Physiologische Grundlagen
MGL 161 Stunden Bodyfeet
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Lernkarten
- Den Begriff "Atom" definieren und den Aufbau eines Atoms beschreiben
- Das Unteilbare - Grundbausteine der Materie, ist aus kleinsten Teilchen zusammengesetzt. Grundbausteine der Materie und die kleinsten typischen Teilchen eines Elements. Zerteilt man sie verliert das Element seinen Charakter. Das Atom besteht aus einem Kern und einer Hülle. Zusammengesetzt werden die beiden durch elektrische Anziehungskräfte. Im Atomkern befinden sich immer positiv geladene Protonen (und die Neutronen, sind nicht geladen), in der Hülle immer negativ geladene Elektronen, die den Kern umkreisen. Immer gleich viele Protonen wie Elektronen in einem Atom vorhanden. Insgesamt also elektrisch neutral. Durchmesser von circa einem zehn millionstel Millimeter
- Neutronen, Protonen und Elektronen mit ihren verschiedenen Ladungen nennen
- Neutronen sind elektrisch neutral geladen
- Protonen sind positiv geladen
- Elektronen sind negativ geladen
Erklären, was Elemente, Verbindungen und Moleküle sind und wie zustande kommen
- Elemente = Stoffe, die aus lauter gleichen Atomen, d.h. nur einer Atomart bestehen z.B. Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Kohlenstoff, Fluor, Chlor.
- Verbindungen = Stoffe, die aus zwei oder mehreren Elementen zusammengesetzt sind und durch chemische Vorgänge in diese zerlegt werden können. Ihre Grundbausteine, die ihnen ihre typischen Eigenschaften verleihen, sind also keine einzelnen Atome mehr, sondern bereits Moleküle.
- Moleküle = ist ein Verband von zwei oder mehreren chemisch miteinander verbundenen Atomen.
Verbindungen weisen völlig andere Eigenschaften auf als die Elemente, aus denen sie zusammengesetzt sind.
Beispiel:
Wasserstoff ist ein Element, das aus lauter Wasserstoffatomen besteht. Es ist ein sehr reaktionsfreudiges Gas und erhält die Abkürzung „H“.
Wasser ist eine Verbindung; sein Grundbaustein ist das Wassermolekül. Ein Wassermolekül enthält jeweils zwei Atome Wasserstoff (H) und ein Atom Sauerstoff (O), die miteinander verbunden sind. Wasser ist flüssig und hat ganz andere Eigenschaften als Wasserstoffgas. Es wird chemisch „H2O“ abgekürzt.
Sagen, was auf dem Periodensystem der Elemente dargestellt ist
- Die Tabelle wird „Periodensystem der Elemente“ genannt. Sie ist so zusammengestellt worden, dass sich verschiedene Dinge aus ihr herauslesen lassen. Je nach- dem, wo ein bestimmtes Element in dieser Tabelle eingeordnet ist, kann man z.B. daraus ablesen, wie viele Protonen und wie viele Elektronen es enthält, ob es z.B. ein Gas oder ein Metall ist und wie es mit andern Substanzen typischerweise reagiert. Dies soll hier jedoch nicht be- sprochen werden.
- Gewicht, Ordnungs- und Massenzahl, Elektronegativität
Den Unterscheid zwischen Physik und Chemie erklären
- Physik ist die Lehre von den Zuständen und den Zustandsänderungen der Stoffe.
- Ein Hufeisen wird geschmiedet. Das Eisen wird dabei stark erwärmt und gebogen.
Die Zusammensetzung des Eisens aber ändert nicht.
- Ein Hufeisen wird geschmiedet. Das Eisen wird dabei stark erwärmt und gebogen.
- Chemie ist die Lehre vom Aufbau und der Umwandlung der Stoffe.
- Holz wird verbrannt. Dabei entstehen Kohle und Verbrennungsgase.
Aggregatszustände und ihre Änderungen beschreiben
- Gasförmig, flüssig oder fest
- Im Prinzip kann jede Substanz fest, flüssig oder gasförmig gemacht werden, sofern sie sich nicht zersetzt. Der Aggregatszustand eines Stoffes ist abhängig von der herrschenden Temperatur und vom Druck.
