LAP Fragen

Ausarbeitung fragen LAP

Ausarbeitung fragen LAP


K. R.
Diese Karteikarten bieten eine umfassende Übersicht über die Berufskunde im Bereich Holzverarbeitung und Innenausbau, geeignet für die Berufslehre. Sie decken Themen wie Farben, Holzarten, Maschinen, Werkzeuge und spezifische Aufgaben im Holzbau ab, einschließlich der Verarbeitung von Türen, Fenstern und Treppen. Besonders nützlich für angehende Tischler, Zimmerleute und Innenausbauer, die sich mit Materialien, Verbindungen und Montagetechniken vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
24.06.2024 / 13.04.2025

Cartes-fiches

W012: Die Hölzer werden nach der Verkernung in 4 Hauptgruppen eingeteilt. Nennen Sie die Einteilung und einige Holzarten!

  • Kernholzbäume:
    • Kiefer
    • Lärche
    • Eiche
    • Nuss
    • Kirsch
  • Splintholzbäume:
    • (Berg- und Spitz-) Ahorn
    • Birke
    • Erle
    • Hainbuche (Weißbuche)
  • Reifholzbäume:
    • Fichte
    • Tanne
    • Birnbaum
    • Buche (Rotbuche)
    • Feldahorn
    • Linde
  • Kernreifholzbäume:
    • Ulme (Rüster)
    • Eberesche

W014: Was ist der Unterschied zwischen Kernbrett und Seitenbrett?

Kernbrett:

  • Kernbretter und Kernpfosten haben stehende Jahresringe. 
  • in der Mitte das Mark(Markröhre)
  • oft in der Mitte geschlossener Jahresring, daduch meist in der Mitte gerissen und in der mitte gebogen
  • Deshalb entsteht auch der Knick,
  • rechts und linbns des Kernes ist das Brett grade 

Seitenbrett:

  • die Durchgehenden Jahresringe bewirken ein Verkrümmen
  • es verzieht sich, zt. Windschief
  • Sitenbretter haben flader und sind optisch nicht so ansprechend 

W015: Wie wird das Schnittholz je nach Einschnitt und Verwendungsart im Handel eingeteilt?

W016: Welche Holzsortimente verwendet der Tischler

W020: Was versteht man unter dem Begriff „Arbeiten des Holzes“?

  • Das Holz kann durch Feuchtigkeitsaufnahme oder Feuchtigkeitsabgabe seinen Feuchtigkeitsgehalt und damit gleichzeitig seinen Dimensionen verändern.
  • Diesen Vorgang nennt man Quellen und Schwinden des Holzes.
  • Holzfeuchte – Schwindmaße – Auswirkungen des Schwindens – Maßnahmen gegen das Arbeiten des Holzes
  • Ein schwinden findet erst unter 30% Holzfeuche(Fasersättigungspunkt) statt

W021: Wovon ist eine gute Verleimung abhängig?

  • Leimauftrag
  • Haltbarkeit des Leimes (abgelaufen, zu warm oder zu kalt gelagert, …)
  • Oberflächenbeschaffenheit
  • Außentemperatur
  • Feuchtigkeit des Holzes
  • Pressdruck

W022: Nennen Sie die Möglichkeiten der Holzfeuchtebestimmung und erklären Sie den jeweiligen Vorgang!

  • Darrprobe:
    • Holzprobe wird im Darrschrank absolut getrocknet
    • eine Gewichtsveränderung wird gemessen
  • Elekrische Meßgeräte:
    • Elektrischer Widerstand wird gemessen

W023: Was verstehen Sie unter Holzfeuchtigkeit?

  • Gewicht der gesamten Wassermenge im Holz, bezogen auf das absolut trockene Holzgewicht (Darrmasse).
  • Die Holzfeuchte ist einer der wichtigsten Begriffe in der Holztechnik und in der Holzwirtschaft.
  • Fast alle Holzeigenschaften hängen gesetzmäßig von der Holzfeuchte ab

W024: Wo kann sich im frisch geschlägerten Holz überall Wasser befinden? Wie wird dieses Wasser bezeichnet?

