geschützt
- Blanke Leiter dürfen nicht verwendet werden
Feuergefährdete Betriebstätten: 4.2.2.3
Was ist bei Gebläse Heizungsnalgen zu beachten ?
Wie ist es bei Motoren ?
.6
Bei Gebläse Heizungsanlagen muss der Lufteinlass ausserhalb der Betriebstätten sein, in denen mit brennbaren Staub gerechnet werden muss.
.7 Motoren, die automatisch gesteuert oder fernbedient werden oder nicht dauern beaufsichtigt sind, müssen durch eine temperaturabhängige überlast- Schutzeinrichtung geschützt werden. Ausser Sie sind von sich aus mit einem Temperatur Begrenzer ausgelegt.
Feuergefährdete Betriebstätten: 4.2.2.3
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Leuchten müssen ?
- Für die Betriebstätte geeignet sein und
- Eine Umhüllung haben die mindestens dem Schutzgrad IP4X oder im Falle von Staubablagerungen IP5X oder Ablagerungen von Leitfähigem Staub IP6X entspricht und
- Begrenzte Oberflächentemperatur nach SN EN 60598-2-24 besitzen, und
- Derart konstruiert sein, dass Komponenten von Lampen nicht aus der Leuchte Fallen können.
In Betriebstätten, in denen Brandgefahr ausgelöst durch Staub oder Fasern besteht, müssen Leuchten so Installiert werden das keine gefahrbringende Mengen an Staub oder Fasern sich ansammeln kann.
Feuergefährdete Betriebstätten: 4.2.2.3
.9 Endstromkreise, welche die Räume, Orte versorgen oder durqueren, und Verbrauchsmittel müssen bei ISO Fehlern wie nachfolgend beschrieben geschützt werden:
- In TN und TT- Systemen müssen Fehlerstrom- Schutzeinrichtungen (RCDs) mit Bemessungsdifferenzstrom 300mA eingesetzt werden.
- In IT Systemen müssen im Endstromkreis Isolationsüberwachungsgeräte (IMDs) die gesamte Installation überwachen, oder Differenzstrom- Überwachungsgeräte (RCMs). Beide müssen mit einer optischer und akustischer Meldung erfolgen. Alternativ können auch (RCDs) mit einem Bemessungsdifferenzstrom wie in a) festgelegt, verwendet werden. Beim zweiten Fehler gelten die Abschaltzeiten von NIN 4.1
Feuergefährdete Betriebstätten: 4.2.2.3
.11
In Stromkreisen, die durch SELV oder PELV versorgt werden müssen aktive Teile:
- In Umhüllung sein, die dem Schutzgrad IP2X oder IPXXB entsprechen
- Mit einer Isolierung versehen sein, die eine Prüfspannung von 500V DC und 1 min standhält, unabhängig der Nennspannung des Stromkreises.
Dieses gilt zusätzlich zu den Anforderungen von Kapitel 4.1, 4.1.1.4 Abs.5
Feuergefährdete Betriebstätten: 4.2.2.3
Was ist mit PEN Leiter ?
.12
Pen Leiter sind in feuergefährdeten Betriebstätten nicht zugelassen, mit Ausnahme in Stromkreisen die solche Räume durchqueren.
Eine Verbindung des durchquerenden PEN Leiters und leitfähigen Teilen ist nicht erlaubt.
Sie müssen so verlegt werden, dass das Risiko eines Fehlers zwischen PEN und Leitfähigen Teilen auf ein Minimum reduziert ist.
Welche (elektrische) Quellen können Schädigungen, Verletzungen, oder
Entzündungen in Bezug auf thermische Einflüsse verursachen?
• Wärmestau, Wärmestrahlung, heisse Teile
• Beeinträchtigung der sicheren Funktion elektrischer
Betriebsmittel, z.B. Schutzeinrichtungen wie
Schutzschalter, Thermostate, Temperaturbegrenzer,
Kabelabschottungen und Kabel- und Leitungsanlagen
• Überstrom
• Isolationsfehler und/oder Störlichtbögen
• Oberschwingungsströme
• Blitzeinschläge
• Überspannungen
• Ungeeignete Auswahl oder Errichtung von
Betriebsmitteln
• Heizungsanlagen wie Heisslufteinrichtungen, Heizöfen,
Heizstrahler und dgl. Bereichen.
