Anatomie innere
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M. H.
M. H.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die menschliche Anatomie mit Fokus auf innere Organe, ideal für Berufslehrlinge in der Medizin. Sie behandeln Strukturen wie Magen, Leber, Darmabschnitte und deren Funktionen, einschließlich Blutversorgung und Verdauungsprozesse. Die Karteikarten erklären auch die Anatomie des Herzens, der Niere und der ableitenden Harnwege, wobei die Interaktion zwischen Organen und Geweben wie Schleimhaut, Muskulatur und Bindegewebe hervorgehoben wird. Medizinstudenten und Auszubildende profitieren von den detaillierten Beschreibungen, um komplexe Zusammenhänge besser zu verstehen.
Cartes-fiches
10
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
24.08.2024 / 27.08.2024
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Cartes-fiches
Lunge Luftröhre und Bronchialbaum
Luftröhre
- Länge: 10-12cm
- Beginn Kehlkopf, Ende Bifurcatio (Gabelung zwei Hauptbronchien)
- Knorpelspangen um gegen Unterdruck bei EA offen zu halten
- Spangen hinten offen, wegen der Speiseröhre die sich beim Schlucken nach vorne ausdehnen kann (drückt in den Spalt der Knorpelspangen
- Aufbau: glatte Muskulatur, Bindegewebe, Flimmerepithel mit schleimproduzierenden Zellen
Bronchialbaum
- je weiter unten desto mehr nur noch Knorpelplättchen, glatte Muskulatur verteilt sich dazwischen
- Bronchiolen nur noch sehr geringer Knorpelanteil, dafür mehr elastische Fasern
- Verzweigung in beide Lungenflügel, dann in die Lungenlappen, dann in die jeweiligen Lungensegmente und schließlich in die kleinste Einheit die Lungenläppchen
- links nur zwei Lappen Bronchien, Herz braucht Platz
Lunge
- Zwei Lungenflügel durch mediastinum getrennt
- links zwei Lappen, re drei Lappen
- Lappen durch Bindegwebe in Segmente abgetrennt (Chirurgie)
- Lunge in Pleura, seriöse Höhle, viszerales und parietales Blatt mit sezernierendem Epithel
- Um Reibung hinab zu setzten, und über Adhäsionskraft Lungenflügel offen zu halten
- Reserveraum in der Pleura (Recessus costodiaphragmaticus), Lunge kann sich bei voller einatmung auf 4-5 Liter ausdehnen
- Pleura ist auf Diaphragma festgewachsen, Hauptatemmuskel, bei kontraktion zieht nach unten, Unterdruck saugt Luft in Lungen
- Diaphragma setzt an Rippenbogen, Procc. Xyphoideus, LWK1-3 und am Lig. Longitudinale anterius an, Komtakt zu Leber, Magen und Milz
- Öffnung für Vena cava, Aorta, Speiseröhre und Lymphsystem
- Arterien verlaufen immer mit Bronchien bis zu Alveolen wo Kapillarnetz gebildet wird
- Venen den in Bindegewebssepten zwischen Lungenläppchen und Segmenten
Lunge Alveolen
- Wie Trauben angeordnet am Ende der Bronchiolen ( Wanddicke 1 micrometer)
- in oberen Atemwegen wird Luft gereinigt, angewärmt und angefeuchtet um Alveolen zu schützen
- außerdem Schutz durch seriösen Film der Oberflächenspannung herabsetzt
- Gasaustausch durch Diffusion, bzw Partialdruckdifferenz (Vorraussetzung ist semipermeabilität der Alveolenmembran)
Pankreas
- Einzige Drüse mit endokrinen und experimentell Funktionen (Endokrin Hormonproduktionund Experiment Verdauungsenzyme)
- Langerhanssche Inseln produzieren Insulin und Glukogen
- Verdauungsenzyme und sekret mit Bicarbonat damit ph Wert erreicht wird in dem die Enzyme arbeiten können
- Dann über Papillen Duodenum Major an Duodenum abgegeben
Herz
- Im Mediastinum, zwischen Lungenflügeln, etwa Faustgroß, Herzachse nach links unten, 300-400g
- Perikard als seriöse Höhle, fest verankert durch Verwachsung mit Zwerchfell
- inneres Blatt ist das Epikard, viel Fettgewebe