Die Vorgänge der Diffusion und Osmose anhand eines Beispiels erklären
- Diffusion = Selbständige Verteilung der Stoffe im Raum z.B. Tee im heissen Wasser, die Farbe verteilt sich langsam im Wasser
- Osmose = einseitiger Konzentrationsausgleich z.B. Kirsche platzt auf im Regen weil Wasser durch die Membran eintritt
Den Vorgang und die Bedeutung der Fotosynthese für den Menschen beschreiben
Der Vorgang der Fotosynthese (Assimilation) meint die Fähigkeit der grünen Pflanzen, aus Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid Zucker (Glucose) herzustellen. Dabei entsteht als Abfallprodukt Sauerstoff – und den benötigen wir, um atmen zu können! (Luft besteht aus etwa 20 % Sauerstoff. Da der Mensch für seine Atmung nur etwa 4 % des Luftsauerstoffs ver- braucht, atmet er zirka 16 % wieder aus - daher funktioniert die Mund-zu-Mund-Beatmung.)
Wissen, was ein Salz ist
- Ein Salz ist eine Verbindung aus Metall- und Nichtmetallatomen, bei welcher ein Atom (oder Molekülteil) positiv, das andere negativ geladen ist.
In einem Salz sind die Ladungen der positiven und negativen Ionen immer ausgeglichen. Z.B. Kochsalz = Natriumchlorid; zusammengesetzt aus NA+ und CI
Die Eigenschaften von Säuren und Basen beschreiben
- Säuren sind Verbindungen, die gerne ein Wasserstoff-Ion abgeben wollen.
- Basen sind Verbindungen, die gerne ein Wasserstoff-Ion aufnehmen wollen.
Die pH-Skala erklären
Die pH-Skala reicht von pH 0 (stärkste Säure) bis pH 14 (stärkste Base). Ein pH-Wert von 7 bedeutet Neutralität, niedrigere Werte kennzeichnen Säuren, höhere Werte Laugen.
Beschreiben was mit dem Begriff "Elektrolyt" gemeint ist
Säuren, Basen und Salze zerfallen in Ionen, wenn man sie in eine wässrige Lösung gibt. Diese Ionen werden Elektrolyte genannt. Elektrolyte haben die Fähigkeit, elektrischen Strom zu leiten. (Deshalb ist es gefährlich, sich in der Badewanne die Haare zu föhnen).
Das Grundprinzip von Oxidation und Reduktion erklären
- Eine Oxidation ist eine Reaktion, bei der ein Stoff Sauerstoff aufnimmt.
- Eine Reduktion ist eine Reaktion, bei der ein Stoff Sauerstoff abgibt.
Die Begriffe "Aktivierungsenergie", "Katalysator" und "Enzym" definieren und die Funktion von Enzymen im menschlichen Körper anhand eines Beispiels erklären
- Ein Katalysator ist eine Substanz, welche die Aktivierungsenergie für eine bestimmte Reaktion herabsetzt. Ein Katalysator in unserem Körper ist das Enzym
- Enzyme sind langkettige Eiweissverbindungen in unserem Körper. Sie wirken als Katalysatoren, d.h. sie ermöglichen oder beschleunigen ganz bestimmte biochemische Vorgänge. - Endung -ase. Die Stoffe welche durch die Enzyme umgewandelt werde, heißen Substrate.
- Amylase kommt im Speichel und in der Bauchspeicheldrüse vor und spaltet Stärke zu Maltose
- Pepsin, ein wichtiges Enzym des Magens, spaltet Proteine (Eiweisse) zu kürzeren Polypeptidketten. Den gleichen Vorgang katalysiert im Dünndarm das Enzym Trypsin, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird.
- Lipase wird ebenfalls in der Bauchspeicheldrüse gebildet und spaltet im Dünndarm Fette zu Glycerin und Fettsäuren.
Beschreiben, wo und wozu Puffersysteme in unserem Körper gebraucht werden
Es gibt Lösungen, die die Eigenschaft besitzen, Säure zu binden, ohne dabei selbst saurer zu werden. Solche Lösungen werden Puffersysteme genannt, da sie überschüssige Säure "auffangen" können. Chemisch gesehen, bestehen diese Lösungen aus einer schwachen Säure und einem ihrer (stark dissoziierenden) Salze. Puffersysteme sind vor allem in unserem Blut sehr wichtig, um den Blut-pH ständig konstant zu halten. Dabei spielt die Kohlensäure, die zum Blut-Puffersystem gehört, eine wichtige Rolle. Fallen im Stoffwechsel mehr Säuren (in Form von Wasserstoffionen H+) an, entsteht über mehrere chemische Reaktionen unter anderem Co" an, das über die Lunge abgeatmet wird. Überschüssige H+-Ionen werden über die Niere ausgeschieden (oder bei Bedarf von ihr zurückgehalten).