LAP Fragen
Ausarbeitung fragen LAP
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Flashcards
CGT003 Welche Darstellungsarten werden bei Plänen verwendet?
2D Aufriss, Kreuzriss, Grundriss
Schnitte, Details
3D Perspektiven, Isometrien
CGT004 Welche Funktionen erfüllen die Layer in einem CAD- Programm?
Layer werden verwendet, um Objekte in einer Zeichnung nach Funktion zu gruppieren und die Einhaltung von Standards für Farbe, Linientyp, Linienstärke und andere Eigenschaften zu erzwingen.
CGT005 Was bedeutet X, Y und Z bei einer CNC Maschine?
Um die Bewegungsrichtung an CNC-Maschinen festzulegen, sind für die Hauptverfahrwege der Maschinen sogenannte Koordinatenachsen festgelegt.
Das sind die X-, Y- und Z-Achsen im kartesischen Koordinatensystem. Dabei werden sowohl die positiven als auch die negativen Werte erfasst.
Die X-Achse verläuft in der Regel waagerecht. Auf dem rechten Bild sehen Sie, dass die positive X-Achse nach rechts verläuft und die negative X-Achse nach links.
Die positive Y-Achse verläuft bei Maschinen mit senkrechtem Arbeitsspindel, wenn man sich vorstellt, dass man direkt vor der Maschine steht, vom Betrachter weg. Die negative Y-Achse verläuft zur Rückseite des Betrachters.
Daher verläuft die X- und Y-Achse bei Senkrechtfräsmaschinen meistens parallel zur Aufspannfläche des Werkstücks.
Die Z-Achse ist die Achse der Arbeitsspindel. Der positive Bereich der Z-Achse liegt zwischen dem Werkzeug und dem Werkstück. Der negative Bereich liegt unterhalb des Werkstücknullpunkts in die entgegengesetzte Richtung.
Auf dem Beispielbild sehen Sie die Achskoordinaten, wobei die Arbeitsspindel (Fräskopf) senkrecht angeordnet ist.
CGT006 Welche Möglichkeiten kennen Sie, in einem CAD-Programm einen Kreis zu konstruieren?
Mit dem Befehl Kreis zu finden bei den Zeichenwerkzeugen und indem man z. B. einen Radius, Durchmesser oder zwei Tangenten angibt
CGT007 Mit welchen Objektfangmethoden können bereits definierte Punkte neu angesetzt werden?
Grundsätzlich spricht man in diesem Fall von Referenzpunkten, an denen sich z.B. eine neue Linie anheften lässt, also Endpunkte, Mittelpunkte, Zentren, Lotrechte usw.
CGT01 Was ist der Unteschied zwischen den Dateiendungen .dwg und .dxf
Eine DWG-Datei ist das vollständige und als Standard verwendete Dateiformat wohingegen eine DXF-Datei eine Komprimierte Version ist, die für den Austausch von Daten zwischen verschiedenen Programmen gedacht ist.
Bei der Rückspeicherung von DXF zu DWG kann es zu Datenverlusten kommen.
CGT02 In welchem Maßstab werden CAD-Zeichnungen gedruckt (geplottet) und wozu dient das Layout
Die Maßstäbe, die am geläufigsten sind im CAD-Bereich sind 1:20 1:10 1:5 und 1:1 bei Details und A0 Format.
Für einen Architekten kämen auch noch 1:50 und 1:100 in Frage. Grundsätzlich kann man aber auch neue Maßstäbe generieren.
Das Layout dient das Darstellen der Zeichnung und der Übersichtlichkeit
CGT03 Welche Dateiendungen kennen Sie in ACAD?
.dwg und dxf Dateiendungen
CGT04 Wozu müssen Sie in ACAD eine Stiftzuordnung treffen?
Um die Strichstärken und Strichfarben beim Drucken zuordnen zu können
KB001 Was brauchen wir zum Maßnehmen am Bau?
- Maßbuch (keine losen Blätter)
- Bleistift (nicht zu hart)
- Rollmeter (mind. 5 m)
- Bandmaß (ca. 20 m)
- Richtlatten
- Lot
- Schlagschnur
- Wasserwaage
- Schlauchwaage (für Meterriss)
- Schmiegenlehre (mit Winkelanzeige)
- Laser-Entfernungsmesser
- Rotationslaser
KB002 Wie kann in einem großen Raum der Winkel kontrolliert werden?
(Verhältniskontrolle 3 : 4 : 5)
60cm : 80cm : 100cm
KB004 Welche Bedeutung hat der Meterriss für den Tischler?