- dann Myokard, quergestreifte Muskulatur mit gap junctions bilden somit Synzytium, es braucht nicht jede Zelle einen Anschluss zum Nervensystem
- Endokard mit Endothel um verwirbellungen zu vermeiden
- Das Herz kann in zwei Häften aufgeteilt werden (durch Septum getrennt) die wiederum in zwei Räume geteilt werden
- Artrium als zwischenspeicher, Ventrikel für Pumparbeit, in ihnen sind die Wände so strukturiert dass das Blut direkt in die richtige Richtung fließt
- verbindung zwischen großen und kleinem Blutkreislauf
- li wesentlich stärker da es in den großen Kreilauf pumpen muss
- zwischen Vorhof und Ventrikel sind Segelklappen li Mitralklappe und re Trikuspidalklappe, sie verschließen relativ große Öffnungen
- von Kammern in Arterien gibt es Taschenklappen re Pulmonalklappe und li Aortenklappe, verschließen kleinere Öffnungen
- Erregungsleitung hauptsächlich über Sinusknoten, dann AV Knoten, dann His Bündel, Tawara Schenkel und Purkinjefasern
Verdauungssystem
- Verdauung beginnt schon im Mund mit Zähnen die zerkleinern und Speicheldrüsen, die anfangen Nährstoffe zu spalten
- es gibt 3 große Speicheldrüsen innerhalb der Mundhöhle, die Ohrspeicheldrüse, die Unterkieferdrüse und die am Mundboden
- danach folgt die Speiseröhre, die durch das Zwerchfell verläuft und in den Magen mündet, sie liegt neben der Luftröhre
- durch den Schluckreflex muss die Lunge also vor Verletzungen geschützt werden, weshalb der Kehldeckel die Luftröhre zudrückt, auch die Nasennebenhöhlen werden reflektorisch vor Säure geschützt und mit dem Gaumensegel verschlossen
- die Wand des Verdauungstraktes weißt in allen Abschnitten da gleiche Schema auf (mit Ausnahme der serosa die unterhalb des Diaphragma beginnt)
- Tunica mucosa= Schleimhaut, Tunica submucosa = Bindegewebe, Tunica muskuläres= Muskelschicht, Tunica serosa= Verbindung zu nachbarstrukturen
- Speiseröhre engstellen gibt es drei, am Anfang durch Ringknorpel, Aortenbogen der sich um die Speiserähre biegt und die Zwerchfellenge
- Speiseröhre und Magen sind durch Sphinkter getrennt um Sodbrennen und Erbrechen zu regulieren
- der Magen kann in mehrere Abschnitte aufgeteilt werden Mageneingang, kleine Kuvatur ist eine innere kleine Biegung des Magens, Flüssigkeiten werden hier direkt zum Pylorus vorbei geleitet und die große Kuvatur, wo Nahrung zwischen Schleimhautfalten zerrieben wird
- der Magen besteht aus drei Muskelschichten, damit der Magen sich in alle Richtungen drehen kann
- schlauchförmige Drüsen der Mucosa produzieren Magensaft und andere Typen, Bicarbonat, Pepsin, Muzin
Verdauungssystem Darm
- auch im Bauch gibt es eine seriöse Höhle, das Peritoneum, Organe liegen also intra oder extraperitoneal
- Beim Darm bildet dieses sogar eine Doppelschicht um ihn gut zu fixieren, das Mesenterium
- der Dünndarm hat drei Abschnitte: Duodenum 25cm, Jejunum 2 m, Ileum 3 m
- Aus dem Magen kommt sehr saurer Speisebrei, weshalb das Duodenum über Brunnersche Drüsen alkalischen Schleim produziert, der sich auf die Schleimhaut legt, zudem Schützt das alkalische Pankreassekret vor Verätzungen
- im Jejunum findet nun durch Falten (Plicae), Krypten und Zotten eine starke Oberflächenvergrößerung statt (200-500m2)
- im Ileum werden die Zitten dann wieder sehr viel weniger um soweiter es zum Ende geht, Krypten zur Flüssigkeitsresorbtion sind ausreichend, zum Ende gibt es noch viele Immunzellen
- Duodenum extraperitoneal, Jejunum und Ileum intraperitoneal
- Dick und Dünndarm werden durch die Ileocecalklappe getrennt, da im Dickdarm einen sehr Bakterienhaltigen Schleim enthält der nicht in den Dünndarm gelangen darf