  • Freies Wasser in den Zellhohlräumen und gebundenes Wasser in den Zellwänden
  • Zuerst verdunstet das Wasser aus den Zellhohlräumen. Wenn beim Holz nur mehr die Fasern (Zellwände) mit Wasser gefüllt sind, spricht man von Fasersättigungspunkt

W025: Wie hoch liegt der durchschnittliche Fasersättigungsbereich und was bewirkt dieser?

  • Der Fasersättigungspunkt liegt im Durchschnitt bei 30% Holzfeuchte.
  • Ab diesem Bereich schwindet das Holz fortlaufend bis zur Erreichung der Gleichgewichtsfeuchte an dem jeweiligen Trocknungsort

W026: Was geschieht, wenn der Fasersättigungsbereich über- bzw. unterschritten wird?

  • Keine Größenveränderung über 30% HF
  • Erst unterhalb des Fasersättigungsbereich arbeitet das Holz
  • D.h. es schwindet oder quillt

W027: Welche durchschnittliche Holzfeuchte soll das Holz für Innen- bzw. Bautischlerarbeiten haben und begründen Sie das?

  • Bautischlerarbeiten:                     12 – 14 %
  • Ofenbeheizte Räume:                 9 – 11 %
  • Zentralbeheizte Räume:              7 – 9 %
  • Heizungsverkleidungen:              5 – 7 %

W028: Erklären Sie die Begriffe Schwinden und Quellen des Holzes und wie viel Prozent betragen sie!

  • Schwinden:
    • Kleiner werden des Holzes beim Trocknen
  • Quellen:
    • Größer werden des Holzes durch Feuchtigkeitsaufnahme
  • Längs (Axial):                                                      0,1 – 0,3%
  • Richtung Markstrahlen (Radial):                         3 – 5 %
  • Richtung Jahresringe (Tangential)                      6 – 10 %

W029: Skizzieren Sie die Auswirkungen des Schwindens anhand eines Kern- bzw. Seiten-Brettes!

W030: Welche Maßnahmen kann der Tischler gegen das Arbeiten des Holzes einsetzen:

  1. Bei der Holzauswahl
  2. Beim Verleimen
  3. Durch die Konstruktion

  1. Bei der Holzauswahl:
    1. Wintergeschlagenes Holz statt sommergeschlagenes
    2. Kernbretter mit stehenden Jahresringen
    3. Feinjähriges Holz statt grobjährigem
    4. Trockenes Holz
    5. Widerstandsfähiges Holz für Außen
  2. Beim Verleimen:
    1. Gleiche Holzart
    2. Gleiche Holzfeuchte
    3. Kern herausschneiden
    4. Seitenbretter auftrennen und stürzen
    5. Kern an Kern und Splint an Splint
    6. Linke und rechte Seite abwechselnd
  3. Durch die Konstruktion:
    1. Rechte Seite außen (wird rund), deshalb möglichst als Schöne Seite verwenden
    2. Rahmen mit Füllung für großen Flächen
    3. Gratleisten für große Brettflächen

W031: Was sind die technischen Eigenschaften des Holzes?

  • Alle Eigenschaften, die für die Be- und Verarbeitung in technischer, mechanischer und chemischer Art von Bedeutung sind.
    • Rohdichte
    • Härte
    • Elastizität
    • Plastizität
    • Festigkeit
    • Dauerhaftigkeit
    • Holzleitfähigkeit

W032: Definieren Sie den Begriff der Elastizität des Holzes! Für welche Arbeiten ist die Elastizität von Bedeutung?

  • Hölzer sind elastisch, wenn sie sich der Belastung durchbiegen und sie nach der Wegnahme der Kraft wieder in ihrer alten Form einnehmen.
    • Z.B. Esche, Rüster für Sportgeräte, Werkzeuge, Stiegenbau
  • Elastische Verformung - Holz federt in Uhrsprüngliche Form zurück
  • Plastische Verformung - Holz verändert dauerhaft seine Form(es bricht, Eisen würde verbiegen)

W033: Was bedeutet der Holzschwund und wieviel Prozent in den einzelnen Richtungen beträgt er?