Der Meterriss ist eine wichtige Maßgrundlage auf jedem Rohbau - wo in der Regel noch kein fertiger Fußboden vorhanden ist. Er wird mittels Schlauchwaage oder Laser-Messtechnik (Rotations-Laser) festgelegt und 1 m über dem zukünftigen fertigen Fußboden an der Rauminnenseite angebracht (beginnend im Treppenhaus unter Einrechnung der Türanschläge). Der Meterriss bildet die Ausgangslage für alle Höhenmaße der nachfolgenden Arbeiten.
z.B.: Estrich, Fußbodenhöhe, Parapethöhe, ...
KB016 Wie können Fenster grundsätzlich nach der Öffnungsart eingeteilt werden?
Bezeichnen Sie mindestens 5 Öffnungsarten
- Fixverglasung
- Drehflügel (rechts, links)
- Drehkippflügel (rechts, links)
- Kippflügel
- Klappflügel
- Faltflügel (rechts, links)
- Schwingflügel
- Wendeflügel
- Schiebefenster (vertikal, horizontal)
- Hebeschiebeflügel
KB100 Welche Fensterbauarten kennen Sie?
- Rahmenstock
- Pfostenstock
- Rahmenpfostenstock
- Leistenpfostenstock
- Kastenstock
- Blindstock
KB101 Mit welchen Werkstoffen können Fenster hergestellt werden?
- Holzfenster
- Kunststofffenster
- Metallfenster
- Kombination (Holz-Aluminium, Aluminium-Kunststoff)
KB102 Was gibt es für Verglasungsarten bei Fenster?
- Normalverglasung:
- Einfachverglasung 3-5 mm
- bei Sanierungsarbeiten mit Denkmalschutz
- Normalisolierglas:
- Aufbau: 4/16/4 mm (24mm)
- SZR: Luft (ohne Gasfüllung)
- Beschichtung: keine
- Wärmeschutzglas:
- Aufbau: 4/16/4 mm (24mm)
- SZR: Argon
- Beschichtung: Silberbeschichtung
- Spezial-Wärmeschutzglas:
- Aufbau: 6/14/4 mm (24mm)
- Argon - Krypton
- Beschichtung: Spezialbeschichtung
- 3-fach Wärmeschutzglas:
- Aufbau: 4/12/4/12/4 mm (36mm)
- SZR: Krypton
- Beschichtung: 2x Silberbeschichtung
- Wärme-Schallschutzglas:
- Aufbau: 8/18/4 mm (30mm)
- Argon
- Beschichtung: Silberbeschichtung
- Spezial-Wärme-Schallschutzglas:
- Aufbau: 4+2+4/16/6 mm (32mm) außen Gießharzscheibe
- Argon - Krypton
- Beschichtung: Silberbeschichtung
KB103 Nenne Vorteile von Holzfenstern im Vergleich zu Kunststofffenster.
- geringe Wärmeleitfähigkeit
- natürlicher Werkstoff
- sehr gutes Stehvermögen
- sieht subjektiv besser aus
KB104 Welche Öffnungsarten werden bei einem Fensterflügel unterschieden?
- Fixverglasung
- Drehflügel (rechts, links)
- Drehkippflügel (rechts, links)
- Kippflügel
- Klappflügel
- Faltflügel (rechts, links)
- Schwingflügel
- Wendeflügel
- Schiebefenster (vertikal, horizontal)
- Hebeschiebeflügel
KB105 Welche Verglasungsarten unterscheidet man?
Erkläre diese!
- Einfach Verglasung - gestern:
- Leinölkitt - Kittfase liegt außen
- Leinölkitt mit außenliegender Glasleiste
Leinölkitt versprödet im laufe der Jahre und bricht aus, dadurch kann Wasser in den Falzgrund eindringen!
- Isolierverglasung - heute:
- Silikonverglasung
- Vorlegebänder
KB106 Nenne verschiedene Fensterbestandteile.
- Fensterstock (Stockrahmen, Blendrahmen)
- Fensterflügel (Flügelrahmen)
- Fensterbeschläge
- Fensterverglasung (Isolierverglasung)
KB107 Welche Breiten- Dickenmaße gelten für Flügelrahmenfenster mit Isolierverglasung?
- IV 68 - 80 x 68 mm
- IV 78 - 80 x 78 mm
- IV 80 - 80 x 80 mm
- IV 92 - 80 x 92 mm
- IV 98 - 68 x 98 mm Passivhausfenster
IV steht für Isolierverglasung
KB108 Worauf ist bei der Holzauswahl für den Bau von Fenstern zu achten?
Holz für maßhaltige Bautischlerarbeiten (Fenster,Türen) sollte folgende Eigenschaften aufweisen:
- hohe natürliche Dauerhaftigkeit
- geringe Schwindmaße, gutes Stehvermögen
- gerade gewachsen, kein Drehwuchs
- annähernd stehende Jahresringe, feinjährig
- keine Durchfall- und Flügeläste
- keine Pilzerkrankungen (Bläue, Braunfäule)
- keine zu großen Harzgallen
- richtige Holzfeuchte von 13%
Holzfehler und Kernröhren sind herauszuschneiden!
