Pharmakologie

Begriffserklärungen Pharmakologie

Begriffserklärungen Pharmakologie


R. F.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Pharmakologie und deren Grundlagen. Sie behandeln Themen wie die Verteilung und Ausscheidung von Wirkstoffen im Körper, die Rolle der Leber bei der Biotransformation und die Bedeutung der Blut-Hirn-Schranke. Zudem werden verschiedene Applikationsformen und die Wirkungsmechanismen von Arzneimitteln erklärt. Ideal für Medizinstudenten und Fachkräfte, die ihr Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Stoffen und dem Organismus vertiefen möchten.
Karten
18
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
08.11.2024 / 27.07.2025

Lernkarten

Pharmakologie

Die Wissenschaft von der Wechselwirkung zwischen Stoffen und Lebewesen.

Pharmakokinetik

Erklärt, wie und wo sich ein Arzneistoff im Körper verteilt, verändert und ausgeschieden wird. (Was macht der Körper mit der Substanz)

Pharmakodinamik

Erklärt den Wirkungsmechanismus eines Arzneistoffes am Wirkungsort. (Was macht die Substanz mit dem Körper)

Arzneimittel

Ein Stoff / Zusammensetzung zur Heilung und Vorbeugung einer Krankheit, Verbesserung von Körperfunktionen oder um eine Diagnose zu erlangen.

Wirkstoff

Der Inhaltsstoff des Arzneimittels, der die Erkrankung und die Symptome beeinflusst.

Hilfsstoffe

Werden benötigt, um das Arzneimittel in eine bestimmte Form zu bringen, es haltbar zu machen, zu aromatisieren, zu färben oder es in Hinblick auf seine Anwendung zu verbessern. Beispiele für Hilfsstoffe: Stärke, Zucker, Alkohle, Gelatine, Fette, Öle und

Generika

Wenn der Patentschutz eines Medikaments abgelaufen ist, dürfen andere Arzneimittelhersteller dieses Heilmittel ebenfalls erzeugen und unter einem anderen Namen verkaufen. Diese Arzneimittel heisst Generika.

Droge

Arzneilich verwendete Pflanzenteile / Stoffe, die eine Abhängigkeit erzeugen können.

Toxikologie

Die Lehre von Giften. (Jede Substanz kann abhängig von der Dosis auch als Gift wirken.

10 Arzneimittelformen

Tablette, Kapsel, Dragee (Filmtablette), Suppositorium, Lösung, Emulsion, Suspension, Tinktur, Gel, Salbe

Transdermales therapeutisches System (TTS)

Werden auf die Haut geklebt und setzen Wirkstoff kontrolliert frei, welcher dann über die Haut resorbiert wird.

Kontinuierliche Wirkstoffabgabe, seltene Applikation → bessere Compliance.

Umgehung des GIT

Applikation

Verabreichung eines Arzneistoffes

 

Resorption

Aufnahme eines Arzneistoffes.

Distribution

Verteilung des Arzneistoffes. (Transport mit dem Blut an den Wirkort)

Biotransformation (Metabolismus)

Chemische Umwandlung eines Stoffs im Organismus

Leber verändert Wirkstoff (aktiviert / deaktiviert)

Ziel: Wasserlöslicher Stoff erhalten, der gut über die Nieren ausgeschieden werden kann

Elimination

Ausscheidung von Arzneistoffen

 

First - Pass - Effekt

Das gesamte venöse Blut aus den Magen-Darm-Kanal und die darin enthaltenen Wirkstoffe gelangen nach Resorption über die Pfortader in die Leber. Bevor ein aus dem Magendarm-Kanal resorbierter Arzneistoff über das Herz den gesamten Organismus erreicht, muss er zuerst die Leber passieren. Für die Wirksamkeit eines Arzneistoffes ist es von ausschlaggebender Bedeutung, in welchem Ausmass der Arzneistoff bei seinem ersten Durchtritt durch die Leber biotransformiert wird. 

Gewebsschranken

Blut-Hirn-Schranke: Nur ganz bestimmte Stoffe (lipophile - fettlösliche) können die Schranke passieren. Hirn ist die Schallzentrale. Körper schütz das Hirn, indem er es vom Blut entkoppelt. Durch die Schranke können z.B Viren im Blut nicht ins Hirn gelangen.

Plazenta: Die meisten Arzneistoffe passieren die Plazenta.

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