MAKRO

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C. G.
Diese Lernkarten decken grundlegende makroökonomische Konzepte auf Universitätsniveau ab. Sie behandeln Themen wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Arbeitslosigkeit, Inflation und Preisniveaus, wobei sie die Unterschiede zwischen nominalen und realen Größen sowie die Auswirkungen von Geldmengenänderungen erklären. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Betriebswirtschaftslehre, die ein tieferes Verständnis der makroökonomischen Zusammenhänge und ihrer Messmethoden erlangen möchten.
Karten
18
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
30.12.2023 / 03.01.2024

Lernkarten

Das BIP Pro Kopf (BIP/Anzahl Bewohner):

  • durchschn. Einkommen der Bevölkerung
  • Bestes verfügbares Einzelmass für ökonomischen Wohlstand
  • unzureichend für Reichtum-/Wohlfahrtsanalysen geeignet (Lebensqualität)
    • - Keine Werte von Freizeit, Umwelt, Vermögesverteilung

Auf den Wert des nominalen BIP wirken sich:

 

Auf den Wert des realen BIP wirken sich:

Nominal: Preis und auch Produktionsmengenändeungen aus

 

Real: Nur Produktionsmengenänderungen aus

Was misst der BIP-Defaltor?

  • Die Veränderung des gesamtwirtschaftl. Preisniveau
  • Er misst das Preisniveau der Erhebungsperiode im Verhältnis zum Preisnivea der Basisperiode (Vorsicht: Gewichtung der Güter ändern sich)
  • Preisniveau der Erhebungsperiode im Verhältnis mit dem Preisniveau der Basisperiode

BIP.Defaltor ist ein Paasche-Preisindex

Nominales BIP grösser als das reale BIP = 

  • Dann herrscht Inflation

Nominales BIP > Reales BIP = Güterpreise isnd gestiegen = Inflation

Nominales BIP < Reales BIP = Güterpreise sind gesunken = Deflation

Wie wird der BIP-Deflator berechnet?

Nominales BIP (Aktuelle Preise) / Reales BIP (Preise der Basisperiode) * 100

Was ist die Inflationsrate?

Was ist Infaltion?

  • Prozentuale Veränderunf des Preisniveaus gegnüber der Vorperiode
  • Neben dem BIP die wichtigste makroökonomische Variable
  • Inflation beeiflusst Löhne, Renten, Zinsen
  • Inflation = Anstieg des gesamwirtsch. Preisniveaus

Was ist Preisindizes?

was ist der Konsumentenpreisindex?

Preisindizes:

  • Messgrösse für die Entwicklung des gesamtwirtsch. Preisniveaus
  • Unterteilung nach Warenkorb (konsumenten/Produzenten/Iportindizes)
  • Unterteilung nach Berechnungsalgorithmus: Laspeyres/Paasche Preisindex

 

Konsumentenpresiindex (KPI):

  • Misst Preisveränderungen (Güter/Dienstleistungen) vom Konsum der priv. Haushalte
  • Wir verwendet um die Veränderung der Lebenshaltungskosten festzustellen
  • In der Schweiz heisst er: Landesindex der Konsumentenpreise (LIK)

Probleme bei der Bestimmung des Konsumentenpresiindexes:

Substitutionsverzerrung:

  • Reaktion der Konsumente auf relative Preisveränderungen kann nicht erfasst werden (Weil Güter und Gütermengen im Warenkorb festgelegt sind)
  • Konsumenten substituieren relativ teuer gewrodene Güter mit blligeren = Überschätzng der Inflationsrate

Einführung neuer Güter:

  • WK reflektiert die Einführung neuer Güter verzögert
  • Veränderimg de Kaifkraft durch neue Güter wird nicht sofort erfasst

Nicht erfasste Qualittsänderungen:

  • Wenn sich Preise auf Grund von Qualitätsänderungen verändern = Wird Inflation überschätzt

Unterschiede von BIP-Deflator und Konsumentenpreisindex

.

Nominale und variable Werte:

.

 

Auswirkungen von Inflation

.

Wie wird das Nominale BIP berechnet?

Reales BIP + Preisniveau

Differenz Erwerbslosen/-Erbwerbslosenquote?

Erwebslosenquote: Befragungen von SAKE (In de letzen 4 Wochen aktiv um eine Arbeiststelle bemüht, innerhalb von 2 Wochen zur Verfügung stehen)

Arbeitslosenquote: Vom SECO aus Registerdaten erhoben: Als beschäftigungssuchend gemeldet (RAV) und die Arbeitslosenunterstützung erhalten inkl. Ausgesteuerte/Sozialhilfebezüger)

2 Kategorien von Arbeitslosigkeit:

 

  1. "Natürliche Arbeitslosigkeit (Sockelarbeitslosigkeit)
    • Langfrsitiges Niveau der Arbeitslosigkeit in einer VW (durch unvollkommenheit am Arbeitsmarkt etc)
    • Natürliche Rate = Bleibt auch langfristig
  2. Zyklische oder konjunkturelle Arbeitslosigkeit
    • Kurzfristige Schwankungen der Arbeitslosigekiet

Makroökonomisches Modell des Arbeitsmarktes:

 

Je niedriger die Arbeitslosigkeit - umso grösser die Verhandlungsmacht - umso höher die Lohnforderungen

Je niedriger die Arbeitslosigkeit - umso höher die Chance auf einen neuen Job - umso geringer die Opportunitätskosten eines Stellenwechsels/Arbeitslosogkeit - desto höher die Lohnangebote der Unternehmen

MV = PY

M= Geldmenge

V=Umlaufgeschindigkeit des Geldes (Velocity)
P=Preisniveau

Y=Reales BIP

Die Gleichung stellt die langfristige Beziehung zwischen Geldmenge und nominalem Einkommen dar

Geldmengenänderung im AS / AD Modell:

Geldmengenveränderung hat im AS/AD Mddell nur Einfluss auf das Preisniveau, aber nicht auf die Produktion (Yn)
Heisst: Geldmengenverämderungn bewirken langfristig nur Preisniveauänderungen (Inflation) aber keine Änderungen des gesamtwirtschaftlichen Produktion (Potentialoutput)

Klassische Dichotomie: Aufteilung in Nominale Grössen/Reale Grössen

Nominale Grössen: Die durch Änderungen der Geldmenge bzw. des Preisniveaus beeinflusst werden: Nominales BIP, Nominallöhne, Nominalzinsen
Reale Grössen: Die durch Änderungen der Geldmenge NICHT beeinflusst werden: Reales BIP, Reallöhne, Realzinsen

 

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