KB110 Was versteht man unter dem Verklotzen von Glasscheiben?
Die Verklotzung erfolgt zwischen Scheibenkante und Glasfalzgrund.
Sie hat die Aufgabe, die Eigenlast der Scheibe an bestimmten Stellen in die Flügelkonstruktion abzuleiten und die gleichmäßige Flügelluft zu gewährleisten.
Sie besteht aus Hartholz (meist Buche) oder Kunststoffklötzen mit ca. 4mm Dicke und 100mm Länge.
B111 Erläutere die Abdichtung zwischen Rahmen und Baukörper.
- Die Abdichtung und Dämmung zwischen Fensterstock und Baukörper muss dauerhaft und luftdicht sein. Montageschaum alleine genügt nicht!
- Eventuell eingeschlossene Restbaufeuchte oder Tauwasser muss jederzeit nach außen abtrocknen können, um Feuchteschäden (Fäulnis, Pilz) zu vermeiden
- Die Abdichtung muss daher nach dem Prinzip „innen dichter als außen" erfolgen!
Für die inner und äußere Abdichtung sind je nach Einbaugegebenheit diverse Dichtmaterialien in diffusionsdichter und -offener Ausführung erhältlich. (RAL-Montage
KB112 Was versteht man unter "RAL-Fenstermontage"?
Erkläre diese.
- Mauerlaibung reinigen (die Laibungen müssen in jedem Fall glattgestrichen sein)!
- Kompriband diffusionsoffen (flach oder rund) in der Überdämmung einkleben.
- Laibung mit Primer vorstreichen
- Aufkleben der diffusionsdichten Dichtbänder auf den Blindstock
- Einbringen, Positionieren und Fixieren des Blindstockes mit Ankerschrauben
- Einbringen der Dämmstoffe (PU-Schaum oder Faser auf Basis von Glas, Stein, Schlacke)
- Hinterfüllen oder Stopfen der noch offenen Stellen
- Abziehen der Schutzfolie und Andrücken der Klebebänder an die Mauerlaibung
- Blindstock fertig einputzen
- Kombribänder anbringen
- Fensterstock einsetzen und mit Rahmenschrauben am Blindstock festschrauben
KB113 Welche Arten von Innentüren nach Stockarten und Konstruktion werden unterschieden?
- Unterscheidung nach Blattaufbau:
- Vollbautüren
- Rahmentüren
- Ganzglastüren
- Unterscheidung nach Stockaufbau:
- Rahmenstock
- Pfostenstock
- Rahmenpfostenstock
- Futterstock
- Blindstock
KB115 Erkläre die Bauteile einer Futtertür?
- Falzverkleidung: türseitig mit Stockfutter verleimt
- Stockfutter: mit Nut und Dichtung
- Zierverkleidung: zum Aufstecken und Ausgleichen der Mauerstärke
KB116 Erläutere verschiedene Öffnungsvarianten bei Innentüren.
- Drehen:
- Drehflügeltür
- Pendeltür
- Drehtür (Einkaufszentren)
- Schieben:
- Schiebetür
- Hebe-Schiebe-Tür
- Hubtore
- Drehen und Schieben:
- Falttür
- Harmonikatür (mittig geführt)
- Hebetür
- Gelenkschiebetor
KB117 Wie wird ein Fenster richtig eingebaut?
Das Einsetzen der Fenster mit Blindstock soll grundsätzlich der Vorzug gegeben werden.
Es verhindert eine Beschädigung der Fenster durch Baufeuchtigkeit, Bauverschmutzung oder auch durch Bauarbeiter.
Außerdem können die Fenster leichter ausgetauscht werden.
Lt. RAL-Montage :
- Mauerlaibung reinigen (die Laibungen müssen in jedem Fall glattgestrichen sein)!
- Kompriband diffusionsoffen (flach oder rund) in der Überdämmung einkleben.
- Laibung mit Primer vorstreichen
- Aufkleben der diffusionsdichten Dichtbänder auf den Blindstock
- Einbringen, Positionieren und Fixieren des Blindstockes mit Ankerschrauben
- Einbringen der Dämmstoffe (PU-Schaum oder Faser auf Basis von Glas, Stein, Schlacke)
- Hinterfüllen oder Stopfen der noch offenen Stellen
- Abziehen der Schutzfolie und Andrücken der Klebebänder an die Mauerlaibung
- Blindstock fertig einputzen
- Kombribänder anbringen
- Fensterstock einsetzen und mit Rahmenschrauben am Blindstock festschrauben
KB118 Was versteht man unter der Bezeichnung Meterriss?
Wofür wird er benötigt?
