Beschrieb von Begriffen


W. R.
Diese Lernkarten erklären zentrale Begriffe rund um Rangierprozesse, Zugsteuerung und Bahnhofsmanagement in der Berufslehre. Sie behandeln Systeme wie RCS, NeTS und CERES, erklären Funkgleismelder, Schutzweichen und Flankenschutz sowie Kommunikationswege wie E-Forms oder BTA. Auch spezielle Fahrzeuge, Bremsproben und Rangierarten wie Ablauf oder Stoss werden detailliert beschrieben. Ideal für Auszubildende und Fachkräfte, die im Bahnbetrieb arbeiten, um Abläufe zu verstehen und Störungen zu beheben.
Flashcards
41
Students
4
Language
German
Category
Technology
Created / Updated
11.10.2023 / 06.08.2026

Flashcards

Leitstelle der SBB ist das TCC.

Die Leitstelle redet z.B. mit DBV usw.

(Ist in der BZ Mitte)

Leitstelle der SBB ist TCC

Stellwerk

Es gibt vorallem zwei Typen die sich wesentlich unterscheiden. 

1. Domino(grün)55, 67, 69 noch nicht voll automatisch.

2. Elektra(orange) ist voll automatisch.

 

 

Ist der Ort der die Befehle/Änderungen vom ZVL/FDL ausführt(voll Automatisch)

Wo wird Rangieren angewendet?

Nur im Bahnhof zwischen den Rangiersignalen(oder den Einfahrtssignalen)

Mit was kann man Rangieren?

Mit allen Lokomotiven(Güter, Personen)

Rangierfahrwege stellen wir überall wo wir keine Rangierfahrstrasse stellen können. 

Das gilt für alle Stellwerke ohne ZS(Domino 69)

Bei einem Rangerfahrweg müssen alle Weichen, Bahnübergänge, Manuell verschlossen werden(Ziel-Start).

Rangierfahrweg

Rangierfahrstrasse:

Durch das Stellwerk gesicherter Fahrweg eines Zuges/Rangierbewegungen zwischen Start-Zielpunkt(mit ZS)

Bei Gleisen mit Signalen(Rangierstrasse wird Automatisch verschlossen)

Ablauf 

Zugwägen gelangen durch Gefälle, ins voreingestellte Ziel.

Stoss

Eine Rangierlock schiebt Rangierwagen an und lässt diesen danach ins Ziel rollen.

Unbegleitetes schieben 

Rangierlock schiebt tiefe Wagen. Der LF braucht somit keinen Rangierer .

Für drei Rangier "Bewegungsarten" braucht es zwingend eine Voreinstellung Fahrstraße von Start bis Ziel:

 

Ablauf,Stoss,unbegleitetes Schieben(Tiefe Wägen)

Das RCS(Rail Controll  System) ist eigentlich ein Oberbegriff für mehrere Unterschiedliche Bildschirme zum Arbeiten. Das RCS ist mit dem Iltis verbunden(kommunizieren miteinander). Es werden auch Änderungen die z.B. im HGBP gemacht werden, im Iltis übernommen und vom Stellwerk/Zuglenkung umgesetzt.

HGBP : Hauptgleis Belegungsplan 

ZWL : Zeitweg Leitsystem

AMax: Anschluss-Matrix(Anschlusszüge)

RCS Unterteilung

Bei Nebengleisen übernimmt in nicht zentralisierten Bereichen, der Rangierleiter die Aufgaben des Fahrdienstleiter.

Nebengleisen

Rangierbewegungen gegen Zugfahrstrassen, müssen immer mit Flankenschutz gestellt werden.

Aufpassen bei Domino ohne ZS. Wenn ich ABA einstelle, stellt es Flankenschutz nicht selbst ein. Mit Maus kann trotzdem eine Fahrstraße gezogen werden, damit die Weichen umstellen.

Flankenschutz

Kümmerer/FLEX

Übernehmen zusätzlich mit FDL bei Stöhrungen.

Schutzweiche

Sie verhindert Flankenfahrten von Zügen

Entgleisungsvorrichtung(Ev)

Bewirkt dasselbe wie Schutzweichen, verhindert Flankenfahrten

ZIS Daten sind: 

Um korrekte Zusammensetzung von Zügen und Wagenmaterial(Güter), darzustellen(Länge, Gewicht, Gefahrengut)

Bei "OK" darf eine Fahrstraße geöffnet werden.

Wiederum bei "NOK", darf keine FS geöffnet werden.

ZIS (Zuginformationsystem)

ESQ : Ereigniss Sicherheit Qualität 

Störungen buchen/vermerken, Ereignisse dokumentieren, Qualitätssicherung durchführen

 

ESQ(Ereigniss Sicherheit Qualität)

Nachrichten können mit oder ohne Technische Mittel übermittelt werden:

 

Schriftlich, Fernschriftlich, Mündlich, Fernmündlich

V-Timer:

Ist bei Zügen im RCS als "Timer" gesetzt, der mit z.B. 100 Sekunden gestellt wird.

Beispiel: Wenn der V nicht auf EIN gestellt ist,  gehen die Barrieren ender zu. Das bedeutet das die Signale beim Anfahren des Bahnhofs, nicht auf reduzierte Fahrt gehen und somit der LF einige Sekunden gewinnt(Sektor Emmental).

