MG 2 Immunsystem
In diesem Kurs befassen wir uns zuerst mitZellen im allgemeinen, dem Blut und mitMikroorganismen wie Bakterien, Viren, Pilzenund Parasiten. Dann betrachten wir dasImmunsysten, also wie sich der Körper gegendiese unerwünschten Eindringlinge verteidigt.Weiter werden wichtige Infektionskrankheiten,Krankheiten des Blutes und des Immunsystemsbesprochen.
In diesem Kurs befassen wir uns zuerst mitZellen im allgemeinen, dem Blut und mitMikroorganismen wie Bakterien, Viren, Pilzenund Parasiten. Dann betrachten wir dasImmunsysten, also wie sich der Körper gegendiese unerwünschten Eindringlinge verteidigt.Weiter werden wichtige Infektionskrankheiten,Krankheiten des Blutes und des Immunsystemsbesprochen.
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Flashcards
Vielzeller
Lebewesen besteht aus vielen Zellen.
Können zu funktionellen Einheiten verbnden sein und dadurch Gewebe bilden.
Eigenschaften von Zellen
- Stoffwechsel
- Nahrungsaufnahme, Aufbau von Zellstrukturen, Energieumsatz
- Vermehrung durch Zellteilung
- Möglichkeit der Bewegung
- Auch in der Zelle bewegen sich Proteine und Vesikel
- Wachstum und Entwicklung
- Apoptose
Wie entstehen neue Zellen?
Durch Zellteilung
Apoptose
Programmierter Zelltod
2 verschiedene Gruppen von Lebewesen, die sich durch die Struktur ihrer Zellen stark unterscheiden
- Prokaryoten
- Eukaryoten
Prokaryoten
- Einfach gebaute Zellen, ohne Zellkern
- Treten nur als Einzeller auf
Eukaryoten
- Kompliziert strukturiert
- Besitzen einen Zellkern
- Einzeller oder Mehrzeller
Mehrzeller
- Zellen bilden Zweckverbände
- Teilen sich funktionen
- Sindeinzeln nicht mehr Lebensfähig
Grössenordnung von Zellen
Durchmesser zwischen 1 und 30 Mikrometer
Zelstrukturen und Zellorganellen aufzählen
- Mitochondrien
- Ribosomen
- Endoplasmatisches Retikulum ung Golgi-Apparat
- Vesikel
- Zellkern
- Zytoplasma
- Proteine
Aufgabe Mitochondrien
Kraftwerk, Zellatmung, Energiegewinnnung
Ribosomen
Proteinsynthese aus Äminosäuren
Endoplasmatisches Retikulum und Golgi Apparat
Stoffaufbau
Aufgabe Vesikel
Transport
Aufgabe Zellkern
Komandozentrale, Steuerung, Chromosomen -> DNA, Erbinformation
Aufgabe Zytioplasma
Transportmedium
Aufgabe Proteine
Bilden Grundlage für unzählige im Körper ablaufenden Prozesse
- Bindegewebebaustein
- Transportprotein
- Antikörper
Aus was besteht eine Zellmembran
Fett
Hydrophil
Wasserliebend
Lipophil
Fettliebend
Funktion der Membranproteine
- Rezeptoren für Hormone
- Rezeptoren für Immunzellen und Viren
- Trausportproteine für Glucose, Ionen
- Verankerung der Zelle nach aussen und innen (Zytoskelett)
Doppelhelix
DNS besteht aus zwei Fäden die miteinander verdreht sind
Wie viele DNA-Makrmoleküle hat es innerhalb eines Kerns?
46
Erbinformationen
Abfolge von Basenpaaren auf der DNA
Genetischer Code
Wo erfolgt die Blutbildung?
Im Knochenmark
- rotes blutbildendes Knochenmark
Wie erhalten die Erythrozyten die Farbe dunkelrot?
Das Eisen der 4 Hämgruppen, lagert in der Lunge den Sauerstoff locker an
und gibt ihn im Gewebe wieder ab.
Erythrozyten
- rote Blutkörperchen
- Transportieren Sauerstoff zu den Zellen
- Transportieren Kohlendioxid von den Zellen weg
- Rund und in der Mitte eingedellt
- Vollbepackt mit dem eisenhaltigen Eiweiss Hämoglobin
Blutplasma
- klare, glbe Flüssigkeit
- 100 verschiedene Eiweisse
- Plasmaproteine
- 100 verschiedene Eiweisse
Welche Aufgaben erfüllen Plasmaproteine?
Aufrechterhaltung des
- kolloidosmotischen Drucks (Wasserssogwirkung
- pH-Wertes (Puffer-Funktion)
- konstantes inneres Millieu (Säure-Basen-Haushalt, Stoffwechsel etc)
- Bei Blutgerinnung, dem Immunsystem (Immunglobuline) wichtige Funktionen erfüllen
Hämostase
Bringt bei Verletzungen der Blutgefässe, die Blutungen zum stillen.
Nenne die zwei Teilvorgänge der Hämostase
- primäre oder auch zelluläre Hämostase
- sekundäre Hämostase
Was ist bei der primären Hämostase der Blutstillung betroffen?
- Blutplättchen
- betroffene Blutgefässe
Das Gefäss verengt sich -> Blutplättchen heften sich an das Leck und verkleben untereinander
= weisser Thrombus
weisser Thrombus
- Entsteht bei der primären Hämostase
- Gefäss verengt sich & Blutplättchen heften sich an das Leck
- bildet einen ersten Wundverschluss
Was passiert bei der sekundären Hämostase?
Der lose Verschluss wird durch die Bildung von Fibrin-Fäden verstärkt
Das Blut erstarrt zu einem festen Gewebe
roter Thrombus
- Entsteht bei der sekundären Hämostase
- Durch die Bildung von Fibrin-Fäden
- Blut erstarrt zu einem festen Gewebe
Heparin
Verstärkt Blutgerinnung
(Hirrhudoid forte bei Krampfadern, Stauungsödeme, Prellungen, Quetschungen)
Vitamin K
- Bildet Gerinnungsfaktoren in der Leber
- Hilft Blutungen zu stillen
Vitamin K Antagonisten
Hemmen die Bildung von Gerinnungsfaktoren und somit die Blutgerinnung
Azetylsalizylsäure
Hemmt Thrombozytenaggregation
-> Zusammenlagern bzw. Verklumpung von Blutplättchen (Thrombozyten) bei der primären Hämostase
Hemmt Blutstillung