  • Axial(Längs):                     0,1 – 0,3%
  • RadialRichtung Kern):                  3 – 6%
  • Tangential(wie Jahresringe):            6 – 10%

W034: Nennen Sie einige sehr elastische Hölzer und beschreiben Sie ihre Anwendung!

  • Esche:
    • Sportgeräte, Stiegen, Werkzeuge
  • Robinie:
    • Wagnerholz, Fässer
  • Rüster:
    • Wagnerholz, Sportgeräte, Fußboden
  • Eibe:
    • Bogenbau

 

W035: Wodurch wird die Holzfestigkeit beeinflusst?

  • Rohdichte
  • Faserverlauf
  • Jahresringe
  • Holzfeuchtigkeit
  • Holzkrankheiten
  • Wuchsfehler

W036: Bei welchen Werkstücken wird das Holz auf Biegefestigkeit beansprucht?

  • Tragfähigkeit eines Werkstückes zwischen zwei Auflagen
    • Fächer
    • Sitzbänken
    • Stufen

W038: Was versteht man unter Dauerhaftigkeit des Holzes?

  • Die Dauerhaftigkeit ist die dem Holz eigene Widerstandsfähigkeit (Resistenz) gegen eine Zersetzung, durch Holzzerstörende Organismen oder Witterung

W039: Wovon kann die Dauerhaftigkeit des Holzes abhängig sein?

  • Holzart
  • Fällreife
  • Fällzeit
  • Holzfeuchte
  • Trocken- und Lagerbedingungen

Holz ist in trockenen und geschlossenen Räumen nahezu unbegrenzt haltbar.

Die Ursache für eine baldige Zerstörung liegt überwiegend im ständigen Wechsel von Trockenheit und Nässe.

Natürliche Dauerhaftigkeit ist die Zeit, in der das Holz ohne zusätzliche Konservierung seinen Gebrauchswert behält.

W040: Wodurch kann die Dauerhaftigkeit des Holzes verbessert werden?

  • Die natürliche Dauerhaftigkeit des Holzes kann durch folgende Maßnahmen verbessert werden:
    • Durch konstruktiven und chemischen Holzschutz
    • Thermische Behandlung (Thermoholz)

W042: Was gehört zu den ästhetischen Eigenschaften des Holzes?

  • Holz ist ein Werkstoff, der besonders durch seine natürlich gewachsene Schönheit viel zu seiner Beliebtheit beiträgt.
  • Ästhetische Eigenschaften:
    • Farbe
    • Glanz
    • Maserung
    • Geruch

W043: Zählen Sie einige Beispiele von Holzmasserungen auf!

Die Maserung ist das Erscheinungsbild der Jahresringe je nach Schnittführung des Holzes.

  • Maserung:
    • Gefladert
    • Schlicht
    • Astig
    • Geaugt
    • Gemasert
    • geflammt

W044: Kann man Holzarten am Geruch erkennen? Wenn ja, zählen sie einige Beispiele auf!

Der Geruch wird durch das Verdunsten der Holzinhaltsstoffe hervorgerufen.

  • Angenehm riechend:
    • Zirbe
    • Lärche
    • Kiefer
  • Unangenehm riechend
    • Tanne
    • Rüster
    • Viele Exotenhölzer

W045: Beschreiben sie die Begriffe „nachdunkeln, ausbleichen und vergilben“!

Durch UV-Strahlung, Luftsauerstoff und Schadstoffe in der Luft kommt es im Laufe der Zeit zu Veränderungen der natürlichen Farbe.

  • Nachdunkeln:
    • Kiefer
    • Lärche
    • Zirbe
  • Ausbleichen: (Dunkle Holzarten)
    • Birne
    • Nuss
    • Palisander
  • Vergilben (helle Holzarten)
    • Ahorn
    • Esche
    • Fichte

W046: Zählen Sie einige Wuchsfehler und deren Auswirkungen auf Tischlerarbeiten auf!

