Faszien & BGM Extremitäten
Lernziele HPS Luzern
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Lernkarten
Retikuläres Bindegewebe
Zellen: Retikulumzellen
Fasern:
retikuläre Fasern, die in feinen netzwerken organisiert sind
Knorpel
Zellen: Chondrozyten
EZM: Kollagen Typ II (hyaliner Knorpel), elastische Fasern (elastischer Knorpel), Kollagen I (Faserknorpel)
Knochen
Zellen: Osteoblasten, Ostezyten, Osteklasten
EZM: kalzifizierte Lamellen
Blu
Zellen: Erythrozyten, Leukozyten, Trombozyten
EZM: Blutplasma
Fettgewebe
Zellen: weisse und braune Adipozyten
Was für Verlaufszeichen gibt es?
- subjektive
- objektive
was sind supjektive Verlaufszeichen?
- Schmerzen nach der Behnadlung
- Syntome werden vom Betroffenen selbst wahrgenommen und beschrieben
was ist ein objektives Verlaufszeichen?
- wird vom Arzt oder Therapeut durch eine Untersuchung, Palpation festgestellt
Griffe in der BGM?
- flache und Steile Strichführung nach Dicke
- Haut Technik nach Läupli
- Unterhautmassage nach Läupli
- Flache Strichführung nach Läupli
- Steile Strichführung nach Dicke
- Faszientechnit nach Läupli
- Hautknetung
Welche Griffe werden zur Hautvorbereitung angewendet?
- flache Strichführung nach Dicke in der OVS
- Haut Technik nach Läupli in der OVS
- Unterhautmassage nach Läupli in der UVS
- Flache Strichführung nach Läupli in der UVS
- Hautknetung in der UVS
Welche Griffe werden für die BGM Behandlung angewendet?
- Steile Strichführung nach Dicke
- Faszientechnik in der UVS
definition der Bindegewebszone
- sind definiert als typische Veränderungen in der Unterhaut als Folge von Funktionsstörungen und/ oder Erkrankungen der inneren Organe sowie bei Gelenk- und weichteilrheumatischer Erkrankung
- sind Bereiche in der Haut, die durch Inspektion (Verquellung, Einziehung, Blässe) feststellbar sind
- durch palpation (erhöte Hautspannung, Verklebungen, schmerzhafte Areale) feststellbar sind
- Rückschlüsse auf die Beteiligung innerer Organe ergeben sich aus der Lage der BG- Zone mit betimmten Körpersegmenten
Wirkungsprinzip: Mechanischer Effekt in der BGM
- Bewegung der Hände auf der Haut wird aols mechanischer Effekt bezeichnet
- lösung von Verklebungen zwischen Gewebeschichten
- Lösen von pathologischen Crosslinks
- Steigerung der Durchblutung
- gesteigerte Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten
- verbesserung der Versorgung mit Nährstoffen
Wirkungsprinzip der BGM allgemein
- primär gesteigerte Durchblutung
- im optimalsfall zu einer Aktivierung des massierten Bindegewebes sowie zu einer Regulierung der inneren Organe, der Muskulatur und Gefässe
- vegetative Umstimmung im Sinne einer Harmonisierung
Wirkungsprinzip: Biomechanischer Effekt in der BGM
- Freisetzung vopn verschiedenen Substanzen wie Entzündungsmediatoren, Endorphinen und Serotonin
- Wundheilung
- Gewebsdurchblutung
- die Art und intensität der Massagebehandung und zeitliche Dauer spielt eine wichtige Rolle
- verbesserte Durchblutung (Histamin Ausschüttung)
- Aktivierung von Mastzellen
Crosslink
- Quervernetzung
- einfache Wasserstoffverbindungen
- Verklebungen über eine längere Zeit und vom Organismus nicht aufgelösst und abtransportiert werden können
- strukturelle Veränderung, die das Bewegungsausmass deutich verändern
Definition Bindegewebsmassage
- manuelle Beeinflussung der Körperdecke (Haut, Unterhaut, Faszie) durch mechanischen Dehnreiz (Zug- und Strichtechniken)
- sie dient der behandlung von Störungen der Haut, Muskulatur und inneren Organen
- ihr Hauptziel ist die positive Beeinflussung von funktionellen Störungen der inneren Organe über den Kuti- viszerale Reflex
Erkläre den kuti- viszeralen Reflex Bogen
die auf der Haut gesetzten thermischen oder mechanischen Reiz werden über sensible Nervenbahnen zum Rückenmark geleitet, dort umgeschaltet und über die vegetative Nervenbahn zu den inneren Organen/ Muskel des entsprechenden Segments weitergeleitet. Dort tritt eine mehrdurchblutung ein, was zhu Entspannung des Organs/ Muskel führt.
= Spasmolyse
Spasmolyse
- beendigung eines Krampfes (Spasmus)
sensible Nervenbahnen
sensible Bahnen des Rückenmarks leiten die afferenten Informationen des Sinneszelle der Pheripherie z.B. Haut über das Rückenmark zum gehirn
afferente
- zum Organ hinführend
- vom Sinnesorgan zum Gehirn/ Rückenmark ziehend
- sensorisch
efferent
- motorisch
- zum Muskel ziehend
Wirkungsprinzipien: Reflektorischer Effekt in der BGM
- Schmerzen hemmen
- Sympathikushemmung
- Tonusregulieren
- verbesserte Organfunktion
- mehrdurchblutung Organe
- Entkrampfung
Wirkungsprinzipien: Psychogene Wirkung in der BGM
- Entspannen
- Verbesserung des Allgemeinzustandes
- verminderung des Muskeltonus
- verminderte Wahrnehmung von Schmerz
- verminderte Aktivität des Sympatikus
- Verminderete Ausschüttung der Stresshormone Kortisol und Adrenalin
- Verminderung von Angstgefühlen
- besserung einer depressiven Stimmungslage
- Stabilisierung des Immunsystems
Wirkungsprinzipien: Immunologischer Effekt in der BGM
- verminderung von Stresshormone
- steigerung der unspezifischen Abwehr
- verminderung von Überempfindlichkeitsreaktionen
- verbesserung der Wundheilung
Wie werden Bindegewebszonen aufgeteilt
+ = gerade sichtbar
++= mittelsichtbar
+++= sehr gut sichtbar
(+) = Stumme Zone = sind Einziehungen und Quellungen der Haut die sich bei der Palpation von gesunden Hautoberflächen nur palpatorisch unterscheiden lassen. Die Stumme Zone erfolgt meist durch Vererbung, ist aber kein Hinweis auf eine Krankheit
lokale Wirkung der Bindegewebsmassage
- Hyperämie
- Stoffwechselaktivierung
- Schmerzlinderung
- Detonisierung
Wie nennt man die gewünschte Hautreaktion inn der BGM?
- Dermographie ruba: Hautrötung (Hyperämie)
Wie nennt man die Fehl- bzw. Überreaktion der Haut?
- Dermographie alba: Hautblässe (weisser Strich)
Was macht man bei einer Überreaktion/ fehlreaktion in der BGM?
- Ausgleichsgriffe
Was ist eine Dermographie?
- unter Dermographie versteht man das sichtbare "Echo", das nach mechanischer Reizung der Haut auftritt
- Derma= Haut, graphie= zeichen
Was für Dermographien gibt es?
Dermographie ruba: sichtbare Rötung
Dermograbie alba: weisse Linie
Dermographie elevata: Quadel Bildung, Überreaktion der Haut, Histaminausschüttung