- in der Schleimhaut des Dickdarms sind nur noch Krypten und eine Ringmuskelschicht
- pars Transversum liegt intraperitoneal, Pars ascendens und Pars descendens sowie das rektum liegen extraperitoneal
- Das Rektum ist durch einen doppelten Schließmuskel nach außen abgeschlossen
- der interne Sphinkter ist unwillkürlich und der externe wird willkürlich gesteuert
Niere
- Unterhalb des Zwerchfells, dorsal, die rechte wird von Leber nach unten gedrückt, somit wird die re nur zu 1/3 von den Rippen geschützt, sie sind umgeben von Baufett
- auf der oberen Rundung sitzt die Nebenniere als Hormondrüse
- sie liegen retroperitoneal, nahe der Aorta, messen Sauerstoffgehalt im Blut, ist er zu niedrig produzieren Nebennieren EPO um Erythrozytenproduktion zu bewirken
- sie sind ca 10cm lang und wiegen zwischen 150 und 200g, jedoch abhängig von Ernährung, da bei sehr Proteinreicher Ernährung mehr Stickstoff produziert wird, der über Harnstoff abtransportiert wird
- Im Nierencortex befinden sich Nierenkörperchen, die Filtrieren
- In der Medulla verlaufen Tubuli und Sammelrohre, hier wird Rückresorbiert
- Die Sammelrohre münden in Nierenkelche, ab hier Sekundärharn, diese münden dann in Nierenbecken
- die Markpyramiden bestehen aus Sammelrohrbündel, Tubuli und einem Kelch, es gibt 12-15
- Nierenkörperchen im Mark setzen sich zusammen aus Glomerulum (Kapillarbündel) und der Bowmanschen Kapsel, hier beginnt das Tubulissystem
- in Henlescher Schleife wird durch Osmose 178 L Wasser von 180 L Primärharn rückresorbiert
- in den Sammelrohren wird durch Hormone Aldosteron und ADH Elktrolyt und Wasserhaushaltrückrsorbtion bestimmen
- Glumerulum arterielles Blut im Mark wird es Venös
- 180 L Primärharn und 1,5 bis 2 L Sekundärharn wird ausgeschieden
Ableitende Harnwege
- Nierenbecken, Harnleiter, Harnblase, Harnröhre
- Übergangsepithel, da Harn sehr Säurehaltig ist, ist es mit bestimmten Proteinen besetzt, zudem höchst Prismatisch, können immer weiter auseinandergezogen werden
- Harn muss mit Muskelkraft von Urether in Blase gepumpt werden, kann bis zu einen L aufnehmen, Harndrang nach 300 ml, liegt retroperitoneal
- Auch Harnröhre ist durch zwei Sphinkter verschlossen, externe Beckenbodenmuskulatur Inkontinenz
Leber
- 1,5 kg, Rechts unterm Zwergell zieht nach rechts dorsal caudal, von straffem Bindegewebe wie Kapsle umgeben, zwei Lappen, der rechte funktionell in 2 weiter unterteilt
- intraperitoneal, grenzt an Magen, Duodenum und re Niere
- durch Lig. Falciforme, das die selber durchzieht, kann man die Leber teilen und beide Teile wachsen wieder auf das normale Volumen zurück, dann jedoch nicht mehr teilbar
- In die Leber münden v. Portae (Pfortader), sie bringt nährstoffreiches Blut aus Magen Darmtrakt und die A. Hepatica bringt sauerstoffreiche Blut, hoher Stoffwechsel, viel O2
- Trias hepatica V. Portae, a. Hepatica und Gallengang (Ductus intertobularis biliferi) verlaufen gemeinsam durch ganze Leber und verzweigen sich an den jeweiligen Ecken der Leberläppchen
- Leberläppchen sind die kleinste funktionelle Einheit, deren Wände aus Hepaozyten bestehen, sie liegen in flüssigkeitsgefüllten Spalträumen
- sie grenzen immer an zwei Spalräumen einer mit Gallenflüssigkeit, der andere mit Blut
- Hepatozyten bearbeiten dieses Blut und die Gallenflüssigkeit
- im Disee Raum dieser Spalträume wird die flussgeschwindigkeit des Blutes stark herabgesetzt
- die Spalträume mit Gallenflüssigkeit münden über Gallengänge in die Galle
- die Flüssigkeit aus Wasser, Salz, Säure und Bilirubin fließt dann ins Duodenum
- Gallenflüssigkeit als Emulgator, umso fettiger das Essen desto mehr Gallenflüssigkeit