Modul 3- Einteilung und Funktion der Gewebearten
Modul 3- Einteilung und Funktion der Gewebearten
Modul 3- Einteilung und Funktion der Gewebearten
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Lernkarten
Gewebearten, Eigenschaften und Funktion: Stütz- und Bindegewebe
Bindegewebe: besteht aus Zellen, Interzellularsubstanz, Fasern
Stützgewebe: Knorpel-und Knochengewebe
Sonderform: embyonales Binde- oder Fettgewebe
Aufgaben: -Bilden und Formen das Grundgerüst. -Speicherfunktion von Energie(Fett) und Wasser. -Stoffwechselfunktion via Interzellularsubstanz. -Abwehrfunktion von Entzündungen
Gewebearten, Eigenschaften und Funktion: Nervengewebe
- Besteht aus Nervenzellen (Neuronen) und Stützzellen (Gliazellen)
- Leitet Erregungen (immer nur in eine richtung) über Nervenbahnen weiter (zum Gehirn hin oder vom Gehirn weg)
- Nerv = parallel verlaufende Nervenfasern
Aufgaben: -Reizweiterleitung. -Senden von Informationen. -Motorische Einheit und Endplatte ->verantwirtlich für grobe und feine Bewegungen
Gewebearten, Eigenschaften und Funktion: Muskelgewebe
Einteilung in drei Arten: 1. Glatte Muskulatur. 2.Quergestreifte Muskulatur 3.Hermuskulatur
Aufgaben:
- rund 650 Musklen im Körper sorgen für Stabilität und Bewegung
- geben Bewegungsbezogene Rückmeldung an das Gehrin
- Wärmeproduktion
- Stoßdämpferfunktion
- Funktion eines einzelenn Muskels wird durch Ansatz und Ursprung bestimmt (bewegungsausmaß)
Gewebearten, Eigenschaften und Funktion: Epithelgewebe
Definition:
- Komplex aus flächenhaft angeordneten, spezialisierten Zellverbänden
- Besetzt "Grenzflächen" des körpers (Hautoberfläche, Innenseite von Hohlorganen usw.)
- Form unterscheidet sich je nach Funktion
Aufgaben:
- Schutz(Barriere)
- Stoffabgabe (Sekretion)
- Stoffaufnahme (Absorption)
Gewebearten, Eigenschaften und Funktion: Stütz-und Bindegewebe: Sonderform Fettgewebe
weißes Fettgewebe
Speicher-und Depotfett: -vorallem das Fettgewebe in der Unterhaut (Subkutis), hauptächslich am Bauch und Gesäß, Fettreserven 30-60 tage ohne Nahrung
Isolierfett: -(Speckschicht) schützt vor allem in der Unterhaut vor zu schnellem Wärmeverlust
Baufett: -dient bei mechanisch beanspruchten Körperregionen als Schutz in Form eines druckelastischen Polsters z.B unter der Fußsohle, an gelängen und am gesäß. - dient als Stütze, um Organe an ihrer Position zu halten, z.B.im Nierenlager oder beim Augapfel
braunes Fettgewebe
einzige Aufgabe direkt Wärme aus dem gespeicherten fett zu erzeugen, vermehrt bei Säuglingen
ganz wenige Körperstellen sind Fettfrei: hand-und fußrücken, Skrotum, Ohrmuschel
Muskelgewebe: quergestreifte Skelettmuskulatur
- bestandteil der aktiven Bewegungsapparats
- willkürlich steuerbar
- vergeleichsweise äußerst lange Muskelfasern
- Skelettmuskelzellen gehören zu den größten Zellen und haben mehrere Zellkerne= mehrkernige Zelleinheiten= höhrere Stoffwechselaktivität der Zelle
Muskelgewebe: glatte Muskulatur
- keine querstreifung
- nicht willkürlich
- jede Zelle hat nur einen Zellkern
- gilt als Eingeweidemuskulatur und kommt in den Wänden der großen Blutgefäße, des Verdauungskanals, der Atmungs-sowie Harn-und Geschlechtswege vor
- glatte Muskulatur reguliert den Transport des Speisebreis durch den Magen-Darm-Trakt
- Kontraktion läuft relativ langsam ab, ist aber ausdauernder als die quergestr. Muskulatur
Muskelgewebe: Herzmuskulatur
- mittelstellung zwische glatter und Skelettmuskulatur
- unwillkürliche Kontraktion
- (weniger deutliche) Querstreifung wie bei Skelettmuskulatur
- mittelständige Kerne wie die glatte Muskulatur
- Muskel
- Muskelfaserbündel
- Muskelfaser
- Myofibrille
- Faszie
- Sarkomer (hier befindet sich die Funktionseinheit aus ineinandergeschobenen Aktin und Myosinfilamenten, die für die Kontraktion des Muskels verantwortklich sind). Die Z-scheiben verbinden einzelne Sarkomere
- Myosin
- Aktin
Muskelgewebe: Gleitfilamenttheorie
- Nervenimpuls wird vom Gehirn in den Muskel gesandt
- Sarkomere nehmen den Impuls auf, reagiert
- die dünnen Aktinfilamente werden dabei von den dicken Myosinfilamenten zusammengezogen (bindung von Myosinköpfchen an Aktinfilamente)
- Z-Scheiben nähern sich an, Sarkomer verkürzt sich
Musklegewebe: Muskelfasertypen
Rote Muskelfasern (typ 1)
- langsam zuckende Muskelfasern
- hohe Kapillarisierung= hohe Ermüdungsresitenz, vorallem bei Ausdauerathleten nachweisbar
- hoher Myoglobingehalt= rote farbe
weiße Muskelfasern (typ 2)
- schnell zuckende Muskelfasern
- geringe Kapillarisierung
- ermüden schneller -> explosive Sportarten
- niedriger Myoglobingehalt
Indermediärtyp
- Art Allrounder- eigenschaften liegen zwischen typ 1+ 2
- beeinflussbar durch spezifisches Training
Mudkelfaserverteilung ist vorallem genetisch bedingt