ESPY Merken
Merkenunbedingt
Merkenunbedingt
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Cartes-fiches
Sequentielle Versuchspläne von Schaie
-->mehrere Messzeitpunkte und mehrere Altersgruppen
- Zeitwandelmethode
- Kohortensequenzmethode
- Querseqeunzmethode
- Testseqeunzmethode
Kohortensequenzmethode
- mehrere Kohorten in aufeinaderfolgenden Altersstufen
- wie Längsschnittsequenzen
- Z.B. Kohorte 1940 und 1960: Messung in einem Alter von 20,30,40,50 (Somit immer unterschiedliche Testzeitpunkte)
Quersequenzmethode
- unterschiedliche Kohorten zu verschiedenen TZP
- z.B. Messung Kohorte 1940 und 1950 in den Jahren 1980, 2000, 2020 -->haben somit immer ein anderes Alter
Testseqeunzmethode
- mehrere Altersgruppen zu unterschiedlichen TZP
- z.B. Werte der 40,30,20 jährigen in den Jahren 1920,2000 und 2020 -->stammen damit immer aus anderen Kohorten
Zeitwandelmethode
Personen gleichen Alters aus verschiedenen Kohorten zu unterschiedlichen TZP
z.B. 80jährige aus den Kohorten 1880,1890,2000 -->Zeit der MEssung ändert sich
zweifaktorielles Modell von Baltes
Alter und Kohorte -->ABER: kein TZP
- Längsschnittsequenz
- Querschnittssequenz
- Zeitwandelseqeunz
Längsschnittseqeunz Baltes
Kohortenseqeunz Schaie
Querschnittsequenz Baltes
testzeitpunktmethode Schaie
Zeitwandelseqeunzmethode Baltes
Quersequenzmethode Schaie
Bindungstyp: Sicher
- aktives Explorationsverhalten
- traurig nach Trennung
- offen gegenüber Fremden bei Anwesenheit der Bezugsperson
- positiv beim Wiedersehen
Bindungstyp: Unsicher-ambivalent
- geringes Explorationsverhalten
- nach Trennung sehr bekümmert
- Vermeidung Fremden
- Verweigerung Kontakt bei Wiedersehen
Bindungstyp: unsicher vermeidend
- geringes Explorationsverhalten
- keine Trennungsangst
- unbeeinflusst von Fremden
- Vermeidung beim Wiedersehen
unsicher desorganisiert
- geringes Exlorationsverhalten
- gestresst und verunsichert nach Trennung
- Annäherung odere Zurückweichung bei Wiedersehen
Habituations-Dishabituations-Paradigma
Kategorisierungsleistung
Informationsgeschwindigkeit
spätere Intelligenzleistung
Präferenzparadigma
- unterschiedliche Sinnesmodalitäten
- verschiedenen Reaktionsmodalitäten
Erwartungs-Induktionsparadigma
- Kontingenzwahrnehmung
- Informationsverarbeitungsfähigkeit
- Intelligenzprognose
Reifung
genetisch ausgelöste, altersbezogene Aufbauprozesse von Strukturen und Funktionen
der Organe, des Zentralnervensystems, der hormonalen Prozesse, der Körperformen usw.
▪ Nicht auf Lernen zurückführbar
▪ Erwerb findet durch Üben nicht deutlich früher statt
Prägung
kurzes Zeitfenster nach der Geburt, in welchem Reize der Umwelt dauerhaft ins
Verhaltensrepertoire aufgenommen werden
▪ Bsp.: Konrad Lorenz (1935) Experimente zur Prägung von Graugänsen auf Mütter/Menschen
▪ irreversible Form des Lernens
▪ sensible Perioden = Entwicklungsabschnitte, in denen spezifische Erfahrungen maxima
Entwicklungstheoretische Modelle zur Entstehung von Krisen
▪ Organismische Modelle: universelle Reifung-/Entwicklungsveränderung innerhalb des
Organismus erzeugen neue Interaktions- und Erfahrungsmöglichkeiten → Probleme, Frustration,
Krisen
▪ Transaktionale Modelle: Subjekt + Lebenskontext = Probleme (+ Bewältigung) → evtl.
