Block 32
Appetenzstörungen von Männern
Appetenzstörungen von Männern
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Cartes-fiches
Nenne ein paar indirekte Kausalitäten in Bezug auf Appetenzstörung.
- Beziehungsaspekte
- Konflikte in der Partnerschaft
- Berufliche Überlastung
- Leistungsangst
- Krankheit, Medikamente
- Alter, Menopause
- Denkmuster
Appetenzstörung kann persönliche Ursachen wie Ursachen in der Beziehung haben. Führe die persönlichen Ursachen aus.
- Mangelnde Aneignung ihrer Genitalität, wenig oder keine Anhaltspunkte für ihre genitale Erregung.
- Niedriges Selbstwertgefühl: Eine Person mit «Komplexen» neigt dazu, sexuelle Annäherungen von sich zu weisen.
- Gedankensystem: Haben einen grossen Einfluss auf das sexuelle Verlangen. Ideologien, Überzeugungen und wiederholte negative Erfahrungen haben einen direkten Einfluss auf das Verlangen.
- fehlendes Lusterleben kann zu einem Vermeidungsverhalten führen, das dem Lernen nicht förderlich ist.
- Begrenzende sexuelle Attraktionscodes können den Zugang zu sexueller Lust behindern
- Hypotonische Körperhaltung verhindert den Zugang zu der Spannung, die notwendig ist, um Zugang zu sexuellem Verlangen zu erhalten.
- Eine Aversion in Bezug zu Körperflüssigkeiten und zu den Genitalien kann zu Ekel und sexueller Aversion führen.
Appetenzstörung kann persönliche Ursachen wie Ursachen in der Beziehung haben. Führe die Ursachen in der Beziehung aus.
- Eifersüchtiges und besitzergreifendes Verhalten führt zu Spannungen in der Partnerschaft und wirkt sich negativ auf das sexuelle Verlangen aus.
- Wiederholte Konflikte erzeugen negative Emotionen wie Wut und Feindseligkeit und führen zu negativen Spannungen zwischen den Partnern.
- Verminderte Bewunderung für das Gegenüber.
- Verminderte oder gar keine Liebesgefühle für das Gegenüber.
- Wahrnehmungsabnutzung kann die sexuelle Anziehung für den anderen beeinträchtigen
- Jahrelang die gleiche Routine
- Mangelnde Kreativität
- Mangelnde Komplizenschaft
Nenne mögliche Defizite, die eine Person mit Appetenzstörung auf Beziehungsebene aufweisen könnte.
- Fehlende Verführungsfähigkeiten
- Angst vor Nähe und Bindung
- Angst vor Kinderwunsch der Partnerin; Kinderwunsch-Sex-Stress
- Angst, das Liebesgefühl zu verlieren beim «schmutzigen Sex»
- «Verschleierte» Sexualvermeidung (evtl. Schutz vor emotionaler Belastung
Nenne mögliche Defizite, die eine Person mit Appetenzstörung in der Sexodynamik aufweisen könnte.
- Vermeidung / Angst bei EP; ED
- sexuelle Unerfahrenheit
- «abnorme Fantasien»
- Versagensangst [Sexuelle Selbstsicherheit und sexuelle Fantasien]
- Fehlende Attraktivität Partner*in [Sexueller Attraktionskode]
Nenne ein paar Aspekte, die in der Beratung zum sexuellen Begehren erfragt werden können (=mögliche Evalutation).
- Logik des Systems
- Kausalitäten bestimmen
- Schweregrad und zeitlicher Verlauf der Störung bestimmen
- Kontext: Solosex, Paarsex, allgemein?
- Primäre oder sekundäre Störung?
- Generalisiert oder situationsbedingt?
- Lebensphase, Lebensereignisse, Ehedynamik
Um was geht es in der PRESENCE-Übung?
Die PRESENCE-Übung ist eine Achtsamkeitsübung, die darauf abzielt, das Bewusstsein für den gegenwärtigen Moment zu schärfen und die Fähigkeit zu stärken, voll und ganz im Hier und Jetzt zu sein.
P ause
R elax into this moment – body and breath
E nhance awareness of your breath
S ense your inner body
E xpand awareness outwards
N otice what is true inside and around
C enter and Ground
E xtend and make contact
Um was geht es bei der Beratungsintervention "spiegeln"?
Die Kernaussage so wiederspiegeln, dass sie für den Klienten greifbarer und klarer wird.
Dabei setze als Berater den Schwerpunkt auf bedeutsame Aspekte der Aussage und vertiefe das Gespräch, indem Du auf die Gefühle des Klienten eingehst.
Bsp.: «Ich weiss gar nicht, wo ich beginnen soll. Im Moment ist alles so schwierig: Meine Tochter zieht im Herbst aus, mein Mann ist kaum zu Hause, und wirkliche Freunde habe ich auch nicht.»
Spiegeln: «Sie fühlen sich momentan sehr einsam.