  • Exzentrischer Wuchs:
    • Buchs oder Rotjährigkeit
    • Verzieht sich stark
  • Abholzigkeit:
    • Großer Verschnitt
  • Drehwuchs
  •  

W047: Warum kann rotjähriges Holz für Konstruktionsteile nicht verwendet werden?

Kommt meistens bei exentrischem Wuchs vor. Buchsiges Holz hat große Spannungen, verzieht sich stark und kann als Tischlerholz nicht verwendet werden.

  • Ursache:
    • Einseitiger Druck durch Wind- und Schneelast
    • Hanglage
    • Bäume am Waldrand

W048: Bei welcher Holzart sind verwachsene Äste für den Tischler wertvoll und begründen Sie das?

Da die Fasern dichter, fester und spröder sind, schwinden sie stärker und reißen.Verwachsene Äste sind bei Zirbe, Fichte, Kiefer, Lärche oft aus optischen Gründen erwünscht.

W049: Welche Wuchsfehler ergeben interessante Furnierhölzer?

  • Wurzelmaser:
    • Nussbaummaser
  • Knollenmaser:
    • Pappelmaser
  • Wimmerwuchs:
    • Riegelahorn
    • Haselfichte

W051: Was sind Holzkrankheiten und können sie auftreten?

  • Holzkrankheiten sind Schädigungen durch Pflanzliche Holzzerstörer (Pilze) bzw. Holzbewohner. Sie dringen mit ihren Pilzfäden in die Zellwände ein und können dabei die Zellwände zerstören (Fäulnis). Das Holz verliert dabei an Festigkeit und Farbe.

W052: Durch welche Maßnahmen kann man Holzkrankheiten vorbeugen?

  • Holztrocknung
  • Richtige Lagerung
  • Geeignete Holzart
  • Konstruktiver Holzschutz

W053: Was sind Holzschädlinge und wo kann Holz von Holzschädlingen befallen werden?

Als Holzschädlinge bezeichnen wir tierische Schädlinge (Insekten), die das Holz als Brutplatz und Nahrung benutzen. Das Holz dann dabei teilweise oder zur Gänze zerstört wird.

  • Stammholzschädlinge: befallen stehende Bäume
    • Fichtenspinner
    • Kieferspinner
    • Borkenkäfer
    • Pappelbock
  • Lagerholzschädlinge: befallen lagerndes Holz
    • Holzwespe
    • Bockkäfer
  • Gebäudeschädlinge: befallen verbautes Holz
    • Hausbock
    • Anobien
    • Holzwespe
    • Splintholzkäfer

W054: Was verstehen Sie unter Holzschutz?

Unter Holzschutz versteht man die Summe aller konstruktiven und chemischen Maßnahmen, die Holzschädigende Einflüsse so weit wie möglich herabsetzen.

W055: Welche Möglichkeiten des Holzschutzes kennen Sie?

  • Konstruktiven Holzschutz
  • Chemischen Holzschutz

W056: Erklären Sie die Begriffe:

a) Konstruktiver Holzschutz

b) Chemischer Holzschutz

  1. Konstruktiver Holzschutz:
    1. Neigung aller waagrechten Flächen um mind. 15°
    2. Kantenrundung mind. R = 2,5 mm
    3. Bodenabstand
    4. Wassernase
    5. Hinterlüftung – Konterlattung
    6. Feder nach oben bei waagrechter Lattung
  2. Chemischer Holzschutz:
    1. Dort, wo konstruktiver Holzschutz nicht ausreicht, muss das Holz vorbeugend mit chemischen Mitteln geschützt werden.

W057: Welche Arten der Holztrocknung kennen Sie?

  • Natürliche Holztrocknung:
    • Freilufttrocknung
  • Technische Holztrocknung:
    • Querstromtrocknung
    • Längsstromtrocknung
    • Kondensationstrocknung
    • Vakuumtrocknung
    • Hochfrequenztrocknung

W058: Nennen Sie die Probleme der natürlichen Holztrocknung!

  • Große Lagerfläche
  • Hohe Lagerbestände
  • Lange Trocknungszeiten
  • Witterung nicht beeinflussbar
  • Zu hohe Restfeuchte
  • Techn. Holztrocknung zusätzlich erforderlich

Étudier