psychische Störung
▪ Entwicklungsaufgabe: Lebenslauf ist eine Folge von Problemen → Einfluss: biolog., soziale,
psychische, gesellschaftliche und kulturelle Faktoren
Adaption
selektive Erhaltung solcher Varianten einer Art, deren Fitness höher ist als die anderer
Varianten
Selektion
= bei knappen Ressourcen werden einige Varianten einer Art sich mit größerer
Wahrscheinlichkeit erfolgreich reproduzieren
Ontogentische Adaption
temporäre Funktionalität von Verhaltensweisen, die altersspezifisch
auftreten
Evo-Devo
Evolution wirkt nicht über unmittelbare Veränderung eines Merkmals, sondern der
ontogenetischen Entwicklung von Merkmalen indem regulative Gene die Entwicklung verändern
Inneres arbeitsmodell von Bindung nach Bowlby
kindliche, mentale
Repräsentation des Selbst, der Bindungsperson(en) und der
Beziehungen im Allgemeinen, die als Ergebnis der Erfahrungen mit
den Bezugspersonen stehen; Arbeitsmodell leitet die Interaktionen
der Kinder mit den Bezugspersonen und anderen Personen in der
Kindheit und später
LEKTÜREKURS ENTWICKLUNGSPSYCHOLOG
Emotionale Intelligenz
eine Reihe von Fähigkeiten, die zur Kompetenz im sozialen und
emotionalen Bereich beitragen
▪ Prädiktor dafür, wie „gut“ Menschen in ihrem Leben zurechtkommen, besonders im sozialen Bereich
▪ Teilweise stärkerer Prädiktor als IQ
▪ Positive Korrelation zwischen emotionale Intelligenz und Lebenserfolg
Soziale Kompetenz
Fähigkeit, persönliche Ziele in sozialen Situationen zu erreichen und
gleichzeitig positive Beziehungen zu anderen aufrechtzuerhalten
Temperament
Veranlagungsbedingte individuelle Unterschiede in der emotionalen,
motorischen und aufmerksamkeitsbezogene Reagibilität und in der Selbstregulierung, die über
Situationen hinweg konsistent sowie über die Zeit hinweg stabil sind
Erfassung des Temperaments durch sechs Dimensionen (Rothbart & Bates)
(1) Angstvolles Unbehagen / Hemmung
(2) Reizbares Unbehagen
(3) Aufmerksamkeitsspanne und Ausdauer
(4) Aktivitätsniveau
(5) Positiver Affekt / Annäherung
(6) Rhythmus
(7. Verträglichkeit/ Anpassungsbereitschaft)
Differentielle suszeptibilität
negative Emotionen bedeuten nicht immer ungünstige Folgen
▪ Neigung zu negativen Emotionen schlechteres Zurechtkommen in stressreichen Umgebungen
▪ Neigung zu negativen Emotionen besseres Zurechtkommen in unterstützenden Umgebungen
Anpassungsgüte
Ausmaß, in dem das Temperament eines Individuums mit den Anforderungen
und Erwartungen seiner sozialen Umwelt übereinstimm
Soziale Kognition
Leistungen, die Aufschluss
über die psychische Verfassung eines/r Anderen
liefern (Fremdverständnis)
ToM
Fähigkeit, Bewusstseinsinhalte als Ergebnis mentaler Akte und somit
als subjektiv zu erkennen (Metarepräsentation)
Kernselbst
Sich selbst als leiblich getrennt von anderen wahrnehmen
Strukturmodelle der Intelligenz
-->2 Fakotor Theorie Spearman
* g Fakotor und s Faktor
* allen geistigen Leistungen korrelieren im allgemeinen Faktor g
Intelligenz Gruppenfaktorenmodell
BURT
* Annahme von Gruppenfaktoren in hierarchischer Ordnung
* g aber dennoch als allgemeiner Faktor (Tertiarfaktor
Modelle mehrerer gemeinsamer Faktoren
Intelligenz
Thurstone
* kein g
* mehrere unabhängige Primärfaktoren
Modell der fluiden und kristallineren Intelligenz (Cattell)
* Mischung Spearman und Thurstone
* g Faktor als tertiärer Faktor
* kristallinen und fluide Intelligenz als sekundärfaktoren
Strrcture of Intellect Model (guilford)
* kein g Faktor
* Beschreibung der Informationsverarbeitung/ kognitiver Prozesse (Computeranalogie)
* Operationen-Inhalte-Produkte
* 120 Faktoren unterschiedlicher leistungsschwerpunkte
* Darstellung als Würfel
Berliner Intelligenzstrukturmodell (Jäger)
* keine Primärfaktoren: Kombi aus 2 Faktoren bestimmt Leistung
* 12 Zellen
* operative und inhaltsgebundene Fertigkeiten
* g Faktore
Three-Stratum Theorie (Caroll)
* hierarchisches Modell aus 3 Schichten
* Stratum 3 ist der g Faktor