V-Timer

Rangierbewegungen

Alle Fahreugbewegungen die nicht als Zugfahrten ausgeführt werden können.

Vmax

Bedeutet Höchstgeschwindigkeit

"Zweig"

Der Begriff "Zweig" wird bei Weichen genannt.

Vorbeifahrt am RHS(Rangierhaltsignal)

Wird dem LF Quittungspflichtig/Mündlich erteilt.

Rangieren ohne ZS(Rangierstrasse ist nicht sichtbar, weil keine ZS vorhanden sind)

 

Der Fdl sagt, verstanden warten(zuerst kontrollieren vom Ziel her ob esmöglich ist). Erst nach Einstellung Fahrstraße bestätigen.

Was sind Rangierbewegungen?

Alle Fahrzeugbewegungen im Bahnhof, in Werkstätten, Depots Anlagen, Anschlussgleisen die nicht als Zugfahrten ausgeführt werden können.

Was sind Rangierbewegungen?

Besondere Fahrzeuge:

Kleinwagen, pneubereifte oder leichte Fahrzeuge, funktionieren die Gleisfreimeldeeinrichtung/GFM nicht einwandfrei(zu kurze Achsabstände >17.5m)

Kleinwagen: Rolli, Schweissrolli, Rollleitern

Zweiwegfahrzeuge: Bagger, Unimog, Zweiweg-Rangiergeräte

 

Besondere Fahrzeuge

Kommunikation 

Schriftlich: Formulare, Zirkulare, Weisung

Fernschriftlich: e-mail, sms, el. Nachrichten Allg.

Mündlich: ohne tech. mittel von pers. zu pers.

Fernmündlich: über Telefon, Funk

Kommunikation

Informieren: z.B. der Zug kommt wegen Rollstuhlfahrer 2 Minuten später.

 

Quittieren: Der Zug fährt wegen unbekanntem Grund einen Bahnhof weiter.

 

Protokollieren: Der Zug darf ein Rotlichsignal beim Bahnhof xy durchfahren.

 

Übermittlungsarten

Funkgleismelder: Von diesem werden Fahrstraßen direkt vom Rangierleiter verlangt. Somit muss der Fdl nicht telefonieren und sieht dies direkt auf dem Iltis Lupenbild.

Funkgleismelder

Im 300.5, Ziff. 4.3, Wann werden Bremsproben gemacht:

-Vor Abfahrt 

-Veränderung Zusammensetzung 

-Fahrrichtungswechsel

Wechlche Arten gibt es von "Bremsproben"?:

-Hauptbremsprobe, -Zusatzbremsprobe, 

-Vereinfachte Bremsprobe, etc.

 

Bremsproben bei Zügen

RCS-ALEA : Rail Controll System -Alarmierungs und Stöhrungsassistent

Wer gibt aktiv Informationen/Daten in dieses System ein: ADBV, DBV, ZVL, NeTS Leitung, EVU ...

RCS-ALEA

(Stellt eigentlich alles im RCS dar: HGBP, ZWL, Anschl.Matrix)

NeTS: Netzweites Trassen-System

Erklährung: Planung & Koordination sämtlicher Sperrungen und Langsamfahrtstellen auf dem gesamten Netz.

Mit NeTS wird eigentlich der Jahresfahrplan programmiert. Zum Integrierten Jahresfahrplan gehört auch die Tagesplanung, welche auch durch den Tag geplant und überarbeitet werden kann.

NeTS

RCS-Dispo: Rail Controll System - Disposition 

Zeigt den Zugverlauf, wann ist welcher Zug wo?

Fahrrichtungen(Rechtsfahrten ----- gestrichelt)

Zugverkehr disponieren(Reihenfolge verändern, Fahrslots definieren...)

RCS-Dispo

KIB / CUS: 

Kundeninformation Bahnhof - Customersystem

Ereignisinfo, Interne Info

Mobile -Internet Ausgabesystem(z.B. Generalmonitore, Perronanzeiger, SBB Mobile App)

 

KIB / CUS

eTagesbogen: Elektronischer Tagesbogen

Um aktuelle Abweichungen vom Jahresplan darzustellen.

 

eTagesbogen

BTA: Betriebs- Telekom-Anlage

Kommunikation mit: Funk, Tel., Zugfunk etc.

BTA

CERES: Computerunterstützter Einsatz Ressourcen

Rollmaterialplanung 

Das TCC gibt aktiv Informationen/Daten in dieses System ein.

CERES

Sopre: Simulation Optimierung Planung Ressourcen

Gibt ZVL Informationen über die LF, z.B. wenn es ein LF Wechsel gibt, werden die neuen Daten(Tel. Nr., Name etc.) vom neuen LF angezeigt.

Auch welche Leistungen der LF am jeweiligen Zug machen muss, wird angegeben.

 

Sopre

E-Forms: Elektronische Formulare 

Werden jederzeit aktuell hinterlegt.

Alle SBB Mitarbeiter welche mit dieser Tätigkeit beauftragt sind, verwenden diese.

E-Forms

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