Pädiatrie

Kinderkrankheiten Impfungen

Kinderkrankheiten Impfungen


J. L.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über pädiatrische Erkrankungen und deren Management auf Universitätsniveau. Sie decken Begriffe wie Impfungen, Fieber, Herpes Zoster und Varizellen ab, sowie Präventionsstrategien und Therapien für Infektionen wie Diphtherie, Poliomyelitis und Hämophilus influenzae. Medizinstudierende und Ärzte profitieren von den detaillierten Erklärungen zu Symptomen, Ursachen und Behandlungsmethoden, um ihr Verständnis und ihre klinische Praxis zu verbessern.
Flashcards
52
Students
1
Language
German
Category
Medical
Level
University
Created / Updated
03.02.2024 / 15.02.2025

Flashcards

Erkläre den Begriff Nestschutz

Das Baby wird pränatal mt Antikörpernd er Mutter versorgt. Dieser Schutz hält bis 6 Monate nach der Geburt an.

Nestschutz gilt bei Diphterie, Tetanus, Masern, Mumps

Kein Nestshutz bei Keuchhusten, Scharlach, Kinderlähmung (Polio)

Erkläre den Begriff lebenslange Immunität

Nach durchgemachter Krankheit hat der Körper lebenslang Antikörper für eine bestimmte Krankheit

Erkläre den Begriff Tröpfcheninfektion

Krankheitserreger werden über ausatemluft übertragen (Husten +NIesen)

Erkläre den Begriff Inkubationszeit

Zeit von Infektion bis Symptomausbruch. Während dieser Zeit ist der Betroffene infektiös

Ursache Masern

Tröpfcheninfektion mit Masern-Virus

Hochansteckend

Symptome Masern

Prodomalphase: hohes Fieber, Schnupfen, Nasenausflusss, Konjunktivitis, Husten,

Ab 4. Tag: Exanthem mit roten Flecken, Hohes Fieber, Appetitverlust, Unwohlsein

Therapie Masern

Keine Therapie 

Krankheit klinkt in der Regel von alleine ab, 

Viele Tote pro Jahr

Impfung möglich

Ursache Mumps

Tröpcheninfektion mit Mumps-Virus

Symptome Mumps

bei 20-40% stummer Verlauf, 


Prodromalphase: leichte Temperatur, Unwohlsein, Kopfschmerz

nach 1-2 Tagen: einseitige/ später oft beidseitige schmerzhafte Schwellung der Ohrspeicheldrüse

Therapie Mumps

Symptomatisch Fieber senken

abschwellende entzündungshemmende Medikamente

Kann Komplikationen haben 

Impfung möglich

Ursache Röteln

Tröpcheninfektion mit Rötelnvirus

Symptome Röteln

Bei ca 50% stummer Verlauf, 

Prodromalphase: geringes Krankheitsgefühl, mässig Fieber evtl. Konjunktivitsi 
Lymphknotenschwellung 

Exanthem

Therapie Röteln

Keine Therapie

Impfung v.a. für Mädchen + Frauen 

Da Komplikaitonen bei Infekt während Schwangerschaft!!! (Embryopahtie,T aubheit, Katarakt, Herzfehler, Retardierung)

Ursache Pertussis (Keuchhusten)

Tropfcheninfektion (von Mensch zu Mensch) mit Bordetella pertussis)  Bakterium 

auch Erwachsene können betroffen sein

Symptome Pertussis

Zuerst Heiserkeit

leichtes Fieber

Heftig abgehackte Hustenattacken bis zum Würgereiz 

Inspiratorischer Stridor

Therapie Pertussis

Antibiotika 

Prävention Impfung, Säuglinge vor Infektionen schützen
 

Ursache Scharlach

Tröpfcheninfektion mit Streptokokken

Symptome Scharlach

Kopf- und Gliederschmerzen 
hohes Fieber 
Hals und Schluckbeschwerden

verdickte und eitrig belegte Mandeln

Lymphknotenschwellung

Husten

Zunge erst weisslich dann Himbeerzunge 

Hautausschlag in der Leistengegend, dann ganzer Körper

Therapie Scharlach

symptomatische Therapie (Fieber senken, viel Flüssigkeit) 

abschwellende entzündungshemmende Medikamente

Antibiotika

Keine Impfung!