Reichen die Angaben in der NIN bei der Installation von Anlagen und Verbrauchern aus oder muss noch weiteres beachtet werden?
• Auflagen der Kantonalen
Brandschutzbehörden
• Herstellerangaben
• ESTI
Nenne den Mindestabstand gegenüber festmontierten wie auch beweglichen Teilen, welcher ein thermischer Strahler grundsätzlich haben muss.
Was ist dabei zu beachten?
• Herstellerangaben beachten
Sofern die Montageanweisung des Herstellers keine entsprechenden Vorgaben enthalten:
• soll der Abstand mindestens 2 m gegenüber festmontierten wie auch gegenüber beweglichen brennbaren Teilen betragen.
Dabei ist zu beachten, dass Strahler bewegt werden können, und sich somit die Strahlungsrichtung ändern kann.
Nennen Sie Material und die rechnerische Mindestdicke für nichtbrennbare und wärmeisolierende Stoffe welche zur Distanzierung von Verbrauchern gegenüber brennbaren Gebäudeteilen eingesetzt werden können.
(mindestens 5 Stück)
• Alba (Gipsplatte) = 27mm
• Fermacell = 20mm
• Rigips = 15mm
• Batiboard 150 = 4mm
• Nefalit 7 = 7mm
• Vermipan = 12mm
Ein AFDD (Lichtbogenerkennungssystem) kann Fehlerlichtbögen detektieren. Wie können diese entstehen?
• defekte Isolation zwischen aktiven Leitern,
die einen Strom zur Folge haben (parallele
Lichtbögen),
• gebrochene oder beschädigte
(verringerter Leiterquerschnitt) Leiter bei
Strombelastung (serielle Lichtbögen),
• Verbindungs- oder Anschlussklemmen mit
ungewollt erhöhtem Widerstand
Nennen Sie die maximal erlaubte Oberflächentemperatur brennbarer Teile von elektrischen Verbrauchsmitteln.
Warum ist dies so?
85 °C
Die Entzündungstemperatur brennbarer Teile hängt stark von der Einwirkdauer ab. Ist diese nicht begrenzt, ergeben sich entsprechend tiefe Entzündungstemperaturen.
Aus der Praxis sind Fälle bekannt, wo die Entzündung von Holz nach mehrjähriger Einwirkdauer bereits ab etwa 85 °C erfolgen kann.
• Holzbearbeitungsbetriebe
• Papierfabriken
• Schreinereien
• Spinnereien und Webereien
• Mühlen
• landwirtschaftliche Betriebsstätten
• Bühnenhäuser
• der Auswahl und Errichtung von elektrischen Anlagen in Räumen oder Bereichen mit vorwiegend brennbaren Baustoffen wie Holz, Hohlwänden und dgl.;
• der Auswahl und Errichtung von elektrischen Anlagen in Räumen oder Bereichen mit Gefährdung von unersetzbaren Gütern (in Bearbeitung).
Das Kapitel 4.2.2.2 gilt für BD2, BD3 und BD4. Erläutern Sie diese
Abkürzung und nennen Sie je ein Beispiel
BD2 = Geringe Besetzung, schwierige Rettungswege
Hochhäuser
BD3 = Starke Besetzung, einfache Rettungswege
Theater, Kaufhäuser
BD4 = Starke Besetzung, schwierige Rettungswege
Hochhäuser, die der Öffentlichkeit
zugänglich sind (Hotels, Krankenhäuser usw.).
In einem Treppenhaus installieren Sie eine Unterverteilung 1m Breit, 1,2m hoch. Das Treppenhaus gilt gemäss Feuerpolizei als Fluchtweg! Dürfen Sie hier überhaupt eine SGK platzieren? Oder was müssen Sie dabei im mindesten beachten?