Der Meterriss ist eine wichtige Maßgrundlage auf jedem Rohbau - wo in der Regel noch kein fertiger Fußboden vorhanden ist.
Er wird mittels Schlauchwaage oder Laser-Messtechnik (Rotationslaser) festgelegt und 1 m über den zukünftigen fertigen Fußboden an der Rauminnenseite angebracht
Der Meterriss bildet die Ausgangslage für alle Höhenmaße der nachfolgenden Arbeiten:
- Estrich
- Fußbodenhöhe
- Geschosshöhe für Treppen
- Parapethhöhe
- Stocklichte für Türen
KB119 Benenne die Teile des Schlosskastens.
Benennung:
- Dornmaß: von Außenkande Stulp bis mitte Dorn(viereckige Loch für Türgriff) 50mm (30,65,70,80)
- Stulp - Breite18-20mm (eckig oder rund)
- Schlosskasten (175 x 80 x 13mm)
- Falle (links/rechts)
- Riegel
- Nuss für Drückerstiftaufnahme von 8,9,10mm
Sperrsystem:
- Bundbartschlösser (BB)
- Profilzylinderschlösser (PZ)
- WC-Riegelschlösser (WC)
- Wechselschlösser (W)
KB120 Erkläre den Begriff Dornmaß.
Nenne Beispiele.
- Das Dornmaß wird in Millimeter gemessen und ist eines der wichtigsten Maße eines Schlosses.
- Es bezeichnet den Abstand vom Mittelpunkt vom Schlüsselloch und Vierkantstift bis zur Aussenkante vom Stulp.
- Das Standardmaß für Wohnungstürschlösser ist 55mm und für Haustürschlösser 65mm.
KB121 Welche Schlossarten kommen bei Innentüren in Frage?
Nenne die Abkürzungen!
- BB - Buntbartschloss
- NB - Nutenbartschloss
- TS - Tosisches Schloss
- PZ - Profilzylinder
- RZ - Rundzylinder
- F - Fallenschloss
- WC- WC - Baderaumschloss
- RBB - Riegelschloss als Bundbartschloss
- RNB - Riegelschloss als Nutenbartschloss
- RTS - Riegelschloss als Tosisches Schloss
- RPZ - Riegelschloss als Profilzylinder
- RRZ - Riegelschloss als Rundzylinder
KB122 Was versteht man bei Innentüren unter Schlosszubehör?
- Ich hab da leider nicht so richtig was gefunden
KB123 Erläutere den Begriff Rahmentüren.
Rahmentüren bestehen aus Rahmen, Sprossen uns meist aus 2-5 Füllungen (Plattenwerkstoff, Massivholz oder Glas)
Die Aufteilung der Füllungen sollte nach den Regeln des goldenen Schnittes getroffen werden.
Seitlich und oben sollten die Friese eine Mindestbreite von 120mm betragen.
Das Unterstück des Rahmens sollte aus ästhetischen Gründen um 30% breiter ausgeführt wertden.
Als Eckverbindung werden heute meist Konterungen in Verbindung mit Dübel verwendet.
KB124 Nenne und beschreibe die wichtigsten Türbänder.
- Nuss- Fitschenband
- Aufschraubband
- Objektband
- Einbohrband
- Verdecktes Einfräsband (Tectus)
- Pendeltürband
- Sicherheitsband
- Stahlzargenband
KB125 Nenne wichtige bestandteile einer Zimmerschiebetür?
- Schiebetürbeschlag für Holztüren (HAWA-Junior 40/B - 80/B)
- Lauschiene mit Laufwagen und Bremse
- Schienenpuffer mit einstellbarer Rückhalterung
- Dämpfungseinzug (SoftMove 80)
- spielfreie Bodenführung
- Schiebetür mit Griffmuschel
- Schiebetürschloss mit Hakenriegel oder Bogenriegel
KB126 Erläutere die Anforderungen an Innentüren, Außentüren und Türen für besondere Verwendungen.
Anforderungen an Innentüren:
- Raumtrennung
- Raumgestaltung
- Wärmeschutz
- Schallschutz
- Brandschutz
- Einbruchschutz
Anforderungen an Außentüren:
- Einbruchschutz
- Raumgestaltung
- Wärmeschutz
- Schallschutz
- Brandschutz
- Einbruchschutz
- Witterungsschutz
- Schlagregensicherheit
Anforderungen an Türen für besonderer Verwendung:
- Strahlenschutz
- Brandschutz
- Durchschusshemmung
- Paniktüren
- Türen in öffentlichen Gebäuden
- Werkstättentüren
- Kinotüren,...
KB127 Was ist das Lichtmaß bei einer Zimmertür?
Die Lichte in der Breite = Stocklichte Breite (Durchgangslichte)
Die Lichte in der Höhe = Stocklichte Höhe