 

Tetanus Ursache

Schmierinfektion mit Bakterium (Clostridium Tetani), dass in der normalen Darmflora bei Mensch und Tier vorkommt. 

Symptome Tetanus

Toxin lähmt ZNS

Zuerst grippeähnliche Symptome

dannach schmerzhafte Verkrampfungen

ruckartige Muskelkrämpfe (mit Wirbelsäulenfraktur)

Letalität trotz intensiver stationärer Behandlung 20-50%

Therapie Tetanus

Prävention: 
Wundreinigung (Desinfektion)
Tetanusimpfung ab 2.. Lebensmonat
Auffrischung mit 25/45/65 dann alle 10 Jahre
 

Ursache Hämophilus influenzae Typ B

Tröpfcheninfektion mit dem Bakterium Haemophilus influenza (nicht Grippevirus!)

 

Symptome Hämophilus influenzae Typ B

Mittelohr und Nasennebelhöhlenentzündung (Sinusitis) 

Pneumonie

Epiglottitis

Meningitis

 

Therapie Hämophilus influenzae Typ B

Isolation 

Antibiotika (auch für Angehörige) 

Prävention: Impfung ab 2 Monaten 

Ursache Poliomyelitis

Poliomyelitis= Kinderlähmung

Schmierinfektion mit Enteroviren  (fäkal-oral)

Symptome Poliomyelitis

Schlaffe Lähmungen

Erste Krankheitsphase: 
unspez. fieber, Erkrankung der Luftwege, Durchfall, Erbrechen (3-5 Tage) 

Zweite Phase: 
Fieber und neurologische Symptome (Lähmung Beine, Arme, Rumpf), atemlähmung und Hirnnervenbeteiligung  möglich

Therapie Poliomyelitis

Keine Therapie

Prävention Impfung 

Ursache Varizellen

Tröpfcheninfektion mit Varizella Zoster- Virus

Symptome Varizellen

Prodromalphase: Bläschenförmiges Exanthem an Haut/ Schleimhaut

Papeln bis Bläschen dann Krusten

Juckreiz und Fieber 

Therapie Varizellen

Schüttelmixtur ((Zink-talk) 

Antihistamin 

Ursache Diphterie

Tröpfcheninfektion mit Corynebacterium diphteriae

Symptome Diphterie

Schluckbeschwerden, dicke Beläge auf Mandeln (Tonsillen), Mundgeruch, geringes Fieber, bellender Husten, erstickungsangst, inspiratorischer Stridor

Therapie Diphterie

Isolation 

Antitoxin i.v.

Antibiotika

Nenne den Zusammenhang zwischen Varicellen und Herpes Zoster

Nach einer durchgemachten Varizelleninfektion verbleibt das Virus im Körper (Nervenganglien). 

Später im Leben (z.b. bei Immunschwäche) kann das Virus wieder reaktiviert werden und zu einer Gürtelrose/Herpes Zoster führen. 

Sprich: gleiche Ursache

Nenne die 4 Orte der Fiebermessung 

Achseln 
Mund 
Anal 
Ohr

Typische Symptome des Herpes Zoster

Gürtelförmiges Brennen

Empfindungsstörungen

Heftige Schmerzen im betroffenen Segment (Trigeminusneuralgie)

Nach 3-5 Tagen: Hautausschlag mit Bläschen

Nach 1-2 Wochen Krustenbildung

Schmerzen können nach Monaten wieder aufflammen

Beschreibe den Zusammenhang von Varicellen und dem Herpes Zoster

Varizellen =Infektion mit Varizella zoster virus  
Virus persistiert in Spinalganglien 

Komplikation: Virus kann nach Jahren wieder als Herpes Zoster reaktiviert werden

Nenne Komplikaitonen des Zoster Ophtalmicus

Keratitis mit Vernarbungen 

Glaukom

katarakt

Uveitis

Postherpetische Neuralgien

Episkleritis 

Retinitis

Symptome der Herpes Zoster ophthalmicus

Prodromalphase: Kribbeln an der Stirn

Akutphase: 
Schmerzhafter Stirnausschlag
Schwere Augenschmerzen
Ausgeprägte Lidödeme 
gerötete Bindehaut
Hornhautödeme 
Photophobie

Study